Pflege Oberösterreich KW11 2026
2026 | OBERÖSTERREICH
Pflege u Betreuung u Vorsorge
PFLEGE ALS BERUF MIT ZUKUNFT JOB- CHANCE
FINANZIERUNG PFLEGEGELD UND CO.
Therapie DER WEG ZURÜCK IN DEN ALLTAG
TIPPS FÜR ANGEHÖRIGE UND BETROFFENE IN OBERÖSTERREICH Pflege & Betreuung
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Inhalt
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04 W andel im Leben
36 Diagnose Demenz
Wie geht man damit um, wenn Angehörige Pflege brauchen?
Was passiert im Gehirn und welche Folgen hat das?
08 Finanzielle Unterstützung
40 Jobs mit Zukunft
24-h-Betreuung ist nicht billig, aber es gibt Förderungen
Der Bedarf an Pflegekräften wird noch sehr lange steigen
14 Flexible Therapie
56 Vermittlungsagenturen
Neben der stationären Reha gibt es auch die ambulante
Wie man schnell und sicher zu guten Pflegekräften kommt
28 Große und kleine Helfer Von Rollstuhl bis Hörgerät: Utensilien für den Alltag
71 Adressen
Die große Übersicht: Diese Einrichtungen helfen Ihnen
Impressum: Medieninhaber: Weekend Magazin GmbH, Zamenhofstraße 9, 4020 Linz. Redaktion Oberösterreich: Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel.: +43 50 6964-4444, E-Mail: redaktionooe@weekend.at. Geschäftsführung & Herausgeber: Christian Lengauer (MBA), Zamenhofstraße 9, 4020 Linz. Geschäftsleitung Oberösterreich: Günter Payrhuber (MBA). Chefredakteur Österreich: Werner Christl. Vertrieb OÖ: Österr. Post AG. Druck: Radin print d.o.o., 10431 Sveta Nedelja, Kroatien. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskrip te und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haftung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Derzeit gilt Preisliste 2026. Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.weekend.at abgerufen werden. Haben Sie einen Fehler in einem Artikel gefunden? Schicken Sie uns bitte Ihr Feedback unter www.weekend. at/verlag/artikel-feedback n
Weekend Magazin erscheint im
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VERLAG
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Wandel im Alltag Angehörige pflegen. Wie schafft man die oft belastenden Änderungen, die sich im Leben mit einer zunehmend pflegebedürftigen Person ergeben?
Der Wunsch, in Würde zu altern, ist ganz zentral. Das zu ermög lichen, verlangt Einfühlungsver mögen von Angehörigen.
Text: Philipp Eitzinger
E s beginnt oft leise. Erst hilft man beim Einkauf, dann beim Anziehen, irgend wann auch beim Aufstehen in der Nacht. Pflege schleicht sich in den Alltag – und verändert ihn grundlegend. Viele Angehö rige wachsen selbstverständlich in diese Rolle hinein. Und eben so selbstverständlich geraten sie an ihre Grenzen. Überforderung ist kein Versagen, sondern eine normale Reaktion auf eine Aus nahmesituation. Der Körper ändert sich. Mit zunehmender Gebrechlichkeit oder bei chronischer Erkran kung verlangsamt sich vieles:
Bewegungen, Gedanken, Ent scheidungen.Was früher neben bei geschah, braucht plötzlich Zeit. Wer pflegt, muss Tempo herausnehmen. Ungeduld ver letzt, Ruhe hingegen gibt Si cherheit. Selbst wenn es länger dauert: Eigenständigkeit so lan ge wie möglich zuzulassen, er hält Würde und Selbstwert. Der Umgang ändert sich. Unterstützung bei Körperpfle ge, beim Essen oder beim Toi lettengang berührt die intims ten Bereiche. Anklopfen, erklären, nachfragen – kleine Gesten mit großer Wirkung. Ebenso wichtig: Nicht über je manden sprechen, sondern
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
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Eine Pflegekraft zu brauchen, wird oft als demütigend empfunden. Das ist normal! Wenn man aufeinander zugeht, kann daraus aber auch Freundschaft entstehen.
