Business Steiermark 2025 KW26

STEIERMARK | AUSGABE 2/2025

DAS MAGAZIN ÜBER FAMILIENBETRIEBE BUSINESS

GERHARD & KATRIN HÖFLEHNER Steirische Erholung auf 1.117 Metern Seehöhe

DIE NATUR ALS GASTGEBER

LAND DER „AUSTRONAUTEN“ Weltraumforschung Made in Austria

IMMOBILIEN ALS ANLAGE Warum es sich wieder lohnt zu investieren

MOTIVATIONSTRAINER Olympiasieger als Turbo für Ihr Unternehmen

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BUSINESS

„FÜR DIE ZUKUNFT UNSERER KINDER“

Nadja Tanzer Geschäftsführerin Weekend Magazin STMK

1.000 FAMILIENBETRIEBE FORDERN LÖSUNGEN E ndlich tut sich was. Öster reich steht vor massiven wirtschaftlichen und ge sellschaftlichen Heraus mer*innen, die heute Verantwor tung übernehmen wollen. Die For derungen der Initiative sind einfach:

das Mindestmaß hinaus zu arbeiten. Dies betrifft sowohl die Bereitschaft zur Leistung von Überstunden als auch die Möglichkeit für Pensio nisten/Pensionistinnen weiterhin am Arbeitsmarkt aktiv zu bleiben und dabei steuerlich nur minimal Abgaben leisten zu müssen. 3. Zölle für Billigimporte Der massive jährliche Zustrom der 80 Mio. Pakete von chine sischen Shopping-Plattformen nach Österreich untergräbt die lokale Wirtschaft. Es bedarf da her einer beschleunigten Umset zung einer Steuer, um die hei mische Wirtschaft zu schützen und Arbeitsplätze zu sichern. Österreich hat keine Zeit mehr. Der artige Initiativen machen der Politik hoffentlich bewusst, dass es schon „5 nach 12“ ist!

forderungen und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Unterneh men sind als grenzwertig einzustufen. Obwohl die Situation von vielen Un ternehmern als „out of control“ emp funden wird, fehlt es der Politik noch immer am „Zug am Ski“. Initiative Österreich 2040 Ein Zusammenschluss von 1.000 österreichischen Familienbetrie ben – unter dem Namen Initiative Österreich 2040 – bündelt nun die Kräfte, um Lösungen aktiv voran zutreiben, Missstände aufzuzeigen und Veränderungen von der Poli tik umgehend einzufordern. Das Ziel der unabhängigen Initiative ist ein starkes und zukunftssiche res Österreich – vor allem für die Zukunft der Kinder in unserem Land. Getragen von Unterneh

FÜR DIE ZUKUNFT UNSERER KINDER

1. Weg von der „Teilzeitrepublik“

Es ist wirtschaftlich nicht mehr tragbar, dass Menschen, die weder Kinder noch Pflegefälle betreuen bzw. Studierende sind, in Teilzeit arbeiten, um die Work-Life-Balan ce zu verbessern und gleichzeitig aber 100 % Sozialleistung erhalten. 2. Recht auf Mehrarbeit Leistungsbereiten ArbeitnehmerIn nen muss ermöglicht werden, über

www.initiativeoesterreich2040.at

FOTOS: ISTOCK.COM/ -STRIZH-, CHRIS ZENZ

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Die Definition von Fortschritt ändert sich mit den Herausforderungen. Denn jeder Tag ist eine Gelegenheit, sich zu verbessern. Das Ziel ist dabei nicht der Erfolg. Wichtiger ist es, voranzukommen.

Fortschritt aus Tradition

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INHALT

Von der Alpenrepublik ins All. Österreich mischt im Orbit mit. 10

Innovativ. Firmenkantinen von Global Playern weltweit neu gedacht. 52

Immobilien mit Profil. Nach- haltigkeit, Lage und Qualität prägen die Investmenttrends. 48

17

Tradition trifft Zukunft. Österreichs Familienunterneh men im Porträt. Sieger coachen. Ex-Profisportler bringen mentale Stärke ins Business. Die Welt als Office. Diese Destinationen eignen sich beson ders für Workation.

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Spürbare Entlastung. Die NoVA entfällt für Klein-Lkw ab Juli 2025. 58

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IMPRESSUM Medieninhaber & Herausgeber: Weekend Magazin Steiermark GmbH, Elisabethstraße 5/2, 8010 Graz, Tel.: +43 50 6964-8001, E-Mail: redaktion.stmk@weekend.at. Geschäftsführung: Christian Lengauer (MBA), Mag. Nadja Tanzer. Chefredakteur: Werner Christl. Chefredaktion Steiermark: Patrick Deutsch. Redaktion: Redaktion: Andrea Schröder, Rudolf Grüner, Volker Angerer, Philipp Eitzinger, Sandra Eder, Mag. Dr. Stefan Kohlmaier, Nina Dam, Cornelia Scheucher, Klaus Schobesberger, Michael Schwarz, Conny Engl, Manuela Fritz-Pinggera, Mag. Andreas Hamedinger, Mel Burger. Vertrieb: Österr. Post AG. Lektorat: BEd. Daniela Christl. Druck: Radin print d.o.o., 10431 Sveta Nedelja, Kroatien. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vor- behalten. Derzeit gilt Preisliste 2025. Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.weekend.at abgerufen werden. Haben Sie einen Fehler in einem Artikel gefunden? Schicken Sie uns bitte ihr Feedback unter www.weekend.at/verlag/artikel-feedback

COVERFOTOS: HARALD STEINER - FOTOGRAFIE, IMMOBILIEN: ISTOCK.COM/ PHOTOSCHMIDT, „AUSTRONAUTEN“: THALES ALENIA SPACE, MOTIVATIONSTRAINER: ISTOCK.COM/INNNI FOTOS: IWAN BAAN, HERSTELLER, ISTOCK.COM/ PHOTOSCHMIDT, THALES ALENIA SPACE

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BUSINESS

AUSTRO-

Raumfahrt Vom Weltall aus gesehen ist Öster- reich nur ein winziger Fleck mit hohen Bergen. Dass die Alpenrepublik im Bereich Weltraum- technik jedoch ein Senkrechtstarter ist, beweisen zahlreiche Raumfahrt-Unternehmen.

TEXT: MICHAEL SCHWARZ

FOTO: THALES ALENIA SPACE

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BUSINESS

NAUTEN

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Zwei Analog-Astronautinnen beim Außeneinsatz im Rahmen einer Mars-Analog-Mission. Bei diesen wird das Umfeld auf dem Mars in verschiedenen Extremlandschaften simuliert.

