Weekend Magazin Salzburg 2026 KW35

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ZUKUNFT SCHULE: ENDE DER KREIDEZEIT

NR. 8 • 27./28. AUGUST 2026

SALZBURG

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FOTO: FRYLODI/SHUTTERSTOCK.COM COVERFOTOS: ZUKUNFT SCHULE: AI-GENERIERT/ADOBE FIREFLY/BRUCKMÜLLER; AUTOS/DATEN: SHUTTERSTOCK/KARELNOPPE; PALMENSTRAND-HG: SHUTTERSTOCK/MIRELLE; SYDNEY SWEENEY: MAURITIUS IMAGES/ZUMA PRESS, INC./ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS; CHRIS HEMSWORTH: MAURITIUS IMAGES/WENN, WENN RIGHTS LTD./ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS; JENNIFER LOPEZ: MAURITIUS IMAGES/MEDIA PUNCH INC.,/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS; SCHWIMMREIFEN: ANDRII SHYP/ISTOCK/GETTY IMAGES; GROSSBILD GESAMT: AI BEARBEITET/PHOTOSHOP/FRANK GARZAROLLI

STORYS

Wie sich die Rolle der Lehrkräfte verändert, erfahren Sie hier: weekend.at/zukunft-schule

BILDUNG IM WANDEL. Kaum ein Thema wird derzeit so heiß diskutiert wie die Zukunft unserer Schulen. Dass es Veränderungen braucht, darüber herrscht weitgehend Einigkeit. Doch wie könnten diese aussehen? Experten zeichnen das Klassenzimmer 2040. Von Simone Reitmeier von morgen Schule

FOTOS: JUNGE MIT BRILLE: SHUTTERSTOCK AI / SHUTTERSTOCK GEN AI, KLASSENZIMMER: SHUTTERSTOCK AI / SHUTTERSTOCK GEN A / AI-BEARBEITET / TOPAZ GIGAPIXEL, PHOTOSHOP / FRANK GARZAROLLI, TRISTAN HORX: TRISTAN HORX, WWW.TRISTAN-HORX.COM / FOTO: KLAUS VYHNALEK, WWW.VYHNALEK.COM

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STORYS SHORT TALK

S ophia ist elf Jahre alt und heute ist Schule, ihr Zuhause muss sie dafür nicht verlassen. Sie steigt mit VR-Brille in einen vir tuellen Klassenraum ein, Bücher gibt es keine mehr. Mögliche Zukunft oder Science-Fiction? Die Antwort der Experten fällt überraschend aus. „Viele Menschen glauben, Kinder werden nur noch wenige Stunden in die Schule gehen und den Rest des Tages zu Hause mit einem KI-Agen ten lernen. Das halte ich für groben Blödsinn“, ist sich Zukunftsforscher Tristan Horx sicher. Seine Prognose: Schule bleibt ein echter Ort und könnte 2040 sogar noch stärker zur Ganztagesinstitution werden. Nicht, obwohl es KI gibt, sondern gerade deshalb. Denn Gruppendynamiken wie Freundschaften schließen, strei ten, sich versöhnen und das Aushal ten anderer Meinungen lassen sich

nicht digitalisieren. Diese Meinung teilt auch Bildungs- und Medien expertin Elke Lackner (Universität Graz): Sie hält wenig von einem vir tuellen Klassenzimmer, persönliches Miteinander bleibt unverzichtbar. Recht auf analoge Kindheit Bei jüngeren Kindern könnten das Ana loge und Zwischenmenschliche sogar an Bedeutung gewinnen. „Ich bin über zeugt, dass Kinder bis zum zehnten Le bensjahr ein Recht auf eine analoge Kindheit haben sollten. Strenge Digital verbote an der Grundschule halte ich deshalb für möglich“, sagt Horx. Wirft man einen Blick auf internationale Ent wicklungen, klingt diese Annahme gar nicht so verkehrt. Digital-Vorreiter Schweden rudert bereits zurück und setzt anstatt auf Tablets und Bildschirme wieder stärker auf Hefte und Schulbü cher. Der Grund: sinkende Lese-

Schule bleibt ein realer Ort

Werden Kinder in 15 Jahren von Robotern oder KI-Avataren unterrichtet? Nein. Dieses Thema wird derzeit auch in der Pflege diskutiert. Ich glaube aller dings, dass niemand ausschließlich von einem Roboter gepflegt werden will. Ge nauso wenig möchten Eltern, dass ihre Kinder ausschließlich von Robotern unter richtet werden. Schule ist Vorbereitung auf das Menschsein und nicht nur auf Konsum und Information. Was spricht für einen realen Schulort? Wir leben in einer Gesellschaft, die digital immer stärker vernetzt ist, gleichzeitig aber sozial vereinsamt. Gerade deshalb sollten wir den Ort stärken, an dem die meisten Menschen ihre wichtigsten sozia len Beziehungen aufbauen: die Schule. Freundschaften aus dieser Zeit halten oft ein Leben lang. Wissen kann man überall erwerben, soziale Entwicklung braucht aber einen gemeinsamen Ort. Die eigent liche Aufgabe der Schule besteht darin, junge Menschen auf das Leben in der Gesellschaft vorzubereiten. Das hat spä testens die Coronapandemie deutlich gemacht. Viele Kinder und Jugendliche waren sozial abgehängt, weil ihnen der tägliche Kontakt zu anderen fehlte. Zwei Monate Sommerferien – ist das für 2040 noch realistisch? Das würde ich zumindest infrage stellen. Zwei Monate Sommerferien stammen ur sprünglich aus einer Zeit, in der Kinder bei der Ernte helfen mussten. Für man che Familien kann dieses Modell weiter

hin sinnvoll sein, für viele andere passt es aber aufgrund von Be rufstätigkeit immer weniger zur Lebensrealität. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass Ferien künftig stärker über das gesamte Jahr verteilt werden.

