Pflege Wien 2026 KW19
2026 | WIEN
Pflege u Betreuung u Vorsorge
PFLEGE ALS BERUF MIT ZUKUNFT JOB- CHANCE
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TIPPS FÜR ANGEHÖRIGE UND BETROFFENE IN WIEN Pflege & Betreuung
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Inhalt
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04 W andel im Leben
30 Jobs mit Zukunft
Wie geht man damit um, wenn Angehörige Pflege brauchen?
Der Bedarf an Pflegekräften wird noch sehr lange steigen
08 Finanzielle Unterstützung
38 Vermittlungsagenturen
24-h-Betreuung ist nicht billig, aber es gibt Förderungen
Wie man schnell und sicher zu guten Pflegekräften kommt
14 Flexible Therapie
46 Ernährung: Die Top 10 Welche Lebensmittel ältere Menschen öfter essen sollten 50 Vorsorge nicht vergessen! Viele Krankheiten können dabei aufgespürt werden
Neben der stationären Reha gibt es auch die ambulante
20 Große und kleine Helfer Von Rollstuhl bis Hörgerät: Utensilien für den Alltag 26 Diagnose Demenz Was passiert im Gehirn und welche Folgen hat das?
54 SOS: Schlaganfall!
Wie verhält man sich – und wie kann man ihn verhindern?
Medieninhaber: Weekend Magazin Wien GmbH, Gumpendorfer Straße 19, 1060 Wien. Redaktion Wien: Gumpendorfer Straße 19, 1060 Wien, Tel.: +43 50 6964-2100, E-Mail: redaktionwien@ weekend.at. Redaktion Oberösterreich: Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel.: +43 50 6964-4444, E-Mail: redaktionooe@weekend.at. Redaktion Salzburg: Rottweg 66, 5020 Salzburg, Tel.: +43 50 6964-5555, E-Mail: redaktion.salzburg@weekend.at. Redaktion Tirol: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 512 353 888-0, E-Mail: redaktiontirol@weekend.at. Redaktion Vorar lberg: Tel.: +43 676 896 848 07, E-Mail: redaktion.vorarlberg@weekend.at. Redaktion Steiermark: Elisabethstraße 5/2, 8010 Graz, Tel.: +43 50 6964-8001, E-Mail: redaktion.stmk@weekend. at. Redaktion Kärnten: Völkermarkter Ring 1, 9020 Klagenfurt, Tel. +43 50 6964-9777, E-Mail: redaktionktn@weekend.at. Redaktion Burgenland: Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg, Tel.: +43 2626 636 16, E-Mail: burgenland@weekend.at. Geschäftsführung & Herausgeber: Christian Lengauer (MBA), Zamenhofstraße 9, 4020 Linz. Geschäftsleitung Wien: Richard Mauerlechner. Chef redakteur Österreich: Werner Christl. Vertrieb Wien: Österr. Post AG. Druck: Radin print d.o.o., 10431 Sveta Nedelja, Kroatien. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Derzeit gilt Preisliste 2026. Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.weekend.at abgerufen werden. Ha ben Sie einen Fehler in einem Artikel gefunden? Schicken Sie uns bitte Ihr Feedback unter www.weekend.at/verlag/artikel-feedback n
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Weekend Magazin erscheint im
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Wandel im Alltag Angehörige pflegen. Wie schafft man die oft belastenden Änderungen, die sich im Leben mit einer zunehmend pflegebedürftigen Person ergeben?
Der Wunsch, in Würde zu altern, ist ganz zentral. Das zu ermög lichen, verlangt Einfühlungsver mögen von Angehörigen.
Text: Philipp Eitzinger
E s beginnt oft leise. Erst hilft man beim Einkauf, dann beim Anziehen, irgend wann auch beim Aufstehen in der Nacht. Pflege schleicht sich in den Alltag – und verändert ihn grundlegend. Viele Angehö rige wachsen selbstverständlich in diese Rolle hinein. Und eben so selbstverständlich geraten sie an ihre Grenzen. Überforderung ist kein Versagen, sondern eine normale Reaktion auf eine Aus nahmesituation. Der Körper ändert sich. Mit zunehmender Gebrechlichkeit oder bei chronischer Erkran kung verlangsamt sich vieles:
Bewegungen, Gedanken, Ent scheidungen.Was früher neben bei geschah, braucht plötzlich Zeit. Wer pflegt, muss Tempo herausnehmen. Ungeduld ver letzt, Ruhe hingegen gibt Si cherheit. Selbst wenn es länger dauert: Eigenständigkeit so lan ge wie möglich zuzulassen, er hält Würde und Selbstwert. Der Umgang ändert sich. Unterstützung bei Körperpfle ge, beim Essen oder beim Toi lettengang berührt die intims ten Bereiche. Anklopfen, erklären, nachfragen – kleine Gesten mit großer Wirkung. Ebenso wichtig: Nicht über je manden sprechen, sondern
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Eine Pflegekraft zu brauchen, wird oft als demütigend empfunden. Das ist normal! Wenn man aufeinander zugeht, kann daraus aber auch Freundschaft entstehen.
