Weekend Magazin Wien Blickpunkt Bade- und Rätselspass 2026 KW27
LEBENSART
Grüner Rasen statt rotem Teppich
STARS UND DER FUSSBALL. Von Royals über Popstars bis zu Hollywoodikonen: Viele Berühmtheiten sind auch Fußballfans oder besitzen sogar selbst Vereine – als Investment, als sozialpolitisches Statement oder einfach aus Liebe zum Klub. Von Philipp Eitzinger W enn die Fußball-WM in ihre entscheidende Phase einbiegt, wird auch die Promidichte in den VIP- Logen immer größer. Stars wie Tom Cruise, Paris Hilton oder „Mr. Star Wars“ George Lucas haben bereits Match besuche hinter sich. Sie präsentieren sich im Glanz des weltweit beachteten Spektakels, das gerade in den USA über die Bühne geht. Als Fans des Fußballs per se gelten sie aber nicht. Der Thronfolger Anders als viele andere – Musiker ebenso wie Schauspieler und sogar royales Establishment. Manche begnügen sich mit der Rolle als glühende Edelfans wie Prinz William: Der englische Thronfolger ist Anhänger des in Birmingham beheimate
Elton John
Als der damals schrille Exzentriker 1977 den
ten Vereins Aston Villa. Warum? Er fand, es schicke sich für einen künftigen König nicht, sich zu einem der Re kord-Champions wie Liverpool oder Manchester Uni ted zu bekennen. Aston Villa ist historisch gesehen ein guter Erstligist, nicht mehr. Als der Klub heuer erstmals seit 44 Jahren einen Europacup-Bewerb gewann, fieberte William, so oft es ging, im Sta dion mit. „Ich schreibe sogar anonym in Fan foren im Internet“, gab William schon zu.
Viertligisten FC Watford als Eigentümer übernahm, war das als Clash der Kulturen ungewöhnlich. Der Popstar brachte Aufmerksamkeit zum Londoner Vorort-Klub, der unter Elton John 1983 sogar Vizemeister wurde.
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