Weekend Magazin Wien 2025 KW04

LEBENSART

CYBERCHONDRIE

chondrie“ zählt sogar zu den Angststörungen und kann durchaus behandelt werden. Betroffene lernen, die Signale ihres Körpers wieder richtig zu deuten, und bauen gleich zeitig wieder ein gesundes Verhältnis zum Internet auf. Auch Entspannungsübungen wie Yoga können helfen. Das Arzt-Patienten- Vertrauen Falsche Selbstdiagnosen aus dem Internet können die Be troffenen nicht nur Geld, sondern auch wertvolle Zeit und Ressourcen kosten. Gleichzeitig schüren sie Misstrauen gegenüber der Medizin. Trotzdem sieht Doktor Quitt auch einen Vorteil in der Informations flut des Internets: „Wer auf evidenzbasierte Informatio

nen und Artikel setzt, kann eine Krankheit vielleicht so gar besser verstehen und et was dazulernen. Auch wir Ärzte schlagen Dinge im In ternet nach. Wichtig ist es, die gelernten Infos gemein sam mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin durchzusprechen. Die Vertrauensbasis zwischen Patient und Mediziner steht und fällt mit einer offenen Kommunikation.“ Das Inter net samt all seinen Plattfor men hat also auch positive Seiten. Ausschlaggebend ist das richtige Know-how, um Falschmeldungen von realen und faktenbasierten Einträ gen zu unterscheiden. Am besten also immer den Medi ziner des Vertrauens heran ziehen – das schützt Körper und Geist. V

GEFANGEN IN DER ANGST. Der Begriff „Cyberchondrie“ setzt sich aus den Wörtern „Cyber“ und „Hypochondrie“ zusammen. Es ist eine Form der Hypochondrie, bei der Betroffene exzessiv ihre Symptome googeln. Dadurch verstärken sich die Angstgefühle bis hin zu blanker Panik. „Cyberchondrie“ kann als Angststörung behandelt werden.

FOTO: ISTOCK.COM/ SHUTTER2U

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