Weekend Magazin Steiermark 2025 KW04
REGIEREN MIT RÜCKENWIND:
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NR. 1 • 23./24. JÄNNER 2025
STEIERMARK
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VINCENT KRIECHMAYR
ÖSTERREICH IM WM-FIEBER Land der Ski-Könige
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COVERFOTOS: AUTO: WERK/HERSTELLER; STEFAN HERMANN: CHRISTOF HÜTTER, ASTRONAUTENANZUG: ISTOCK.COM/GRANDEDUC, MONTAGE: WEEKEND MAGAZIN; HINTERGRUND: MAURITIUS IMAGES/STOCKTREK/MARK STEVENSON; VINCENT KRIECHMAYR: TIROLFOTO/ERICH SPIESS; ÖSTERREICH-FAHNE: ISTOCK.COM/NATALIIA NIKOLENKO FOTO DER WOCHE
VIELSEITIGE WASSERPFLANZE. Im Süden Bangladeschs werden rote Wasserlilien von schmalen Booten aus geerntet. Die Blätter der Wasserpflanzen – auf bengalisch „Shapla“ genannt – werden von den Einheimischen als Dekoration oder zum Kochen genutzt. In der bangladeschischen Kultur symbolisiert „Shapla“ zudem Reinheit, Spiritualität und Widerstandsfähigkeit.
FOTO: MAURITIUS IMAGES/MUSTASINUR RAHMAN ALVI/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS
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Schussfahrt zu Gold & Geld
ÖSTERREICH-SPEZIALITÄT SKI-WM. Schon 58 Mal konnte Österreich bei einer Ski-WM stolz auf seine vergoldeten Stars sein – damit ist Rot-Weiß-Rot historisch die klare Nummer eins. Unabhängig vom sportlichen Abschneiden
unserer Ski-Asse ist die WM von 4. bis 16. Februar in Saalbach Hinterglemm für die Region, den Tourismus und den Werbewert Österreichs Gold wert. Von Philipp Eitzinger
FOTOS:
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FOTOS: ERICH SPIESS, ANDREAS PUTZ, GEPA PICTURES / ANDREAS PRANTER, GEPA PICTURES / MAIO BÜHNER-WEINRAUCH, WOLKENHINTERGRUND: ARTHIT_LONGWILAI /ISTOCK/GETTY IMAGES
STORYS
So kommt man an Ski-WM-Tickets: weekend.at/ ski-wm-saalbach
Bei der WM 2021 in Cortina raste Vincent Kriechmayr zu zwei Goldmedaillen. Auch in Saalbach ist er eines der hei ßesten Eisen für Österreich.
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Alle elf Bewerbe werden auf dem Zwölferkogel ge fahren – rechts die Herren-, links die Damen-Abfahrt.
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B ei der zehnten Ski WM in Österreich finden elf Rennen am Zwölferkogel von Hinter glemm statt. Kein Land war bei Titelkämpfen des Welt verbandes FIS häufiger Gast geber – aus gutem Grund.
Über Generationen Ob in Saalbach oder Schlad ming, ob St. Anton oder Gas tein: Eine alpine Ski-WM in Österreich ist wie Tennis in Wimbledon oder Judo in Ja pan. Hier wird die Sportart nicht nur abgehalten, son
Maier, Raich, früher Hir scher), Head (Kriechmayr, Hütter), Blizzard (Matt, Col turi) und Fischer (Hemets berger, früher Klammer). Schöne Bilder Für Hersteller und Touris mus sind WM-Triumphe auf der Wintersport-Weltbühne, transportiert von stim mungsvollen TV-Bildern, kaum in Geld aufzuwiegen. Darum legen sich die Orga nisatoren im Pinzgau richtig ins Zeug: Das Zielstadion fasst 15.000 Zuseher, insge samt werden bei der WM rund 250.000 Besucher er wartet. Wenn das Wetter so mitspielen sollte wie bei der WM in Saalbach 1991 – als die Sonne zwei Wochen lang majestätisch in einem traum haft blauen Himmel thronte und Winterwunderland-Bil der ermöglichte –, wäre nicht den Athleten genauso wie al len anderen Beteiligten ein großer Gefallen getan.
dern gelebt. Generationen erfolgreicher Ski-Stars prä gen die heimische Sportland schaft. Warum? Mit der ös terreichischen Infrastruktur und Dichte an Skigebieten kann nur die Schweiz mithal ten. Dazu inspirieren Idole von heute den Nachwuchs, also die Idole von morgen. Ein ewiger Kreislauf. Am Weltmarkt Und natürlich wird auch viel Geld inves tiert. Der in „Ski Austria“ umbenannte ÖSV hat für alle Sparten – nicht nur die Alpinen – etwa 70 Millionen Euro pro Jahr zur Verfü gung. Zum Vergleich: Der US-Verband muss mit rund der Hälfte aus kommen. Hinzu kommt, dass die österreichischen Skihersteller die Hälfte des Weltmarktes auf sich verei nen – Atomic (Hermann
Hoffnungsträger: Für Manuel Feller läuft es in dieser Saison nicht nach Wunsch, für Con ny Hütter schon.
FOTOS: ISTCOK.COM/EMSON, GEPA PICTURES/HARALD STEINER, GEPA PICTURES/WOLFGANG GREBIEN
STORYS
IDOLE FÜR GENERATIONEN
Toni Sailer Fesch, charmant, schnell: Toni Sailer war schon vor der Heim-WM 1958 in Bad Gastein das Idol der Massen. Dort gewann er zweimal Gold und einmal Silber, beendete danach erst 22-jährig die Karriere.
