Weekend Magazin Salzburg 2025 KW45
TRUE CRIME: MORD IST UNSER HOBBY
CORONA: JETZT SCHLÄGT FRANKENSTEIN ZU
NR. 14 • 6./7. NOVEMBER 2025
SALZBURG
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FOTO DER WOCHE
ATLANTIK-ARENA. Das Hen ningsvær-Fußballstadion be findet sich am südlichen Ende der norwegischen Insel Hel landsøya. Eingebettet zwischen den beeindruckenden Fels formationen der Lofoten und umgeben vom oft stürmischen Atlantik bietet das Stadion rund 500 Zuschauern Platz.
COVERFOTOS: SYMBOLBILD „MESSER HINTER RÜCKEN“: FERLISTOCKPHOTO/ISTOCK/GETTY IMAGES; VIREN: PETERSCHREIBER.MEDIA/ISTOCK/ GETTY IMAGES; ROBOTER-MÄNNCHEN: SABELSKAYA/ISTOCK/GETTY IMAGES; HG: MARI KISHIMOTO/ISTOCK/GETTY IMAGES FOTO: NASTCO/ISTOCK/GETTY IMAGES
STORYS
Lust auf MORD
TRUE CRIME. In Österreichs Wohnzim mern wird gemordet, gefahndet und verurteilt – zumindest im Kopf. Millionen begeben sich in Podcasts oder Dokus auf die Spuren realer Kriminalfälle. Was treibt uns an, in diese dunklen Welten einzutauchen? Von Andrea Schröder G anz Österreich will Mord und Totschlag. True Crime ist zum Massenphänomen geworden: Wir streamen den Podcast „Dunkle Spuren“ schon beim Frühstück und später im Feierabendver kehr „Wiener Blut“. Später läuft dann „Aktenzeichen XY“ oder „I Am A Killer“, Staffel 6, auf Netflix. Drei von vier Österreichern interessieren sich laut einer aktuellen Forschungsarbeit der Uni Graz für wahre Verbrechen. Wenn es kriminell wird, schauen wir also nicht etwa weg, sondern ganz genau hin: Warum? Das Dunkle begreifen Die Studienautorin, Psychologin Corinna Perchtold- Stefan, von der Universität Graz: „Es ist eine wichtige Strategie von uns Menschen, Angst kontrolliert zu er leben – und dabei nicht wirklich in Gefahr zu sein.“ Ihre Forschung zeigt, dass True-Crime-Fans nicht ein fach sensationshungrig sind, sondern vor allem verste hen wollen: Was bringt Menschen dazu, moralische und rechtliche Grenzen zu überschreiten? Wie tickt eine Mörderin, ein Betrüger? Und: Ist man bei un aufgeklärten Fällen womöglich schlauer als die
FOTOS: FERLISTOCKPHOTO/ISTOCK/GETTY IMAGES, PARTNER IN CRIME GMBH & CO. KG, WAKE WORD STUDIOS, AUF EX PRODUCTIONS, SERGEIKOROLKO/ISTOCK/GETTY IMAGES
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STORYS
Die schrecklichsten Verbrechen in Österreich: weekend.at/ verbrecher-oesterreich
TRUE CRIME: FRAUENSACHE
Mord auf Ex. Deutsches Erfolgsduo mit fünf Millio nen monatlichen Abrufen und Livetourneen durch Deutschland und Öster reich. Nächster (Zusatz-) Termin: 14. Jänner, Salzburg. Darf’s ein bisserl Mord sein? Wiener Podcast der Schau spielerin Franziska Singer mit schwarzem Humor und internationalen Fällen. Seit 2019 sind an die 300 Fol gen erschienen. Mord Lust. Paulina Krasas und Laura Wohlers Podcast zählt seit Jahren zu den meistgehörten im deutsch sprachigen Raum und belegt regelmäßig Spitzen plätze, auch in Österreich.
Heute präsentieren wir euch eine Wahnsinnsfolge – viel Spaß beim Hören!
Begrüßung in einem deutschen True-Crime-Podcast
WEEKEND MAGAZIN | 5
Tiger King. Die Doku spielt in der bizarren Welt von „Joe Exotic“ und seinem Raubtierzoo. Hat er ein Mordkomplott ge- schmiedet? Das Urteil am Staffelende: 22 Jahre Haft.
STORYS
Ermittler? Grauen und Er kenntnis wechseln sich ab. True Crime, so Perchtold-Ste fan, ist eine Form der „kreati ven Emotionsregulation“ – ein mentales Training, um Bedrohung und Kontrolle im Gleichgewicht zu halten. Killer unter uns Schon die frühen Gerichts reportagen des 19. Jahrhun derts haben gezeigt, wie stark Menschen auf reale Verbre chen reagieren. Doch erst das Fernsehen machte den Ner venkitzel massentauglich. Mit „Aktenzeichen XY … ungelöst“ entstand 1967 das erste True-Crime-Format, bei dem die Polizei das Publi kum um Hilfe bat. Millionen saßen vor den Bildschirmen, verfolgten 1977 entsetzt den „Mord am Akazienweg“ (Mutter und Tochter, massa kriert) – und erlebten 2015 mit, wie ein später überführ ter Mörder live im XY-Studio seine von ihm getötete Ver lobte betrauerte! Im Namen der Hörer Heute spielt sich True Crime auch auf Streamingplattfor men und in Podcasts ab. Einer der ersten und gleichzeitig er folgreichsten überhaupt, „Se
SHORT TALK
LEGENDÄRE NETFLIX-DOKUS
Making A Murderer. 20 Folgen, gefilmt über 10 Jahre. Steven Avery wird nach 18 Jahren Haft wegen Vergewal tigung als unschuldig entlassen. Nur um dann einen Mord zu begehen …?