Die Pflege ändert sich. Und irgendwann ist der Moment da, an dem man die Pflege alleine bzw. im familiären Umfeld ein fach nicht mehr stemmen kann. Wenn eine Pflegekraft ins Haus kommt, ist das für die Betroffe nen zwar objektiv eineVerbesse rung. Subjektiv wird es aber sehr oft als harter Schlag emp funden, als Niederlage – und ja, natürlich auch als Eingriff in die Privatsphäre der eigenen vier Wände. Man wird nun nicht mehr von den eigenen Kindern umsorgt, sondern von Fremden. Aber wer sagt, dass aus dieser fremden Person nicht ein Freund werden kann? Wenn diese ge wisse Offenheit da ist, so schwer sie auch sein mag – dann kann man zumindest dieser Änderung etwas Gutes abgewinnen. u
mit ihm. Pflege darf nicht zur Entmündigung werden.
Freundeskreise können kleiner werden, spontane Freizeit wird rar. Nicht selten entstehen Span nungen in Familien – über Zu ständigkeiten, finanzielle Fragen oder den richtigen Zeitpunkt für externe Unterstützung, etwa eine 24-Stunden-Betreuung. Of fene Gespräche und klare Ab sprachen beugen Konflikten vor. Der Alltag ändert sich. All tag braucht Struktur. Feste Zei ten, wiederkehrende Rituale und angepasste Aktivitäten – ein Spaziergang, gemeinsames Kochen, Musik hören – geben Halt. Ebenso wichtig ist das Be obachten: Veränderungen in Stimmung, Verhalten oder kör perlichem Zustand sollten ernst genommen und ärztlich abge klärt werden.
Gespräche ändern sich. Klare Sätze helfen, ebenso Blickkontakt und eine freund liche, zugewandte Haltung. He rablassende Vereinfachungen oder „Babysprache“ hingegen kränken. Wer zuhört, erfährt mehr als nur Bedürfnisse – nämlich Biografien, Prägungen, Ängste. Diese Geschichten schaffen Sicherheit in einer Le bensphase, die sonst stark von Verlust geprägt ist. Verantwortung ändert sich. Pflege hat aber auch soziale Fol gen. Beziehungen verschieben sich, Rollen drehen sich um: Aus Kindern werden Verantwortli che, aus Partnern Pflegende.
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PFLEGE REHA THERAPIE
HIGHLIGHTS 2026
10. – 12. Juni 26 MESSE WELS
• Kostenloses Bildungs- und Aktions- programm mit Fokus auf Pflege, Demenz, Kinder-Reha & Long-Covid • NEU: Pflege-Dome • Premiere: 1. Pflegetag am 12. Juni Komplexität in der Pflege - Herausforde- rungen und Lösungen in Zusammenarbeit mit Publicare und Georg Egger • Live-Podcast: Pflegende Eltern – Lebensgeschichten am 11. Juni • Rollstuhl- und Gehilfenparcours • Sportzone mit Schoool Games am 11. Juni
Bildungs- & Aktionsprogramm jetzt online
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Im Plus bleiben
Das liebe Geld. Dank Pflegegeld und Förderung fällt es ein wenig leichter, bei der Finanzierung einer Pflegekraft nicht ins Minus zu rutschen. Text: Philipp Eitzinger
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Kein Zweifel: Wird eine Pflegekraft engagiert, ist das eine finanzielle Belastung. Pflegegeld und Förderungen helfen dabei, dass es sich dennoch ausgeht. W ie geht sich das mit dem Geld aus? Neben der emotionalen bei zwei sich abwechselnden Be treuern) – bzw. 400 pro Monat und selbstständiger Betreuungs person. Achtung: Diese Summen gelten (mit einigen Ausnahmen) nur, wenn das monatliche Net
to-Einkommen des pflegebedürf tigen Menschen 2.500 Euro nicht übersteigt. Beantragt wird die Förderung beim Sozialminis teriumservice, ausgezahlt wird es monatlich – und zwar gebun den an eine zu pflegende Person. Ab Stufe 5 gilt eine 24-h-Be treuung in der Regel als notwen dig. Wie sich die Förderung ge nau berechnet, können Sie auf www.oesterreich.gv.at/themen/ pflege im Detail nachvollziehen. Pflegegeld. Das Pflegegeld (Höhe: siehe Kasten links) zählt zu diesen 2.500 Euro übrigens nicht dazu, ebenso wie beispiels weise Familien- und Wohnbei hilfe. Das generell von der För derung unabhängige Pflegegeld wurde gegenüber dem letzten Jahr um rund 2,7 Prozent pro Monat angehoben. u