E ine halbe Minute lang kämpfte die Trägerrake te des bayrischen Start up Isar Aerospace Ende März gegen die Schwer kraft an, bevor sie ins Nordmeer stürzte und explodierte. Trotz der kurzen Dau er geht dieser Flug in die Geschichte ein. Denn es handelte sich um den ersten Weltraumraketenstart auf eu ropäischem Boden. Der kometenhafte Aufstieg des 2018 gegründeten Techno logie-Start-ups zeugt von dem schnel len Wachstum der Raumfahrt-Branche. Und auch Österreich spielt eine Rolle. Isar-Aerospace-Co-Founder ist der Vorarlberger Daniel Metzler. In der

auf das All erhoben, werden unzuver lässig. Die von dem US-amerikanischen Unternehmen SpaceX erlangte Infor mationshoheit wird als potenzielles Sicherheitsrisiko betrachtet. „SpaceX führt im zivilen und mittlerweile auch im militärischen Bereich den Markt an“, erklärt Christian Fidi, Leiter der Luft- und Raumsparte des Wiener Technolo gieunternehmens TTTech Aerospace. In einem Anflug von Größenwahn verkündete Musk auf X (vormals Twitter), dass die gesamte ukrainische Front zusammenbrechen würde, wenn er sein System abdrehen würde. Und gänzlich unrecht hat er damit wohl leider nicht. „Europa muss eine deut lich aktivere Rolle in der Raumfahrt einnehmen, um ein Mindestmaß an Souveränität zu behalten“, so Gernot Grömer, Gründer und Direktor des Ös terreichischen Weltraum Forums – kurz ÖWF. Angesichts der unsicheren geo politischen Lage drängt die Zeit nach einer europäischen Alternative für das amerikanische Satellitennetz. In einigen Bereichen ist Europa jedoch auch inter

Philosophen Seneca verinnerlichen: „Per aspera ad astra.“ – Über raue Pfade gelangt man zu den Sternen. Space Race reloaded War es früher ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den USA und der ehemali gen Sowjetunion, gibt es heute neue Player wie China und Indien, die das Weltall für sich entdeckt haben. Ein zweites Space Race wurde ausgerufen

und auch europäische Welt raum-Initiativen sind der Politik willkommen. Denn die Vereinigten Staaten, die jahrzehntelang Ansprüche

Rakete waren Teile der oberös terreichischen Peak Techno

logy verbaut. Mit dem Testflug war Metzler trotz des frühzeitigen Abstur zes zufrieden. Man muss nur die

Kurt Kober, Ge schäftsführer Beyond Gravity Austria, mit einem Modell des österreichi schen Satelliten „Pretty“.

Worte des römischen

FOTOS: FLORIAN VOGGENEDER / ÖWF , WWW.ANNARAUCHENBERGER.COM / ANNA RAUCHENBERGER

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Als Ein-Mann-Start-up gründete Dieter Grebner 2006 Peak Technology. Heute hat das Technologieunter nehmen, das unter anderem Flüssig-Sauerstofftanks wie diesen produziert, 150 Mitarbeiter.

baugleiche Satelliten in Waschmaschi nengröße.“ Und Beyond Gravity sind nicht die Einzigen, die Satelliten mit ihrer Technologie ausstatten. In Brunn am Gebirge werden Aktuatoren herge stellt, die zum präzisen Einstellen von Antennen notwendig sind. Enpulsion aus Wiener Neustadt baut hingegen seit 2016 Ionen-Antriebe und rüstete bereits mehr als 200 Klein-Satelliten damit aus. Insgesamt sind laut In-

nationaler Vorreiter. Das Satelliten-Na vigationssystem „Galileo“, das von der EU betrieben wird, weist eine höhere Genauigkeit als das US-amerikanische GPS-System auf. Und im Bereich der Umwelt- und Klimasatelliten ist Europa weltweit führend. Austria ad astra Werden Satelliten gebaut, kommt man an österreichischer Technik kaum vor bei. Beyond Gravity Austria, Österreichs größtes Raumfahrt-Unternehmen, stellt zahlreiche Komponenten her. „Fast alle europäischen ESA-Satelliten und viele internationale Missionen, etwa Um weltsatelliten der NASA, nutzen un sere Technologie“, so Geschäftsführer Wolfgang Pawlinetz. Den verstärkten Satelliten-Netzausbau merkt das Unter nehmen mit Hauptsitz in Wien. Früher, erinnert sich sein Co-Geschäftsführer Kurt Kober, bestand das Hauptgeschäft darin, maßgeschneiderte Produkte für Satelliten-Unikate in der Größe eines Lastwagens zu bauen. „Nun liefern wir verstärkt Produkte für Hunderte

frastrukturministerium rund 150 öster reichische Unternehmen mit 1.300 Be schäftigten im Raumfahrt-Sektor tätig. Nach Angaben der Branchenvertretung Austrospace generierten sie vergange nes Jahr einen Umsatz von rund 250 Mio. Euro. Der Space-Tech-Boom ist real und viele Unternehmen sind auf das Shuttle aufgesprungen. Europas Raketen Doch damit ein Satellit das Firmament berühren kann, braucht er ein Vehikel, das ihn in die richtige Höhe katapul tiert. Vorerst liegt es an der European Space Agency (ESA), Trägerraketen zu starten. Die ESA, deren Generaldirektor seit 2021 der Tiroler Josef Aschbacher ist und die dieses Jahr ihr 50-jähriges Be stehen feiert, finanziert sich hauptsäch lich durch die Beiträge ihrer Mitglieds staaten. Die Höhe der Investitionen, welche die ESA wiederum in Unter nehmensprojekte eines Mitgliedslandes leistet, richtet sich maßgeblich nach die sem nationalen Beitrag dieses Landes. Infrastrukturminister Peter Hanke

Im Weltraum zählen bekanntlich jedes Gramm und jeder Zentimeter.

Christian Fidi Leiter Luft- und Raumfahrt TTTech Aerospace

FOTOS: PEAK TECHNOLOGY, DERFRITZ GRAFIK UND FOTOGRAFIE E.U.

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250 Millionen Euro Umsatz erwirtschafteten österreichische Space-Tech-Firmen letztes Jahr.