pektive intimer – die Gren zen zwischen Journalismus, Unterhaltung und Voyeuris mus verschwimmen. Kritiker warnen vor Sensationslust, einer Romantisierung von Tätern und fehlender Rück sicht auf Opfer und deren Angehörige. Und: Besonders spektakuläre Fälle wandern von Podcast zu Podcast und von dort oftmals auch noch zu Netflix oder Apple+. Bei spiel: der Fall der 2021 getö teten Influencerin Gabby Pe tito. Das Leid der Hinterblie benen wird gleich mehrfach ausgeschlachtet. Oder auch ins Lächerliche gezogen, mit Podcastnamen wie „Mord auf Ex“. Wer echte Verbrechen erzählt, sollte Verantwortung übernehmen – nicht nur für die Reichweite. V
rial“ aus den USA, zeigt einen weiteren Grund für die Faszi nation True Crime: Angesto ßen von den Fragen, die die erste Staffel (2014) in einem Mordfall aufwirft, wird der Prozess neu aufgerollt. Und endet mit einem Freispruch für den zu lebenslang Verur teilten. Als Hörer hat man das (irrationale) Gefühl, am Sieg der Gerechtigkeit beteiligt ge wesen zu sein. Kritische Stimmen Auch Gerichtsreporter wei sen in ihrer Berichterstattung immer wieder auf Ungereimt heiten bei Ermittlungen hin. Doch während es sich, jeden falls in seriösen Medien, um faktenbasierten Journalismus handelt, ist der True Crime- Tonfall persönlicher, die Pers
Dr. Corinna Perchtold Psychologin, Uni Graz
Weite Pupillen
Hat True-Crime-Konsum länger fristig Effekte auf die Psyche? Unsere Forschung dazu steht noch am Anfang. Dabei setzen wir nicht nur auf Befragungen, sondern schauen uns auch Kör per, Gehirn und Verhalten der Studienteilnehmer an. Beispiel: Im Experiment reagierten Pro banden auf True Crime mit einer Pupillenerweiterung, was auf Erregung hinweist. Gleichzeitig wurde das Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Das deutet auf eine Kopplung von Angst und Lust hin. Warum ist man True-Crime-Fan? Das am meisten genannte Motiv ist „das Unverständliche verste hen wollen“, also die Frage nach dem Warum einer Tat. Es geht nicht um Verständnis mit Tätern, sondern um das Bedürf nis, menschliche Abgründe zu verstehen. Weit oben ist auch die Freude an Mystery, also sich selbst in die Rolle eines Ermitt lers zu begeben. Welchem Podcast folgen Sie? „Verurteilt – der Gerichtspodcast“ (ARD) ist mein großer Favorit.
ZAHLEN
n 70 Prozent … der Hörer des österreichischen Podcasts „Dunkle Spuren“ sind Frauen – ein Muster, das sich in vielen Formaten wiederholt. n 7 Stunden … pro Woche verbringen weibliche Stamm hörerinnen durchschnittlich mit wahren Verbrechen, Männer etwa vier Stunden. n 31 Prozent … der Österreicher hören mindestens ein mal im Monat Podcasts, Tendenz steigend. True Crime zählt dabei zu den beliebtesten Genres. n 75 Prozent … der Hörer geben an, die Psychologie hinter den Taten verstehen zu wollen. n 42 Prozent … von Befragten in den USA sagten, dass die Beschäftigung mit Verbrechen ihren Glauben an die Menschheit erschüttert hätten.*
FOTOS: NETFLIX, C. PERCHTOLD-STEFAN/ OLE SPARTA, WIENFÜNFZEHN * Quellen: Kurier, Uni Graz, Supersummary
True Crime anno 1884: Der Wiener Serienmörder Hugo Schenk auf dem Weg zu seiner Hinrichtung
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Feierten gemeinsam das 120-jährige Bestehen des Raiffeisenverbandes Salzburg: RVS- Obmann Erich Zauner, Bundeskanzler a.D. Wolfgang Schüssel, Landeshauptfrau Karoline Edtstadler, ÖRV-Generalanwalt Erwin Hameseder und RVS-Generaldirektor Heinz Konrad (v.li.).
Erfolgsgeschichte mit Zukunft 120 JAHRE RAIFFEISENVERBAND SALZBURG. Mit einem Festakt im Mozarteum feierte der Raiffeisenverband Salzburg (RVS) sein 120-jähriges Bestehen. Rund 300 Gäste, darunter zahlreiche Ehrengäste und Funktionär:innen, blickten auf die lange Erfolgsgeschichte des genossenschaftlich organisierten Verbandes zurück.
O bmann Erich Zauner nahm die Gäste in seiner Rede auf eine Zeitreise durch zwölf Jahr zehnte Raiffeisenverband Salzburg mit: „Von der Grün dung im Jahr 1905 über zwei
Weltkriege, Wirtschaftskri sen und geopolitische Um brüche hinweg – der Raiffei senverband Salzburg ist eine Erfolgsstory.“ Heute gehört der RVS mit rund 1.700 Mit arbeiter:innen als Teil von
Raiffeisen Salzburg mit 370.000 Kund:innen zum führenden Finanzdienstleis ter im Land Salzburg. Die Bi lanzsumme betrug zuletzt knapp 10,8 Milliarden Euro. Zauner betonte die Bedeu
tung der genossenschaftli chen Idee von Friedrich Wil helm Raiffeisen, die das Fun dament des Erfolgs bilde: So lidarität, Selbsthilfe und Ver antwortung. Diese Werte sei en aktueller denn je.
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Bundeskanzler a.D. Wolfgang Schüssel begeisterte das Publikum mit seinem Festvortrag.