Die Pflege ändert sich. Und irgendwann ist der Moment da, an dem man die Pflege alleine bzw. im familiären Umfeld ein fach nicht mehr stemmen kann. Wenn eine Pflegekraft ins Haus kommt, ist das für die Betroffe nen zwar objektiv eineVerbesse rung. Subjektiv wird es aber sehr oft als harter Schlag emp funden, als Niederlage – und ja, natürlich auch als Eingriff in die Privatsphäre der eigenen vier Wände. Man wird nun nicht mehr von den eigenen Kindern umsorgt, sondern von Fremden. Aber wer sagt, dass aus dieser fremden Person nicht ein Freund werden kann? Wenn diese ge wisse Offenheit da ist, so schwer sie auch sein mag – dann kann man zumindest dieser Änderung etwas Gutes abgewinnen. u
mit ihm. Pflege darf nicht zur Entmündigung werden.
Freundeskreise können kleiner werden, spontane Freizeit wird rar. Nicht selten entstehen Span nungen in Familien – über Zu ständigkeiten, finanzielle Fragen oder den richtigen Zeitpunkt für externe Unterstützung, etwa eine 24-Stunden-Betreuung. Of fene Gespräche und klare Ab sprachen beugen Konflikten vor. Der Alltag ändert sich. All tag braucht Struktur. Feste Zei ten, wiederkehrende Rituale und angepasste Aktivitäten – ein Spaziergang, gemeinsames Kochen, Musik hören – geben Halt. Ebenso wichtig ist das Be obachten: Veränderungen in Stimmung, Verhalten oder kör perlichem Zustand sollten ernst genommen und ärztlich abge klärt werden.
Gespräche ändern sich. Klare Sätze helfen, ebenso Blickkontakt und eine freund liche, zugewandte Haltung. He rablassende Vereinfachungen oder „Babysprache“ hingegen kränken. Wer zuhört, erfährt mehr als nur Bedürfnisse – nämlich Biografien, Prägungen, Ängste. Diese Geschichten schaffen Sicherheit in einer Le bensphase, die sonst stark von Verlust geprägt ist. Verantwortung ändert sich. Pflege hat aber auch soziale Fol gen. Beziehungen verschieben sich, Rollen drehen sich um: Aus Kindern werden Verantwortli che, aus Partnern Pflegende.
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Das liebe Geld. Dank Pflegegeld und Förderung fällt es ein wenig leichter, bei der Finanzierung einer Pflegekraft nicht ins Minus zu rutschen. Text: Philipp Eitzinger
FOTO: ISTOCK.COM/PROSTOCK-STUDIO
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Kein Zweifel: Wird eine Pflegekraft engagiert, ist das eine finanzielle Belastung. Pflegegeld und Förderungen helfen dabei, dass es sich dennoch ausgeht. W ie geht sich das mit dem Geld aus? Neben der emotionalen bei zwei sich abwechselnden Be treuern) – bzw. 400 pro Monat und selbstständiger Betreuungs person. Achtung: Diese Summen gelten (mit einigen Ausnahmen) nur, wenn das monatliche Net
to-Einkommen des pflegebedürf tigen Menschen 2.500 Euro nicht übersteigt. Beantragt wird die Förderung beim Sozialminis teriumservice, ausgezahlt wird es monatlich – und zwar gebun den an eine zu pflegende Person. Ab Stufe 5 gilt eine 24-h-Be treuung in der Regel als notwen dig. Wie sich die Förderung ge nau berechnet, können Sie auf www.oesterreich.gv.at/themen/ pflege im Detail nachvollziehen. Pflegegeld. Das Pflegegeld (Höhe: siehe Kasten links) zählt zu diesen 2.500 Euro übrigens nicht dazu, ebenso wie beispiels weise Familien- und Wohnbei hilfe. Das generell von der För derung unabhängige Pflegegeld wurde gegenüber dem letzten Jahr um rund 2,7 Prozent pro Monat angehoben. u
Belastung bei Pflegebedürftig keit ist auch der finanzielle As pekt oft ein Grund für schlaflo se Nächte. Gott sei Dank helfen Pflegegeld und Betreuungszu schuss, die Kosten zu stemmen. Förderung. Entscheidend für die Höhe der Bezüge ist die Ein stufung der Pflegestufe – diese wird durch Begutachtung durch einen Arzt oder eine Pflegefach kraft festgelegt und bezieht sich auf die Stunden pro Monat, in denen Betreuung nötig ist. Ab Pflegestufe 3 besteht Anspruch auf Förderung für 24-h-Pflege kräfte. Diese beträgt 800 Euro pro Monat und unselbstständiger Betreuungsperson (also 1.600
PFLEGEGELD PRO MONAT*
Stufe 1: 206,20 Euro Stufe 2: 380,30 Euro Stufe 3: 592,60 Euro Stufe 4: 888,50 Euro Stufe 5: 1.206,90 Euro Stufe 6: 1.685,40 Euro Stufe 7: 2.214,80 Euro
* Stand Jänner 2026, Quelle: oesterreich.gv.at
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Seniorenresidenz Liechtenstein erweitert ihr Angebot MEHR LEBENSQUALITÄT IM ALLTAG:
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nander vereinbaren. Die Seniorenresidenz Liechtenstein bietet dafür nun eine flexible Lösung: Die neue Tagessstät te richtet sich an Senior:innen, die weiterhin eigenständig wohnen wollen, aber zeitweise Betreuung und Unterstüt zung benötigen. Die Aufnahme erfolgt nach einem persönlichen Vorge spräch, damit das Angebot bestmöglich auf die individu elle Lebenssituation abgestimmt werden kann. Frühstück, Mittagessen und eine Nachmittagsjause sind ebenso inklu diert wie ein abwechslungsreiches Aktivitätsprogramm. Gleichzeitig bleibt Raum für Rückzug und persönliche Bedürfnisse. Bei Bedarf steht auch pflegerische Unterstüt zung zur Verfügung. Das Angebot richtet sich an Senior:in nen bis Pflegestufe 4 und kann flexibel genutzt werden – regelmäßig oder an einzelnen Tagen. Die Kosten belaufen FLEXIBLE UNTERSTÜTZUNG IM ALLTAG
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Reha, aber ambulant Alternativ zu stationär. Nach der Therapie heim anstatt ins Heim zur Therapie: Bei einer ambulanten Reha kann man in den eigenen vier Wänden übernachten.
