Weekend Karriere Salzburg 2025 KW45
SCHULE, LEHRE & KARRIERE
Expertin helfen auch spezielle Fak ten-Checks durch möglichst objektive, eignungsdiagnostische Tests, um im dich ten Bildungs- und Job-Dschungel nicht die Orientierung zu verlieren. Ein wichtiger Indikator ist dabei der „Person-Job-Fit“. Dieser beschreibt, ob und wie die Fähig keiten und Wünsche eines Berufseinstei gers zu den Herausforderungen und Auf gabenstellungen eines Jobs passen. Ein ho her Grad der Übereinstimmung führt meist zu besserer Leistung, höherer Zu friedenheit und geringerer Fluktuation. Ein schlechter „Person-Job-Fit“ kann da gegen später nicht nur über- , sondern durchaus auch unterfordern. Wissen als Wegweiser. Für Barbara Walenta, Insiderin bei „Teach For Aus- tria“ (Organisation und Netzwerk für Bil dungsfairness) lassen neben persönlichen Perspektiven vor allem „wirtschaftliche Notwendigkeiten, aber auch die Komple xität des Bildungssystems“ Konfliktlinien entstehen. Denn fehlendes Wissen im El ternhaus über Bildungswege, Berufsmög lichkeiten und den Arbeitsmarkt verstär
ken Unstimmigkeiten. Bildungsbiografi en in der Familie oder das Geschlecht ha ben zudem großen Einfluss darauf, wel che Potenziale Kindern zugeschrieben
werden. Studien zeigten, so Holzer, dass gerade Kinder aus bildungsbenachteilig ten Familien sich Stereotypen schon früh bewusst sind – und sich selbst weniger zutrauen. „Umso wichtiger ist es, diese Stereotypen zu hinterfragen und Poten ziale gezielt zu fördern.“ Der kulturelle Background kann die Erwartungen auch hochschrauben. Walenta: „Gerade Fami lien, die einen schwierigen Start in Öster reich hatten, wünschen sich oft ein bes seres Leben für ihre Kinder und streben daher Berufe an, die in ihren Herkunfts ländern hohes Ansehen genießen. „Hier ist es wichtig, verschiedene Wege aufzu zeigen, wie junge Menschen ein gutes, er folgreiches Leben führen können.“ Praxistest. Praktika oder Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Berufs feldern seien für alle Jugendlichen wert voll. Walenta: „Gerade solche Erfahrun gen öffnen neue Perspektiven und zeigen, dass es viele Wege zum Erfolg gibt.“ Ein Plan B könne ebenfalls sinnvoll sein. In manchen Ausbildungswegen gibt es eben nur sehr begrenzte Plätze. V
„Das gemeinsame Ziel – nämlich die bestmöglichen Chancen für das Kind – sollte immer im Mittelpunkt stehen. “
Barbara Walenta Bildungsvernetzung, Teach For Austria
FOTO: TFA
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den und technischen Ausbildung bleibt genügend Zeit für die persönliche Ent wicklung, Sport- und Kulturaktivitäten sowie jede Menge Spaß. Zukunft gestalten. Mit dem Abschluss einer höheren Abteilung wird eine all gemeine Studienberechtigung erwor ben und nach dreijähriger facheinschlä giger Berufspraxis kann der Titel des Ingenieurs beantragt werden. Der Fachschulabschluss ermöglicht den Wechsel ins Berufsleben oder zu einem Aufbaulehrgang. Wir sind mittendrin im Leben und ausgerichtet auf die Zu kunft. Nutze die einmalige Möglichkeit, die eigene Zukunft und jene des Wirt schaftsstandortes Österreich mitzuge stalten. Sei dabei! V
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