Harti Weirather „Das ist ungeheuerlich, man hört den Lärm der Leute bei der Fahrt durch den Helm durch!“ Als Harti Weirather 1982 in Schlad ming Abfahrt-Gold holte, kannte die Begeisterung um ihn keine Grenzen.
Los geht’s! Winterwun derland-Bilder erhöhen Österreichs Werbewert.
Petra Kronberger Als achtfache Saison
siegerin kam Kronberger zur WM 1991 in Saalbach, dort krönte sie sich mit Abfahrts-Gold. Öster reich strahlte mit der Sonne um die Wette – insgesamt elf Medaillen!
Investitionstreiber Damit die Region nicht nur zwei Wochen, sondern lang fristig von der WM profitiert, wurden von Bund, Land und Gemeinde an die 50 Millio nen Euro investiert. Der Bahnhof in Maishofen am Eingang zum Glemmtal wur de modernisiert, Bustermi nals geschaffen, ebenso wie ein barrierefreier Ortskern von Hinterglemm und eine neue Seilbahn am WM-Berg. Die Beschneiungsanlagen wurden ausgebaut, aus dem Presse- wird nach der WM ein Freizeitzentrum, aus dem neuen Notweg für Einsatz kräfte ein breiter Rad- und Fußweg. „Die Investitionen
„Wir haben dem Ski sport viel zu verdanken, die WM ist für uns eine Herzensangelegenheit.“ Alois Hasenauer Bürgermeister von Saalbach Hinterglemm Nur Siege nicht planbar Es ist also alles angerichtet für ein Ski-Fest. Das Einzige, was die Organisatoren nicht planen können, sind österrei chische Erfolge. Aber eine Heim-WM ohne einen öster reichischen Sieg – das gab es noch nie. V wurden natürlich in Hinblick auf die WM getätigt, aber sie bringen uns langfristig in der touristischen Nutzung Vor teile“, sagt Alois Hasenauer, Bürgermeister der 3.000-See len-Gemeinde, die 1,5 Milli onen Nächtigungen pro Win ter zählt: „Wir sind es aus der Hauptsaison gewöhnt, gefor dert zu sein!“
Hermann Maier Wo der Herminator ge wann, war der Terminator nicht weit: Nach 2x Gold 1999 in Beaver Creek war der Hype um Hermann Maier 2001 in St. Anton (1x Silber, 1x Bronze) auf dem absoluten Höhepunkt.
Marcel Hirscher Der Druck der Ski-Nation lastete auf seinen Schul- tern: Im letzten Rennen der WM 2013 in Schlad ming kam die Erlösung dank Hirscher – Slalom- Gold, einziger Einzel- WM-Titel für Österreich.
FOTOS: EXPA/JOHANN GRODER, GEPA PICTURES/MARIO BÜHNER-WEINRAUCH, IMAGO / UNITED ARCHIVES INTERNATIONAL, VOTAVA/BRANDSTAETTER IMAGES/ PICTUREDESK, GEPA PICTURES/ WITTERS/ VALERIA WITTERS, VIENNAREPORT.AT, VIENNAREPORT/CROPIX/SIPA/1302181250
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STORYS
MICHAEL DOCKAL „Ich hoffe auf sechs bis acht Medaillen für Österreich“ SKISPORT BEGEISTERT. Seit 19 Jahren ist Michael Dockal Geschäftsführer der Fachmarktkette ZGONC. Im Weekend-Interview erklärt er, warum er für den Skisport schwärmt und warum das Unternehmen die kommende Ski-Weltmeisterschaft (4. bis 16. Februar) in Saalbach sponsert. Von Andreas Hamedinger
S ind Sie selbst aktiver Skifahrer? Dockal: Ich bin begeis terter Skifahrer und fahre seit meiner frühesten Kindheit. Da ich in Saalfelden aufge wachsen bin, liegt mir das Skifahren im Blut, und es ist noch heute für mich eine der schönsten Beschäftigungen überhaupt. Seit wann tritt ZGONC als Sponsor im Skisport auf? Dockal: Wir sind seit 2019 Sponsor im alpinen Ski-Welt cup. Die Ski-WM haben wir das erste Mal vor zwei Jahren gesponsert, als sie in Frank reich, in Courchevel und Me ribel, stattgefunden hat. Warum und seit wann wer ben Sie mit Hans Knauß? Dockal: Ich bin seit vielen Jahren persönlich mit Hans befreundet. Wir haben vor 13 Jahren ein Testi monial gesucht, welches unsere Werte vertritt und auch selbst Hand anlegen kann. Hans ist selbst begeisterter Heimwerker und da her sind die gemein samen Fotoshootings und TV-Werbespots auch sehr authentisch und stimmig.
„Für mich ist beim Skisport besonders die Kombination aus Performance, Qualität und dem eisernen Willen, Top-Leistun gen zu erbringen, interessant.“ Michael Dockal, Geschäftsführer ZGONC
Warum hat man sich als Sponsor für den Skisport entschieden? Dockal: Vor 13 Jahren haben wir mit unserer Zusammen arbeit mit Hans Knauß be gonnen und waren somit als Brustsponsor bei jedem Ren nen präsent. Ein paar Jahre später haben wir das Spon soring dann direkt auf die Weltcuprennen ausgeweitet. Wir haben uns für den Ski sport entschieden, weil hier Qualitäten gelebt werden, die auch uns besonders wichtig sind. Weiters wollten wir Österreichs National sport unterstützen.
Welche Zielgruppe hoffen Sie damit zu erreichen? Dockal: Wir erhoffen uns auch weiterhin jeden zu erreichen, der wie wir Ski-verrückt ist. Natürlich wollen wir durch unser Engagement auch neue Zielgruppen ansprechen, die uns bisher noch nicht auf dem Schirm gehabt haben, sowie unsere bestehende Bekannt heit untermauern. Bei der Ski-Weltmeisterschaft rech nen wir in etwa mit 18 Mil lionen Zuschauern am Bild schirm und 150.000 Skibegeis terten vor Ort. Was begeistert Sie am alpinen Skisport bzw. am Wettkampf?