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selbstversorgende Stadt auf dem Mars schon in 20 Jahren vorstellen. Gernot Grömer bremst die Euphorie: „Von einer Landung mit Menschen, die noch dazu fast selbstversorgt auf dem Roten Pla neten leben können, sind wir noch weit entfernt.“ Und Grömer sollte es wissen, denn er ist schon jetzt Experte bezüglich einer potenziellen Zukunft am Mars. In den vergangenen Jahren hat der Astrophysiker zahlreiche sogenannte Analogmissionen durchgeführt. Bei diesen wird das Umfeld auf dem Mars in verschiedenen Extremlandschaften simuliert. 2012 machte man eine Höh lenexpedition in den Dachstein-Höhlen und drei Jahre später beim Kaunerta ler Gletscher. Vergangenes Jahr quälten sich sechs Analog-Astronauten in Mars anzug-Prototypen des ÖWF durch das Gebirge Armeniens. Wenn eines Tages die ersten Menschen zum Mars aufbre chen, werden sie wohl Know-how aus Österreich im Gepäck haben. n

(SPÖ) kündigte an, den österreichischen Anteil für die nächsten drei Jahre von 260 Mio. Euro auf bis zu 320 Mio. Euro zu erhöhen. Im Vergleich zu anderen EU-Staaten hinkt Österreich damit trotzdem hinterher. Nichtsdestotrotz: Die österreichischen Technologien sind essenziell für die ESA-Trägerraketen. So liefert TTTech aus Wien unter anderem Elektronikkomponenten, die einen aus fallsicheren Datentransfer sicherstellen. Die große Stärke des Produkts von TT Tech liegt darin, dass verschiedene Ar ten von Daten mit hoher Geschwindig keit ausfallsicher über ein gemeinsames Netzwerk übertragen werden können. Dadurch werden weniger Kabel benö tigt und die Komplexität des Systems wird reduziert. „Im Weltraum zählen bekanntlich jedes Gramm und jeder Zentimeter“, so Fidi. Ebenfalls Teil des Ariane-Projekts ist das Waldviert ler Unternehmen Test-Fuchs. Seit den 1980er Jahren liefert es Komponenten

für die Raketen der ESA. Für Ariane 6 ist der Betrieb aus Groß-Siegharts der drittgrößte Zulieferer, der Ventile und Spulen für Elektromagnetventile her stellt. „Österreich per se hat vielleicht nicht den Ruf der Raumfahrt-Nation“, weiß Christoph Schimmel, Zuständiger für Raumfahrt-Themen bei Test-Fuchs, „die österreichischen Raumfahrt-Unter nehmen gelten aber als ‚Hidden Cham pions‘ in ihren Fachgebieten.“ Österreichische Marsianer Nach Science-Fiction klingt derzeit noch die Besiedelung des Weltalls. Elon Musk könnte sich jedoch eine

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VERLÄSSLICHER PARTNER IN UNSICHEREN ZEITEN Hypo Vorarlberg in der Steiermark Wenn die Wirtschaft ins Wanken gerät, braucht es verlässliche Partner – Banken, die nicht nur reagieren, sondern vorausschauend agieren.

die Hypo Vorarlberg positiv auf 2024 zurück: Dank eines risikobewussten Geschäftsmodells, breiter Strategie und starker Eigenkapitalbasis konnte ein solides Ergebnis vor Steuern von EUR 58,1 Mio erzielt werden (2023: EUR 53,0 Mio). Im Anlagebereich stand 2024 klar im Zeichen der Zinsentwicklung. „Trotz rückläufiger Spareinlagen zei

D ie Hypo Vorarlberg beweist in diesen herausfordernden Zei ten, dass nachhaltiges Wirt schaften und persönliche Beratung kein Widerspruch, sondern ein Erfolgsrezept sind. Die Regionalbank ist auch am steirischen Markt fest verankert und steht heute mehr denn je für Stabilität, Kompetenz und Kundennähe.

gagement und sind uns sicher, dass wir mit unserem breit aufgestellten Ge schäftsmodell weiterhin ein star ker Partner für die Menschen und Unternehmen in unseren Kernmärk- ten sein werden“, betont Daniel Ger hold, Stv. Regionaldirektor Steiermark der Hypo Vorarlberg in Graz. Dabei helfen nicht nur moderne Finanz-

Ernst Albegger Regionaldirektor Steiermark der Hypo Vorarlberg in Graz

Daniel Gerhold Stv. Regionaldirektor Steiermark der Hypo Vorarlberg in Graz

instrumente, sondern vor allem der persönliche Draht zu der Kundin bzw. dem Kunden. Gerhard Vollmann Leiter Privatkunden und Private Banking der Hypo Vorarlberg in Graz Ein Beweis für die Qualität der Be treuung ist der FMVÖ-Recommen der-Award 2025. Die Hypo Vorarlberg erhielt das Gütesiegel für „exzellente Kund:innen-Orientierung“ in der Kategorie Regionalbanken – basierend auf einer unabhängigen Befragung von 8.000 Bankkund:innen in Ös terreich. „Dass diese Auszeichnung von unseren Kund:innen kommt, macht sie besonders wertvoll“, freut sich Ernst Albegger. „Sie zeigt, dass unser Anspruch an persönliche und kompetente Beratung tagtäg lich gelebt wird – und ankommt.“ www.hypovbg.at/graz n Ausgezeichnete Kund:innenorientierung

gen die stabilen Kundengelder von EUR 14,1 Mrd das hohe Vertrauen der Anleger:innen in unsere Bank“, so Ger hard Vollmann, Leiter Privatkunden und Private Banking der Hypo Vor arlberg in Graz. Das Depotvolumen wuchs um EUR 186 Mio, die Assets under Management stiegen auf EUR 1,1 Mrd (2023: EUR 984 Mio). Die Zahl der Vermögensverwaltungsmandate erhöhte sich auf 2.437. Geopolitische Unsicherheiten, Zölle, Regulatorik und Zinsfragen prägen das Jahr 2025. „Die Auswirkungen all dieser Faktoren auf die Wirtschaft sind schwer einschätzbar, das Umfeld war noch nie so unsicher wie jetzt. Dieser Situation begegnen wir mit Professionalität und erhöhtem En Herausforderungen aktiv begegnen

Langfristige Partnerschaften im Fokus „Unser Anspruch ist es, Kundinnen und Kunden langfristig und persön lich zu begleiten – im privaten wie im geschäftlichen Bereich. Dafür nehmen wir uns Zeit, denken ganzheitlich und handeln vorausschauend“, umfasst Ernst Albegger, Regionaldirektor Stei ermark der Hypo Vorarlberg in Graz, die Beratungsphilosophie der Bank. Die Schwerpunkte der Filiale liegen auf Ver mögensverwaltung, Immobilien- und Unternehmensfinanzierung – Bereiche, in denen Nähe und individuelle Lösun gen entscheidend sind.

Trotz Gegenwind solide Ergebnisse

Österreichs Wirtschaft befindet sich seit Anfang 2023 in einer konjunktu rellen Durststrecke. Dennoch blickt

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ÖSTERREICHS TOP FAMILIEN BETRIEBE

FOTO: ANDREYPOPOV/ISTOCK.COM

BUSINESS

STEIERMARK TOP FAMILIEN BETRIEB

EIN HOTEL MIT G’SPÜR FÜR MORGEN Eingebettet in das schöne Ennstal, beruht das Konzept des Natur- und Wellnesshotels Höflehner auf dem Zusammenspiel zwischen Naturverbunden heit und Weitblick. Denkbar einfach, aber so raffiniert umgesetzt, dass sich das Hotel einen Namen weit über die Landesgrenzen hinaus gemacht hat. Natur- und Wellnesshotel Höflehner

TEXT: CORNELIA SCHEUCHER

FOTO: HARALD STEINER

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Zufrieden sind wir nie – eine gewisse richtig dosierte Unzufriedenheit ist ein Antrieb. Denn wer sich am Ziel glaubt, ist schon stehen geblieben. Wir bekommen unsere Energie durch das Tun.