Tristan Horx Zukunftsforscher

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STORYS

liche Folgen in weiteren Fächern. So entsteht ein Thema statt vieler einzelner Unterrichtsschubladen. Neue Fächer, andere Prüfungen Lehrkräfte schlüpfen künftig stärker in die Rolle eines Bil dungscoaches, arbeiten im Team, planen Projekte und begleiten Kinder über längere Zeit. Neben Grundlagen wie Lese- und Sprachkompetenz, mathematisches Grundver ständnis sowie Allgemeinbil

speichern, individuelle För deraufgaben erstellen und klassische Hausaufgaben weitgehend ersetzen. Lernen statt Stunden absitzen Der klassische Stundenplan mit 50-Minuten-Takt hat 2040 wohl ausgedient. Die Aufteilung des Tages wird sich an den individuellen Lernrhythmen der Schüler orientieren, ist Horx über zeugt. Kreativer Typ? Dann belegt er Bildnerische Erzie

werden individueller über prüft, stärker am eigenen Fortschritt und weniger an einem zentralen Maßstab ge messen werden“, malt Tristan Horx ein Zukunftsbild. Selbst der Einsatz von künstlicher Intelligenz könnte künftig er laubt sein, wenn es nach Elke Lackner geht. Entscheidend sei, dass Schüler die Ergeb nisse nachvollziehen und er klären, Zusammenhänge er kennen und zeigen können, dass sie die Inhalte wirklich verstanden haben.

und Schreibkompetenz, feh lende Konzentration und schlechtere Testergebnisse. Ausgerechnet im Tech-Mek ka Silicon Valley schicken im mer mehr Eltern ihre Kids auf weitgehend bildschirmfreie Schulen. Sie sollen soziale Fä higkeiten, Kreativität und ei genständiges Denken entwi ckeln, bevor digitale Geräte den Alltag bestimmen. KI-Buddy & VR-Brille Deutlich multimedialer dürf te hingegen die Oberstufe

Und Sophia? Sie wird 2040 vermutlich doch morgens zur Schule gehen. Dort trifft sie Freun de und Lehrer, liest Bücher, arbeitet mit KI und setzt vielleicht manchmal eine VR-Brille auf. Statt für je den Test Fakten auswendig zu lernen, arbeitet sie an Projekten, prüft Quellen, diskutiert mit anderen und bekommt Aufgaben, die stärker zu ihrem eigenen Lernstand passen. Die größ te Veränderung dürfte nicht auf dem Bildschirm statt finden, sondern im Lernen selbst: weniger Wissen an häufen, mehr verstehen, hinterfragen, ausprobieren und gemeinsam Lösungen finden. V

werden, VR-Brillen und KI-Assistenten werden 2040 sicher eine Rolle spielen. Aber: Nicht als Lehrer- oder Unterrichtsersatz, sondern als Unterstützung und zur Vertiefung. „Da gibt es be reits erste Pilotprojekte, auch in Österreich“, informiert Elke Lackner. „Im Sprach unterricht kann man bei spielsweise eine französische Bäckerei betreten und dort auf Französisch einkaufen“, nennt die Bildungsexpertin ein Beispiel. Auch Geschich te oder Chemie könnte mit Virtual Reality anschaulicher werden. Persönliche „KI-­ Agenten“ sind für Horx denkbar, allerdings eher au ßerhalb des Klassenzimmers. Sie könnten Lernfortschritte

hung vielleicht am Morgen, wenn er zu dieser Zeit am fittesten ist. Mathe- und Morgenmuffel? Der arbeitet nachmittags und an sein Tempo angepasst. Elke Lack ner kann sich vorstellen, dass Schüler stärker selbstorgani siert und fächerübergreifend

dung gewinnen neue Schwer punkte an Bedeutung: Digi talkompetenz, Ethik, Demo kratiebildung, Konfliktma nagement. Das österreichi sche Reformprojekt „Plan Zukunft“ rückt einige dieser Themen bereits stärker in den Fokus, für Elke Lackner

Schule muss entschleunigen: Zeit zum Nachdenken, Diskutieren und Aushal ten anderer Meinungen schaffen. Elke Lackner über Lernen im Jahr 2040

ein Schritt in die richtige Richtung. Das wird sich auch in der Leistungsüberprüfung widerspiegeln. „Klassische Prüfungen wird es auch 2040 geben, allerdings wohl selte ner. Ich denke, Leistungen

arbeiten. Ein Beispiel: Die Französische Revolution wird nicht nur in Geschichte behandelt. Französische Quellen kommen im Sprach unterricht dazu, politische Ideen in Ethik, gesellschaft

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Offener Brief an die Österreichische Bundesregierung

Wirtschaftliche Bildung ist Zukunftspolitik! Wir bringen Kindern vieles bei - nur nicht, wie Wirtschaft funktioniert. Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, sehr geehrter Herr Vizekanzler, sehr geehrter Herr Bildungsminister,

sehr geehrte Mitglieder der Bundesregierung, sehr geehrte Abgeordnete zum Nationalrat! Unsere Kinder lernen für eine Welt, in der sie tagtäglich finanzielle Entscheidungen zu treffen haben. Doch wirtschaftliches Grundverständnis wird in unseren Schulen bis heute nicht systematisch vermittelt. Niemand verlangt, dass Jugendliche zu Börsenprofis werden. Aber jeder junge Mensch sollte verstehen, wie die wirtschaftliche Welt funktioniert, in der er später leben und arbeiten wird. • Wie gehe ich mit meinem Einkommen um? • Was kostet ein Kredit wirklich bzw. was bedeutet Zinseszins? • Wie erkenne ich finanzielle Risiken? • Wie funktionieren Steuern und Sozialversicherung? • Warum entscheiden wirtschaftspolitische Weichenstellungen über Wohlstand? • u.v.m. Das ist kein Spezialwissen, es gehört zur Allgemeinbildung! Diese Bildungslücke können und dürfen wir uns nicht länger leisten! Ein von der INITIATIVE ÖSTERREICH 2040 – der Interessenvertretung der Familienbe triebe - beauftragtes Gutachten von Univ.-Prof. Dr. Georg Hans Neuweg zeigt den Handlungsbedarf deutlich:

Der Staat schreibt Wirtschaftsbildung seit Jahren in Lehrpläne und Unterrichtsprinzipien, ohne ausreichend sicherzustellen, dass sie fachlich qualifiziert vermittelt wird - und ohne regelmäßig zu überprüfen, was bei unseren Kindern tatsächlich ankommt. Prof. Dr. Neuweg kommt bei der Lehrkräfteausbildung zu einem alarmierenden Befund: Je nach Entwicklungsverbund entfallen nur 25 bis maximal 50 Prozent der einschlägigen Fachinhalte auf Ökonomik und ihre Didaktik. Seine Schlussfolgerung: Lehrkräfte erteilen, sofern sie sich nicht konsequent fortbilden, „über beträchtliche Strecken de facto fachfremden Unterricht“.