Dockal: Für mich ist beim Ski sport besonders die Kombi nation aus Performance, Qua lität und dem eisernen Willen, Top-Leistungen zu erbringen, interessant. Hier kann man auch viel Parallelen zu ZGONC ziehen, denn diese Stärken sind besonders wich tig, um erfolgreich wirtschaf ten zu können. Geben Sie einen Tipp ab: Wie viele Medaillen wird Ös terreich bei der Ski-Welt meisterschaft in Saalbach gewinnen? Dockal: Ich hoffe auf sechs bis acht Medaillen für Österreich. Als Minimum gehe ich von drei bis vier aus. V
Karriere. Vor 35 Jahren startete Michael Dockal bei ZGONC als Einkäufer. Seit 19 Jahren ist er Geschäftsführer der Fachmarktkette für Werkzeuge, Maschinen, Bau- und Gartengeräte.
FOTO: ZGONC HANDEL GMBH
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STEIERMARK INSIDE
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KOMMENTAR
Patrick Deutsch p.deutsch@weekend.at
Steirische Hymnenfarce
Noch nicht einmal einen Monat im Amt und schon sorgt die neue steirische Landesre gierung für Aufregung. Ob das Wort „Skan dal“ angebracht ist, sei dahingestellt. Aber der Reihe nach: Im blau-schwarzen Regie rungsprogramm ist festgehalten, dass die Landeshymne in die Verfassung aufge nommen werden soll. Doch genau hier be ginnt das Problem – zumindest aus slowe nischer Sicht. Im „Dachsteinlied“ werden Gebiete besungen, die seit über 100 Jahren nicht mehr zur Steiermark gehören. Bis hierhin könnte man meinen: viel Lärm um nichts. Doch die Reaktionen fielen heftig aus. Das slowenische Außenministerium mahnte zur Besonnenheit und pochte auf die territoriale Integrität des Landes. Landes hauptmann Kunasek konterte, indem er die deutschsprachige Minderheit in Slowenien ins Spiel brachte, die seiner Meinung nach diskriminiert wird. Die Grünen sehen in der Hymnen-Debatte eine „unnötige Provoka tion“, die nachbarschaftliche Beziehungen gefährden könnte. Übrig bleibt, dass sich keine der beteiligten Parteien mit Ruhm überschüttet hat. Kunasek, weil er wegen einer rein symbolischen Maßnahme Span nungen riskiert. Slowenien, weil niemand ernsthaft glaubt, die Steiermark plane einen Marsch gen Süden. Und die Grünen haben sich wieder von einem freiheitlichen Köder fangen lassen. Übrigens: Das „Dachstein lied“ wurde erst 1929 zur steirischen Hymne erklärt – und schon damals waren die besungenen Gebiete längst nicht mehr Teil der Steiermark. Störend fand das in den vergangenen 96 Jahren offenbar niemand.
Generaldirektor Martin Schaller (r.) und Marktvorstand Rainer Stelzer
Verlässlich. Beim traditionellen Raiffeisen-Jahresauftaktgespräch standen die Herausforderungen für Privatkunden und Unternehmen im Fokus. Generaldirektor Schaller und Marktvorstand Stelzer beleuchte ten die Wirtschaftslage und skizzierten, wie Raiffeisen in Zeiten stei gender Unsicherheiten als Partner agiert. Mit einer Stärkung der Eigen mittelquote, Lichtblicken im Bereich des Wohnbaus und einem Fokus auf grüne Produkte geht Raiffeisen optimistisch in das Jahr 2025.
Funkelnder Moment Eine Woche vor der Opernredoute erhielten die Debütanten ein ganz besonderes Geschenk: Stardesignerin Eva Poleschinski und Juwelier Klaus Weikhard übergaben gemeinsam mit Organisator Bernd Pürcher und Projektleiterin Maria Ohrenstein die exklusiven Krönchen und Manschet tenknöpfe für das Eröffnungskomitee.
Gelungener Start Bereits im November präsentierte die Landesregierung das Kinderportal. Ziel dieser Onlineplattform ist es, die Transparenz bei der Suche nach einem Platz in einer Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung zu steigern und die Bedarfsplanung für die Trägerorganisationen sowie das Land Steiermark zu vereinfachen. Landesrat Stefan Hermann und LH-Stv. Manuela Khom erinnerten an den Start des Kinderportals.
Stardesignerin Eva Poleschinski und Juwelier Klaus Weikhard lassen die Debütanten erstrahlen.
FOTOS: CHRIS ZENZ, RLB STEIERMARK/RIEDLER, LAND STEIERMARK/RESCH, MARIJA KANIZAJ
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Seit 9. Jänner betreibt Familie Bscheider aus Hart bei Gleinstät ten den Bauernspezialitäten-Marktstand im MURPARK. Cen ter-Managerin Carina Weyringer (l.) gratuliert zur Eröffnung. (v.l.)
Ausgewiesene Expertin Claudia Pukl ist neue Leiterin des Bereichs Per sonalentwicklung und Ausbildung bei SPAR Steiermark. Mit umfangreicher Erfahrung aus unterschiedlichen Branchen bringt die Betriebs wirtin ihre Expertise nun in den Lebensmit teleinzelhandel ein. Gemeinsam mit ihrem Team verantwortet sie ab sofort alle Aus- und Wei terbildungsprogramme für die gesamte Beleg schaft sowie die Lehrlingsentwicklung.
