Weekend Magazin Burgenland Süd 2025 KW50
INITIATIVE ÖSTERREICH 2040:
Advent, Advent – die Hütte brennt! REKORDARBEITSLOSIGKEIT. Die Grippewelle rollt – und die Insolvenzwelle gleich mit. 400.000 Menschen sind auf Jobsuche. Sie müssen jene hausgemachte Suppe auslöffeln, die uns die Politik eingebrockt hat. Die INITIATIVE ÖSTERREICH 2040, die Interessenvertretung von Familienbetrieben, kennt wirkungsvolle Gegenrezepte.
E ine „unschöne Bescherung“: Die Regierung legt uns fast 400.000 Arbeitslose unter den Christbaum – dazu ein paar Sparpakete, eingewickelt in Insol venz-Wellpappe. Creditreform und AKV rechnen bis Jahresende mit bis zu 7.500 Insolvenzen – ein historischer Re kord. Mit jeder Firmenpleite steigt die Zahl der Menschen ohne Beschäftigung. Für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Unimarkt, Palmers oder Clean Energy wird es ein trauriges Fest. Dazu kommen Standortschließungen und Ab wanderungen wie jene von Faber-Castell in Engelhartszell sowie massiver Jobab bau bei den „Großen“ – etwa Lenzing oder voestalpine. Natürlich ist das kein ausschließlich österreichisches Phäno men: Auch andere europäische Länder kämpfen mit Zöllen, Handelskriegen
und politischen Unsicherheiten. Doch vieles – ja sehr vieles – ist hausgemacht. Und anders als Omas Vanillekipferl
aus – nämlich 56,4 % der gesamten Wirt schaftsleistung. In den vergangenen Jah ren sind die Ausgaben regelrecht explo diert. Dabei ist die Situation kein Natur gesetz, sondern das Ergebnis kurzsichti ger Politik. Geld wurde mit beiden Hän den verteilt, ohne jene zu fragen, die es erwirtschaften: Unternehmen, die wis sen, wie man Krisen übersteht, Probleme löst und über Jahrzehnte hinweg erfolg reich bleibt – Familienunternehmen. So unterschiedlich ihre Branchen und Her ausforderungen auch sind, eines verbin det sie: das Denken in Generationen. Sie investieren mit Weitblick, übernehmen Verantwortung und jagen nicht schnellen Gewinnen hinterher. Genau diese Betrie be vereinen sich unter dem Dach der INITIATIVE ÖSTERREICH 2040, um der Politik Lösungen aufzuzeigen und Verbesserungen ins Land zu bringen.
schmeckt dieses Rezept bitter. Denken in Generationen, nicht in Wahlen
Der wohl wichtigste Grund für die Mise re: ein insgesamt zu hohes Kostenniveau. Der Staat gibt schlichtweg zu viel Geld
56,4 Prozent der Wirtschaftsleistung entfallen auf Staatsausgaben.*
FOTOS: MINISTERIN: BKA/ANDY WENZEL (1), DABOOST/ISTOCK/GETTY IMAGES, MIDJOURNEY/NADINE PFEIFFER
20 | WEEKEND MAGAZIN
* QUELLE: STATISTIK AUSTRIA
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