Teilhabe durch Genossenschaften
Blick in die Zukunft: Chancen durch Wandel Auch Generaldirektor Heinz Konrad hob hervor, dass sich der RVS zu einem modernen, breit aufgestellten Konzern entwickelt habe. Mit einem Einlagenvolumen von 14 Mil liarden Euro und Kreditverga ben von 12,8 Milliarden Euro sei der Verband zentraler Mo tor regionaler Wertschöp fung. „Digitalisierung, Künst liche Intelligenz und Nachhal tigkeit sind Herausforderun gen, die wir als Chancen be greifen – und die wir aktiv ge stalten werden“, so Konrad. Spende für die Sonneninsel Im Rahmen des Festaktes überreichte der RVS eine Spende von 10.000 Euro an die Sonneninsel Seekirchen, eine Einrichtung für krebskranke Kinder und deren Familien.
Starke Wurzeln, klare Werte
Österreichischen Raiffeisen verband hielt Generalanwalt Erwin Hameseder in seinen Grußworten fest: „Raiffeisen hat die Wirtschaft in Öster reich maßgeblich mitgeprägt. Seit seiner Gründung im Jahr 1905 hat der Raiffeisenver band Salzburg 5 Währungen überdauert. Er ist und bleibt eine Konstante in einer sich wandelnden Welt“
Prominente Gäste wie Lan deshauptfrau Karoline Edt stadler sowie der Generalan walt vom Raiffeisenverband Österreich Erwin Hameseder würdigten in ihren Grußwor ten die Rolle des RVS als ver lässlichen Partner der Salz burger Wirtschaft. In ihrer Rede betonte Karoline Edt stadler die Bedeutung der Salzburger Raiffeisenbanken gruppe für die Entwicklung des Bundeslandes. „120 Jahre Raiffeisenverband Salzburg bedeutet seit 120 Jahren ei nen starken Partner als regi onalen Anker zu haben, der Sicherheit gibt und ganz nah an den Men
Die Festrede hielt der frühere Bundeskanzler Wolfgang Schüssel. Er betonte die Rolle und insbesondere die Zu kunftsfähigkeit des Genos senschaftsmodells: „Das Ge nossenschaftsmodell fördert Mitbestimmung. Demokrati en brauchen vor allem Demo kraten – und diesen Willen zur Teilhabe lernt man auch in Genossenschaften.“ V
schen, ganz nahe an den Betrieben, direkt in zahlrei chen Gemein den ist.“ Vom
Der RVS-Obmann Erich Zauner (re.) gemeinsam mit Sebastian Schönbuchner der dieses Amt zuvor 22 Jahre beim Raiffeisen verband Salzburg prägte.
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CO 2 -Steuer auf billige China-Pakete CHINA-RAMSCH. Jeder zweite Österreicher hat es schon getan und viele schämen sich auch dafür: Onlineshopping auf den großen chinesischen Plattformen wie Temu, Shein, Wish, Alibaba und Co. Das zerstört nämlich unsere lokale Wirtschaft und vernichtet Arbeitsplätze! INITIATIVE ÖSTERREICH 2040 FORDERT:
R und 80 Millionen Pakete schicken die chinesischen Online-Giganten laut bran chenradar.com pro Jahr nach Österreich. Darunter Waren, die nie in einem österreichischen Geschäft zugelassen wären: Gefälschte Marken artikel, Kinderspielzeug mit Weichma chern, Werkzeug, das beim Auspacken bereits zerfällt, oder dermatologisch un getestete Kosmetika, die Ausschlag ver ursachen. Das Einkaufsparadies aus sie ben Schätzen, die so süß klingen, stößt
Chinesische „Shein“welt Doch wer kauft das eigentlich? Das Kauf verhalten ist durchaus gut dokumentiert, wie eine marketagent-Studie belegt. Da bei zeigt sich, dass selbst die Konsumen ten „shein“bar durchaus skeptisch sind. 57,5 % nehmen eine eher geringe bzw. ge ringe Qualität wahr. 77,6 % sehen die Wa ren als eher wenig bzw. wenig nachhaltig und mehr als die Hälfte (51,5 %) bekrit telt mangelnden bzw. keinen Kundenser vice. Bei all diesen Bewertungen, die ei nem stationären Händler sehr rasch den
uns schnell sauer auf. Das schadet nicht nur den Konsumenten, sondern unserer gesamten Wirtschaft.
80 Millionen Pakete der vier großen Fernost-Onlinehändler kommen jährlich in Österreich an.*
TAGEBUCH DER INITIATIVE ÖSTERREICH 2040
Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) Terminanfrage: 16.7.2025 Status: Treffen fixiert für den 10.11.2025
Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) Terminanfrage: 16.7.2025 Status: Forderung übergeben am 16.10.2025
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) Terminanfrage: 16.7.2025 Status: Forderung übergeben am 13.8.2025, Feedback siehe rechte Seite
FOTOS: MINISTER(IN): BKA/ANDY WENZEL (3), KI-GENERIERTES BILD: ADOBE FIREFLY/ADOBE INC.