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„Ich gehe selbstverständlich wählen, damit die Wirtschaft in Österreich eine starke Stimme hat.“
male Verteilung am Dach zwischen Solarthermie und PV wäre daher 1:3 der möglichen Solarfläche. Wenn die thermi sche Solaranlage großzügiger dimensioniert wird und ein Niedertemperatur-Wärmeabgabesystem (z. B. Fußboden heizung) installiert ist, kann die Anlage auch effektiv zur Heizungsunterstützung eingesetzt werden. Nutzen Sie je denfalls noch die Förderung von 300 Euro pro m 2 und pro fitieren Sie von kurzen Lieferzeiten und raschen Amortisa tionszeiten. Informieren Sie sich unter www.doppeltsolar.at oder bei einem steirischen Installateur.
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STEIERMARK INSIDE
Während sich die Zahl der eröffneten Privatinsolvenz- Verfahren 2024 mit 1.017 Fällen auf Vorjahresniveau bewegt, stieg die durchschnittliche Verschuldenshöhe laut Zahlen des KSV1870 auf 110.000 Euro. ZAHL DER WOCHE 110.000
Selbstverständlich wählen wir unsere eigene Vertretung.
1.000 Bäume für die Stadt Seit dem Amtsantritt von Vizebürgermeisterin Judith Schwentner im Herbst 2021 wurden in Graz 2.633 Bäume gepflanzt. Alleine im Jahr 2024 waren es 614 Neupflanzungen und 300 Ersatzpflanzungen. „Jeden Tag ein Baum für Graz war das Ziel. Dieses haben wir längst erreicht. In den letzten drei Jahren ist es uns gelungen, Graz deutlich grüner zu machen“, zieht Schwentner zufrieden Bilanz.
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INTERVIEW: STEFAN HERMANN Alles auf Augenhöhe
VOM KRITIKER ZUM KRITISIERTEN. Landesrat Stefan Hermann spricht im Weekend-Interview über den aktuellen Höhenflug der FPÖ, verteidigt die umstrittene Deutschpflicht am Pausenhof und erklärt, warum sie eine zentrale Rolle für Integration und Schulerfolg spielt. Von P. Deutsch D ie FPÖ ist in fünf Landesregierungen vertreten, stellt in
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der ÖVP, immer sehr kri tisch. Jetzt regiert man in mehreren Bundesländern mit der Volkspartei. Wie funktioniert diese Zusam menarbeit? Hermann: Kritik ist wichtig und eine zentrale Aufgabe der Opposition. Aber nach einer Wahl haben alle Parteien den klaren Auftrag, das Beste für die Bevölkerung umzusetzen. In der Steiermark hatten wir schon immer eine gute Basis für Gespräche, auch als wir noch in der Opposition waren. Innerhalb von nur 14 Tagen haben wir ein Programm erar beitet und ein kompetentes Team aufgestellt – alles auf Augenhöhe. Das zeigt, wie ef fizient Zusammenarbeit sein kann, wenn man persönliche Befindlichkeiten zurückstellt. Das hätte man eigentlich auch von den Zuckerl-Verhandlern in Wien erwartet. Sie hat 100 Tage ins Land ziehen lassen und quasi vergeudet. Im steirischen Regierungs programm stehen viele Punkte, die nur mit Unter stützung des Bundes umsetz
der Steiermark den Landes hauptmann und hat Chan cen auf das Kanzleramt. Was sind die zentralen Gründe für den Höhenflug? Hermann: Ich denke, der Hauptgrund ist, dass wir über Jahre hinweg die Ängste und Sorgen der Bevölkerung ernst genommen und aktiv ange sprochen haben. Wir haben Probleme wie Migration, Wirtschaft, Bildung und Ge sundheitsversorgung scho nungslos thematisiert und Lö sungen angeboten. Zudem ha ben viele Menschen die politi sche Ignoranz gegenüber dem Wahlergebnis der letzten Na tionalratswahl – sei es durch den Bundespräsidenten oder die Regierung – als Vertrau ensbruch empfunden. Das hat uns insbesondere in der Steier mark Rückenwind gegeben. Und wenn man sich aktuelle Umfragen anschaut, bestätigt das den eingeschlagenen Kurs. Ihre Partei war in der Oppo sition, vor allem gegenüber
„Unser Regierungsprogramm umfasst über 130 Seiten, eine Detailtiefe, die es bisher in Österreich nicht gab.“ Stefan Hermann über das blau-schwarze Programm
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Regierer mit Rückenwind. Stefan Hermann (FPÖ) wurde am 28. Juni 1985 in Bruck an der Mur geboren. Der Jurist ist verheiratet und Vater zweier Kinder. Seit 18. De- zember 2024 ist er als Landesrat für die Bereiche Bildung, Jugend und Regionalentwicklung zuständig. Zuvor war er seit 2015 Vizebürger meister von Feldkirchen, ein Amt, das er zur Amtsübernahme niederlegte.