Belastung bei Pflegebedürftig keit ist auch der finanzielle As pekt oft ein Grund für schlaflo se Nächte. Gott sei Dank helfen Pflegegeld und Betreuungszu schuss, die Kosten zu stemmen. Förderung. Entscheidend für die Höhe der Bezüge ist die Ein stufung der Pflegestufe – diese wird durch Begutachtung durch einen Arzt oder eine Pflegefach kraft festgelegt und bezieht sich auf die Stunden pro Monat, in denen Betreuung nötig ist. Ab Pflegestufe 3 besteht Anspruch auf Förderung für 24-h-Pflege kräfte. Diese beträgt 800 Euro pro Monat und unselbstständiger Betreuungsperson (also 1.600
PFLEGEGELD PRO MONAT*
Stufe 1: 206,20 Euro Stufe 2: 380,30 Euro Stufe 3: 592,60 Euro Stufe 4: 888,50 Euro Stufe 5: 1.206,90 Euro Stufe 6: 1.685,40 Euro Stufe 7: 2.214,80 Euro
* Stand Jänner 2026, Quelle: oesterreich.gv.at
FOTO: ISTOCK.COM/DOLGACHOV
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„Mit einer Vorsorgevoll macht können Sie heu te bereits bestimmen, wer morgen wie für SIE entscheidet. Die rich tige Vorsorge schafft Sicherheit.“ Dr. Ernst Wittmann und Dr. Birgit Wittmann, öffentliche Notare
Die richtige Vorsorge im Alter
Die Notare. Dr. Ernst Wittmann und Dr. Birgit Wittmann führen ihre Kanzlei am Linzer Taubenmarkt.
W as tun, wenn man - durch Krankheit wie Demenz, Schlag anfall oder durch einen schweren Unfall - Entscheidungen nicht mehr alleine treffen oder sich um alltägliche Rechtsgeschäfte nicht mehr kümmern kann?“, in der Notariatskanzlei der Notare Dr. Ernst Wittmann und Dr. Bir git Wittmann am Linzer Tauben markt eine häufig gestellte Frage. Wenn es um die Vorsorge im rechtlichen Bereich geht, denken viele an die Errichtung einer letzt willigen Verfügung. Immer häufi ger kommt in diesem Zusammen hang die Errichtung einer Vorsorgevollmacht zur Sprache. Und das nicht nur, weil wir alle immer älter werden und Altersde
menz häufiger wird. Die Erfah rung zeigt, dass der Verlust der Handlungs- und Entscheidungs fähigkeit plötzlich und unerwar tet eintreten kann. Hier geht es um Fragen, wie: Wer kümmert sich um meine Wohnung oder mein Haus? Wer veranlasst die notwendige Pflege und stellt die nötigen Anträge für Pflegegeld? Wer erledigt meine Bankgeschäf te und zahlt meine Rechnungen? Wer weiß, welche medizinischen Behandlungen ich wünsche und welche ich ablehne? Für all diese Fragen ist die Vorsorgevollmacht die richtige Antwort. Erst mit ei nem ärztlichen Attest wird die Vorsorgevollmacht wirksam.
schaffen Sie somit Sicherheit!“ stehen Ihnen DIE NOTARE Dr. Ernst Wittmann und Dr. Birgit Wittmann mit ihrem Team zur Verfügung: „Wir beraten Sie ger ne – die erste Rechtsauskunft ist kostenlos.“ u
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Stand der Pflege
Interview. Sozial-Landesrat Christian Dörfel erklärt, wie künftig genug Personal zur Verfügung stehen soll, spricht über finanzielle Belastungen und über den Imagewandel bei jungen Menschen.
Interview: Philipp Eitzinger
V orausschauende politische Planung ist in puncto Pflege wichtig – vor allem, weil Betroffene oft unverhofft in die Lage kommen, sie zu benö tigen. Landesrat Christian Dör fel dazu hier im Interview. Wo sehen Sie die größten Herausforderungen bei der Zukunft der Pflege? Christian Dörfel: Beim Perso nal. Bis 2040 wird der Anteil der Über-65-Jährigen in unserem Bei der Pflegedoku mentation gilt „Digi talisierung statt Zettel wirtschaft“. So bleibt Zeit für die Arbeit mit den Menschen.
