Pflege Oberösterreich KW11 2026

Pflege u Betreuung u Vorsorge

Hörgerät, Rollator und Co. Es gibt viele Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern, wenn der Körper nicht mehr ganz mitmacht. Sie ermöglichen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sozialkontakte mit Hilfsmitteln

Text: Philipp Eitzinger

B eim Telefonieren je den Satz zweimal sagen müssen, und das in zunehmender Lautstärke? Dieses Phänomen kennt wohl jeder, der hin und wieder die betagten Großeltern am Hörer hat. Nicht selten ist der Grund für die holprige Konversation, dass deren Hörgerät nicht im Ohr ist oder, weil sie einfach zu

werdens oder der Pflegebedürf tigkeit gibt, haben letztlich alle ein gemeinsames Ziel. Und das ist, die Teilhabe am gesellschaft lichen Leben zu erleichtern! Der

Mensch ist ein soziales Wesen und Einsamkeit ein großes Pro blem.Vor allem, wenn der Kör per nicht mehr alles wie ge wünscht mitmacht. Sichtbar oder nicht. Mitun ter ist es schwierig, die Betroffe nen davon zu überzeugen, die se großen und kleinen Helferlein auch wirklich zu benützen, neben dem technischen Verständnis steht dem manchmal auch ein wenig der Stolz im Weg: Das Eingeständ nis, dass es von alleine nicht mehr geht, tut ver ständlicherweise weh. Vor allem, wenn es sich nicht um ein im Alltag praktisch unsicht bares Hörgerät handelt, son dern um einen Rollator oder gar einen Rollstuhl. Die sind nicht zu übersehen.

lange mit der Anschaf fung gewartet haben und nun mit dem plötzlichen Überfluss an Geräuschen überfordert sind.

Teilhabe am Leben. Ob es nun ums Hören geht oder um Mobilität oder andere Aspekte des täglichen Lebens: Die vielen verschiedenen Hilfsmittel, die es für die diversen körperlichen Begleiterscheinungen des Älter

Hörgeräte sind klein und praktisch. Sie bieten große Hilfe, und das bei minimaler optischer Sichtbarkeit.

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