Pausenhöfen hat zuletzt für Aufregung gesorgt. Können Sie das nachvollziehen? Hermann: Ich bin der festen Überzeugung, dass Kinder die Sprache am besten lernen, wenn sie gesprochen wird. Nicht nur im Unterricht, son dern auch mit den Kameraden am Pausenhof. Es sollte selbst verständlich sein, dass man in der Schule Deutsch spricht,
bar sind. Erhoffen Sie sich Rückenwind durch eine blau geführte Bundesregierung? Hermann: Natürlich ist es einfa cher, wenn man direkte An sprechpartner auf Bundes ebene hat. Unabhängig davon ist es wichtig, dass die Bundes länder ihre Rolle einnehmen und Forderungen aktiv ein mahnen. Mit Mario Kunasek als Landeshauptmann haben wir jemanden, der dies konse quent tun wird. Bei unserer Regierungsklausur am 31. Jän ner werden wir erste konkrete Maßnahmen des Regierungs programms terminisieren und ein Forderungspaket an Wien senden. Kritiker werfen der FPÖ oft vor, Probleme nur aufzu zeigen, aber keine Lösungen zu bieten. Gibt es konkrete Projekte, die diesem Vorwurf entgegenwirken? Hermann: Unser Regierungs programm umfasst über 130 Seiten, eine Detailtiefe, die es bisher in Österreich nicht gab. Beispiele sind etwa die Einführung einer Bezahlkarte für Menschen in der Grund versorgung, die Abschaffung der Landesrundfunkabgabe und die Umsetzung eines neu en Verkehrskonzepts. Die geplante Einführung einer Deutschpflicht auf
Dies soll in den Schul- und Hausordnungen festgehalten werden. Die Umsetzung liegt dann bei den Schulen. Ein weiteres Vorhaben ist die Einführung von Vor schulklassen. Wie soll das ablaufen? Hermann: Im letzten Kinder gartenjahr soll eine verpflich tende Sprachstandserhebung
Kindern, sondern entlastet auch die Lehrkräfte. Wie wirkt sich das auf die Integration der Kinder aus? Hermann: Aktuell sind in der Steiermark rund 20 Prozent der Kinder in der ersten Klas se als außerordentliche Schü ler gemeldet, weil sie nicht ein mal rudimentäre Sprach kenntnisse besitzen. Diese Kinder können dem Unter richt nicht folgen und werden auch nicht bewertet. Die ent scheidende Frage ist: Wie soll so Integration gelingen? Gar nicht. Mit gezieltem Deutsch förderunterricht sollen die Kinder auf den Regelschulbe trieb vorbereitet werden. Ihr Ressort umfasst auch die Regionalentwicklung. Wie wollen Sie die Gemeinden unterstützen? Hermann: Unser Ziel ist es, Ge meinden von Anfang an bei Projekten zu begleiten, sei es beim Bau eines Kindergartens oder anderer Infrastruktur. Das Ressort Regionalentwick lung stellt sicher, dass Raum planung, Bedarfsanalysen und Finanzierungsfragen effizient koordiniert werden. Ange sichts der angespannten Fi nanzlage von Bund, Ländern und Gemeinden ist diese pro fessionelle Unterstützung ent scheidend. V
„Wie soll Integration gelingen, wenn Kinder dem Unterricht nicht folgen können? Gar nicht.“ Stefan Hermann über die Notwendigkeit von Vorschulklassen
wenn man in Österreich in die Schule geht. Wir müssen den Schulen die rechtlichen Grundlagen geben, Deutsch als verbindliche Sprache auf Pausenhöfen durchzusetzen.
erfolgen. Kinder mit mangeln den Deutschkenntnissen wer den dann in Vorschulklassen gezielt gefördert, bevor sie in den Regelschulbetrieb wech seln. Das hilft nicht nur den
Neo-Landesrat Hermann im Interview: „Ausreichende Sprachkenntnisse sind der Schlüssel zur Integration.“
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STEIERMARK INSIDE
HIGH LIGHTS
23. bis 26. Jänner Häuslbauermesse
In Feierlaune. Es ist wieder so weit: Am 28. Februar findet der 74. Steirische Bauernbundball im Messe Congress Graz statt. Besucher dürfen sich auch heuer wieder auf jede Menge steiri sche Schmankerl, mitreißende Musik und auf eine einzigartige Stimmung freuen. Musikalische Highlights sind unter anderem Melissa Naschenweng und Egon7. www.bauernbundball.at
7. bis 9. Februar Schokoladefest Die Messe Graz verwandelt sich erstmals in ein süßes Paradies für die ganze Familie. An über 50 Ständen kann man unzählige Schokoladensorten verkosten. www.schokoladefest.at 40 Jahre Häuslbauermesse Graz: Die Jubiläumsausgabe verspricht ganz be sondere Einblicke rund um das Thema Eigenheim und aktuelle Trends. www.haeuslbauergraz.at V 8. Februar Besondere Ballnacht Der Soroptimist Club Leibnitz feiert sein 20-jähriges Bestehen und lädt zur Ball nacht „Tanz & Glanz“ ab 19:30 Uhr ins Kulturzentrum Leibnitz ein. Karten sind im Kaufhaus Kada erhältlich. V
Gastkoch-Event Am 2. Februar ist Spitzenkoch Patrick Faist aus dem Restaurant Broadmoar zu Gast im angesagten Kabuff Bistro in Graz. Was darf man erwarten? Ein kulinarisches Feuer werk! Reservierungen ab sofort unter www.kabuff.at
Guter Zweck In der Handelsschule für Leis tungssport Grazbachgasse wurde wieder das soziale Fußballturnier „Pezi-Cup“ organisiert. Die Erlös summe von 1.650 Euro ging direkt an die Kriseninterventionsstelle tartaruga von Jugend am Werk.
Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: Weekend Magazin Steiermark GmbH, Elisabethstraße 5/2, 8010 Graz. Chefredakteur Österreich: Werner Christl. Redaktion Steiermark: Elisabethstraße 5/2, 8010 Graz, Tel.: +43 50 6964-8001, E-Mail: redaktion.stmk@weekend.at. Redaktion Oberösterreich: Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel. +43 50 6964-4444, E-Mail: redaktionooe@weekend.at. Redaktion Wien: Gumpendorfer Straße 19, 1060 Wien, Tel. +43 50 6964-2100, E-Mail: redaktionwien@weekend.at. Redaktion Salzburg: Rottweg 66, 5020 Salzburg, Tel. +43 50 6964 5555, E-Mail: redaktion.salzburg@weekend.at. Redaktion Vorarlberg: Quellenstraße 16, 6900 Bregenz, Tel. +43 5574 200 10, vorarlberg@weekend.at. Redaktion Kärnten: Völkermarkter Ring 1, 9020 Klagenfurt, Tel. +43 50 6964-9777, E-Mail: redaktionktn@weekend.at. Redaktion Burgenland: Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg, Tel.: +43 2626 636 16, E-Mail: burgenland@weekend.at. Redaktion Tirol: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel. +43 512 353 888-0, E-Mail: redaktiontirol@weekend.at. Geschäftsführung: Christian Lengauer (MBA), Mag. Nadja Tanzer. Chefredaktion Steiermark: Patrick Deutsch und Mag. Robert Eichenauer. Redaktion: Nina Dam, Cornelia Scheucher, Andrea Schröder, Rudolf Grüner, Stefanie Hermann, Tamara Schögl, Volker Angerer, Melanie Burger, Stefan Milicevic, Philipp Eitzinger, Andreas Hamedinger, Conny Engl, Mag. Gert Damberger, Sandra Eder, Mag. Simone Reitmeier, Mag. Dr. Stefan Kohlmaier, Pia Kulmesch. Vertrieb: Österr. Post AG. Lektorat: Mag. Dorrit Korger, BEd. Daniela Christl. Druck: Slovenská Grafia AG, SK-83403 Bratislava. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Derzeit gilt Preisliste 2025. Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.weekend.at abgerufen werden. Im Sinne einer leichteren Lesbarkeit wird auf geschlechterspezifische Bezeichnungen verzichtet. Es sind jeweils alle Geschlechter von geschlechtsneutralen Formulierungen erfasst. n
Weekend Magazin erscheint im
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STEIERMARK INSIDE
MICHAEL MATYSIAK
Werner Ressi
Die Heimat auch im Urlaub erleben IN DIE REGION EINTAUCHEN. „Hotel im Park“-Direktor Michael Matysiak freut sich über positive Veränderungen in der Branche und erzählt, worauf es den Gästen ankommt. Von C. Scheucher
Zukünftiger Vorstand Energie Steiermark
Neu im Vorstand Der Aufsichtsrat der E-Steiermark hat einstimmig beschlossen, den aktuellen Energie-Graz-GF Werner Ressi in den Vorstand des Konzerns zu bestellen. Ab 1. April bildet er, gemeinsam mit Martin Graf, das neue Vorstandsduo.
Weltenbummler. Nach dem Abschluss der Hotelfachschule in Deutschland zog es Michael Matysiak in die weite Welt. Für eine Luxus-Hotelkette arbeitete der Bayer u. a. in Peking, St. Mo- ritz und Neu-Delhi. Seit 2023 ist er Hoteldirektor im Hotel im Park in Bad Radkersburg.
Josef Stoppacher Obmann steirische Holzindustrie
Führungswechsel Monika Zechner hat mit 1. Jänner die Obmannschaft der steirischen Holzin dustrie an Josef Stoppacher übergeben. Der Weitzer-Parkett-GF will als Motivator, Ideengeber und Unterstützer für die Unternehmen der Holzindustrie wirken.
Wolfgang Grimus Geschäftsführer Graz Airport
D ie Tourismusbranche in Österreich boomt. Wie zu frieden sind Sie mit der derzeitigen Buchungslage? Matysiak: Wir sind sehr zufrieden. Der Oktober und November waren die stärksten Monate des Jahres und 2024 durften wir uns auch über einen gut ge buchten Sommer freuen. Nach den Jah ren des Stillstands und Rückgangs ist es schön, wieder nach vorne schauen zu können. Apropos nach vorne schauen: Welche Pläne oder Neuerungen gibt es für 2025? Matysiak: Im letzten Jahr haben wir eine große Investition getätigt und unser Haus komplett neu klimatisiert. Das war in Anbetracht der immer häufiger auftretenden Hitzetage auch wichtig. Ansonsten stehen jetzt erst einmal klei nere Änderungen wie die Renovierung des Fitnessraums am Plan. Das Thema Gesundheit ist wieder in den Fokus gerückt. Wie hat sich der
Wellnesszweig in den letzten Jahren entwickelt? Matysiak: Wellnessurlaube erlebten in den 80ern und 90ern einen großen Hype, danach waren die Zahlen eher rückläufig. Der Urlaub zu Hause ist aber wieder schick geworden. Wir haben zu 99 Prozent österreichische Gäste und die wollen dann auch im Urlaub ein Stück Österreich erleben. Anfang der 2000er wollten die Menschen noch un bedingt importierte Produkte aus fer nen Ländern. Und was erwarten sich Herr und Frau Österreicher jetzt? Matysiak: Die Leute suchen die Ruhe. Sie wollen Wein aus der Region trinken und wissen, woher das Fleisch auf ih rem Teller kommt. In den letzten Jahren bekommen wir auch verstärkt Anfragen zum Heilwasser aus Bad Radkersburg. Auch das Thema Nachhaltigkeit spielt eine Rolle. Immer mehr Gäste kommen zu uns und erklären, dass sie keinen Handtuchwechsel oder eine extra Zim merreinigung brauchen. V
Weiter im Steigflug Rund 820.000 Passagiere haben den Graz Airport im letzten Jahr für ihre Ge schäfts- oder Privatreise genutzt, 86.000 mehr als 2023. Befeuert wird diese Ent wicklung vor allem vom Chartersegment, das ein Plus von 31 Prozent aufweist.