Text: Philipp Eitzinger
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Koordination, Gleichgewicht, Körperhaltung: Egal ob die Therapie stationär oder ambulant durchgeführt wird, das Ziel ist da wie dort dasselbe.
I ch muss zur Reha! Wenn man diese Worte hört, denkt man sofort: Drei Wochen weg von der ge wohnten Umgebung und vor allem vom sozialen Umfeld zu hause. Für einige ist das kein Problem. Aber längst nicht für alle. Für diese ist eine ambulan te Reha besser geeignet. Nach der Therapie heim. Was das ist, ist rasch erklärt: Bei einer ambulaten Rehabilitation absolviert man sein Programm tagsüber in einem dies anbieten ten Rehazentrum und kann da nach jeden Tag ganz einfach nach Hause, wo man im ge
wohnten Umfeld übernachten kann. Auch Mischformen sind möglich, dass man etwa den An fang in stationärer Reha absol viert und danach in ambulate Reha überwechselt. Das hängt natürlich davon ab, wie intensiv die einzelnen Einheiten sind und wie sich ganz generell der Ge sundheitszustand des Patienten darstellt. Wiedereingliederung. Da die Therapie in ihrer ambulan ten Form oft weniger intensiv ist, kann man sie in der Regel dafür deutlich länger in Anspruch nehmen als die stationäre Reha. Dennoch bietet die ambulante
Form gerade dadurch Vorteile für Patienten, die nicht in Pen sion sind und sich gleichzeitig wieder in den Arbeitsalltag ein gliedern lassen wollen. Keine Ausnahmesituation. Ein Aspekt bei der ambulanten Reha ist, dass man mehr Eigen verantwortung einbringen muss. Die Selbstständigkeit ist höher als bei stationären Aufenthalten und Betroffene lernen, ihre Fort schritte aktiv mitzugestalten. Zudem reduziert der verkürzte stationäre Aufenthalt das Gefühl von Isolation: Das vertraute Um feld hilft dabei, mögliche Ängste zu lindern und das Gefühl der
FOTO: ISTOCK.COM/KATARZYNABIALASIEWICZ
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Gewissenhaft die Therapie zu absolvieren, ist ein ganz wesentlicher Teil beim Zurückfinden zu möglichst hoher körperlicher Funktionstüchtigkeit.
Ausnahmesituation zu minimie ren. Gerade im Nachgang von größeren Eingriffen ist das ein völlig normales Gefühl. Außer dem können erzielte Fortschritte direkt im eigenen Alltag umge setzt werden: Das motiviert ungemein und vermittelt ganz direkt, dass die Rehabilitati onsmaßnahmen greifen.
aktive Weg zur Therapie stärkt das Gefühl, selbst etwas für die Genesung zu tun. Dran bleiben. Ganz gene rell bedeutet Therapie – ob nun ambulant oder statio när – mehr als nur Be handlung. Es ist vor allem das Gewinnen von körper licher und seelischer Sta bilität. Gute Therapie setzt auf Zeit, Kontinuität und vor allem die aktive Mitarbeit der Betroffenen – während der Reha, aber umso mehr danach. Nur dann bringt die Reha langfristig etwas. u
Individuell. Am bulante Reha-For men sind oft stark personalisiert. Therapiepläne werden an die kon krete Lebenssituati on angepasst und der
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Sozialkontakte mit Hilfsmitteln
Hörgerät, Rollator und Co. Es gibt viele Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern, wenn der Körper nicht mehr ganz mitmacht. Sie ermöglichen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Text: Philipp Eitzinger
B eimTelefonieren jeden Satz zweimal sa gen müssen, und das in zunehmender Lautstärke? Dieses Phä nomen kennt wohl jeder, der hin und wieder die be tagten Großeltern am Hörer hat. Nicht selten ist der Grund für die holprige Konversation, dass deren Hörgerät nicht im Ohr ist oder, weil sie einfach zu lange mit der Anschaffung ge wartet haben und nun mit dem
plötzlichen Überfluss an Geräuschen überfordert sind. Teilhabe am Leben. Ob es nun ums Hören geht oder um Mobilität oder andere Aspekte des täglichen Lebens: Die vielen verschiedenen Hilfsmittel, die es für die diversen körperlichen Begleiterscheinungen des Älter werdens oder der Pflegebedürf tigkeit gibt, haben letztlich alle ein gemeinsames Ziel. Und
Hörgeräte sind klein und praktisch. Sie bieten große Hilfe, und das bei minimaler optischer Sichtbarkeit.