Gerhard Höflehner über den Erfolg des Hotels

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BUSINESS

M anche Erfolgsrezepte basieren auf den ein fachsten Zutaten – so geschehen beim Na tur- und Wellnessho tel Höflehner. Gerhard und Katrin Höflehner haben mit dem gestartet, was Mutter Natur ihnen serviert hat – frische Luft, reines Wasser, grüne Wie sen. Dank raffinierter Ideen und dem Hunger, sich ständig weiterzuentwi ckeln, ist daraus eine Wellnessmarke entstanden, die ihresgleichen sucht. Tief verwurzelt in der Region Obwohl das Hotel heuer sein 15-jähri ges Bestehen feiert, reichen die Wur zeln weitaus länger zurück. In den 80ern entwickelte sich der landwirt schaftliche Hof zum Gastrobetrieb samt Skilift. Als Gerhard und Katrin sich schließlich dazu entschieden, den Betrieb zu übernehmen, wurde an der Marke gefeilt. „Damals ent standen viele große Wellnesshotels, das hat uns als Wellnessliebhaber in spiriert. Besonders in Südtirol haben wir spannende Konzepte entdeckt, bei denen die Natur im Fokus stand. Dieses Zusammenspiel aus Erholung und Naturverbundenheit wollten wir auch bei uns umsetzen“, erzählt Ger hard Höflehner.

ZUR PERSON Gerhard und Katrin Höflehner haben die Hotellerie im Blut. Katrin besuchte die Tourismus- schule in Bad Hofgastein und absol vierte zusätzlich eine Ausbildung zur Physiotherapeutin. Gerhard war Schüler der Tourismusschule Klessheim und studierte später an der FH Innsbruck. Beide sammelten früh internationale Praxiserfahrung – unter anderem in Frankreich, der Schweiz und den USA. Das Paar hat drei Töchter. Während Gerhard für die technische Geschäftsführung zuständig ist, kümmert sich Katrin vor allem um die Produktentwick lung und die Marke.

Nachhaltigkeit. Auf diesen Pfeilern beruht das Angebot des Hauses – und das ganzjährig. In Bewegung bleiben Durch die hervorragende Lage im steirischen Ennstal war das Hotel von Anfang an auf Wanderungen spezialisiert. Mittlerweile hat sich

Hauseigene Philosophie Gesagt, getan, doch das Paar wollte noch einen Schritt weitergehen. „Wir wollten die Natur wirklich in jede ein zelne Abteilung einbinden“, erklärt Katrin Höflehner. So entstand die Philosophie der sechs „N“: Naturku linarium, Natürlichkeit, Naturwell ness, Naturerlebnis, Naturdesign und

Mit der G/K/H Philosophie kommt die Region auf den Teller: Gäste können zwischen Gerhards gesundem Genuss, Katrins kreativer Küche und traditionel ler heimischer Hausmannskost wählen.

FOTOS: HARALD STEINER, WOLFGANG HUMMER

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BUSINESS

Wir wollten die Natur in jede einzelne Abteilung des Hotels bringen. So ist unsere sechs „N“-Philosophie entstanden.

Katrin Höflehner über das Konzept des Hotels

FACTS Ein Haus mit Geschichte. Das Natur- und Well nesshotel Höflehner blickt auf eine fast 300-jährige Geschichte zurück und hat sich von einem ehema ligen Bergbauernhof zu einem 4-Sterne-Superior Betrieb entwickelt. Ne ben den drei Häusern mit insgesamt 104 Zimmern gehören zum Unterneh men auch drei Skihütten in den Schladminger Bergen sowie zwei Apartment häuser.

Gerhard und Katrin Höflehner haben mitten im steirischen Ennstal einen Ort der Erholung und Gesundheit geschaffen.

Unsere Mit- arbeiter sollen sich wie Gäste fühlen und sich um nichts Sorgen machen müssen. Weil gute Hotelle rie nur mit glück- lichen Menschen funktioniert.

das Sportprogramm stark vergrö ßert. Mit dem Anfang des Jahres neu eröffneten Yogahaus hat das Hotel neue Maßstäbe gesetzt. Auf insge samt 300 Quadratmetern erstrecken sich drei Räume und eine weitläufige Panoramaterrasse. Der Sonnengruß findet hier mit Blick auf den Grim ming statt. Neben klassischen sowie speziellen Yogaeinheiten wie Aerial oder Power Yoga, werden auch Spin ning-Klassen, Pilates, Meditationen oder HIIT-Workouts angeboten. Mit Themen wie Longevity und Bioha cking fließen die modernsten Impulse der Gesundheitsbranche ein, um den Gästen einen ganzheitlichen Ansatz bieten zu können.

Eine eigene Mitarbeitermarke Das Hotel Höflehner weiß: Der Schlüs sel zum Erfolg liegt in einem engagier ten und zufriedenen Team. „Unsere Mitarbeiter sollen sich wie Gäste füh len und sich um nichts Sorgen machen müssen. Das geht weit über geregelte Arbeitszeiten und Fortbildungen hi naus“, betont Gerhard Höflehner. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem Wohlbefinden und der Mobilität: Neben der Bereitstellung eines Zimmers, be steht auch die Möglichkeit, ein E-Auto zu bekommen, um pendeln zu können. Weil Wohlfühlen bei Höflehner an ers ter Stelle steht – und zwar für jeden, der das Natur- und Wellnesshotel auf 1.117 Metern Seehöhe betritt. n

Gerhard Höflehner über den Umgang des Hotels mit seinen Mitarbeitern

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OBERÖSTERREICH TOP FAMILIEN BETRIEB

Martin Öller und Thomas Moser – die Gründer von Loxone.

SMARTES MÜHLVIERTEL

Loxone

Zwei Freunde haben im Bereich Gebäudeautomation in nur 16 Jahren ein Unternehmen aufgebaut, das heute in über 100 Länder exportiert. 2023 wurde der elf Fußballfelder große Loxone Campus eröffnet.

TEXT: WERNER CHRISTL

FOTO: PETER CHRISTIAN MAYR

BUSINESS

ZAHLEN 200 Mitarbeiter sind allei ne in Kollerschlag am Lo xone Campus beschäftigt.

45 Standorte hat Loxone weltweit.

300.000 Projekte wurden bisher realisiert.

70 Millionen Euro kostete der Bau des Loxone Cam pus im Mühlviertel.

Die beiden Oberösterreicher kann man als mutig und innovationsfreu dig bezeichnen. Pläne werden nicht nur geträumt, sondern umgesetzt.

