Weekend Magazin Pinzgau 2026 KW06
BERUFSWELT
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Celina Schuster zählt zu den wenigen Frauen mit Betriebsleiterprüfung für Seilbahnen und steht bei der Schmittenhöhebahn AG in Zell am See für technische Exzellenz und Vorbildwirkung.
Auszeichnung ab und wurde im selben Jahr zu „Salzburgs Lehrling des Jahres“ gekürt. Neben ihrer fachlichen Kom petenz engagiert sie sich seit Jahren ehrenamtlich beim Roten Kreuz und leitet inter ne Erste-Hilfe-Schulungen. 2024 absolvierte sie zusätz lich den Ausbilderkurs und unterstützt seither aktiv die
Damit setzt sie eine außerge wöhnliche Karriere fort, die 2018 mit einer Doppellehre als Seilbahntechnikerin und Elektrotechnikerin mit Ma tura begann. Schon damals sorgte Schuster für Aufmerk samkeit: Als erste Frau in Ös terreich absolvierte sie diese Ausbildungskombination, schloss ihre Lehre 2022 mit
Lehrlingsausbildung auf der Schmitten. Für Vorstand Erich Egger ist sie ein Parade beispiel für die nachhaltige Ausbildungsstrategie des Un ternehmens. Celina Schuster zeigt eindrucksvoll, wie ge zielte Förderung, Leiden schaft und Zielstrebigkeit bei der Schmittenhöhebahn AG Karrierewege mit echter Vor bildwirkung ermöglichen. 4 Vom Lehrling zum Bauleiter Sie haben bei Empl Bau in Mittersill dort begonnen, wo viele Karrieren ihren Ur sprung haben: in der Lehre. Michael Klausner, Simon Gandler und Stefan Keil ste hen exemplarisch für einen Entwicklungsweg, der vom Lehrling über den Facharbei ter bis hin zum Bauleiter führte. Nach der Lehrab schlussprüfung folgten Be rufsreifeprüfung und Studi um des Bauingenieurwesens in Spittal an der Drau, ge krönt von der Baumeister prüfung. Prägend war für alle drei der erste Tag im Unter nehmen: Von Beginn an wur den sie als vollwertige Team mitglieder wahrgenommen und gezielt gefördert. Ein Leitsatz aus der Lehrzeit – „Nach oben gibt es keine Grenzen“ – wurde zum inne ren Antrieb. Konsequenz, Ehrgeiz und eine klare Zu
kunftsvision halfen ihnen, Schritt für Schritt Verant wortung zu übernehmen. Was sie an Empl Bau beson ders schätzen, ist das familiä re Umfeld eines regionalen Arbeitgebers, gepaart mit modernster Ausstattung und gelebtem Teamgeist. Erfolge messen sie nicht an einzelnen Projekten, sondern am ge meinsamen Gelingen. Ihr Blick nach vorne ist klar: vol le Auftragsbücher, motivierte Mitarbeitende und vor allem eine sichere, unfallfreie Bau saison. 5 Mit Leidenschaft zur Führungsrolle Lukas Streitberger fand sei nen beruflichen Weg dort, wo Theorie auf Praxis trifft: Bei einem Praktikum ent deckte er seine Leidenschaft für den Beruf des Milchtech nologen. Seit 2017 ist er Teil von Pinzgau Milch – ein Un ternehmen, in dem sich sein Interesse rasch zu einer kla ren Karriere entwickelte. Nach dem Schulabschluss begann er eine Lehre mit Matura, bei der ihn vor al lem die Verarbeitung von Milch sowie die enge Zu sammenarbeit im Team be geisterten. Während seiner Lehrzeit erlebte Streitberger ein Umfeld, das fördert und unterstützt: Vorgesetzte standen ihm mit Vertrauen
FOTOS: ANDREAS HAUCH; ROBERT MAYBACH
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