MODELLFOTO: COLOURBOX.DE/ 232319 FOTO: ISTOCK.COM/LSO PHOTO
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Zu niedrig? Zu hoch? Blutdruckmessgeräte sollten eigentlich in jedem Haushalt vorhanden sein.
das ist, die Teilhabe am gesell schaftlichen Leben zu erleich tern! Der Mensch ist ein soziales Wesen und Einsamkeit ein gro ßes Problem. Vor allem, wenn der Körper nicht mehr alles wie gewünscht mitmacht. Sichtbar oder nicht. Mitun ter ist es schwierig, die Betroffe nen davon zu überzeugen, diese großen und kleinen Helferlein auch wirklich zu benützen, ne ben dem technischen Verständ nis steht dem manchmal auch ein wenig der Stolz im Weg: Das Eingeständnis, dass es von allei ne nicht mehr geht, tut ver ständlicherweise weh.Vor allem,
wenn es sich nicht um ein im Alltag praktisch unsichtbares Hörgerät handelt, sondern um einen Rollator oder gar einen Rollstuhl. Die sind nicht zu übersehen. So diskret wie es geht. Wo immer es möglich ist, achten die Hersteller aber darauf, dass die Hilfsmittel so diskret wie möglich sind – eben weil sie ein aktives Sozialleben er möglichen sollen. Das gilt bei spielsweise für Produkte, die einen möglichst normalen All tag – trotz Inkontinenz – zu lassen ein Zustand, der an sonsten besonders zuverlässig
für den Rückzug aus dem öf fentlichen Leben sorgt. Es gibt noch so viele weitere Hilfsmit tel – wie etwa Mieder und Stützkorsetts – die den Alltag erleichtern können. Sofern man bereit ist, sie zu verwen den. Allgemein anwendbar. Bei Hilfsmitteln im Haus steht dann aber doch der praktische Nutzen im Vordergrund. Ein Blutzuckermessgerät ist im Pfle gealltag unverzichtbar – auf Di abetes Typ 2 („Altersdiabetes“) muss einfach Rücksicht genom men werden. Auch ein Blut druckmessgerät ist kein modi
FOTO: ISTOCK.COM/ANATOLIYCHERKAS
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Im Wohnbereich. Eine nicht nach außen sichtbare, aber in den eigenen vier Wänden doch maßgebliche Veränderung stel len große Einrichtungsgegen stände dar – ein Pflegebett etwa, das sowohl am Kopf- als auch am Fußende höhenver stellbar ist. Dieses ist mobil und kann angemietet werden. u
sches Accessoire, aber eigentlich empfiehlt sich ein solches in jedem Haushalt. Überhaupt sind viele Gadgets nicht nur im Pflege-Kontext be nützbar. Ein Alarm-Druckknopf etwa ist auch für das grippe kranke Kind denkbar, das einen damit aus dem Home Office holt, wenn es etwas braucht.
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Demenz verstehen Alzheimer. Kaum ein Leiden ist für Betroffene ebenso wie für Angehörige so belastend wie Demenz bzw. Alzheimer. Es gibt leider keine Heilung – aber sehr wohl Tipps, wie sich der Alltag mit Erkrankten gut bewältigen lässt.
Text: Philipp Eitzinger
N ehmen Sie es nicht persönlich! Ja, das klingt leicht. Es ist aber sehr schwer umzusetzen, wenn man tatsäch lich mit einem alternden Angehö rigen konfrontiert ist, der immer leichter unangemessenes oder gar aggressives Verhalten an den Tag legt, Hemmungen verliert und starken Stimmungsschwankun gen unterliegt. Ob wirklich eine Alzheimer-Erkrankung vorliegt, muss natürlich das geschulte Auge eines Arztes beurteilen. Aber man braucht nichts schönreden: Das Zusammenleben mit einem de menten oder an Alzheimer er krankten Menschen ist hart.
