Weekend Magazin Wien 2026 KW17

Bedarf gedeckt Der durchschnittliche Bedarf liegt bei rund 56–58 g pro Tag. Mit normaler Ernährung wird das meist erreicht. Frühstück Haferflocken (30 g) Naturjoghurt (1,5 % Fett) (150 g)

EXPERTEN TIPP

Strafferes Hautbild

ca. 10–11 g Protein

Mittag

Reis (150 g) Hühnerbrust (120 g)

ca. 25–30 g Protein

Abend

Karotten, Paprika, Olivenöl Linsen (100 g)

ca. 9 g Protein

Snack Nüsse Butterbrot

Dr. Susanne Natiesta Ärztin für Allgemeinmedizin und Kosmetische Medizin

ca. 5–10 g Protein

Was bringt eine CO 2 -Laserbehand lung in Kombination mit Mikro needling mit Radiofrequenz? Eine Behandlung mit dem fraktionier ten CO 2 -Laser verfeinert das Hautbild, glättet Fältchen und lässt Narben ver schwinden. Dabei wird mit dem spe ziellen Laserkopf ein Laserpeeling durchgeführt, wodurch die Produk tion körpereigener kollagener und elastischer Fasern angeregt und die Hautoberfläche teilweise erneuert wird. So kommt es im Verlauf von vier bis acht Wochen zu einem frischeren und strafferen Hautbild, einer deutli chen Verringerung kleinerer und mitt lerer Fältchen und ebenmäßiger Haut ohne Narben. Um das Ergebnis zu optimieren, kann nach vier bis sechs Wochen ein Mikroneedling mit Radio frequenz durchgeführt werden. Die Behandlung erfolgt mittels hautscho nendem Stampingverfahren mit feinsten sterilen Nadeln. In der er wünschten Hautschicht kommt es zur Abgabe eines Radiofrequenzim pulses, wodurch es zur Bildung von Elastin, Kollagen und Hyaluronsäure kommt und die Haut von innen auf gepolstert wird. Es gibt dabei keinerlei Ausfallszeiten! Eine unverbindliche Beratung erhalten Sie in der Ordina tion Dr. Susanne Natiesta, 1230 Wien, Kaserngasse 24, Tel.: 0699 10089876, www.beautydoc.at

Summe

ca. 50–70 g Protein

Künstlich vs. natürlich Aber: Nicht jedes Protein wirkt gleich. Unterschiedliche Proteine lie fern Aminosäuren in unterschiedli chen Anteilen. Tierische Lebensmit tel liefern meist ausreichende Men gen aller essenziellen Aminosäuren. Pflanzliche Quellen haben einzelne Schwachstellen, die sich durch ab wechslungsreiche Kost ausgleichen lassen. Protein ist nicht automatisch hochwertig, nur weil es zugesetzt wurde. Bei künstlichen Produkten wie Proteinshakes sollte auf die Zu sammensetzung geachtet werden. Gerade bei stark beworbenen Pro dukten lohnt sich ein genauer Blick. Besonders wichtig sind die essenziel len Aminosäuren. Diese kann der Körper nicht selbstständig herstellen. Eine Schlüsselrolle spielt Leucin, das dem Körper das Signal für den Mus kelaufbau gibt. Studien nennen hier eine wirksame Menge von etwa 700 bis 3.000 Milligramm pro Mahlzeit, um die Muskelproteinsynthese anzu stoßen. Diese Menge liefert etwa eine Portion Hühnerbrust oder ein Becher Topfen. Im Alltag passiert die ausrei chende Zufuhr oft ganz nebenbei, ohne Planung und Proteinbooster. Nicht nur bei Petra. V

gie auf. Und die muss der Körper dann irgendwo lassen. Qualität vor Quantität Was Petra nicht weiß: Entscheiden der als die Menge sind Verteilung und Qualität. Der Körper reagiert vor allem dann, wenn eine gewisse Menge auf einmal ankommt. Erst wenn eine Mahlzeit eine bestimmte Schwelle überschreitet, wird der Muskelaufbau angestoßen. Je nach Person und Lebensmittel liegt diese bei etwa 20 bis 40 Gramm Protein pro Mahlzeit. Das entspricht grob einer Portion Fleisch oder einem Be cher Topfen. (K)Eine Frage des Timings Und wann ist der beste Zeitpunkt da für? Vor, während oder nach dem Training? Genau hier hält sich einer der hartnäckigsten Fitnessmythen. Die Studienlage ist deutlich nüchter ner. Mehrere Untersuchungen zei gen, dass der Zeitpunkt der Protein zufuhr rund um das Training keinen signifikanten Einfluss auf die Muskel proteinsynthese hat. Entscheidend ist die Gesamtmenge über den Tag. Der Körper bleibt länger aufnahmebereit, als oft angenommen.

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