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Konsumentenschutz vor der Türe stehen. Bei Ramschware aus China wird das schulterzuckend zur Kenntnis genom men. Und – um das Killerargument „für“ Chinaware, den niedrigen Preis (für 84,7 % der Käufer Motivation Nummer eins), zu entkräften – heimische Shops be zahlen hohe Gehälter, Steuern und Abga ben. Staatliche Einnahmen, die in öffentli che Aufgaben, Pensionen oder die medizi nische Versorgung der Bevölkerung flie ßen. China-Plattformen müssen diese Kosten nicht tragen und können daher von Haus aus günstiger anbieten. In die sem Sinne gilt „Wer billig kauft, kauft teu er“ gleich doppelt. Nicht nur, dass die Vier -Euro-LED-Lampe nach drei Tagen den Geist aufgibt, sondern auch indem der Re publik Einnahmen entzogen werden.
nicht nur im Sinne des Umweltschutzes, sondern das im Gang befindliche Sterben der Innenstädte und die damit verbunde ne Vernichtung von wertvollen Arbeits plätzen müssen sofort gestoppt werden. Fast kein Tag vergeht nämlich, an dem nicht ein Geschäft in Österreich für im mer dicht macht. Weitere Infos: www.initiativeoesterreich2040.at
Jeder 2. Österreicher hat schon einmal bei China-Plattformen bestellt.***
Garaus gemacht hätten, wird so viel aus China bestellt wie noch nie. Die Käufer haben dabei ein durchaus mulmiges Ge fühl. 4 von 10 geben an, ein schlechtes Gewissen zu haben. Erstaunlich dabei: In der Generation Z sind es 6 von 10, bei den Babyboomern nur 2 von 10. Stabil hingegen die Zahl jener, die China-Platt formen kategorisch ablehnen. Die „Nicht-Nutzer“ würden zu 88,5 % eher nicht oder nicht dort einkaufen. China-Pakete zerstören Jobs Spannenderweise sehen die Fans der On linehändler aus Fernost die Auswirkun gen ihres Konsums realistisch. Rund 60 % erkennen wachsende Müllberge, fast ebenso viele negative Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft. Genau hier hakt die INITIATIVE ÖSTERREICH 2040 ein. Sie vertritt österreichische Fa milienbetriebe, von denen viele unter der Flut an China-Paketen zu leiden haben. Die Billiganbieter könnten heimische Be triebe für immer vom Markt verdrängen. Eine Strategie Chinas, die schon bei Roh stoffen oder Solarpaneelen perfekt funk tionierte. Der faire Wettbewerb ist dabei schon längst aus dem Lot. Heimische Un ternehmen müssen hohe Standards für Sicherheit und Gesundheit einhalten. Sollte ein hiesiges Fachgeschäft minder wertige Ware anbieten, würde sofort der
FEEDBACK
65 Prozent der Onlinekäufe erfolgen in ausländischen E-Shops.**
DAS SAGT Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer
Herr Minister, was sagen Sie zur Forderung der Familienbetriebe, dass Österreich eine CO 2 -Steuer auf billige chinesische Pakete einführen soll? Unsere Industrie darf nicht durch billige Kleinstimporte aus Drittstaa ten unter Druck geraten, sondern muss durch einen europäischen Schulterschluss geschützt werden – etwa durch die Abschaffung der Zollfreigrenze oder eine Paketab gabe. Wer in Europa verkaufen will, muss sich auch an europäische Regeln halten.
Wenn nicht jetzt: „Wan tan“? Die INITIATIVE ÖSTERREICH 2040 fordert daher zum Schutz der heimischen Wirtschaft die Abschaffung einer Son derregel in der EU, die Chinawaren unter 150 Euro zollfrei macht. 2028 soll diese Grenze zwar fallen und ein „Zwei-Euro- Aufschlag“ auf jedes Paket eingeführt werden. Doch das ist viel zu wenig! Die INITIATIVE ÖSTERREICH 2040 for dert, dass Maßnahmen sofort vorgezogen werden und eine CO 2 -Steuer auf jedes Paket erhoben wird, das mehrere Tau send Kilometer hinter sich hat. Das wäre
2040 ÖSTERREICH INITIATIVE FÜR DIE ZUKUNFT UNSERER KINDER * QUELLE: BRANCHENRADAR.COM, **QUELLE: ECOMMERCENEWS.EU, ***QUELLE: HOLISTIC CONSULTING FOTOS: PHILIPP_ALBERT, ANTONIOSOLANO/ISTOCK/GETTY IMAGES, MAURITIUS IMAGES/CHRISTIAN OHDE, MAURITIUS IMAGES/VLADIMIR VOLOVODOV/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS, MAURITIUS IMAGES/SKORZEWIAK/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS
WEEKEND MAGAZIN | 11
Von Kabarettist Alex Kristan ist Krankl alles andere als begeistert. Mehr auf weekend.at/krankl-kristian
STORYS
HERBERT PROHASKA & HANS KRANKL
„ Ich war immer e i n sturer Hund“ INTERVIEW. Die beiden Kultkicker haben es wieder getan. In ihrem dritten Buch „Die liebe Familie“ geben Schneckerl und Goleador Einblick in ihr Familienleben. Von Marcel Toifl
I hr habt beide versucht, eure Familie aus der Öffentlichkeit rauszuhalten. Warum redet man jetzt doch über Frauen und Kinder? Krankl: Das Geld! (lacht) Nein, das war nur ein Spaß. Prohaska: Wir zerren unsere Familie nicht in die Öffentlichkeit. Wir reden über sie, weil wir beide wissen, was wir ihr zu verdanken haben. Das heißt nicht, dass unsere Familienmitglieder überall mitmüssen, wo wir sind. Wir erzählen auch nichts, was irgendwem schaden könnte. Wie war das für die Familie, als ihr ins Ausland gegangen seid? Krankl: Am Anfang gibt es immer kleine Probleme. Wir sind nach Spanien gegan gen. Da hatte es 40 Grad im Schatten, den Kindern war heiß. Wir waren drei Wo chen im Hotel, bis wir endlich eine Woh nung gefunden haben. Die Klimaanlage ist ausgefallen. Es war nicht auszuhalten! Aber wir haben das gemeistert. Prohaska: Bei mir war es anders. Ich habe schon ein halbes Jahr vorher gewusst, dass ich zu Inter [Anm.: Inter Mailand] gehe. Da war alles vorbereitet. Aber unse re Tochter war ein Jahr alt und meine Frau war viel allein. Das war schwer. Trotzdem: Sie ist immer hinter mir gestanden. Wenn sie gesagt hätte, sie geht nicht mit, wäre ich auch nicht gegangen. Wäre eure Karriere auch ohne Partnerinnen möglich gewesen? Krankl: Ich wäre ohne meine Frau und die Kinder nie ins Ausland ge gangen, nicht einmal nach Barce lona. Ohne sie hätte ich keine Leis