M icrosoft wurde von Bill Gates und seinem Freund Paul Allen in einer Garage gegründet. Die Mühlviertler Version dieser Erfolgsge schichte sind sozusagen Thomas Moser und Martin Öller. Die beiden Freunde haben vor der offiziellen Gründung von Loxone quasi im eigenen Keller in Kol lerschlag an smarten Produkten getüftelt. Heute ist Loxone in Sachen Gebäudeau tomation Technologieführer und hat weltweit 45 Standorte. Die beiden Mühl viertler wirken nicht so, als würden sie sich auf den Lorbeeren ausruhen. Das zeigt auch der neue Loxone Campus. Eine Firmenzentrale mit Seminar-Hotel sowie Schulungszentrum. „Früher ist ein Elektriker ins Haus gekommen und hat klassische Geräte angeschlossen. Das war‘s. Heute muss ein Elektriker viel mehr Know-how haben. Deshalb schu len wir Elektriker, um diese zum Gebäu deautomatisierer zu qualifizieren“, er klärt Thomas Moser. Der Loxone Cam pus ist übrigens für jeden offen. Ein Hotel für Touristen und wer möchte kann im supermodernen Restaurant Glorious Bastards einen Stop einlegen. Ein bisschen Google-Feeling mit einem Schuss Apple-Visionen durchströmt den architektonisch interessanten Komplex.

70 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert. Baubeginn war im Grunde mitten in der Coronakrise. Das Erfolgsgeheimnis? Die smarte Welt ist zwar keine Erfin dung aus dem Mühlviertel, allerdings hat Loxone einen Vorteil. „Wir bieten bei der intelligenten Gebäudeautoma tisierung alles aus einer Hand. Von Audio, Beleuchtung, Klima, Sicherheit, Beschattung, Energiemanagement bis hin zum Zutritt“, so Martin Öller. Das Gebäude weiß selbst, was zu tun ist. Be dient werden kann gewohnt via Taster

oder App. Im Mittelpunkt steht der Lo xone Miniserver. Eine Art Hirn für alle intelligenten Funktionen. Der Standort in Kollerschlag ist ein spezieller, das weiß auch Thomas Moser: „Wir sind wohl dort, wo Österreich aufhört. Wenn man kleinstrukturiert denkt, könnte man glauben, bei uns ist der große Canyon kurz vor der deutschen Grenze.“ Wie sieht es also mit Fachkräften aus? „Wir haben in Kollerschlag hauptsächlich Mit arbeiter aus dem Mühlviertel. Aber auch aus Deutschland. Zudem haben wir Ent wicklungsstandorte in Wien, Alberndorf und Deutschland“, so Moser. n

Der Loxone Campus: Auf acht Hektar wurde in Kollerschlag eine sehr beeindruckende Firmenzentrale errichtet.

FOTOS: PETER CHRISTIAN MAYR, LOXONE

WEEKEND BUSINESS | 23

BUSINESS

WIEN TOP FAMILIEN BETRIEB

Peter Friese Als Patron des Platzhirschen „Das Schwarze Kameel“ im Wiener Ersten Bezirk kennt Peter Friese viele seiner Gäste – und mag (fast) alle gleich gern. Der Gastronom im Porträt. DER KULT UMS KAMEEL

TEXT: ANDREA SCHRÖDER

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BUSINESS

FACTS Geschichte. 1618 A.D.: Der Dreißigjährige Krieg beginnt, Ferdinand II. wird gekrönt – und Johann B. Cameel gründet am Standort Bognergasse eine Gewürzhandlung. Zwei Jahrhunderte später tritt Familie Stiebitz auf den Plan, wird im Weinhandel erfolgreich und schließlich Hoflieferant. 1901 Neuer richtung des Gebäudes. 1956 geht das Weinhaus mit Stehbar in den Besitz der heutigen Eigentümer, Familie Friese, über.

Die Brötchen, vor allem die mit Beinschinken: Auch dafür kommen die Gäste. Sehen und gesehen werden gehört natürlich ebenfalls dazu.

Paris oder in Monaco.“ Pause. „Wir können mit diesen Gästen auch gar nicht so gut umgehen,“ sagt er dann, und meint wohl: Und wir wollen auch nicht. Performance ist alles Gastgeber oder Unternehmer: In welcher Rolle fühlt er sich wohler? Er lacht. „Wenn ich nicht gleichzeitig der Eigentümer wäre: Als Geschäfts führer würde ich mich entlassen.“ Der Wiener (geb. 1957) half schon als Teenager, damals noch Lehrling im „Bristol“, im elterlichen Betrieb und übernahm ihn schließlich. Das edle Restaurant Beletage sowie die hippe Bar Campari (ebenfalls im Ersten) sind seine Erfindung. Mit Frau Christina hat er zwei Söh ne im AHS-Alter. Werden sich die beiden ebenfalls für die Hospitali ty-Branche entscheiden (Friese: „ein Milliardenmarkt“), gar einmal das „Kameel“ lenken? Friese dazu: „Ich kann ihnen Möglichkeiten eröffnen, etwa durch Kontakte in der Branche. Ihnen den Weg ebnen, aber nicht alles abnehmen. Letztendlich müssen sie selbst performen.“ n

B egeisterung ist bei ihm kei ne Pose, sondern ein Cha rakterzug. Das soeben be suchte Hotel in Venedig – so schön! Der opulente Blumenschmuck, die Gemälde, das Mobiliar: „Eine Wohl tat für die Seele.“ Einer wie Peter Friese will nicht irgendein Lokal führen, es muss ein besonders schö nes Lokal sein. Nicht nur die Subs tanz wie die Stehbar aus massivem Holz und die glänzenden Luster entsprechen diesem Ideal: Im Regal liegen die Schokoladetafeln in farb licher Harmonie. Pinke Pfingstrosen zieren die Tische, jede perfekt auf geblüht. Und die Blumentöpfe aus italienischer Keramik im Schanigar ten: Alle hübsch in Reih und Glied. Ein Freund des Understatement Peter Friese spricht mit leiser Stim me. Die lauten Töne liegen ihm nicht so. Das gilt auch für die Gäste. Jene, die sich ganz besonders wichtig nehmen, sind ihm unangenehm. „Es muss immer noch mehr, noch besser sein. Natürlich hat man den Kaffee oder das Glas Wein schon irgendwo getrunken, wo es noch toller war, in

Mein Vater hat stets darauf ge schaut, dass ich arbeite. Ich habe auch etwas dafür bekommen. Mir ist es dadurch immer gut gegangen,

Peter Friese Eigentümer, Das Schwarze Kameel

FOTOS: CHRISTIAN MIKES

BUSINESS KÄRNTEN TOP FAMILIEN BETRIEB

Erhard und Caroline Lengfeldner

Die Klagenfurter USP-Innovation GmbH produziert seit 20 Jahren Naturkosmetik- Produkte der Linie CA&LE, die auf einem ganzheitlichen Konzept der Hautgesund heit beruhen und in der Herstellung vollkommen eigenständige Wege gehen. CA&LE Cosmetics DIE KRAFT DER NATUR

TEXT: STEFAN KOHLMAIER

BUSINESS

Im Labor von CA&LE Cosmetics wird Astaxanthin, das „Überle bensserum der Rotalgen“, zu hochwertigen Pflegeprodukten verarbeitet.