Der Unterschied. Doch zu nächst einmal:Was ist eigentlich der Unterschied zwischen De menz und Alzheimer? Das ist recht leicht erklärt: „Demenz“ ist der Oberbegriff für verschie dene Erkrankungen, bei denen die geistigen Fähigkeiten nach lassen – Gedächtnisverlust, Sprachstörungen, Persönlich keitsveränderungen. Die häu figste Form von Demenz (etwa bei zwei Drittel aller Fälle) ist eben das im Jahr 1906 vom Nervenarzt Alois Alzheimer erstmals beschriebene Leiden. Eiweißablagerungen im Gehirn schädigen dieses, Nervenzellen sterben ab. Heilbar ist Alz-
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Was aber sehr wohl allgemein gültig ist: Lassen Sie sich als Angehörige unterstützen! Früh zeitig Hilfe anzunehmen – sei es durch mobile Dienste,Tageszen tren, Kurzzeitpflege oder Selbst hilfegruppen – ist keinVersagen, sondern Vorsorge. u
heimer nicht – mehr als Linde rung und einem Verlangsamen des Verlaufs ist nicht möglich. Verhalten anpassen. Daher ist es auch nicht zielführend, demente Menschen „in die Rea lität zurückholen“ zu wollen. Logische Diskussionen führen nur zur Frust. Auf die Gefühls welt der Betroffenen einzugehen und klare Routinen zu schaffen, ist einem friktionsarmen Zusam menleben viel zuträglicher. In kurzen Sätzen kommunizieren, gewisse Selbstständigkeit im Rahmen der Möglichkeiten zu lassen und konkrete („Tee oder Kaffee?“) statt offener Fragen
(„Was willst du trinken?“) stel len: So geht der Alltag leichter von der Hand. Hilfe annehmen. Nicht jeder Betroffene weist den gleichen Verlauf ab, manche werden ag gressiv, andere eher apathisch.
DIAGNOSE DEMENZ: TIPPS FÜR DEN ALLTAG
l Klären Sie den rechtlichen Rahmen – Vorsorgevollmacht, Patientenverfü- gung, etc. – möglichst frühzeitig ab! l Reduzieren Sie Reizüberflutung (Lärm, Besuch, usw.) l Beseitigen Sie Stolperfallen und sorgen Sie für gute Beleuchtung.
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I m Alltag schließen wir wie selbstverständlich Versicherungen ab: für das Auto, die Wohnung, die Gesundheit. Wir wollen vor bereitet sein, falls etwas passiert.
Doch gerade für den einzigen Fall, der garantiert eintritt – die eigene Bestattung – wird häufig keine Vorsorge getroffen. Eine Bestattungsvorsorge nimmt den Hinterbliebenen aber sowohl organisatorische als auch finan zielle Sorgen. Die eigenen Wün sche sind bereits festgelegt, und die Familie hat in dieser schwe ren Zeit den Kopf frei. Die eigene Abschiedsfeier planen. Mit einer Bestattungs vorsorge entscheiden Sie selbst, wie Ihr letzter Weg aussehen soll – von der Art der Feier bis hin zur finanziellen Absicherung. Die Bestattung Wien bietet fle
Alle Details finden Sie online unter www.bestattungwien.at/ vorsorge. xible Modelle, die sich an unter schiedliche Lebenssituationen anpassen lassen. Wer möchte, kann bereits ab 19,90 Euro im Monat vorsorgen. Alternativ ist ein Einstieg mit einem Einmal betrag ab 700 Euro möglich, den man später aufstockt, wie es die eigenen finanziellen Mög lichkeiten erlauben. Auch die komplette Einzahlung auf ein mal ist möglich und ein Wechsel zwischen den verschiedenen Vorsorgemodellen bleibt jeder zeit offen. u
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Text: P. Eitzinger & A. Nagiller Karriere. Ob als Teenager oder als Umsteiger: Berufe in der Pflegebranche bieten sichere und erfüllende Jobmöglichkeiten. E infach nur eintönig vor sich hin arbei ten? Nein, für die junge Generation ren aufgewachsen ist, will vor allem eines: Einen Job mit Sinn – der möglichst resistent gegen über Krisen ist. Das ist genau das Umfeld, in dem sich eine Karriere im Pflegebereich befin det. Diverse Varianten. Das Mi nisterium rechnet nach aktuel lem Stand mit 7.000 Pflege- und Betreuungspersonen pro Jahr, die es mehr brauchen wird – und zwar bis zum Jahr 2050. Die Text: Philipp Eitzinger Job mit Zukunft: Ab in die Pflege! von heute ist das keine Option mehr.Wer in den letzten 15 Jah
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Immer mehr wird auch in Pflegeberufen auf digitale Unterstützung gebaut. Das spart Zeit beim pflichtgemäßen Erledigen der Formalitäten.
nächsten zweieinhalb Jahrzehn te werden also eine Heraus forderung für das System sein – und eine große Chance für Menschen, die sich die Arbeit in dieser Branche ers tens zutrauen und zweitens vorstellen können. Als Lehre. Die Zah len an Personen, die eine der vielen verschie denen Ausbildungsmög lichkeiten in Anspruch neh men, steigt, aber (noch?) nicht ganz im nötigen Ausmaß. Und wie sehen diese Möglichkeiten nun aus? Zum einen gibt es seit 2023 in einigen Bundesländern
die vierjährige „Pflegelehre“ – zunächst als befristeter Ausbil dungsversuch, den man noch bis 2029 starten kann. Ausgebildet wird man dabei zur Pfle geassistenz (drei Jah re) bzw. zur Pflege fachassistenz (vier Jahre). Pflegeassistenz. Un verändert bleibt, dass auch bei dieser Ausbil dungsform die praktische Ausbildung am Krankenbett in jedem Fall erst ab dem vollen deten 17. Lebensjahr startet – das ist gesetztliche Vorschrift. Warum? Nun, die Arbeit im Pflegebereich kann zwar sehr
Für andere da sein und sie begleiten: Das kann keine KI erledigen, dafür braucht es echte Menschen.