tung gebracht. Ohne Familie wäre das nichts geworden. Prohaska: Ohne sie hätte ich die Karrie re nicht so machen können. Nach der Zeit in Barcelona gab es Kontakt mit dem AC Milan. Woran ist der Wechsel gescheitert? Krankl: Das war der einzige Fehler in meiner Karriere. Ich hätte von Barce lona zu Milan wechseln können. Ich war stur und wollte heim nach Wien. Hat sich diese Sturheit auch im Familienleben gezeigt? Krankl: Je älter man wird, umso weicher wird man. Ich war immer ein sturer Hund und habe meinen Schädel durch
gesetzt. Aber mit der Familie lernt man sogenannte „Kompromisse“. Die musst du eingehen, sonst funktioniert es nicht. Prohaska: Stur bin ich eigentlich nicht. Ich bin eher nachtragend. Wenn mich jemand enttäuscht, dann ziehe ich mich zurück. Was ich bin, ist ungeduldig. Wenn ich was will, will ich es gleich. Wer trifft bei euch in der Familie die Entscheidungen – zum Beispiel im Urlaub? Krankl: Unsere Kinder sind erwachsen, die fahren selbstverständlich dorthin, wohin sie wollen. Früher sind wir immer nach Je solo gefahren, und jetzt kommen sie mit ihren eigenen Kindern wieder, weil sie es aus ihrer Kindheit kennen. Das ist das
FOTOS: CHRISTIAN JUNGWIRTH
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Um die zwei Ex-Team chefs Hans Krankl und Herbert Prohaska hat sich ein ganzer Familienclan gebildet.
„Ich war immer ein sturer Hund. […] Aber mit der Familie lernt man sogenannte ‚Kompromisse‘.“
Schöne. Da vergeht die Zeit, und irgend wann sagen sie: „Papa, wir kommen zwei Wochen mit der ganzen Familie.“ Da sage ich nichts. Ich freue mich einfach. Sind das die schönsten Momente, wenn die ganze Familie beisammen ist? Prohaska: Absolut. Wir waren heuer in Irland, weil unsere Enkeltochter auf ei ner Pferderanch in Killarney ein Prakti kum gemacht hat. Dieser Ort hat 18.000 Einwohner und 80 Pubs. Alle haben wir nicht geschafft, aber probiert haben wir
Hans Krankl über das Familienleben
Werden noch weitere Bücher von euch beiden erscheinen? Prohaska: Es ist auserzählt. Man könnte immer mehr machen. Uns würden si cher noch viele lustige Geschichten und Wuchteln einfallen. Ich glaube aber, man soll es nicht übertreiben. V
es! (lacht) Fast überall gibt es Livemusik, das ist einfach herrlich! Wir sind sogar reiten gegangen – ich war das erste Mal seit 30 Jahren. Davor waren wir in Grie chenland mit den großen Enkeln. Einer davon hat seiner Freundin einen Hei ratsantrag gemacht.
FOTOS: CHRISTIAN JUNGWIRTH
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SALZBURG INSIDE
SALZBURG INSIDE
NEWS Verkehr optimieren Die Stadt Salzburg startet mit einer videobasierten Verkehrszählung. Ziel ist es, Daten über das Mobilitätsverhalten zu erheben, um die Verkehrsführung und Infrastrukturplanung besser an die Bedürfnisse anzupassen.
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Bildungspreis Die Kinderstadt Neumarkt am Waller see zählt zu Österreichs innovativsten Bildungseinrichtungen. Sie erhielt beim ISB Stiftungspreis in Wien einen Aner kennungspreis für Elementarbildung und 1.500 Euro Preisgeld.
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10-Jahr-Jubiläum Seit der Einführung 2015 haben mehr als 50.000 Schüler den Talente-Check in Anspruch genommen. Auf Basis ihrer Potenziale und Interessen wird eine fundierte Entscheidung über den weiteren Ausbildungsweg ermöglicht.
Wirtschaftswettbewerb. Bereits zum 27. Mal wurden beim Business-Award „Austria’s Leading Companies“ (ALC) die erfolg reichsten Unternehmen Österreichs sowie die Top-Performer der Bundesländer ausgezeichnet. Die Gewinner aus Salzburg: Salzburg AG (im Bild), chaka2, SonnenMoor, Voglauer Gschwandtner & Zwil ling und Benteler International.
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„Spenden-Tanz“ Der Verein „Echoes of the Peop le“ veranstaltete im leerstehenden Gebäude eines ehemaligen Mö belmarktes in Saalfelden kürzlich ein großes Rave-Event. Einen Teil der Einnahmen spendeten die Gründer und Hosts, Lukas Ziesel und Sam Whitaker, nun an die Salzburger Kinderkrebshilfe.
Sam Whitaker und Lukas Ziesel (v. li., Echoes of the People).
Neuer Standort Im Jänner 2026 eröffnet das Bauzen trum Hannak einen neuen Standort in Hallein. Der rund 5.500 m² große Bau- stoffhandel ersetzt die Niederlassung in Abtenau und bringt eine Flächenerwei terung sowie ein digitalisiertes Lagerver waltungssystem mit sich.