Gemmotherapie (Sprossentherapie) bereichern“, gibt Erhard Lengfeld ner einen Ausblick in die Zukunft der CA&LE-Linie. Loyale Kundschaft Der Vertrieb der CA&LE-Artikel geht auf mehreren Ebenen vonstatten: Die Produkte werden sowohl über einen Webshop sowie den Verkauf vor Ort als auch in erstklassigen Spas (z.B. Mountain Resort Feuerberg oder Schlosshotel Velden), Kosme tikstudios und Apotheken an eine stetig wachsende treue Kundenschar gebracht. Für Caroline Lengfeldner ist der hohe Stammkundenanteil der beste Beweis für die hervorragende Qualität ihrer Produkte sowie eine tragende Säule eines erfolgreichen Empfehlungsmarketings. n FACTS Anti-Aging-Geheimtipp. Der aus Rotalgen extrahier te Wirkstoff Astaxanthin entfaltet eine ca. 7.000-mal stärkere Wirkung als Vitamin C und schützt die Haut zellen langanhaltend und ausgesprochen effizient vor Alterungsprozessen, die von oxidativem Stress in Gang gesetzt werden. Daher zäh len Astaxanthin-Produkte auch zu den Flaggschiffen der CA&LE-Linie.

herstellen. So wie auch alle unse re Formulierungen, die perfekt auf jeweils unterschiedliche Hautty pen abgestimmt werden“, skizziert Lengfeldner das CA&LE-Prinzip. Ferner seien sämtliche Duftnoten und Farben der Kosmetika natürli chen Ursprungs und auf die jeweili gen in ihnen enthaltenen Wirkstoffe zurückzuführen. Und selbst in der Fertigung von Zwei-Phasen-Produk ten gehe man eigenständige Wege, wie Erhard Lengfeldner ausführt: „Anstelle konventioneller Emulga toren wie Fettalkohol setzen wir auf Phosphatidylcholin, wodurch das Auftreten eines Wash Out-Effekts, der die Haut austrocknen lässt, un terbunden wird.“ Moderne Forschung Neben der Forschungstätigkeit zur beständigen Optimierung der eige nen Produkte greift die USP-Innova tion GmbH mit ihrer Expertise auch anderen Unternehmen auf dem Kos metiksektor, die ihre Erzeugnisse verbessern möchten, beratend unter die Arme. Darüber hinaus wickelt sie die Herstellung der Produkte in ternationaler Kunden wie Tätowie rer oder Schönheitschirurgen ab. „In Zukunft möchten wir unsere Kos metik außerdem im Sinne des Lon gevity-Konzepts weiterentwickeln und etwa mit Wirkstoffen aus der

I m Herzen Klagenfurts, um geben von einer idyllisch anmutenden Landschaft, produziert die USP-Innovation GmbH die Naturkosmetik-Produkte der Linie CA&LE. Laut Caroline Lengfeldner, die das Unternehmen vor mittlerweile 20 Jahren mit ihrem Mann Erhard aus der Taufe gehoben hat, spiegelt dieses natürliche Um feld, abseits von industriellen Pro duktionsstrukturen, auch die Pro duktphilosophie ihres Hauses wider. „Wir richten unser Augenmerk auf die Herstellung perfekter Cremen für die Hautgesundheit, die den Ge brauch von klassischer Schminke idealerweise obsolet machen“ , fasst Lengfeldner den Anspruch an ihre Erzeugnisse treffend zusammen. Natürliche Alternative Als Konsequenz daraus verzichtet CA&LE vollständig auf den Einsatz potenziell hautschädigender Kon servierungsmittel und Stabilisatoren wie Weißmacher, Soft-Touch-Ver besserer oder pH-Wert-Regulierer. Diese sind laut Erhard Lengfeldner vor allem als Zugeständnis an den Handel zu verstehen, um Kosmetik produkten eine längere Haltbarkeit von bis zu zehn Jahren zu verleihen. „Stattdessen arbeiten wir ausschließ lich mit pflanzlichen Stoffen, die wir selbständig in unserem Labor

Die Zukunft der Produkte wird vom Longevity-Konzept geprägt sein.

Erhard Lengfeldner USP-Innovation GmbH

FOTOS: STUDIOHORST

WEEKEND BUSINESS | 27

SALZBURG TOP FAMILIEN BETRIEB

BUSINESS

QimiQ Vor 30 Jahren revolutionierten Rudolf Haindl und Haubenkoch Hans Mandl mit der Idee einer „gelingsicheren“ Sahne-Basis die Lebensmittelindustrie. Nun startet die nächste Generation durch: Michele Haindl führt das Familienunternehmen in die Zukunft und war maßgeblich an der Markteinführung von „QimiQ Vegan“ beteiligt. GELINGSICHERE ERFOLGSBASIS

TEXT: SANDRA EDER

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BUSINESS

FACTS Sahne-Basis made in Salzburg.

eine großzügige Showküche im Erd geschoss eingebaut, die für Produkt vorführungen und auch für den Dreh von Social-Media-Videos genutzt wird. Die Marketingstrategie trägt ganz klar die frische, junge Handschrift der Ju niorchefin. „Ich betrachte Trends im Food-Business aus einem anderen Blickwinkel – das ist sicher ein Vor teil.“ Gleichzeitig profitiert sie von der langjährigen Erfahrung ihrer Eltern in Sachen Mitarbeiterführung. Sie sind zudem gute Ratgeber, wenn es dar um geht, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Ruhe zu bewahren. „Ein einhalb Jahre nach der Produktein führung hatten wir damals mit dem BSE-Skandal zu kämpfen. Eine extrem harte Prüfung“, erinnert sich Nicola Haindl. Immerhin besteht das Produkt neben 99 Prozent frischer Sahne zu ei nem Prozent aus Rindergelatine. QimiQ goes vegan Doch auch in dieser Hinsicht hat sich QimiQ weiterentwickelt – und seit Juni 2025 ist die erste vegane Li nie auf Kokosfettbasis im Sortiment. Drei Jahre lang wurde an einem pal mölfreien Produkt getüftelt, das den hohen firmeninternen Ansprüchen entspricht. „Wir wollten in jeder Hinsicht so nah wie möglich am Ur sprungsprodukt bleiben“, so Michele Haindl. Die Idee von einst ist eben bis heute einmalig gut. n „QimiQ“ ist eine Wortschöp fung aus „quick“ und „milk“. Das Unternehmen vertreibt eine patentierte Sahne-Basis im Groß- und Einzelhandel, entwickelt Frische- und Con venience-Produkte sowie ganzheitliche Food-Kon zepte. Sämtliche Produkte stammen aus eigener Ent wicklung und sind gluten-, palmöl- und gentechnikfrei.