Bundesland von derzeit etwa 20 auf rund 27 Prozent steigen. Das heißt aber auch, dass es weniger jüngere Menschen gibt – und diese sind in vielen Branchen als Arbeitskräfte gefragt. Wir haben die „Fachkräftestrategie Pflege“ entwickelt und die Un terstützung der Ausbildung mittels Pflegestipendium ist ein wichtiger Teil davon. Wir wol len den Zugang zum Pflegebe ruf so attraktiv und so leicht wie möglich machen.
den-Pflege leichter zu bezahlen wird. Außerdem ist auch das ein Aspekt bei der oberösterreichi schen „Betreuungsarchitektur 2040“.
Für Betroffene ist bei der Pflege auch das Geld
ein großes Thema. Dörfel: Absolut. Wir wollen gute Pflege auch in Zukunft für den Einzelnen leistbar und für die Öffentli che Hand finanzier bar gestalten. Dafür
FOTO: HARALD DOSTAL
gibt es sehr kon krete Gespräche zwischen Bund und Ländern, da mit etwa 24-Stun
Christian Dörfel Landesrat
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INFORMATION
Christian Dörfel (64) ist oberös terreichischer Landesrat für Soziales, Integration und Jugend. Der langjährige Bürgermeister von Steinbach/Steyr (seit 2002) ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter. Er war, ehe er 2024 Landesrat wurde, OÖVP-Klubobmann. Was wünschen Sie sich ge samtgesellschaftlich, wenn es um Pflege geht? Dörfel: Wir haben es geschafft, wenn alle zusammenhelfen und die Gesellschaft zur sorgenden Gemeinschaft wird, in der das Alter einen hohen Stellenwert hat. Jeder soll in Ruhe, Sicher heit und Würde alt werden kön nen und sich seine Modelle je nach Bedarf aussuchen. u
Wie sieht diese aus? Dörfel: Zum einen geht es da bei darum, mobil und stationär neu zu denken – also zwischen den Formen „Betreuung zu Hause“ und „Betreuung im Pflegeheim“ verschiedene For men flexibel dazwischen zu schalten. Die informelle Pflege soll langfristig entlastet werden – denn ein Teil der Betreuung wird in den Familien abgedeckt, aber das alleine reicht nicht. Dafür wird natürlich auch das Personal benötigt. Und es gibt eine große Auswahl an mögli chen Berufen in diesem Be reich, die alle sinnstiftend sind. Dörfel: Genau. Und weil die Digitalisierung auch in der Pfle ge längst angekommen ist, be nötigen Pflegekräfte etwa bei der Dokumentation viel weniger Zeit, die sie im Gegenzug direkt für die zu pflegenden Menschen zur Verfügung haben. Es ist ein sozial verbindendes Element. Was jungen Menschen ja besonders wichtig ist.
Hat sich das Image von Pflegeberufen gewandelt? Dörfel: Ja, Gott sei Dank. Es wurden Verbesserungen beim Gehalt erzielt und gerade bei jungen Menschen steht eine Karriere in der Pflege hoch im Kurs, das sehen wir bei allen Berufsmessen. Gut wäre aber, wenn auch mehr Männer sich für die Pflege entscheiden – auch sie wird es brauchen.
FOTOS: HARALD DOSTAL
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Reha, aber ambulant Alternativ zu stationär. Nach der Therapie heim anstatt ins Heim zur Therapie: Bei einer ambulanten Reha kann man in den eigenen vier Wänden übernachten.
Text: Philipp Eitzinger
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Koordination, Gleichgewicht, Körperhaltung: Egal ob die Therapie stationär oder ambulant durchgeführt wird, das Ziel ist da wie dort dasselbe.