Impressum: Medieninhaber: Medienvertrieb GmbH, Rottweg 66, 5020 Salzburg. Tel.: +43 50 6964-5555, E-Mail: redaktion.salzburg@weekend.at. Redaktion Ober österreich: Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel.: +43 50 6964-4444, E-Mail: redaktionooe@weekend.at. Redaktion Tirol: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 512 353 888-0, E-Mail: redaktiontirol@weekend.at. Redaktion Vorarlberg: Tel. +43 676 896 848 07, E-Mail: s.dueringer@weekend.at. Redaktion Wien: Gumpendorfer Straße 19, 1060 Wien, Tel.: +43 50 6964-2100. E-Mail: redaktionwien@weekend. at. Redaktion Steiermark: Elisabethstraße 5/2, 8010 Graz, Tel.: +43 50 6964-8001, E-Mail: redaktion.stmk@weekend.at. Redaktion Kärnten: Völkermarkter Ring 1, 9020 Klagenfurt, Tel.: +43 50 6964-9777, E-Mail: redaktionktn@weekend.at. Redakti on Burgenland: Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg, Tel.: +43 2626 636 16, E-Mail: burgenland@weekend.at. Geschäftsfü hrung und Herausgeber: Christian Lengau er (MBA), Zamenhofstraße 9, 4020 Linz. Geschäftsleitung Salzburg: Michaela Perdolt. Chefredaktion Österreich: Werner Christl. Chefredaktion Salzburg: Sandra Eder. Vertrieb Salzburg: Österr. Post AG. Druck: Radin print d.o.o., 10431 Sveta Nedelja, Kroatien. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Fü r unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler ü bernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die
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Weekend Magazin erscheint im
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WEEKEND MAGAZIN | 15
SALZBURG INSIDE
HIGH LIGHTS
Christmas-Edition. Am 29. November veranstaltet die be liebte Eventreihe „MAMAGEHTTANZEN“ ein besonderes Christ mas-Special. Von 19.00 bis 23.00 Uhr (Einlass ab 18.45 Uhr) gehört die Tanzfläche im Salzburger Nachtclub „City Beats“ ausschließlich den Frauen. Neben Party-Klassikern wird an diesem Abend zu be kannten Weihnachtshits abgetanzt. Die perfekte Einstimmung auf die Adventszeit. Tickets und Infos unter www.mamagehttanzen.com.
Berni Wagner auf humorvoller Suche.
10. November, 19.30 Uhr Sisters of Comedy Christine Teichmann, Katie La Folle, Zieher-Monika, Johanna Wagmeier und AnnPhie Fritz bringen Humor mit Haltung auf die Bühne, für Frauenrechte und Solidarität. www.kleinestheater.at Berni Wagner sucht in seinem Kabarett programm nach dem inneren Ungeheu er, mit scharfem Witz, Sprachakrobatik und schwarzem Humor. Ein bissiger Abend voller Selbstironie. www.oval.at V 6. November, 19.30 Uhr Monsterjagd
Klarinettenzauber Der schwedische Klarinettenvirtuo se Martin Fröst präsentiert Mozarts berühmtes Klarinettenkonzert – ein Werk voller Eleganz und Emotion. Ergänzt wird das Programm durch romantische Kompositionen von Antonín Dvorˇák. Ein Konzertabend von höchster Klangkultur am 12., 13. & 14. November, jeweils um 19 Uhr. www.kulturvereinigung.com
Der schwedische Klarinetten- künstler Martin Fröst.
FOTOS: MATS BAECKER-SONY MUSIC ENTERTAINMENT; CHRISTOPHER GLANZL; ISTOCK.COM/VALERII APETROAIEI
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Seit zehn Jahren engagiert sich BILLA mit der Stiftung Blühendes Österreich für wertvolle Naturflächen. In Salzburg entstehen dabei neue Nistplätze für seltene Säugetiere. 10 Jahre Blühendes Österreich ARTENSCHUTZ. Seit zehn Jahren schützt BILLA mit der Stiftung Blühendes Österreich wertvolle Naturflächen. In Salzburg entstehen neue Nistplätze für seltene Säugetiere.
E in Jahrzehnt Engage ment für die Arten vielfalt: Die gemein nützige BILLA Stiftung Blü hendes Österreich feiert ihr Jubiläum. In Salzburg kon zentriert sich die Initiative auf den Schutz seltener Säu getiere und nachtaktiver Ar ten. In Zusammenarbeit mit dem Naturschutzbund Salz burg und BirdLife Österreich wurden zahlreiche Nistplätze für Baumschläfer und Fleder mäuse in geeigneten Wald gebieten errichtet. Ziel ist es, die Lebensbedingungen die ser geschützten Arten zu ver bessern und langfristig sta bile Populationen zu sichern. Das Projekt wurde in mehre ren Regionen Salzburgs um gesetzt, darunter im Flachgau und im Tennengau. Ergän zend werden alte Baumstruk
turen erhalten und natürliche Höhlen gefördert, um das ökologische Gleichgewicht in den Wäldern zu stärken. Engagement Seit der Gründung hat Blü hendes Österreich gemeinsam mit rund 300 Projektpart
ner:innen bereits über 1.300 Hektar Naturflächen ge schützt und 9,5 Mio. Euro in den Erhalt der Biodiversität in vestiert. „Mit Blühendes Ös terreich tragen wir aktiv dazu bei, die heimische Artenviel falt zu bewahren und bedroh ten Tierarten eine Zukunft zu
geben. Die neuen Nistkästen für Baumschläfer und Fleder mäuse sind ein sichtbares Zeichen dafür, wie sich nach haltiger Naturschutz und un ternehmerische Verantwor tung ergänzen“, so Bernhard Kreuzer, BILLA Vertriebsleiter für Salzburg und Tirol. V
Gemeinsam mit rund 300 Partner:in- nen bewahrte Blühendes Österreich über 1.300 Hektar Naturfläche und investierte 9,5 Mio. Euro in die Artenvielfalt.