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Würden wir akzeptieren, dass Mathematik oder Englisch über beträchtliche Strecken fach fremd unterrichtet werden? Warum akzeptieren wir es bei einem Wissen, das über finanzielle Selbstbestimmung, berufliche Chancen und wirtschaftliche Mündigkeit entscheidet? Auch darf wirtschaftliche Bildung nicht vom Elternhaus abhängen. Wer zu Hause über Geld, Vorsorge, Arbeit und Unternehmertum sprechen kann, startet mit einem massiven Vorsprung ins Leben. Wer diese Möglichkeit nicht hat, muss dieses Wissen in der Schule vermittelt bekommen. Nur dadurch haben die künftigen Generationen die gleiche Chance! Die Debatte darüber, ob Wirtschaft ein eigenes Schulfach braucht, darf nicht länger vom eigentlichen Problem ablenken: Wirtschaftsbildung muss endlich verbindlich, systematisch und qualifiziert unterrichtet werden. Prof. Dr. Neuweg stellt klar fest, dass die derzeitige Verbindung von Wirtschaft und Geo- grafie fachlich wenig überzeugend ist. Die künftige Ausbildung muss politisch neutral sein und zu „abwägenden multiperspektivischen Urteilen“ befähigen. Es geht darum, junge Menschen in die Lage zu versetzen, zu verstehen, zu urteilen und selbstbestimmt zu handeln. Das Gutachten zeigt weiters deutlich: 75 % der Schülerinnen und Schüler und 71 % der Eltern befürworten ein Unterrichtsfach „Wirtschafts- und Finanzbildung“. Deshalb fordern wir Familienunternehmen: Ein Schulfach Wirtschaft muss verbindlich, systematisch und qualitätsgesichert in die Schule. Spätestens ab der Sekundarstufe I für Jugendliche ab 10 Jahren braucht es klare Kompetenzziele, ausreichend verbindliche Unterrichtszeit, dafür fachlich qualifizierte Lehrkräfte und eine regelmäßige, transparente Kompetenzmessung.

Österreich diskutiert über Pensionen, Fachkräftemangel, Wettbewerbsfähigkeit, Staats verschuldung und die Zukunft unseres Wirtschaftsstandortes. Dann müssen wir auch sicherstellen, dass die nächste Generation versteht, wie Wirtschaft funktioniert. Die Bundesregierung hat jetzt die Chance, eine Bildungslücke zu schließen, die wir uns als Wirtschaftsstandort und als Gesellschaft nicht länger leisten können. Aus einem Unterrichtsprinzip muss ein überprüfbares Bildungsversprechen werden. Machen wir Wirtschaftswissen endlich zu Allgemeinwissen. Wir ersuchen um Ihre geschätzte Rückmeldung zu diesem Thema und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Thomas Perdolt Mit-Initiator und Geschäftsführer

Richard Mauerlechner Mit-Initiator und Geschäftsführer

Familienbetriebe – Initiative für Österreich GmbH * Gumpendorferstraße 19 * 1060 Wien office@initiativeoesterreich2040.at * Firmenbuchnummer: FN 654686z * Handelsgericht Wien * UID: ATU82250056

SALZBURG INSIDE

SALZBURG INSIDE

NEWS Export auf Kurs

Salzburgs Güterexporte stiegen 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen um 1,9 Prozent auf 13,3 Mrd. Euro. Wichtigster Absatzmarkt blieb Deutsch land mit 3,6 Mrd. Euro. Rund drei Viertel der Exporte gingen in die EU.

V

Neuer Tourismus-KV Die Wirtschaftskammer und die Ge werkschaft vida einigten sich auf einen neuen Kollektivvertrag (KV) für rund 250.000 Beschäftigte in Hotellerie und Gastronomie. Ab 1. Oktober steigen die Löhne um etwa 3,02 Prozent. Heizkostenzuschuss Noch bis 30. September können Salzburger den Heizkostenzuschuss des Landes beantragen. Pro Haushalt gibt es 250 Euro Unterstützung. Heuer wurden bereits rund 1,3 Millionen Euro ausb ezahlt. V

„Fünfte Jahreszeit“. Bis 31. Oktober findet landesweit in 77 Orten der Salzburger Bauernherbst mit rund 2.000 Veranstaltungen statt. Seit das Brauchtumsevent 1996 erstmals über die Bühne ging, stiegen die Nächtigungen im September und Oktober von etwa 2 Millionen auf knapp 3,5 Millionen. Ein Gast gibt in dieser Zeit pro Nacht im Schnitt 186 Euro aus, pro Person und ohne Anreise. Diese Summe holten AK und ÖGB Salzburg mit der Steuerlöscher-Aktion für rund 12.000 Mitglieder bei der Arbeitnehmerveranlagung zurück. ZAHL DER WOCHE 17,3 Mio. Euro

V

Gratis-Schulsachen Am 11. September findet im Fo rum 1 am Salzburger Hauptbahn hof die Schulsachenbörse statt. Von 15.00 bis 17.00 Uhr werden dort gespendete, gut erhalte ne Schultaschen, Rucksäcke, Federpennale, Taschenrechner, Jausenboxen und vieles mehr kostenlos ausgegeben.

Kunst gegen Krebs Am Mönchsberg wurde der erste Fun dament-Prototyp für die Art Experience „Kunst gegen Krebs“ präsentiert, die auf Brustkrebsvorsorge und Früherken nung aufmerksam machen soll. Ab Juni 2027 werden rund 100 Kunstwerke in Stadt und Land Salzburg aufgestellt.

Kurt Müller, Andrea Brander und Andreas Zwettler (v. li.).

FOTOS: : SALZBURGERLAND TOURISMUS/FRANZ NEUMAYR, KUNST GEGEN KREBS/ANDREAS KOLARIK, FORUM 1

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SALZBURG INSIDE

PH-Rektorin bleibt Die 1973 geborene Daniela Martinek wurde für eine weitere Funktionsperiode als Rektorin der Pädagogischen Hochschule (PH) Salzburg bestellt. Gemein sam mit ihrem Team hat sie die Institution in den Kernbereichen Aus- und Fortbildung, Forschung und Mitarbeitergesundheit wei terentwickelt.

Die neue Amtsperiode läuft bis 31. Sep. 2031.

Neuer IV-Präsident Nach zehn Jahren legte Peter Unterkofler sein Amt als Präsident der Industriellenver einigung (IV) Salzburg zurück. Zu seinem Nachfolger bis

Direktverbindung nach Rom Seit Juni bietet der Salzburger Flughafen jeden Dienstag und Samstag eine Direktverbindung mit SkyAlps in die italienische Hauptstadt Rom an. Die Verbindung soll Städtetourismus, Pil gerreisen und Geschäftsverkehr stärken. Auch kirchlichen Beistand gab es zum Start: Erzbi schof Franz Lackner nahm die feierliche Seg nung der neuen Verbindung vor.