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Es braucht Einfühlungsvermögen und wer in der Pflegebranche arbeitet, muss gerne andere Menschen um sich herum haben.
erfüllend sein, aber auch durch aus belastend. Eine gewisse menschliche Reife ist dafür schon nötig. Pflege(fach)assistent. Wer zu alt für die Lehre ist, aber dennoch Pflegeassistent oder Pflegefachassistent werden will, kann das natürlich auch tun. Die Ausbildung dauert ein Jahr. Pflegeassistenten betreuen pfle gebedürftige Menschen bei der Bewältigung alltäglicher Tätig keiten und unterstützen Fach kräfte des gehobenen Dienstes für Gesundheits- und Kranken pflege sowie Ärzte bei bestimm ten Aufgaben im Bereich Diag nostik und Therapie. Der Verantwortungsbereich in der
Pflegefachassistenz baut darauf auf und dieses Berufsbild ist mit mehr Verantwortung und mehr Befugnissen verbunden. Als PFA darf man etwa Injektionen ver abreichen, und diagnostische Geräte bedienen. Fachhochschule. Wer eine noch tiefere Ausbildung haben will, kann den FH-Lehrgang zum diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger absolvie ren. Dieser dauert sechs Semes ter und schließt mit dem Bachelor of Science (BSc) ab. Mit dieser Ausbildung trägt man die Verantwortung für den ge samten Pflegeprozess: Ein dip lomierter Gesundheits- und Krankenpfleger unterweist Pfle
geassistenz, Pflegefachassistenz und Unterstützungskräfte und übernimmt die Durchführung medizinisch-diagnostischer und medizinisch-therapeutischer Maßnahmen. Moderne Technik. Berufe im Pflegebereich sind fordernd. Da für bekommt man aber auch etwas zurück – denn langweilig wird der Job nie. Und vor allem hat man dabei mit Menschen zu tun, kann seine soziale Ader ein bringen. Umso mehr, da immer mehr Prozesse etwa im Bereich der Dokumentation digitalisiert werden. Das spart Zeit beim Er ledigen des „Papierkrams“ – und schaufelt Zeit für menschli chen Kontakt frei. u
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Hilfe auf Knopfdruck
Wiener Rotes Kreuz. Ein Sturz, gesundheitliche Probleme oder ein Brand in der Wohnung – Notfälle können jederzeit eintreten.
D ie Rufhilfe desWie ner Roten Kreuzes sorgt dafür, dass Betroffene auch in solchen Situationen nicht allein sind. Rund um die Uhr erreich bar, ermöglicht das System schnelle Unterstützung und kann im Ernstfall sogar Leben
Das Sortiment reicht von Pfle gebetten über Rollstühle bis hin zu praktischen Haltegriffen oder Duschhockern. Mitarbeiter*in nen unterstützen mit persönli cher Beratung vor Ort. Diese Kombination aus Technik und Hilfsmitteln minimiert Risiken und schenkt Betroffenen wie Angehörigen ein beruhigendes Gefühl der Sicherheit. u
retten. Ein Druck auf den Alarmknopf genügt, um sofort einen Notruf abzusetzen und Hilfe zu bekommen. In jeder Situation. Für ein selbstbestimmtes Leben bietet das Wiener Rote Kreuz zudem passgenaue Alltagshilfen an.
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Wiener Rotes Kreuz www.roteskreuz.at/wien
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Meine Stadt, Meine Rufhilfe u 01/79580-2230 s wrk.at/rufhilfe Meine Stadt, Meine Rufhilfe u 01/79580-2230 s wrk.at/rufhilfe
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FÜR EIN SICHERES ZUHAUSE Vom Bett bis zum Rollator – alles für die Pflege zu Hause u 01/934 35 36 s pflegeprodukte.wrk.at FÜR EIN SICHERES ZUHAUSE Vom Bett bis zum Rollator – alles für die Pflege zu Hause u 01/934 35 36 s pflegeprodukte.wrk.at
Was am Ende wirklich zählt
Palliative Begleitung & Hospiz. Im Haus der Barmherzigkeit erhalten Menschen in ihrer letzten Lebensphase eine einfühlsame, ganzheitliche palliative Betreuung, bei der die Lebensqualität und Würde des Menschen bis zuletzt im Mittelpunkt stehen.