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Kultur trifft Plakat 19. SALZBURGER KULTURPLAKATPREIS. Kunst im Großformat trifft mitten ins Gefühl.
K ürzlich wurde im ORF-Landesstudio Salzburg zum 19. Mal der Salzburger Kultur plakatpreis verliehen. Der Preis ging an den Salzburger Kunstverein, Austrian Doc tors und Theater Ecce. Das beste Sonderformat gewann Supergau und die beste Serie der Zoo Salzburg. Landes hauptfrau-Stellvertreter Mag. Stefan Schnöll, Bürgermeis ter Bernhard Auinger, ORF Salzburg Landesdirektorin Mag. Waltraud Langer, Do minik Sobota und David No wotny von der Progress Wer bung, verliehen die Preise. Prof. Siegbert Stronegger, hoch geschätzter langjähri ger Juryvorsitzender, würdig
te die Preisträger:innen in seiner Laudatio. Kulturplakat und Sympathie Das Kulturplakat erreicht Menschen dort, wo Kultur auch sichtbar sein soll, drau ßen mitten unter den Men schen, mitten im Leben. Ge rade in Zeiten der digitalen Informationsflut behält es seine sympathische Kraft, Botschaften zu transportie ren. Die ausgezeichneten Pla kate stehen auch heuer wie der für künstlerischen Ein fallsreichtum und gestalteri sches Können gleicherma ßen. Gastgeberin im ORF Landesstudio Salzburg, Lan desdirektorin Mag. Waltraud
Langer, betont die Wirkung der Plakate: „Die Gewin ner-Sujets sprühen vor Emo tion und Energie, sie sind hu morvoll und einfach unver wechselbar. Der Kulturpla katpreis holt die Kraft dieser Plakate direkt zu uns ins ORF Landesstudio Salzburg und wir freuen uns sehr, ihnen eine feierliche Bühne bieten zu können.“ Landeshauptfrau Stellvertreter Mag. Stefan Schnöll unterstreicht: „Kul tur lebt von Vielfalt und Ex periment. In Stadt und Land Salzburg gibt es ein breites Spektrum: vom etablierten Kulturangebot bis hin zu in novativen Kulturinitiativen. Das Kulturplakat macht die se Fülle im öffentlichen
Raum sichtbar und unter stützt auch neue Formate schnell groß rauszukommen. Das freut uns besonders und wir gratulieren allen Preisträ ger:innen zu ihren gestalte risch anspruchsvollen Sujets, die informieren, unterhalten und vor allem auch nachhal tig wirken.“ Bürgermeister Bernhard Auinger führt aus: „Kultur ist in Salzburg allge genwärtig – sie zeigt sich in unseren Veranstaltungen, in der Architektur und eben auch im öffentlichen Raum. Plakate und Litfaßsäulen sind längst zu lebendigen Bot schaftern dieser Vielfalt ge worden. Der Kulturplakat preis würdigt nicht nur krea tive Gestaltung, sondern auch den Beitrag zum Stadt bild und zur kulturellen Iden tität. Dass die Qualität der Sujets so herausragend ist, macht mich als Bürgermeis ter und Kulturressort-Chef besonders stolz.“ Energy, Charity und obszöne Fabeln Der erste Platz für das beste Plakat geht mit dem Sujet „The Color of Energy“ an den Salzburger Kunstverein. Für die Charity-Ausstellung der Austrian Doctors kam stili
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1. Preis Plakat SALZBURGER KUNSTVEREIN: v.l.n.r.: Dominik Sobota, (GF Progress Werbung), Landes hauptfrau-Stv. Stefan Schnöll, Bgm. Bernhard Auinger, Mirela Baciak (Direktorin Salzburger Kunstverein), ORF-Landesdirektorin Waltraud Langer, David Nowotny (Prokurist Progress Werbung)
Sieger Sonderformat SUPERGAU
v.l.n.r.: Dominik Sobota (GF Progress Werbung), Bgm. Bernhard Auinger, Landes hauptfrau-Stv. Stefan Schnöll, ORF-Landesdirektorin Waltraud Langer, Andrea Schaumberger (Kunst im Tra kl- haus), Christian Salić (Salić GmbH), David Nowotny (Pro kurist Progress Werbung)
Sieger Serie ZOO SALZBURG: v.l.n.r.: Dominik Sobota (GF Progress Werbung), Bgm. Bernhard Auinger, ORF-Lan desdirektorin Waltraud Lan ger, Sabine Grebner (GF Zoo Salzburg), Marianne Dorfmann (Zoo Salzburg), Reinhard Obinger (dunkelblaufast schwarz), Landeshaupt frau-Stv. Stefan Schnöll, David Nowotny (Prokurist Progress Werbung)
sierter Minimalismus zum Einsatz, der mit dem zweiten Preis prämiert wurde. Theater Ecce gewinnt mit „Obszönen Fabeln“ den dritten Platz und lud mit dem Plakat zu unan ständigen Geschichten ein. Als Sieger der Plakatserie überzeugt der Zoo Salzburg mit tierisch humorvollen Ein ladungen in den Nachtzoo und Supergau erobert im Sonderformat die Bühne der Litfaßsäule, die ihren 170. Ge burtstag feiert. „Je stärker das Sujet, je einfallsreicher die Geschichte, desto tiefer bleibt sie im Gedächtnis – unsere Out of Home Medien tragen diese Botschaften mitten in die Stadt. Sie sind Sympathie träger, die das Stadtbild leben dig machen, wie zum Beispiel die allseits bekannte und be liebte Litfaßsäule. „Out of Home ist dort, wo ‚Kultur Pla kat trifft‘„, so Dominik Sobo ta, Geschäftsführer der Pro gress Werbung und Prokurist David Nowotny unisono. V