2028 wurde Andreas Wimmer gewählt. Er leitet den Famili enbetrieb Wimmer Hartstahl in Thalgau in zweiter Generation. FOTOS: : PH SALZBURG CLAUDIA BACHINGER, IV SALZBURG/KOLARIK, SALZBURG AIRPORT

Wimmer bringt langjäh rige IV-Erfahrung mit.

Salzburg verbinden GUT VORBEREITET DURCH DIE NEUTORSPERRE. Ab 14. September ändern sich Wege und Buslinien. D ie Sommerregelung zeigt: Gute Informa tion, klare Orientie Das ändert sich bei den Öffis

Die Linien 1, 8, 10 und 22 werden großräumig über Mülln umgeleitet. Teilweise ändern sich Fahrzeiten und Linienführungen. Die neue Verstärkerlinie 10E schafft zusätzliche Kapazitäten in Maxglan. Jetzt Verbindung prüfen und Umstieg testen 5.000 kostenlose Öffi Schnuppertickets der Stadt erleichtern den Umstieg. Ab 1. September gibt es außer dem ein flexibles Klimaticket ab 33,25 Euro pro Monat. Aktuelle Verbindungen fin

rung und attraktive Alternati ven nehmen Druck aus dem Verkehrssystem. Jetzt folgt die nächste große Mobilitätspha se: Ab Montag, 14. September 2026, wird das Neutor wegen Arbeiten für den Festspielbe zirk 2030 für mehrere Monate für den motorisierten Verkehr gesperrt. Auch Busse können nicht durch das Neutor fah ren. Die Altstadt und die Alt stadtgaragen bleiben erreich bar. Der Fußgängertunnel bleibt offen; Radfahrer:innen können den Tunnel als Schie bestrecke nutzen.

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den Sie in der SalzburgMo bil-App, auf den Haltestellen monitoren und online. TIPP: Wege rechtzeitig planen, Fahrten bündeln, Fahrge meinschaften bilden und kur ze Strecken zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. V

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Brauchtum. Vom 23. bis 27. September verwandelt der Salz burger Rupertikirtag die Altstadt rund um Dom, Residenz- und Ka pitelplatz in eine große Festmeile. Fahrgeschäfte, Volksmusik, regio nale Schmankerl, Handwerk und gelebtes Brauchtum sorgen für echtes Volksfestflair. Das traditionsreiche Ereignis zählt zu den größ ten Publikumsmagneten Salzburgs. www.salzburg-altstadt.at

10.-13. September Sound der Stadt Das Take The A-Train Festival bringt frischen Sound in die Elisabeth-Vorstadt. Konzerte und Performances machen das Viertel zum Treffpunkt für urbane Musikkultur. www.bahnhoffestival.at 12. September, 12 Uhr Salzburg in Bewegung Beim „Tag des Sports“ wird der Residenz platz zur großen Aktivzone. Kinder und Erwachsene können Vereine entdecken, Sportarten ausprobieren und selbst aktiv werden. www.tagdessports-salzburg.at V 16. September, 19:30 Uhr Talk trifft Musik Wenn Roland Düringer und Bernhard Speer auf Bernhard Egger treffen, wird aus Gespräch und Konzert ein besonde rer Abend zwischen Kabarett, Musik und persönlichen Geschichten. www.szene-salzburg.net V

ZITAT DER WOCHE

Preisgekrönter Rising Star mit Sprach witz: Berni Wagner bringt sein ausge zeichnetes Soloprogramm auf die Bühne. OVAL über Österreichs beliebtesten Zottelfrisurträger

Kabarett mit Krallen Berni Wagner geht in „Monster“ auf die Suche nach dem Unge heuer in sich und macht daraus pointiertes Kabarett. Am 17. Sep tember um 19:30 Uhr nimmt er mit sprachlichem Slapstick, feinem Wortwitz und großer Bühnenprä senz Ängste, Abgründe und Selbst bilder auseinander. Ein rasanter Abend mit Biss.

Berni Wagner bringt preisgekrön ten Wortwitz auf die Bühne.

FOTOS: CHRISTOPHER GLANZL; NICO ZUPARIC; WILD/TEAM FOTOAGENTUR GMBH

Impressum: Medieninhaber: Medienvertrieb GmbH, Rottweg 66, 5020 Salzburg. Tel.: +43 50 6964-5555, E-Mail: redaktion.salzburg@weekend.at. Redaktion Oberösterreich: Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel.: +43 50 6964-4444, E-Mail: redaktionooe@weekend.at. Redaktion Tirol: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 512 353 888-0, E-Mail: redaktiontirol@weekend.at. Redaktion Vorarlberg: Tel. +43 676 896 848 07, E-Mail: redaktion.vorarlberg@weekend.at. Redaktion Wien: Gumpendorfer Straße 19, 1060 Wien, Tel.: +43 50 6964-2100. E-Mail: redaktionwien@weekend. at. Redaktion Steiermark: Elisabethstraße 5/2, 8010 Graz, Tel.: +43 50 6964-8001, E-Mail: redaktion.stmk@weekend.at. Redaktion Kärnten: Völkermarkter Ring 1, 9020 Klagenfurt, Tel.: +43 50 6964-9777, E-Mail: redaktionktn@weekend.at. Redaktion Burgenland: Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg, Tel.: +43 2626 636 16, E-Mail: burgenland@weekend.at. Geschäftsführung und Herausgeber: Christian Lengauer (MBA), Zamenhofstraße 9, 4020 Linz. Geschäftsleitung Salzburg: Michaela Perdolt. Chefredaktion Österreich: Werner Christl. Chefredaktion Salzburg: Sandra Eder. Vertrieb Salzburg: Österr. Post AG. Druck: Radin print d.o.o., 10431 Sveta Nedelja, Kroatien. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler ü bernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Derzeit gilt Preisliste 2026. Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG kön nen unter www.weekend.at abgerufen werden. Haben Sie einen Fehler in einem Artikel gefunden? Schicken Sie uns bitte Ihr Feedback unter www.weekend.at/verlag/artikel-feedback n

Weekend Magazin erscheint im

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Vogl´s Nest Ein Tipp für Spätsommertage am Fuschl see: Familie Vogl hat dem traditionsreichen Schützenwirt in der Dorfstraße ein moder nes Gewand verliehen und mit dem „Vogl’s Nest“ einen stylischen Rückzugsort am See geschaffen. Auch externe Gäste können hier frühstücken oder zu Abend essen. Auf der Karte findet man u.a. frischen Fisch und Tapas zum Teilen.