I ch muss zur Reha! Wenn man diese Worte hört, denkt man sofort: Drei Wochen weg von der ge wohnten Umgebung und vor allem vom sozialen Umfeld zu hause. Für einige ist das kein Problem. Aber längst nicht für alle. Für diese ist eine ambulan te Reha besser geeignet. Nach der Therapie heim. Was das ist, ist rasch erklärt: Bei einer ambulaten Rehabilitation absolviert man sein Programm tagsüber in einem dies anbieten ten Rehazentrum und kann da nach jeden Tag ganz einfach nach Hause, wo man im ge
wohnten Umfeld übernachten kann. Auch Mischformen sind möglich, dass man etwa den An fang in stationärer Reha absol viert und danach in ambulate Reha überwechselt. Das hängt natürlich davon ab, wie intensiv die einzelnen Einheiten sind und wie sich ganz generell der Ge sundheitszustand des Patienten darstellt. Wiedereingliederung. Da die Therapie in ihrer ambulan ten Form oft weniger intensiv ist, kann man sie in der Regel dafür deutlich länger in Anspruch nehmen als die stationäre Reha. Dennoch bietet die ambulante
Form gerade dadurch Vorteile für Patienten, die nicht in Pen sion sind und sich gleichzeitig wieder in den Arbeitsalltag ein gliedern lassen wollen. Keine Ausnahmesituation. Ein Aspekt bei der ambulanten Reha ist, dass man mehr Eigen verantwortung einbringen muss. Die Selbstständigkeit ist höher als bei stationären Aufenthalten und Betroffene lernen, ihre Fort schritte aktiv mitzugestalten. Zudem reduziert der verkürzte stationäre Aufenthalt das Gefühl von Isolation: Das vertraute Um feld hilft dabei, mögliche Ängste zu lindern und das Gefühl der
FOTO: ISTOCK.COM/KATARZYNABIALASIEWICZ
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Gewissenhaft die Therapie zu absolvieren, ist ein ganz wesentlicher Teil beim Zurückfinden zu möglichst hoher körperlicher Funktionstüchtigkeit.
Ausnahmesituation zu minimie ren. Gerade im Nachgang von größeren Eingriffen ist das ein völlig normales Gefühl. Außer dem können erzielte Fortschritte direkt im eigenen Alltag umge setzt werden: Das motiviert ungemein und vermittelt ganz direkt, dass die Rehabilitati onsmaßnahmen greifen.
aktive Weg zur Therapie stärkt das Gefühl, selbst etwas für die Genesung zu tun. Dran bleiben. Ganz gene rell bedeutet Therapie – ob nun ambulant oder statio när – mehr als nur Be handlung. Es ist vor allem das Gewinnen von körper licher und seelischer Sta bilität. Gute Therapie setzt auf Zeit, Kontinuität und vor allem die aktive Mitarbeit der Betroffenen – während der Reha, aber umso mehr danach. Nur dann bringt die Reha langfristig etwas. u
Individuell. Am bulante Reha-For men sind oft stark personalisiert. Therapiepläne werden an die kon krete Lebenssituati on angepasst und der
FOTOS: OBEN: ISTOCK.COM/MARIIA VITKOVSKA, ILLUSTRATION: ISTOCK.COM/RUDZHAN NAGIEV
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Ambulante Reha. In Linz, Wien und bald auch in Steyr bieten die Elisabethinen die Möglichkeit, flexibel und professionell begleitet die Reha zu absolvieren. Wohnortnah zurück ins Leben
E ine Rehabilitation – kurz Reha – hat schon unzähligen Menschen geholfen, nach einer Erkrankung wieder zu Kräften und dadurch in den All tag zurückzukommen. Neben der bekannten stationären Reha gibt es auch eine ambulanteVariante. Dabei erfolgt dieTherapie wohn
ortnah in regelmäßigen Einhei ten, während der Alltag – soweit möglich – weitergeführt wird. Die Patient*innen müssen ihr ge wohntes Umfeld nicht verlassen. Ganzheitlich. Moderne ambu lante Zentren kombinieren me dizinische Diagnostik, körperli ches Training, psychologische
Unterstützung sowie Ernäh rungs- und Lebensstilberatung. Ziel ist es, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität zu steigern, Rückfällen vorzubeugen und das Vertrauen in den eigenen Körper wiederzugewinnen. Fle xible Termingestaltung ermög licht eine bessere Vereinbarkeit mit Beruf und Familie. Gleich
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Am Standort an der Unteren Donaulände werden Patient*innen nach Herz‑ und Lungenerkrankungen im modernen Rehazentrum umfassend betreut.