2. Preis Plakat AUSTRIAN DOCTORS: v.l.n.r.: Dominik Sobota (GF Progress Werbung), Bgm. Bernhard Auinger, Landeshauptfrau-Stv. Stefan Schnöll, ORF-Landesdirektorin Waltraud Langer, Severin Schwai ger (GF Austrian Doctors), Lisa Frost (Austrian Doctors), Lukas Grundtner (Grafik Galerie Ropac), David Nowotny (Prokurist Progress Werbung)
3. PREIS Plakat THEATER ECCE: v.l.n.r.: Dominik Sobota (GF Progress Werbung), Gerard Es (Theater Ecce), Bgm. Bernhard Auinger, Reinhold Tritscher (Theater Ecce), ORF-Landesdirektorin Waltraud Lan ger, Landeshauptfrau-Stv. Stefan Schnöll, David Nowotny (Prokurist Progress Werbung)
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SALZBURG INSIDE
„Heuer macht der Teufel Jagd auf Men schen – und es wird brutaler als bisher.“
Vinzenz Wagner über die Kram pusshow beim Latschenwirt
VINZENZ WAGNER Der Teufel steckt in uns allen INTERVIEW. Einst versteckte er sich vor dem Krampus, heute verwandelt er sich selbst in den Teufel. Der Salzburger Schauspieler erzählt, wie sich sein Körpergefühl verändert, sobald die Hörner sitzen. Von Simone Reitmeier D ein Kostüm sorgt bei der Krampusshow beim Lat schenwirt jedes Jahr für Stau nen. Wie lange dauert es, bis du aus siehst wie der Teufel? sen aufgeklebt werden. Selbst die Hör ner sehen so aus, als würden sie direkt aus meinem Kopf wachsen. Kannst du uns schon etwas über die heurige Show verraten?
ein Spiegelbild der Gesellschaft, er steckt in uns allen. Seine Aufgabe ist es, die dunklen Seiten der Menschen sicht bar zu machen – Egoismus, Gier, Zorn – und sie gleichzeitig zum Nachdenken zu bringen. In gewisser Weise jagt der Teufel heuer den Menschen selbst. Die Show wird härter und brutaler als bis her, aber es wird auch wieder eine kram pusfreie Zone geben. Und erstmals ist eine Teufelin dabei – sie wird von
Wagner: Beim Teufel gehört ja einiges dazu – Maske, Haare, Kostüm und seit vergangenem Jahr auch Flügel. Die Vor bereitung dauert mehrere Stunden: Über vier Stunden sitze ich allein in der Maske, während die einzelnen Prothe
Wagner: Wir haben mit Noah Hatz heu er erstmals einen professionellen Regis seur mit an Bord. Vergangenes Jahr ging es um die Jagd auf Engel, heuer steht der Mensch im Mittelpunkt. Der Teufel ist
FOTO: LUKAS:PLÖCHL
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SALZBURG INSIDE
Fühlst du dich mit Maske und Fell tatsächlich „anders“? Vielleicht mächtiger und furchtloser? Wagner: Sobald die Maske sitzt und ich das Kostüm trage, bin ich der Teufel. Ich verändere meine Stimme, meine Kör perhaltung, alles. Ich kann gar nicht mehr normal sprechen. Es ist faszinie rend, wie sehr sich das Körpergefühl verändert. Man fühlt sich größer, mäch tiger – einfach anders. Hast du auch privat eine „dunkle“ Seite oder lässt du sie nur in der Rolle als Teufel heraus?
GZSZ-Schauspielerin Annabella Zetsch verkörpert. Wichtig ist uns, eng mit den Hinterreiter Krampussen zusammenzu arbeiten, das Brauchtum mit Respekt zu behandeln und gleichzeitig moderne Elemente in die Show zu integrieren. Viele Menschen haben Angst vor Krampussen. Welche Kindheitserin nerungen verbindest du mit dem Brauchtum? Wagner: Ich hatte riesige Angst, war aber gleichzeitig total aufgeregt und faszi niert. Ich erinnere mich, wie ich mich als Kind beim Opa in Niederalm versteckt habe, wenn der Krampus kam. Dieses Trauma steckt bis heute in mir. Wenn ich jetzt auf der Bühne stehe und die Glocken höre, bekomme ich immer noch Gänsehaut – und denke: „Oh wow, jetzt geht’s los!“ Lustigerweise brauche ich inzwischen eine krampusfreie Zone auf der Bühne, weil ich sonst selbst nervös werde.
Wagner: Ich glaube, jeder hat eine dunk le Seite. Die Schauspielerei ist für mich ein Ventil, um diese Seiten auszuleben, ohne jemandem zu schaden. Man kann schreien, wüten, loslassen – das ist be freiend und gesund. V
Hätte Vinzenz Wagner die freie Wahl, würde er gerne einmal in die Rolle des Batman schlüpfen.
Schaurig-schön. Die legendäre Show mit den Hinter reiter Krampussen findet am 21. und 22. November beim Latschenwirt statt. Seit drei Jahren verkörpert Vinzenz Wagner (35) den Teufel – und sorgt jedes Jahr aufs Neue für Gänsehaut unter den Besuchern.
FOTOS: ELENA ZAUCKE
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