THE PLACES TO BE Die aktuellen Hotspots in Salzburg

Pinsa to go Pizza kennt jeder, aber schon mal Pinsa probiert? Neben seiner Eisdie le in der Münzgasse serviert Paolo de Martin italienisches Streetfood auf die Hand. Das luftig-knusprige Fladenbrot gibt’s in zwölf Varianten – von Parma bis Vegetariana.

Spitzli Bistro Das Bluntautal in Golling ist einer der schönsten Spazierplätze Salzburgs – und seit Kurzem um eine feine Einkehrmöglichkeit reicher. Anna-Ka tharina Grundbichler, bekannt durch ihre veganen Caterings und Kochkur se, hat dafür kurzerhand eine Ecke ihres privaten Gartens abgeteilt und dort den Bistrostand „Spitzli“ einge richtet. Bei Schönwetter gibt’s Don nerstag bis Sonntag ab 10.30 Uhr belegte Bagels, Croissants, Eis, haus gemachte Kuchen und Säfte.

FOTOS: ANNA-KATHARINA GRUNDLICHLER, VOGL´S NEST, FOTO KIRCHBERGER, DE MARTIN

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Bürgermeister Alexander Stangassinger, Geschäfsführerin Michaela Gadermayr, Vizebürgermeister Josef Sailer (zugleich Obmann der HAI) und Sozialstadtrat Florian Koch.

40 Jahre gelebte Solidarität SOZIAL. Die Halleiner Arbeitsinitiative begleitet Menschen zurück ins Berufsleben und ist eine starke Partnerin der städtischen Abfallwirtschaft.

W as 1986 mit elf Ju gendlichen be gann, hat sich zu einem anerkannten sozialen Unternehmen entwickelt, das weit über Hallein hinaus wirkt. Vier Jahrzehnte später ist die Halleiner Arbeitsiniti ative (HAI) aus Hallein nicht mehr wegzudenken. Sie be schäftigt Menschen, die am Arbeitsmarkt benachteiligt sind, begleitet diese auf ih rem Weg zurück in den Beruf und eröffnet neue Perspekti ven. Jetzt feierte der sozial ökonomische Betrieb sein 40-jähriges Jubiläum. Mehr als ein sozialer Betrieb Heute bietet die HAI 34 be fristete Arbeitsplätze für Menschen, die am Arbeits markt benachteiligt sind, da runter fünf speziell für die

Jahren betreuen Mitarbei ter:innen der HAI die Wert stoffsammelplätze im Stadt gebiet und leisten damit ei nen wichtigen Beitrag für Kreislaufwirtschaft und Um weltschutz. Arbeit bedeutet Teilhabe Seit 1998 steht Michaela Ga dermayr an der Spitze der Halleiner Arbeitsinitiative. Für sie steht hinter den Zahlen vor allem der Mensch. „Unsere Aufgabe ist nicht immer leicht“, sagt die Geschäftsfüh rerin. Besonders herausfor dernd sei es, Menschen zu be gleiten, die über längere Zeit vom Arbeitsmarkt ausge schlossen waren oder gesund heitliche Einschränkungen mitbringen. Gleichzeitig zeige die Erfahrung immer wieder, welches Potenzial in den Men schen steckt. V

Zielgruppe 55+. Ziel ist es, Menschen durch Beschäfti gung, Qualifizierung und persönliche Begleitung wie der den Weg in ein selbstbe stimmtes Berufsleben zu er möglichen. Möglich wird diese Arbeit durch die Förde rung des Arbeitsmarktser vice Salzburg (AMS) und des Landes Salzburg. Gemein sam mit der Stadt Hallein bil den sie seit vielen Jahren die Grundlage dafür, dass die HAI Menschen neue Chan cen am Arbeitsmarkt eröff nen kann. Die Zahlen lassen sich sehen: 1.250 Menschen fanden seit 1986 über die HAI Beschäftigung und neue Perspektiven. 55 Prozent der Transitarbeitskräfte finden wieder den Weg in den regu lären Arbeitsmarkt. „Dort, wo andere vielleicht nur Hin dernisse sehen, schafft die

Halleiner Arbeitsinitiative Möglichkeiten“, bringt Hal leins Bürgermeister Alexan der Stangassinger, welcher bis zu seinem Amtsantritt als Bürgermeister 2019 selbst mehrere Jahre als Obmann der Halleiner Arbeitsinitiati ve tätig war, den Mehrwert auf den Punkt. Verlässlicher Partner der Stadt Mit ihren Dienstleistungen ist die HAI längst auch im Alltag vieler Halleiner:innen präsent. Entrümpelungen, Transporte, Alttextilien sammlung oder der Second hand-Bereich „fair-kauf“ ge hören ebenso zum Angebot wie der Online-Marktplatz WIDADO. Besonders eng ist die Zusammenarbeit mit der Stadt Hallein im Bereich der Abfallwirtschaft. Seit vielen

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12. September 10.00 – 17.00 Uhr

Spiel, Spaß & Highlandfeeling KELTENMUSEUM HALLEIN. Traditionell finden am letzten Ferienwochenende im Museumsgarten die Kinder Highland Games statt – schottischer Familienspaß für Klein und Groß. A m Samstag, 12. Sep tember 2026, ver wandelt sich das Kel

haften Galettes. Als Erfri schung gibt es cremiges Eis von Schmiedbauer. Am Glücksrad von Playmobil war tet auf jedes Kind ein Gewinn! Die Kinder Highland Games im Keltenmuseum Hallein bieten einen erlebnisreichen Tag für die ganze Familie und verbinden Bewegung, Kreati vität, Musik und Gemein schaft zu einem unvergessli chen Ferienerlebnis. V

tenmuseum Hallein in eine schottische Erlebniswelt für die ganze Familie. Bei den Kinder Highland Games ste hen Bewegung, Kreativität und jede Menge Spaß im Mittelpunkt. Junge Besuche rinnen und Besucher können sich in verschiedenen traditi onellen Highland-Diszipli nen messen und dabei spiele risch Geschick, Kraft und Teamgeist unter Beweis stel len. Auf dem abwechslungs reichen Wettkampfparcours warten spannende Heraus forderungen wie Baum stammwurf, Holzkugellauf, Sackhüpfen, Ring- und Axt wurf, Brettlauf sowie das be liebte Seilziehen. Für jede er folgreich absolvierte Station sammeln die Kinder Punkte und dürfen sich am Ende ANZEIGE FOTOS: KALTENMUSEUM HALLEIN, COEN KOSSMANN, PETER MAYR

über eine Urkunde und eine Medaille als Erinnerung an ihren sportlichen Einsatz freuen. Für jeden was dabei Auch abseits der Wettkämpfe gibt es viel zu entdecken: In kreativen Workshops können Schwerter bemalt und ge schmückt sowie Schmuck aus Holzkugeln gestaltet werden. Gesichtsbemalung und bunte