W enn Heilung nicht mehr möglich ist, rü cken Palliative Care und Hospizarbeit in den Mittelpunkt. Im Haus der Barm herzigkeit zählt die ganzheitliche Begleitung von Menschen am Lebensende zu den zentralen Auf gaben. Unsere speziell geschulten Teams aus Pflege, Medizin und Therapie kümmern sich dabei mit viel Empathie, Zeit und fach licher Expertise um schwer chro nisch kranke Bewohner*innen und deren Angehörige. „Wir stel len den Menschen in den Mittel punkt, gehen auf individuelle Wünsche und Bedürfnisse ein
len dabei eine ganz wichtige Rolle. Da nicht alle Leistungen von der öffentlichen Hand ge deckt werden, sind wir auf Unter stützung angewiesen. Bitte helfen Sie uns dabei, Menschen am Le bensende eine würdevolle, indivi duelle und liebevolle Begleitung bis zuletzt zu ermöglichen. u
und geben den Tagen mehr Le ben“, erklärt Stations- und Hos pizleiterin Carina Thallinger. Ziel ist es, die größtmögliche Lebens qualität bis zuletzt zu ermögli chen. Dazu gehört, Symptome wie Schmerzen, Ängste oder Atemnot zu lindern, aber auch Nähe, Halt und Trost zu schen ken. Leistungen & Hilfe. Schmerz- und Physiotherapien, Ergothera pie zur Förderung alltäglicher Fähigkeiten, Spezialtherapien für Wachkoma- und Multiple- Sklerose-Patient*innen, psycho logische Unterstützung sowie in dividuelle Hospizbegleitung spie
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Kleine Spende.
Großes Lächeln.
Bewohnerin Maria, 102 Jahre alt, mit Pfleger Stefan
Jetzt kranken Menschen Lebensfreude schenken!
Seit mehr als 150 Jahren steht das Haus der Barmherzigkeit mit Einrichtungen in Wien und Niederösterreich für professionelle und liebevolle Langzeitpflege und -betreuung. Mit Herz und Kompetenz sowie modernsten Pflege- und Betreuungsansätzen, ermöglichen wir chronisch kranken Menschen mehr Lebens qualität. Mit Ihrer Hilfe! Denn nicht alle Leistungen werden von öffentlicher Hand finanziert. Damit wir die nötigen Therapien und Lebensqualität unserer schwer kranken Bewohner*innen sicherstellen können, brauchen wir Ihre Unterstützung. Herzlichen Dank für Ihre Spende!
Unser Spendenkonto: Institut Haus der Barmherzigkeit Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien IBAN: AT75 3200 0000 0044 4448 www.hb.at/jetzt-spenden
Institut Haus der Barmherzigkeit | Seeböckgasse 30a, 1160 Wien | T +43 1 401 99-0 | info@hb.at | www.hb.at
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Wer die Hilfe vermittelt Agenturen. Wo nimmt man auf die Schnelle eine 24-Stunden-Pflegekraft her? Das ist Kernaufgabe von Vermittlungsagenturen. Was sie tun, was sie dürfen und wie sie helfen: Darauf hier die Antworten.
Text: Philipp Eitzinger
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Wichtig ist, dass es detaillierte Verträge und klare Absprachen zwischen Agentur und Betroffenen gibt – so wird Ärger vorgebeugt.
M anchmal bleibt keine Zeit für lange Überle gungen, manch mal gibt es einfach keine Über gangsfristen. Ein Sturz, eine plötzliche Verschlechterung des Gesundheitszustands wie etwa ein Schlaganfall – und von ei nem Tag auf den anderen wird Unterstützung rund um die Uhr gebraucht. Nur: Wie in all der Eile soll das funktionieren? In solchen Situationen sind profes sionelle Vermittlungsagenturen im Regelfall der schnellste und sicherste Weg zu einer passen den Lösung. Sie bringen betreu ungsbedürftige Menschen mit selbstständigen Personenbetreu erinnen und -betreuern zusam men, organisieren kurzfristige
Einsätze und sorgen dafür, dass alles geordnet abläuft. Klare Rahmenbedingungen geben da bei allen Beteiligten Sicherheit. Sicherheit rundum. Damit der Alltag verlässlich funktio niert, braucht es klare Verein barungen. Mit der Agentur wird ein Vertrag geschlossen, der Leistungen, Honorar und Rah menbedingungen transparent regelt. StandardisierteVertrags muster – etwa jene der Wirt schaftskammer – schaffen zu sätzliche Rechtssicherheit.Viele Agenturen übernehmen außer dem organisatorische Aufgaben wie Behördenwege oder die Koordination der An- und Ab reise der häufig aus Ländern wie der Slowakei oder Rumäni
en stammenden Betreuungs kräfte. Üblich ist ein Turnusmo dell, bei dem sich zwei Betreuungskräfte regelmäßig abwechseln. Das heißt: Für alle Beteiligten sind die Bedingun gen klar abgesteckt. Vertrauter Anker im Alltag. Und wie sieht nun der Alltag einer 24-Stunden-Kraft aus? Nun, sie übernimmt weit mehr als nur praktische Aufgaben wie kochen, das Am-Laufen-Halten des Haushalts und Unterstüt zung bei der Körperpflege. Denn die Betreuungsperson ist gleich zeitig Gesprächspartnerin, Strukturgeberin und Bezugsper son – also der vertraute Anker im Alltag. Und zwar in einem Alltag, den sich niemand so
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Christina mit Haus St. Magdalena- Bewohnerin Irene.
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Weil helfen mehr ist
als nur ein Job...
