Weekend Magazin Vorarlberg 2025 KW42
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N iklas erzählt: „Ich möchte ein Vorbild für mein jüngeres Ich sein“. In den Anfängen seiner Karriere stand der Kunstschaffende hinter der Kamera, nun führt er bei sei nen Projekten selbst die Re gie, was durch den Hinter grund seiner Familie in der Theaterszene nicht verwun derlich ist. Durch seine Ar beit ist der 29-Jährige oft auf Reisen und fühlt sich mittler weile an vielen Orten zuhau se, dennoch vergisst er dabei nie, woher seine Wurzeln kommen: „Mir geht es nicht ums Business, dafür habe ich wenig Interesse und somit ein großes Glück mit meinem Management. Es ist wichtig für mich, andere KünstlerIn nen sowie Labels zu unter stützen. Sobald kreative Leu te um mich herum sind und ich tue, was ich liebe, spiegelt es sich in meiner Arbeit wi der. Auch wenn ich mit be rühmten Schauspielern und Formel 1 Fahrern zusammen
Es gibt immer einen Lichtblick
eine gute Zeit hätten, was da bei natürlich von Vorteil ist, wenn man selbst den Ton an geben darf. Über die Heraus forderungen, die diese Bran che mit sich bringt, erläutert Niklas: „In meinem Beruf ist so ziemlich alles herausfor dernd, da sich jeder Dreh in dividuell gestaltet und die Schwerpunkte stets unter schiedlich gesetzt werden müssen. Doch genau diese Herausforderung liebe ich!“
arbeiten darf, ist es im Prin zip dasselbe wie damals, als ich Videos von Freunden beim Skifahren gemacht habe. Am liebsten würde ich einfach nur Videos machen.“ Obwohl in der Werbebran che oft große Budgets und damit einhergehend viel Druck dahinterstehen, lässt der junge Künstler dabei nie den Spaß an der Leidenschaft außer Acht. Er achte zudem stets darauf, dass alle am Set
Im Vergleich mit einem Werkzeugkoffer, an dem er sich bedienen könne, be schreibt Niklas das aus drucksstarke Medium ‚Film‘. Ton, Bild und Fashion sind für ihn nur einige wenige der ‚Werkzeuge‘, die im Zusam menspiel schließlich ein in szeniertes Video ergäben, welches die Menschen den noch berühre, wenn man sie nur richtig verwendet. Es er fordere zudem auch ein ge wisses Maß an Mut, um das Potenzial dieses Mediums op timal zu nutzen. „Ein guter Freund von mir würde jetzt antworten, in meinen Projek ten würde immer irgendetwas brennen“, verrät der 29-jähri ge Künstler auf die Frage nach einem wiederkehrenden Er kennungsmerkmal in seinen Arbeiten. Er selbst würde sei ne stilistischen Mittel mit den Worten ‚überspitzt‘ und ‚pro vokant‘ beschreiben, auch wenn dies nicht seine eigent-
FOTOS: NIKLAS HUGO SCHWÄRZLER, PASCAL HEIN, DANIEL HAGER, JULIAN SCHMELZINGER
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