Abzieh-Tattoos sorgen für das passende Highland-Feeling. Für musikalische Unterhal tung ist ebenfalls bestens ge sorgt. Die Irish Beat Factory lädt bei einer mitreißenden Mitmach-Tanzsession zum gemeinsamen Tanzen ein, während eine Jam Session für stimmungsvolle Live-Musik sorgt. Kulinarisch verwöhnt Cacadu die Gäste mit frisch zubereiteten Crêpes und herz

Keltenmuseum Hallein Pflegerplatz 5 5400 Hallein +43 6245 80783 Veranstaltungen unter: www.keltenmuseum.at/ veranstaltungen

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Das sagt Bettina Ganghofer zu Airline-Abgängen und Luftverkehrssteuer: weekend.at/airport-interview

INTERVIEW

BETTINA GANGHOER Neue Skyline für den Airport

KURS ZUKUNFT. Der Salzburger Flughafen ist 100 Jahre alt und steht vor dem größten Umbau seiner Geschichte. Geschäftsführerin Bettina Ganghofer erklärt, was Passagiere künftig erwartet und wie sich das Fliegen in den kommenden Jahren verändern wird. Von Simone Reitmeier

denken sein, denn es bleibt die schnellste und sicherste Art zu reisen. Kurz- und Mittelstrecken werden stärker elektrifi ziert oder hybrid betrieben, nachhaltige Treibstoffe Standard sein. Ich sehe in Salzburg weiterhin klassische Europaziele, aber auch weltweite Destinationen, die nicht nur über die großen Hubs erreicht werden, sondern auch direkt. Prozesse wie Grenzkontrolle oder das EES laufen digital und im Hintergrund und vieles wird individueller und nahtloser organi siert sein. V

D er Salzburg Airport feiert heu er sein 100-jähriges Bestehen. Welche Meilensteine hätten Sie selbst gerne miterlebt? Ganghofer: Es gibt viele Momente, die ich gerne live miterlebt hätte: den ersten Li nienflug 1926, die Anfänge des Jet-Zeit alters mit dem neuen Terminal 1966 oder die großen Staatsbesuche. Wenn ich mich entscheiden müsste, dann wäre es wohl die erste Concorde-Landung 1984 gewesen. Das war ein Symbol für techni sche Faszination, Geschwindigkeit und Zukunftsglauben in der Luftfahrt. 2027 starten die umfangreichen Bauarbeiten für das neue Termi nalareal. Was erwartet die Passa giere nach Fertigstellung? Ganghofer: Der Salzburg Airport erhält eine neue Gebäude-Skyline. Der Bestands bau aus den 1960er-Jahren und das ama deus terminal 2 werden zu einer moder nen, durchgängigen Terminallandschaft verbunden. Das neue und dringend not wendige Abflugterminal wird bis 2030 fer tiggestellt, der neue Ankunftsbereich folgt bis 2033. Das finale Ziel ist die Umsetzung aller nötigen und wichtigen Baumaßnah men, um den Flughafen zukunftsfit zu ma chen: eine zentrale Sicherheitskontrolle, klare Trennung von Schengen- und Non-Schengen-Strömen, integrierte Entry/Exit-System-Abfertigung (EES) ohne Satelliten und Busshuttles, mehr Platz für den Gast, bessere Wegeführung, größere Loungeflächen und ein deutlich moderneres Service- und Gastroangebot. Gleichzeitig bauen wir energieeffizient, mit umfangreicher Photovoltaik und dem klaren Ziel „Zero Netto CO₂“ bis 2040.

„Wachstum um jeden Preis ist nicht unser Ziel. Sondern ein Betrieb, der wirtschaftlich, gesell schaftlich und ökolo gisch tragfähig bleibt.“ Bettina Ganghofer Der Flughafen steht immer zwi schen den Interessen von Wirt schaft, Anrainern und Umwelt schutz. Wie gelingt der Balanceakt? Ganghofer: Wir sind einerseits kritische Infrastruktur und Wirtschaftsmotor. An dererseits gibt es verständliche Anliegen von Anrainern und hohe Erwartungen an unsere Nachhaltigkeit. Unsere Ant wort ist ein Mix aus klaren Rahmenbe dingungen und konkreten Maßnahmen wie strengen Betriebszeitenregelungen, kein Nachtbaulärm bei Projekten, Inves titionen in Altlastensanierung (PFAS), Photovoltaik oder E-Fahrzeugflotte. Gleichzeitig setzen wir auf transparente Information zu Baustellen, zum Entry/ Exit-System oder zum Terminalpro jekt und suchen den Dialog mit Nachbarn, Behörden und Touris muspartnern. Wohin glauben Sie, werden wir in 50 Jahren von Salzburg aus fliegen? Werden wir überhaupt noch fliegen? Ganghofer: Reisen ist ein Grundbedürfnis und die Frage ist nicht „ob“, sondern „wie“ wir in 50 Jahren unterwegs sein werden. Das Flugzeug wird nicht wegzu

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E-asy durch Salzburg. S-bike.

2x30 Minuten kostenlos radeln! Code: „ilikesbike“

Das E-Bike für Salzburg. s-bike.at

80 Jahre Tracht gestern, heute, morgen SALZBURGER HEIMATWERK. Seit 80 Jahren steht das Salzburger Heimatwerk für gelebte Trach tenkultur. Mit hauseigener Maßschneiderei, zeitgemäßen Kollektionen und besonderen Angeboten zeigt sich: Tracht passt heute genauso zu den Festspielen wie zum Rupertikirtag. T racht gehört zu Salz burg – und das nicht nur zu besonderen

kann immer getragen werden – sie ist nicht an einen be stimmten Anlass oder eine bestimmte Jahreszeit gebun den. Ob bei den Salzburger Festspielen, bei einem festli chen Abend, im Alltag oder beim Rupertikirtag: Entschei dend ist, dass man sich darin wohlfühlt und seinen persön lichen Stil wiederfindet“, sagt Geschäftsführerin Hildegund Schirlbauer. Maßgeschneidert Eine besondere Stärke des Salzburger Heimatwerks ist dabei die hauseigene Maß schneiderei. Hier geht es um mehr als die passende Größe: Ein Kleidungsstück kann indi viduell auf die persönlichen Vorstellungen und die eigene