Susanne Haubenhofer
Geschäftsführerin TV Region Graz
Nächtigungsrekord Das Tourismusjahr 2024 – von Novem ber 2023 bis Oktober 2024 – brachte der Erlebnisregion Graz einen neuen Rekord. Zum zweiten Mal in Folge wur de bei den Nächtigungen die magische Zwei-Millionen-Marke überschritten.
FOTOS: CHRIS ZENZ, ENERGIE STEIERMARK, KANIZAJ PHOTOGRAPHY, FOTO FISCHER, REGION GRAZ/WOLFGANG HUMMER
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ERNST ALBEGGER Der Glücksbote SÜDAFRIKA-KRONENKRANICH TRIFFT AUF HYPO VORARLBERG. Ernst Albegger ist Regionaldirektor Steiermark bei der Hypo Vorarlberg in Graz. Als begeisterter Ornithologe beschäftigt er sich nicht nur privat mit dem Thema Nachhaltigkeit. Er erläutert, warum nicht nur der Südafrikanische Kronenkranich eine Portion Glück braucht. A ls „Vogelkundler“ be gegnen Sie häufig den Auswirkungen
bzw. ETFs mit Klimathemen. Eine neue Bewusstseinsbil dung geschieht auch oft außerhalb des von uns mess baren Anlageverhaltens. Die Bemühungen aller sind essen ziell, um, wie von der EU an gestrebt, bis 2050 zur ersten klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft zu werden. Ich bin nach wie vor zuver sichtlich. Was bieten Sie als Bank an Nachhaltigkeitsthemen inte ressierten Anlegerinnen und Anlegern? Albegger: Mit einer Portion Glück allein kommt man auch in der Ausrichtung des Depots nicht weit. Die Beraterinnen und Berater der Hypo Vorarl berg informieren gerne über Nachhaltigkeitsengagement und Anlagepolitik der Bank und unterstützen Sie bei der nachhaltigen Ausrichtung Ih rer Geldanlage. Im Gespräch können Sie sich einen Über blick über Ihre Möglichkeiten verschaffen sowie Chancen und Risiken abwägen oder ei nen kostenlosen Depotcheck in Anspruch nehmen. V
menschlichen Handelns auf die Lebensräume und infolge die Population der Arten. Was nehmen Sie von Ihrer letzten Reise nach Kenia mit? Albegger: Als Glücksbote und Wächter über die Gesundheit der Menschen und des Viehs wird der Kronenkranich in vielen Kulturen der Sahelzone verehrt, in Uganda sogar als Staatsemblem verwendet. Al lerdings ist die derzeit auf etwa 40.000 Individuen ge schätzte Weltpopulation des Kranichs drastisch ge schrumpft. So scheint auch der Vogel selbst eine gehörige Portion Glück notwendig zu haben. Wobei Glück allein in den seltensten Fällen genügt. Es bedarf an Fachwissen und Expertise, um konkrete, nach haltige Strategien zu erarbei ten und umzusetzen. So wur de untere anderem der Lake Ol’Bolossat in Kenia zum Schutzgebiet erklärt. Gibt es Parallelen zwischen Ihrer privaten Leidenschaft und Ihrer Arbeit als Banker? Albegger: Ähnlich der Arbeit als Ornithologe beruht der Anlageerfolg in den seltensten Fällen auf einem glücklichen Zufall, sondern es bedarf in der Kundenberatung einer fundierten Analyse, die eine weitreichende Expertise erfor dert. Darauf basierend wird für die Kundin bzw. den Kun
„Auch wir als Bank sehen uns gefordert, Verantwortung für Klima und Umwelt zu übernehmen.“ Ernst Albegger über das Engagement der Hypo Vorarlberg
Klima und Umwelt zu über nehmen. So freut es mich als Steirer ganz besonders, dass wir als Hypo Vorarlberg die Bestandserhebung und Schutzmaßnahmen für die Zwergohreule in der Steier mark von Bird Life Österreich unterstützen. Aber auch unse ren Kundinnen und Kunden ist eine nachhaltige Ausrich tung ihrer Finanzen immer wichtiger. Ist der Nachhaltigkeits aspekt generell wichtiger geworden? Albegger: Das gestiegene Inte resse an nachhaltigen Geldan lagen zeigt sich insbesondere in Mittelzuflüssen in Fonds
den eine auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittene Anlagestrategie erarbeitet. Nicht umsonst wurden wir 2025 ein weiteres Mal vom Fachmagazin Elite Report als einer der besten Vermögens verwalter im deutschsprachi gen Raum mit „summa cum laude“ ausgezeichnet. Wie gestaltet sich das Nach haltigkeitsengagement der Hypo Vorarlberg in der Steiermark? Albegger: Als Unternehmen mit fast 900 Mitarbeitenden und einer starken Veranke rung in seinen Marktgebieten sehen auch wir als Bank uns gefordert, Verantwortung für
Hypo Vorarlberg in Graz Ernst Albegger Regionaldirektor Steiermark ernst.albegger@ hypovbg.at www.hypovbg.at/graz WEEKEND MAGAZIN | 19
ANZEIGE FOTOS: CHRISTA STROBL, PRIVAT
LEBENSART
Ochsenknecht will österreichische Staatsbürger schaft. Mehr auf weekend.at/ ochsenknecht-steiermark
Das ist los, am Chianinahof! Zu Besuch bei den Ochsenknechts
EIN UNSCHLAGBARES TEAM. Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits bauten sich im steirischen Dobl ein Landwirtschaftsimperium mit rund 500 Tieren auf. Wir waren vor Ort. Von Cornelia Scheucher & Nina Dam
D en Medienprofi sieht man Nino Sifkovits sofort an. Sobald die Kamera erscheint, schnappt sich der 29-Jährige die Heugabel und be ginnt, seine Rinder zu füttern. „Mittler weile posiere ich öfter für solche Fotos als wirklich zu arbeiten“, scherzt der Land wirt. Seit rund zwei Jahren sind der „Chi aninahof“ und seine Besitzer – das ehe malige Model Cheyenne Ochsenknecht und der gebürtige Steirer Nino Sifkovits – in aller Munde. Medienauftritte, Cha
rity-Veranstaltungen und die Serien „Diese Ochsenknechts“ sowie „Unser Hof“ haben den mitten in Dobl – etwa 20 Autominuten von Graz entfernt – gelege nen Hof ins Rampenlicht befördert. „Am Anfang war es natürlich schon komisch, sich selbst im Fernsehen zu sehen. Aber man gewöhnt sich schnell dran“, so Nino. Von klein an gewöhnt Seine Frau Cheyenne ist hingegen in der Öffentlichkeit aufgewachsen. Als Toch
Es ist eine große Ehre für mich, hier in Österreich etwas komplett anderes zu machen als davor und damit auch noch Erfolg zu haben. Cheyenne über den landwirtschaftlichen Betrieb
Cheyenne Ochsenknecht
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Der Chianinahof liegt direkt in Dobl – eingebettet zwischen der Dorfkirche und der Volksschule.
