Weekend Magazin Salzburg 2026 KW17
LEBENSART
HASE ODER MAUS? Die Hasenmaus sieht aus, als hätte sich die Natur nicht zwischen Maus und Hase entscheiden können. Tatsäch lich ist sie weder das eine noch das andere, sondern gehört zur Familie der Chinchillas und lebt im Hochge birge der Anden (Südamerika). Der kleine Nager besitzt Löffelohren und große Hinterbeine, mit denen er
sich ähnlich einem Kaninchen hüpfend fort bewegt, während sein restlicher Körper eher an eine Maus erinnert.
DANCING-QUEEN Die Pfauenspinne ist kaum größer als ein Reiskorn, legt bei der Partnersuche aber einen Auftritt hin, der selbst so manchen Discotänzer alt aus sehen lässt. Wenn die Männchen um ihre Herzdame buhlen, recken sie ihren knallbunten Hinterleib in die Höhe
MINI-DRACHE Leuchtend blaue Farben, flügelartige
Fortsätze und winzig: Glaucus atlanticus (auch Blaue Ozeanschnecke oder See schwalbe) ist nur drei bis fünf Zentimeter groß, aber kaum zu übersehen. Zu Hause ist der „Mini-Drache“ u. a. an der Küste von Süd afrika und Australien sowie in europäischen Gewässern. Anfassen sollte man das Tierchen nicht: Es frisst vorzugsweise Quallen, deren Gift es einlagern und zur Verteidigung ein setzen kann.
und wackeln mit den Beinchen. Mit viel Show hoffen sie, das Weibchen zu beeindrucken. Mittlerweile sind knapp 100 Arten der winzigen Springspinnen bekannt, die vor allem in Australien leben und für Menschen völlig harmlos sind.
SCHWIMMENDES SPIEGELEI Woher die Spiegeleiqualle ihren Namen hat, dürfte auf den ersten Blick klar sein. Sie besitzt einen Schirm, in dessen Mitte ein gelblicher Höcker sitzt, der stark an ein Eigelb erinnert. Die skurrile Quallenart kommt vor allem
FOTOS: OBEN: : MARISA ESTIVILL/SHUTTERSTOCK, RUND: MAURITIUS IMAGES/PAUL HARRISON/ALAMY/ ALAMY STOCK PHOTOS, FREISTELLER: SAHARA FROST/SHUTTERSTOCK, QUALLE: MAURITIUS IMAGES/ WESTEND61/HERBERT MEYRL, UNTEN: MAURITIUS IMAGES/MINDEN PICTURES/PIOTR NASKRECKI
im Mittelmeer vor und kann einen Durchmesser von bis zu 40 Zentimetern erreichen. So auffällig sie aussieht, für Menschen ist sie meist harmlos, denn ihr Gift ist deutlich schwächer als das vieler anderer Quallenarten.
DINOS AUF DER INSEL Dieser Krebsart möchte man nachts nicht begegnen: Inklusive Beine kann der Palmen dieb (oder Kokosnussräuber) eine Spann weite von einem Meter erreichen. Er verfügt über zehn Beine, an zwei davon befinden sich große Scheren, die sogar eine Kokosnuss knacken. Mit seinem gewaltigen Panzer lebt der riesige Krebs auf kleinen, ozeanischen Inseln, trinkt Meerwasser, kann aber nicht schwimmen. Trotz seines furchteinflößenden Aussehens ernährt sich der Palmendieb meist von Früchten, Nüssen und Aas. 30 | WEEKEND MAGAZIN
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