Brauchtumsfesten. Ein hoch wertiges Dirndl, eine Leder hose oder ein eleganter Trachtenanzug lassen sich vielseitig kombinieren und begleiten ihre Träger durch die unterschiedlichsten An lässe. Das Salzburger Heimat werk kennt diese Verbindung von Tradition und zeitgemä ßem Stil seit mittlerweile 80 Jahren. Das Jubiläumsjahr 2026 ist damit ein besonderer Anlass, auf die eigene Ge schichte zu blicken – und gleichzeitig nach vorne. Denn Tracht lebt davon, dass sie ge tragen wird. Sie entwickelt sich weiter, ohne ihre Wur zeln zu verlieren. „Tracht

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diesen Anlass bereitet das Salzburger Heimatwerk spe zielle Angebote vor. Beson ders unterhaltsam wird für Besucher und Besucherin nen der Einkauf mit Aktio nen, Preisen und Rabatten, die am Ruperti-Glücksrad erdreht werden können . So verbindet sich das 80-Jahr-Ju biläum mit einer kleinen Überraschung für alle, die Lust auf ein neues Trachten stück haben oder ihren be stehenden Lieblingslook er gänzen möchten. Das Salz burger Heimatwerk zeigt zum 80-Jahr-Jubiläum, wie gut Beständigkeit und Zeit geist zusammenpassen. V Salzburger Heimatwerk Residenzplatz 9 5020 Salzburg www.salzburger heimatwerk.at

Figur abgestimmt werden. So entsteht Tracht, die nicht nur traditionell aussieht, sondern auch perfekt passt. Gerade bei einem Dirndl oder zB. einem hochwertigen Herren-Gilet machen Schnitt, Material, Verarbeitung und liebevolle Details den Unterschied. Für jeden Anlass Wer Salzburg während der Festspiele erlebt, begegnet Tracht heute in vielen unter schiedlichen Facetten. Ein schlichtes, elegantes Dirndl kann ebenso selbstverständ lich zum festlichen Anlass ge tragen werden wie eine hoch wertige Lederhose mit Hemd, Weste und Sakko. Zurückhal tende Farben und feine Stoffe verleihen dem klassischen Er scheinungsbild eine elegante Note. Gleichzeitig darf Tracht natürlich auch farbenfroh und verspielt sein.

Rupertikirtag Mit dem Herbst verändert sich die Stimmung. Rund um den Rupertikirtag wird Salz burg zum Treffpunkt für

Brauchtum, Musik und gesel liges Beisammensein. Dirndl und Lederhose gehören da bei ganz selbstverständlich zum Stadtbild. Genau für

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Modewelt Salzburg BRANDBOXX GLÄNZT. Modenschauen mit echten Topmodels, ein Kirtag mit Herzblut und Tracht sowie die aktuellen Trends der Modewelt zeigen, wie vielseitig und lebendig es in der Brandboxx Salzburg zugeht.

W er glaubt, Mode messen seien nur etwas für den Fachhandel, war noch nie in der Brandboxx Salzburg. Re gelmäßig verwandelt sich das Areal am Salzburger Stadt rand in eine Bühne für Mode, Schuhe, Accessoires, Tracht und alpinen Lifestyle. Mehr als 700 Marken haben hier ihre Showrooms, dazu kom men mehrmals jährlich gro ße Messetermine wie die SCHICK für Mode, Schuhe und Accessoires sowie die FESCH, Österreichs größte Fachmesse für Tracht und al pine Mode. So ist die Brand boxx längst mehr als eine rei ne Orderplattform. Sie ist ein fixer Treffpunkt für alle, die Mode und Tracht mit Lei denschaft leben. Prominente Gäste Wer schon einmal bei einer der Fashion Shows dabei war, weiß, dass hier nicht nur ge ordert, sondern auch gefeiert

wird. Topmodels wie Nadine Mirada und Mister Austria Roman Schindler bringen ge

meinsam mit den Gewinner innen von Austria‘s Next Top model die aktuellen Kollekti

onen auf den Laufsteg, wäh rend sich unter den Gästen immer wieder bekannte Ge sichter aus Film, Fernsehen und Sport finden. Prominen te Botschafterinnen wie Schauspielerin Kristina Sprenger, TV-Moderatorin Karen Webb oder Modeex perte und Medienunterneh mer Adi Weiss haben SCHICK und FESCH schon begleitet und den Messen da mit zusätzlichen Glanz verlie hen. Sie alle zeigen, dass Mode genauso wie Tracht längst kein Klischee mehr ist, sondern gelebte, moderne Kultur, die Tradition und Zeitgeist mühelos verbindet. Für die inhaltliche Linie sor gen die beiden Messeleiterin nen Katharina Krassnitzer und Elisabeth Kreuzberger, die mit viel Gespür für Trends und für Menschen hinter den Kulissen der Brandboxx ste hen. „Wir sehen uns in der Verantwortung, diese Mo mente für die Branche zu

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schaffen“, sagt Katharina Krassnitzer, wenn sie über das vielfältige Programm rund um die Messen spricht. Auch der Nachwuchs liegt den beiden am Herzen: Ein mal im Jahr lädt die Brand boxx zum Talent Day, bei dem Modeschüler:innen aus ganz Österreich erfahren, wie vielfältig die Jobmöglich keiten in dieser Branche sind. „Wenn sie zu uns in die Brandboxx kommen, führt uns das jedes Mal vor Augen, in welcher attraktiven Bran

che wir arbeiten“, ergänzt Eli sabeth Kreuzberger, die bei der Brandboxx für Mode und Schuhe zuständig ist. Gemütlicher Ausklang Ein fixer Programmpunkt, der längst Kultstatus hat, ist der FESCH Kirtag. Direkt im Anschluss an den ersten Messetag verwandelt sich das Außengelände der Brandboxx in einen Kirtag mit Schießbude, Autoscoo ter, Live-Musik und regiona len Spezialitäten. An diesem

mehr ist als reines Business. Es ist gelebte Leidenschaft, made in Salzburg. V

Abend treffen sich Händ ler:innen, Hersteller:innen und Messebesucher:innen abseits vom Geschäft, tanzen gemeinsam und lassen die Messetage in geselliger Run de gemütlich ausklingen. Fazit Ob Laufsteg-Glamour, Kir tags-Stimmung oder die Be gegnung mit Menschen, die Mode und Tracht mit gan zem Herzen leben, die Brandboxx Salzburg beweist immer wieder, dass beides

Brandboxx Salzburg GmbH Moosfeldstraße 1 5101 Bergheim +43(0)662 4687 0 salzburg@brandboxx.at www.brandboxx.at

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27. WORLD GAMES OF MOUNTAINBIKING

11. - 13. SEPTEMBER 2026

Infos und Anmeldung unter: saalbach.com/worldgames

#homeoflässig

Herbstliche Bergerlebnisse, Kulinarik & Musik vom 19. Sept. - 24. Okt. auf verschiedenen Hütten. weitere Infos auf saalbach.com/herbst

Genussland TRADITIONELLE KÜCHE V EXOTISCHE ZUTATEN

SALZBURG AUF DEM TELLER

GUSTIEREN IM HERBST. Die heimische Kulinarik zeigt sich vielseitig: Warum es sich lohnt, sowohl alte Rezepturen und Techniken als auch exotische Produkte mutig auszuprobieren.