Qualifizierte Pflege ist weit mehr als nur ein Job – sie erfordert fundiertes Fachwissen gepaart mit einer wert schätzenden Grundhaltung. Das bestätigt auch Christina (33), denn als diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin (DGKP) bringt sie umfassende Erfahrung aus der In tensivpflege mit. 2021 wechselte sie zur Caritas und ist heute im Caritas Haus St. Magdalena in Wien als Pflegeexpertin für Qualitätsmanage ment sowie Praktikant*innenkoordi natorin tätig. „Pflege bedeutet, Men schen in schwierigen Situationen zu begleiten und ihnen Sicherheit zu geben“, sagt Christina im Interview. Diese professionelle Haltung prägt ihre Interaktion mit Bewohner*innen und Angehörigen gleichermaßen. Denn es macht einen Unterschied, wenn Menschen in der Pflege ar beiten, die ihren Beruf lieben – das schafft Vertrauen, Entlastung und das Gefühl, gut aufgehoben zu sein.
BREITES ANGEBOT Die Caritas bietet viel mehr als nur Plätze in stationären Pflegewohn häusern: Auch in den eigenen vier Wänden kann man gepflegt und unterstützt werden. Egal, ob stun denweise oder dauerhaft, kurz- oder langfristig – bei der Caritas findet sich immer eine maßgeschneiderte Betreuungslösung, angepasst auf die jeweilige Pflegestufe. Abgerun det wird das Angebot durch die Se minare der Angehörigenakademie sowie die Hospizeinrichtungen. Wer in der eigenen Umgebung möglichst lang selbstständig sein möchte, ist mit dem Caritas Notruftelefon bes tens beraten.
CARITAS PFLEGE: ANGEBOTE IN WIEN Pflegewohnhäuser Tel. 05-1780 5330 pflege@caritas-wien.at Pflege Zuhause Tel. 05-1780 62 00 pflege-zuhause@caritas-wien.at 24-Stunden-Betreuung Tel. 01-3760 214 office@caritas-rundumbetreut.at
Angehörigenberatung – Schwerpunkt Demenz Tel. 0664-842 96 09 angehoerigenakademie@caritas-wien.at Caritas Hospiz Tel. 01-865 28 60 hospiz-wien@caritas-wien.at Caritas Notruftelefon Tel. 05-1780 51 00 notruftelefon@caritas-wien.at VERANSTALTUNGEN Alle Termine auf einen Blick: https://www.caritas-pflege.at/wien/ infos-aktuelles/termine
Alle Infos … … zu den vielfältigen Caritas Angeboten in der Pflege finden sich unter caritas-pflege.at/wien
Save the Date! 6. Demenz Meet Wien am Do, 25. Juni 2026 im Kardinal König Haus (1130 Wien)
www.caritas-pflege.at/ demenzmeet
Pflege u Betreuung u Vorsorge
FOTO: ISTOCK.COM/DGL IMAGES
Die Aufgaben von 24-h-Betreuern beinhalten generell die Bewältigung des Alltags – dazu gehört natürlich auch eine ausgewogene Ernährung.
gewünscht hat, mit dem man aber gemeinsam klarkommen muss. Gemeinsame Spaziergän ge, kleine Gedächtnisübungen oder einfach ein ruhiges Ge spräch am Küchentisch: Soziale Nähe und Aktivierung sind zen trale Bausteine für Lebensquali tät. Auch eine angepasste, ausge wogene Ernährung gehört dazu. Erreichbarkeit. Die Arbeit verlangt Flexibilität und Einfüh lungsvermögen, aber auch ein dickes Fell. Die Betreuungskräf te leben während ihres Turnus im Haushalt der betreuten Per son, sind durchgehend präsent. Das ist den Betroffenen vor al lem anfangs oft sehr unange nehm. Entscheidend ist aber: Eine seriöse Agentur bleibt
auch nach Beginn der Betreu ung erreichbar. Sie begleitet Familien und Betreuungskräfte, vermittelt bei Unstimmigkeiten und überprüft die Einhaltung
der vereinbarten Standards. So entsteht Schritt für Schritt das, was in einer Ausnahmesituation wie dieser am meisten zählt: Verlässlichkeit. u
WORAN ERKENNT MAN EINE GUTE AGENTUR?
l Persönliche Ansprechpartner mit einer ehrlichen und ausführlichen Beratung l Unterstützung bei Behördenwegen und Anmeldung l Es gibt eine klare Preisdarstellung – welche einmaligen Kosten gibt es, welche laufenden? l Strukturierte Konflikt- und Beschwerdelösungen l Verständliche, klare und transparente Leistungsbeschreibung vor Vertragsabschluss l Klare Regelung zu Turnuswechseln und Organisation von An- und Abreise der Pflegekräfte l Regelmäßige Qualitätskontrollen oder Hausbesuche l Auswahl der Betreuungskräfte nach Qualifikation
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vielfältige Weise das tägliche Le ben. Ein Highlight ist der neue Leichtgewicht-Rollator „Space LX“, der Komfort und modernes Design vereint und in vier zeit gemäßen Lackierungen erhält lich ist. Ergänzt wird unser An gebot durch Serviceleistungen wie Lieferung, Montage und Reparatur sowie dieVerrechnung mit allen Sozialversicherungsträ gern. Vertrauen Sie darauf, dass wir Sie mit unserer hohen Fach kompetenz entsprechend Ihrer ganz persönlichen Bedürfnisse beraten. u
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