Unkompliziert. Damit die Reha möglichst reibungslos ver läuft, legt die Cardiomed Linz großen Wert auf einen
zeitig profitieren Patient*innen von einer längerfristigen, inten siven Begleitung. Cardiomed Linz. Seit dem Jahr 2000 zählt die Cardiomed Linz zu den ersten ambulanten Rehazentren Österreichs. Es bie tet Patient*innen mit Herz- so wie Lungen- und Atemwegser krankungen ein umfassendes Reha-Angebot. Das österreich weite Rehabilitationsmodell gliedert sich in aufeinander auf bauende Phasen. Nach Phase 1 im Akutspital schließt Phase 2 an – stationär oder ambulant – mit dem Ziel, Belastbarkeit und Funktionsfähigkeit systematisch wieder aufzubauen. Phase 3 bie tet eine langfristige ambulante Weiterbetreuung. Das Ziel ist
lebenslange Prävention durch eigenverantwortliches Training und gesundheitsförderlichesVer halten im Alltag.
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Mit ihren modernen Räumlichkeiten schafft die Cardiomed eine op timale Atmosphäre für Ihren individuellen Behandlungserfolg.
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SO LÄUFT DIE REHABILITATION
l Phase 2: Diese umfasst ein 6-10 Wochen-Rehabilitationsprogramm mit regelmäßiger Teilnahme an ärztlichen und therapeutischen Einheiten. l Phase 3: Diese bietet eine 6 Monate dauernde Langzeitrehabilitation, die auf die Festigung und Stabilisierung der gesundheitlichen Fortschritte abzielt. Die Cardiomed Linz bietet sowohl Phase 2 Programme als auch Langzeit Rehabilitation in Phase 3, wodurch Pati ent*innen intensiv und nachhaltig auf ihrem Weg zurück zu einem stabilen Gesundheitszustand begleitet werden: Beide Phasen orientieren sich an aktuellen medizinischen Leitlinien und an den Empfehlungen der österreichi schen Fachgesellschaften. Das interdisziplinäre Team bestehend aus Ärzt*innen, Physiotherapeut*innen,
Sportwissenschafter*innen, Psycho- log*innen und Diätolog*innen setzt dabei auf evidenzbasierte Methoden zur Förderung langfristiger Gesund heitskompetenz.
niederschwelligen Zugang: barri erefreie Räumlichkeiten, die gute Erreichbarkeit und eine klare Struktur der Termine erleichtern die Teilnahme erheblich. Neben dem therapeutischen Angebot setzt das Zentrum auf transpa rente Kommunikation. Kosten lose Info-Veranstaltungen und telefonische Beratungsmöglich keiten ermöglichen einen un komplizierten Einstieg, noch ehe die Rehabilitation beginnt. Nahtlose Versorgung. Die Elisabethinen haben ihr Engage ment in ambulanten Reha- Einrichtungen intensiviert. Ne ben einer Beteiligung an der
Cardiomed Ambulante internistische Rehabilitation Untere Donaulände 21-25 4020 Linz T: +43 732 79 77 79 W: www.cardiomed.at optimale Rahmenbedingungen: Moderne Trainingsgeräte, profes sionelle Betreuung und ein ge sundheitsorientiertes Umfeld unterstützen dabei. u
Cardiomed Linz betreiben sie mittlerweile die CardiomedWien und in Kürze auch eine ambu lante Reha-Einrichtung in Steyr. In allen drei Einrichtungen be steht die Möglichkeit, eine am bulante Rehabilitation zu absol vieren und somit nahtlos in eine weiterführende Betreuung zu wechseln. Langfristig. Ein erfolgreicher Reha-Prozess endet nicht mit dem letzten Therapietermin. Um Fortschritte zu sichern, ist regel mäßige Bewegung essenziell. Die Fitness-Einrichtung „health – ge sundes Training der Elisabethi nen Linz-Wien“ bietet dafür
Zentrum für ambulante Rehabilitation Steyr Pachergasse 13 4400 Steyr T: +43 680 3024686 W: www.zarsteyr.at