Drei Jahre lang wurde am ersten veganen QimiQ getüftelt, seit Juni ist es im Handel erhältlich.

viel aufgeschnappt, wovon ich heute profitiere.“ Seit 2014 ist die 32-Jährige selbst im Betrieb tätig – vom Vater nach dem Studium geschickt zurück nach Salzburg gelockt. „Er hat mich immer wieder nach meiner Meinung gefragt – und so mein Interesse geweckt“, er innert sich Michele. Von Hof in die Welt Dass QimiQ heute in der beschau lichen Gemeinde Hof bei Salzburg angesiedelt ist, war übrigens purer Zufall. „Eine Mitarbeiterin hat uns von freien Räumlichkeiten erzählt – die grüne Umgebung passt zum Produkt, die Lage im Zentrum Europas zu un seren Plänen“, erzählt Nicola Haindl. Aus einem kleinen Büro entstand über die Jahre eine große, moderne Firmen zentrale. 2024 wurde unter anderem Mit Herz führen. Das ist es, was ich von meinen Eltern als wichtigstes Erfolgsrezept vermit telt bekommen habe.

M ichele Haindl war gerade einmal acht Jahre alt, als ihr Vater Rudolf Haindl im Jahr 2001 mit seinem Partner das erste Qi miQ-Produkt auf den Markt brachte – und mit einem weltweit patentierten Herstellungsverfahren die erste natür liche Sahne-Basis entwickelte. „Wer braucht denn sowas?“, hieß es anfangs in der Lebensmittelbranche. Profis wie Hobbyköche, vor allem aber die In dustrie, erkannten rasch die Vorteile der gelingsicheren Sahne, die auch im Zusammenspiel mit Säure, Alkohol oder Hitze nicht gerinnt. So wird Qi miQ unter anderem von großen Tor ten- und Soßenproduzenten verwen det und exportiert mittlerweile in 37 Länder weltweit. Geblieben ist die familiäre Atmosphäre. „Wir sind ein kleines, feines Team und schätzen die Flexibilität, Dinge schnell umsetzen und verändern zu können“, sagt Juni orchefin Michele Haindl. Sie selbst wuchs quasi im Unternehmen auf. Neben Vater Rudolf ist auch Mutter Nicola von Anfang an dabei und für den Exportbereich zuständig. „Ich bezeichne QimiQ oft spaßhalber als mein Geschwisterchen“, so Michele. Nicht selten erledigte sie in ihrer Kind heit die Hausaufgaben im Büro der Eltern – und wurde in der Betriebs küche von Mitgründer Hans Mandl mit Köstlichkeiten verwöhnt. „Ich habe es immer geliebt – und nebenbei

Michele Haindl Zukünftige QimiQ- Geschäftsführerin

FOTOS: ANDREAS KOLARIK, ZOE OPRATKO

WEEKEND BUSINESS | 29

BUSINESS

TIROL TOP FAMILIEN BETRIEB

Bei HELLA stehen Innovation und Tradition nicht im Widerspruch. Was HELLA bewegt, sind die Menschen dahinter – und unser Team rockt das jeden Tag aufs Neue. Ich bin stolz, mit so starken Leuten zu arbeiten!

Franz Kraler

Andreas Kraler

HELLA Sonnen- und Wetterschutztechnik GmbH In dritter Generation bringt das Osttiroler Familienunternehmen frischen Wind in die Welt des Sonnenschutzes. Tradition trifft Innovation – und das mit ziemlich viel Sonne im Herzen. SCHATTEN, DER ZUKUNFT SCHAFFT

TEXT: MEL BURGER

FOTO: HELLA SONNENSCHUTZ GRUPPE

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BUSINESS

FACTS Aus einer Hand. Das Bekenntnis zur Qualitätsführerschaft

wird bei der Entwicklung der Produkte als auch bei der vertikalen Wertschöp fung konsequent verfolgt. HELLA liefert nicht nur die Produkte und die Software, sondern sorgt auch für Montage und After-Sale- Service (Reparatur und Ersatzteile).

Andreas „André“ Kraler, viel unterwegs für die Firma, sagt: „Ich bin zu Hause, wo ich gerade bin. Es könnte mehr Zeit im Werk sein.“

Effizienz im Fertigungsprozess ent wickeln“, erklärte Andreas Kraler bei einer Firmenführung, die sowohl für Kunden, Architekten, Planer aber auch für die eigenen Mitarbeiter ge macht werden.

W as 1959 als Zwei-Mann-Be trieb in Abfaltersbach nach dem Kauf der Firma Hella von Alois Kraler begann, ist heute ein Global Player mit Herz und Hand schlagqualität: HELLA, das Famili enunternehmen in dritter Generation, bringt Sonnen-, Licht- und Wetter schutzlösungen aus Osttirol in die ganze Welt – und das mit Stil. Bei HELLA nicht nur geschraubt, sondern gedacht – mit Liebe zum Detail und einem klaren Blick nach vorn. Heute führt Andreas Kraler das Unterneh men – und zwar nicht aus dem Elfen beinturm, sondern mit offenen Ohren, viel Bodenhaftung und dem festen Glauben daran, dass gute Ideen am besten im Team entstehen. Effizienz trifft Erfahrung Was HELLA seit jeher auszeichnet? Ein gutes Gespür für das Wesent liche. Als Familienunternehmen mit weiteren Niederlassungen in neun europäischen Ländern, setzt der Betrieb auf eine Produktion, die durchdacht, effizient und zu kunftsorientiert ist – ohne dabei den Menschen aus dem Blick zu verlieren. „Durch Ideen von unse ren Mitarbeitern in der Produkti on angeregt, konnten wir über die Jahre Maschinen für noch höhere

Der Grundstein „Mein Großvater, Alois Kraler, Bür germeister sowie Landwirt, kaufte vor 66 Jahren einen kleinen Betrieb aus einer Konkursmasse auf und gründete mit einem übernomme nen Mitarbeiter die Frima HELLA, um etwas für die Region und seine Familie zu schaffen. 1974 folgte Sohn Franz Kraler in den Betrieb und sorg te für internationale Expansion. Von 2004 bis 2016 übernahm die HELLA Gruppe 15 Unternehmen. Durch wirtschaftliche Kontinuität konnte der Umsatz von 25 Millionen inner halb 20 Jahren auf über das 8-fache (217 Mio. Euro im Jahr 2022) gestei gert werden. Verantwortung mit System Produkte von HELLA helfen, Energie zu sparen, noch bevor man an die Klimaanlage denkt. In der Produktion setzen alle auf smarte Prozesse und möglichst wenig Abfall. Wichtigste Devi se ist: Was lange hält, muss nicht ständig neu gemacht werden. Nachhaltigkeit ist kein Schlag wort, sondern fester Bestandteil – in Produktentwicklung, Unterneh menskultur und Verantwortung gegenüber zukünftiger Gene rationen. n

Innovation ist in unserer Unter nehmens-DNA verankert und Bekenntnis, gerade in herausfordernden Zeiten.