FOTO: KATERYNA_PARSHUKOVA/SHUTTERSTOCK

STRUDEL à la Oma VON WEGEN ABSTRUDELN. Viele Hobbybäcker trauen sich nicht an selbst gemachten Strudelteig heran. Dabei gilt: Mit den richtigen Tipps und etwas Übung gelingt der Klassiker mühelos. Von Sandra Eder

E s gibt Bilder aus der Kindheit, die sich einprägen. Die Oma, wie sie aus einer Teigkugel einen Stru delteig zieht. Hauchdünn, dass man bei nahe durchschauen kann und man ge spannt mitfiebert, ob er nur ja nicht ein reißt. Bis heute wirken die geschickten

Handgriffe ein bisschen wie Magie. Tat sächlich steckt dahinter aber kein Zauber, sondern Geduld und Erfahrung. Strudelland Das Strudelziehen hat in Österreich eine lange Tradition. Von Generation zu Ge

neration werden Tipps und spezielle Kniffe weitergegeben. Manche schwören auf doppelgriffiges Mehl, andere auf ei nen Schuss Essig oder ein Ei im Teig. Ent scheidend ist am Ende aber weniger eine geheime Zutat als die richtige Technik und der Mut, es auszuprobieren. V

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SO GELINGT`S DIE WICHTIGSTEN GRUNDREGELN

Die Zutaten: Ein guter Strudelteig braucht nicht viel: Mehl, Wasser, Öl und eine Prise Salz. Verwenden Sie am besten griffiges Weizenmehl Type 700 (alterna tiv Dinkelmehl Type 700). Durch den höheren Pro teinanteil entsteht mehr Gluten. Das Klebereiweiß macht den Teig elastisch und ermöglicht später das hauchdünne Ausziehen. Das richtige Kneten: Den Teig gründlich durchkne ten, damit sich die Zutaten gut verbinden und sich die Elastizität entwickeln kann. Der Teig soll leicht klebrig sein, ohne an der Schüssel zu haften. Die Ruhezeit: Gönnen Sie dem Teig mindestens 60 Minuten Ruhe bei Zimmertemperatur. Zieht er sich beim Ausrollen wieder zusammen, lassen Sie ihn einfach nochmals etwa zehn Minuten zugedeckt rasten.

Das Tuch: Arbeiten Sie auf einem großen, gleichmä ßig bemehlten Geschirr- oder Strudeltuch.

Die Technik: Greifen Sie mit der flachen Hand unter den Teig, niemals mit den Fingernägeln. Ziehen Sie ihn langsam und gleichmäßig von der Mitte nach außen.

FOTOS: HINTERGRUND: NOMAD_SOUL/SHUTTERSTOCK/AI-BEARBEITET/ADOBE PHOTOSHOP/A.MAYREGG, KLEINES BILD: CASANISA/SHUTTERSTOCK

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GENUSSLAND

Strudelteig KLASSISCH

Zutaten (2 Strudel) n 250 g Weizenmehl Type 700 (alternativ Dinkelmehl Type 700)

n 1 EL Öl n 5 g Salz n 125 g Wasser n etwas Öl zum Übergießen

Zubereitung: 1 Aus den Zutaten mit der Küchenmaschine oder den Knethaken des Mixers einen glatten Teig herstellen. Anschließend den Teig nochmals kurz mit der Hand durchkneten, zu einer Kugel

3 Anschließend den Teig vorsichtig über die bemehlten Handrücken legen und langsam von innen nach außen dehnen, dabei den Teig immer wieder leicht drehen. Den Teig nun auf das Tuch legen und weiter ausziehen, bis er rechteckig, papierdünn und nahezu

formen und in eine Schüssel legen. Mit einem Schuss Öl übergießen, mit Frischhaltefolie abdecken und 60 Mi nuten bei Zimmertemperatur rasten lassen. 2 Den Teig anschließend halbie ren. Ein großes Geschirr- oder Tischtuch leicht mit Mehl bestäuben und

Ein anschauliches Anleitungsvideo zum Ausziehen des Strudelteigs gibt es unter www.

transparent ist. Als Orientierung gilt: Ist das Geschirrtuch durch den Teig gut zu erkennen, ist er dünn genug. Sollten rundherum dickere Ränder entstehen, diese einfach mit einem kleinen Messer oder einem Pizzaroller abschneiden.

backenmit christina.at

4 Den fertigen Teig nach Belieben süß oder pi kant belegen, die seitlichen Ränder einschlagen und mithilfe des Tuchs zu einem Strudel aufrollen. 5 Auf ein befettetes Backblech legen, mit zerlas sener Butter bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 190 °C Ober-/Unterhitze oder 175 °C Umluft etwa 30 Minuten backen. Wer den Stru del besonders mürbe mag, schaltet den Backofen anschließend auf 80 °C zurück und lässt ihn noch etwa zwei Stunden ziehen.

den Teig darauflegen. Jede Teighälfte mit dem Nudelholz rund und etwa backblechgroß ausrollen. Dabei den Teig immer wieder leicht bemehlen und wenden, damit er nicht an der Arbeitsfläche kleben bleibt. Notfalltipp: Lässt sich der Teig nicht gut ausziehen, hilft ein einfacher Trick: Die ausgerollte Teigscheibe auf dem Küchentuch nochmals dünn mit Öl bestreichen, das Öl mit der Hand gleichmä ßig verteilen und den Teig weitere zehn Minuten entspannen lassen. Danach lässt er sich deutlich leichter ausziehen.

Zwetschken SAISONAL

Zutaten (pro Strudel) n 1 kg Zwetschken n 50 g geschmolzene Butter n 75 g Brösel

n 40 g Zucker n 5 g Vanillezucker n 10 g Rum n 1 Prise Zimt

Zubereitung Die Zwetschken entkernen und vierteln. Die geschmolze ne Butter mit den Bröseln und dem Zucker vermischen. Die restlichen Zutaten zugeben und alles gut unter die Zwetschken mischen.

FOTO: SORU EPOTOK/SHUTTERSTOCK

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