Weekend Magazin Steiermark 2025 KW37

STEIERMARK INSIDE

Wertvolle Einblicke Bei SPAR Steiermark stand auch heuer wieder die Familie im Mittelpunkt: Am 26. und 27. August fand der mittlerweile dritte „SPAR Kids Day“ statt. Über 290 Kinder begleiteten ihre Eltern an diesen beiden Tagen zur Arbeit und tauchten spielerisch in die spannende Welt des Supermarkts ein.

KOMMENTAR

SPAR-Steiermark-Geschäftsführer Chris toph Holzer mit Kindern von SPAR-Mitar beitenden im Rahmen des Kids Day

Robert Eichenauer r.eichenauer@weekend.at

Für die steirischen Weinbauern hat die Lesezeit begonnen. Nach der kleinen Ernte des Vorjahres von 160.000 Hektolitern wird heuer nach ersten Schätzungen der Landwirtschaftskammer eine gute Normalernte von 220.000 bis 240.000 Hektolitern erwartet. ZAHL DER WOCHE 240.000

Konsumiert, ihr Nichtsnutze! Die Generation Z hat gerade bei ihren Großvätern – die Großmütter sind etwas toleranter – keinen guten Stand. Sie gilt als faul, undiszipliniert und unsolida risch. Als ob die genannten Attribute nicht schon schlimm genug wären, ist diese Jugend auch nicht bereit, auf Teufel komm raus zu konsumieren. So wie Opa und Oma das als ihre Bürger pflicht gesehen haben. Nachhaltigkeit sei wichtig und dass man den Planeten nicht weiter ausbeuten solle, sagen sie. Opa und Oma antworten: Diese Mixtur aus Work-Life-Balance und gelebter Nachhaltigkeit verursacht dem Staat ei nen unglaublichen Schaden und wird früher oder später das System zum Ein sturz bringen. Der Generation Z ist das wurscht. Weil ihr nämlich dieses System wurscht ist. Sie glaubt nicht an immer währendes Wachstum als Voraussetzung für das Funktionieren des Staates. Sie glaubt nicht daran, dass man das Glück im Konsum finden kann. Sie glaubt nicht, dass die Menschheit so weiter machen soll, wie die letzten 150 Jahre. Vor allem aber glaubt sie nicht, dass Arbeit per se glücklich macht und sinnstiftend ist. Die Jugend von heute ist nicht bereit, bis zum Umfallen zu ha ckeln, nur damit ein sündteures Auto in der Garage steht oder man sich einen Luxusurlaub leisten kann. Aber genau das würde dieses System brauchen: Fleißige, disziplinierte und solidarische Konsumenten, die Omas und Opas Pen sion zahlen.

Rund 40 Kinderbetreuer fanden neue Arbeitsstellen: Elisabeth Pascottini (Service für Unternehmen des AMS Steiermark, 2.v.r.) mit Vertretern von Trägerorganisationen und Kolleginnen des AMS Steiermark.

JOBBÖRSE: AMS SCHAFFT CHANCEN A m 27. August fand in der AMS-Geschäftsstelle Graz Ost eine erfolgrei

Erfolg: Seit Mitte des Jahres wurden bereits rund 40 neue Stellen vermittelt. „Gerade in der Kinderbetreuung zählt der persönliche Eindruck“, erklärte AMS-Vizechefin Yvonne Pop per-Pieber. AMS-Expertin Eli sabeth Pascottini lobte zudem die sorgfältige Vorbereitung, die regionale Beschäftigung stärke und die Qualität der Kin derbetreuung sichere.

che Jobbörse statt. Rund 90 vom AMS Steiermark ausge bildete Kinderbetreuer:innen und Tageseltern trafen dort auf potenzielle Arbeitgeber wie Wiki, Volkshilfe und Tagesmüt ter*Väter. Das Ziel, Fachkräfte und Betriebe direkt zusammen zubringen, wurde erreicht – mit

FOTOS: CHRIS ZENZ, SPAR/KRUG, AMS STEIERMARK

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