LEBENSART
Tierische Medienprofis Nahezu unaufgeregt werden wir durch Stallungen und über den gesamten Hof geführt. Ins Auge stechen natürlich sofort die weißen Chianinarinder – namensge bend für den Hof. Die größte Rinderras se der Welt stammt aus der italienischen Toskana, scheint sich aber auch in der Südsteiermark äußerst wohlzufühlen. Um die 40 Tiere tummeln sich am Hof. Besonders imposant ist Bulle Luciano mit einem Stockmaß von rund 1,89 Metern. Tabuthemen gibt es keine. So erzählen die beiden frei von der Leber weg von
den schönen, aber auch den schwierigen Seiten der Landwirtschaft. Seltene Rassen Dass das junge Pärchen ein Faible für besondere Tierrassen hat, ist kaum zu übersehen. Neben den weltgrößten Rindern werden mittlerweile auch Ibérico-Strohschweine und Île-de France-Schafe am Hof gezüchtet. Hin ter dem Stall hören wir es plötzlich schnattern: Zwei Toulouse-Gänse spa zieren gemütlich durch die Gegend. Am Hof leben etwa 500 Tiere.
ter des Schauspielers Uwe und der Soci ety-Lady Natascha Ochsenknecht war sie den roten Teppich von klein an ge wöhnt. Genauso wie ihre Brüder Jimi Blue und Wilson Gonzalez. Das Landle ben samt Bauernhof war für die 24-Jäh rige komplettes Neuland. Trotzdem könne sich Cheyenne keinen schöneren Ort zum Leben vorstellen. Für sich und Nino, aber auch für ihre beiden Kinder Mavie und Matteo Nael. Dass Nino und Cheyenne die Kleinen aus der Öffent lichkeit heraushalten, ist ihnen ein wich tiges Anliegen.
Mehr über unseren Besuch am Chianinahof gibt es hier zu sehen:
FOTOS: CHRIS ZENZ, CHIANINAHOF
Nino Sifkovits
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LEBENSART
Tiefe Verbundenheit Dass in Österreich überhaupt etwas auf die beiden wartete, war Ninos Eltern zu verdan ken, die den Hof vor vielen Jahren in einem baufälligen Zustand erwarben. Nino
selbst ist das einzige Fami lienmitglied, das tatsächlich am Hof geboren wurde. „Ich habe eine sehr tiefe Verbun denheit zu diesem Ort und bin mit Tieren aufgewachsen“, be schreibt der 29-Jährige. Ninos
Vater betrieb nur eine kleine Landwirtschaft mit wenigen Rindern für den Eigenbedarf. „Als ich weggegangen bin, war der Hof schon komplett einge schlafen“, so der Steirer. Großer Erfolg Mit der Entscheidung, den Hof wiederzubeleben, ging es erst richtig los. Anfangs nur als Hobby, entwickelte sich die Landwirtschaft zu einem flo rierenden Betrieb und durch die Social-Media-Präsenz ge wann der Hof immer mehr an Bekanntheit. Cheyenne dazu: „Es ist eine große Ehre für mich, hier in Österreich etwas komplett anderes zu machen als davor und damit auch noch Erfolg zu haben.“ Vor Kurzem wurde die junge Landwirtin von der österrei chischen Ausgabe des For bes-Magazin sogar auf die Lis te „30 under 30“ gesetzt. V
„Wir haben sicher einen Tierwert von 150.000 Euro am Hof“, erzählt Nino. Wie alles begann Die Liebesgeschichte von Nino und Cheyenne begann in Berlin. Über seinen besten Freund, einen Profifußballer, lernte er Cheyenne kennen: „Ihr Familienname war mir schon ein Begriff, aber wirk lich gekannt habe ich sie nicht. Nach ein paar Treffen habe ich aber gemerkt, dass sie ein super einfaches Mädel ist. Gar nicht so, wie sie im mer von den Medien darge stellt wurde. Und irgendwann hat sie mich einfach geküsst.“ Eine Fernbeziehung kam für den Steirer nicht infrage, des wegen zog Nino zu Cheyen ne. Als sie mit Tochter Mavie schwanger wurde, kam die Idee auf, wieder nach Öster reich zu gehen.
Nach ein paar Treffen habe ich ge merkt, dass die Cheyenne ein super liebes Mädel ist. Gar nicht so, wie sie von den Medien dargestellt wurde. Nino über sein Kennenlernen mit Cheyenne
Die italienische Rinderrasse „Chianina“ – namensgebend für den Hof
FOTOS: CHRIS ZENZ, CHIANINAHOF
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