Andreas Kraler Geschäftsführender Gesellschafter der HELLA Gruppe

FOTOS:MEL BURGER

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BUSINESS

ZÄUNE FÜR GENERATIONEN

Design mit Substanz GUARDI steht für designstarke Aluzäune – wartungsfrei, maßgefertigt und nachhaltig. Das ist Lebensqualität made in Austria.

ANZEIGE FOTOS: GUARDI GMB

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wird maßgefertigt, jedes Design indi viduell abgestimmt. Vom verspielten Familiengarten bis zur minimalisti schen Architektenvilla. Nachhaltig gedacht Dabei geht es nicht nur um Technik. Sondern um Identität. GUARDI ver arbeitet recyceltes Aluminium, denkt Nachhaltigkeit zu Ende – und ge staltet Produkte, die Jahrzehnte

schichte zu werden. Dass er mit wächst, mitfühlt, mitträgt. Und dass er ein sichtbares Zeichen dafür ist: Hier wird gelebt – mit Anspruch, mit Gefühl, mit Weitblick. Erfolgsgeschichten nach Maß Seit über 25 Jahren formt GUARDI diese Geschichten. Mit Aluzäunen, die witterungsfest und wartungsfrei sind – aber nie seelenlos. Jeder Zaun

W as, wenn ein Zaun nicht einfach nur trennt – son dern verbindet? Wenn er nicht nur schützt, sondern Persön lichkeit zeigt? Wenn er mehr ist als Metall – sondern Haltung, Stil und ein Versprechen an die Zukunft? GUARDI steht für diese Idee Die Idee, dass selbst ein Zaun das Potenzial hat, Teil einer Lebensge

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Ein GUARDI-Zaun ist nicht nur ein Produkt – er ist

ein Teil Ihres Lebensraums.

Element gefertigt wird. Und in der Vision, dass Menschen in Österreich nicht einfach nur wohnen wollen – sondern ankommen. Statement mit Stil Ein Zaun von GUARDI ist kein Kompromiss. Er ist ein Statement. Für Schönheit. Für Beständigkeit.

Für ein Zuhause, das mehr ist als vier Wände – es ist ein Gefühl, das bleibt. n

überdauern. Nicht als Mode. Sondern als Konstante. Gut ankommen Der Geist von GUARDI lebt in je dem Detail. In der Planung, in der Beratung, im Montageservice, der hält, was er verspricht. In der Lei denschaft, mit der jedes einzelne

www.guardi.at

FACTS n Über 25 Jahre öster reichische Handwerks- und Designkompetenz n Maßgefertigte Aluzäu ne, Tore & Balkonge länder n Kein Streichen, kein Rosten – wartungsfrei n Produktion mit recycel tem Aluminium n 20 Jahre Garantie auf Beschichtung n Service mit persönli cher Handschrift n Ausdruck von Stil und Beständigkeit

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I hre Nachbarn werden vor Neid rosten!

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Direktor-Stv. Gerhard Kienzl, Vizepräsidentin Gabi Lechner, Vizepräsident Herbert Ritter, Vizepräsident Dietmar Schweiggl und Direktor Karl-Heinz Dernoscheg (v.l.)

MIT KLAREM KURS IN DIE ZUKUNFT

Die WKO Steiermark begeht heuer ihr 175-jähriges Jubiläum. Dieses bedeutende Ereignis nimmt das neu formierte Präsidium zum Anlass, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts ins Zentrum zu rücken.

Standortentwicklung (IWS) in Zusam menarbeit mit Joanneum Research und der Universität Graz konzipiert wurde. Leistungsfreundliche Steiermark „Wir haben das 175-Jahr-Jubiläum be wusst genutzt, um die entscheidende Frage der Standortwettbewerbsfähig keit in den Mittelpunkt zu stellen. Un sere Analyse blickt zurück, um die He rausforderungen der Gegenwart besser einordnen und daraus kluge Strategien für die Zukunft ableiten zu können“, betont Herk. „Unser Ziel ist eine leis tungsfreundliche Steiermark“, so der erneut gewählte Präsident. „Leistung muss sich lohnen – das ist für uns weit mehr als ein Schlagwort. Es ist ein Grundprinzip unserer Haltung.“

I m Fokus steht ein umfassen des Zukunftsprogramm mit einem klar definierten Ziel: eine leistungsfreundliche und unter nehmerische Steiermark. Gemeinsam weiterentwickeln „Eine stagnierende Konjunktur, tiefgreifender Wandel und zahlrei che globale Krisenherde – die He rausforderungen unserer Zeit sind enorm, aber nicht beispiellos“, erklärt WKO-Steiermark-Präsident Josef Herk. „Veränderung war stets ein Motor des wirtschaftlichen Lebens. Entscheidend für Fortschritt sind die richtigen Rah menbedingungen – und diese werden in der Steiermark seit 175 Jahren maß geblich durch die Wirtschaftskammer mitgestaltet. In all diesen Jahren stan den wir den Unternehmerinnen und Unternehmern verlässlich zur Seite, um den Standort gemeinsam weiter zuentwickeln.“ Die dabei gewonnene Erfahrung bildet nun die Grundlage für ein zukunftsweisendes Programm, das vom Institut für Wirtschafts- und

wir unseren Standort zukunftsfit machen wollen“, erläutert Herk. In diesem Sinne wurde ein umfassender Maßnahmenkatalog entwickelt, der gemeinsam mit der steirischen Lan desregierung realisiert werden soll. „In einem breit angelegten Prozess unter Einbindung aller Branchen und Regionen haben wir die zentralen An liegen erarbeitet und in einem Paket mit 100 konkreten Maßnahmen ge bündelt – für eine leistungsstarke und unternehmerische Steiermark“, erklärt Herk. Der Maßnahmenmix reicht von Standort- und Wettbewerbspolitik über Bildungs- und Arbeitsmarktinitiativen bis hin zu Innovation, Energie, Nach haltigkeit, öffentlichen Finanzen und Infrastrukturpolitik. Ewald Verhounig, Leiter des Instituts für Wirtschafts- und Standortentwicklung (IWS) der WKO Steiermark, ergänzt: „Es gilt den Schwung der durch die Eröffnung des Koralmtunnels neu entstehenden Area Süd zu nutzen, dafür braucht es aller dings noch deutliche Investitionen in Begleitinfrastruktur.“ n

100 Maßnahmen für nachhaltigen Erfolg

„Die Fähigkeit zur Krisenbewältigung auf wirtschaftlicher wie politischer Ebene zählt zu den tief verankerten Stärken der Steiermark. Diese Qua litäten gilt es neu zu beleben, wenn

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