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LEISTUNGEN Im Rahmen Ihrer ambulanten Rehabilitation (Phase 2: 6-10 Wochen; Phase 3: 6 Monate) werden folgende medizinische Leistungen erbracht: • Ausführliches ärztliches Anamnesegespräch Herz-Kreislaufdiagnostik (Blutdruck, EKG, Ergometrie) Lungendiagnostik (Spirometrie inkl. Bodyplethysmographie, Blutgasanalyse, Spiroergometrie) Erstellung eines Übungsprogrammes für zu Hause (Fahrradergometer- /Laufbandtraining, Sensomotorik-, Kraft- und Koordinationstraining) Präventivmedizinische Schulungen (auch für Angehörige) Analyse der individuellen Körperzusammensetzung mittels Bioelektrische Impedanzanalyse Impuls-Gruppen zur psychischen Krankheitsbewältigung Ernährungstherapie • • • Atem- /Physiotherapie • Medizinische Trainingstherapie • • • • •
Ihre ambulante Reha in Linz. Untere Donaulände 21-25 • 4020 Linz • +43 732 / 79 77 79 centrum@cardiomed.at • www.cardiomed.at
Die Cardiomed ist eine Sonderkrankenanstalt für ambulante kardiologische und pneumologische Rehabilitation. Das Rehazentrum wurde im Jahr 2000 gegründet und entwickelte sich von einer kleinen Gesundheitseinrichtung zu einem der größten ambulanten internistischen Rehabilitationszentren in Österreich. Jährlich begleiten wir mehr als 350 PatientInnen auf ihrem Weg zurück in ein gesundheitsbewussteres Leben. ZIELE Wir nehmen uns Zeit für Sie, um die Rehabilitation und den Behandlungserfolg nachhaltig sicherstellen zu können. Unsere gemeinsamen Ziele sind: • eine gesteigerte Leistungsfähigkeit • eine verbesserte Lebensqualität • eine Abnahme krankheitsbezogener Angst oder Depression KOSTENÜBERNAHME & ANTRAGSTELLUNG Die Kosten der ambulanten Rehabilitation werden von Ihrem zuständigen Sozialversicherungsträger übernommen. Der Rehabilitationsantrag erfolgt über Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt bzw. im Krankenhaus. Das dafür erforderliche Formular erhalten Sie bei Ihrer Ärztin/Ihrem Arzt oder auf unserer Website zum Download. Wir unterstützen Sie gerne bei der Antragstellung: 0732/797779 . TEAM Unser multiprofessionelles Team, bestehend aus ÄrztInnen, PhysiotherapeutInnen, medizinischen TrainingstherapeutInnen, DiätologInnen und PsychologInnen, betreut Sie berufsbegleitend und wohnortnah. Durch diese interdisziplinäre Zusammenarbeit stellen wir sicher, dass Sie bestmöglich auf Ihrem Weg zu mehr Lebensqualität unterstützt werden.
Entspannungstraining
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Individuelle Therapie – mehr Lebensqualität
Therapie- und Wohlfühlzentrum. Bei FRIMSports werden Leistungen von der Physio- und Ergotherapie bis zu roboterunterstütztem Gangtraining angeboten.
A ls Therapiezentrum mit ganzheitlichem Wohlfühlfaktor bie ten top-qualifizierte Wahltherapeut*innen in den Pra xisräumen von FRIMSports ein breites Therapie- und Wohl fühlangebot an. Durch Präventi on kann hier der Körper in Ein klang gehalten werden und in
Akutphasen oder nach Operatio nen helfen Therapeut*innen da bei, schnell wieder fit zu werden. Innovation. FRIMSports er möglicht mit dem ersten ambu lanten Gangroboter Österreichs den Zugang zur endeffektor-ba sierten Gangtherapie. Die robo terunterstützte Gangtherapie ist
eine effektive Methode in der neurologischen Rehabilitation. Schlaganfälle, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson, Rücken marksverletzungen, Zerebralpa resen und Schädel-Hirn-Trau men können früh therapiert werden. Therapeuten werden dadurch entlastet, der Patient wird effektiver unterstützt.
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In alle Richtungen. Mit dem Gangroboter G-EOs kann nicht nur das Gehen in der Ebene, son dern dazu auch noch das Trep pensteigen hoch und runter so wie bergauf und bergab gehen trainiert werden. Diese Ressource ist nun erstmals ambulant in den Praxisräumen von FRIMSports verfügbar.
Erlernen und fördern. In der Ergotherapie liegt der Fokus meist am Training der Feinmo torik der Hände. Jedoch fließen auch andere Aspekte wie Schwä che im Oberkörper, Schmerzen, neurale Ausstrahlungen vom Nervensystem und mehr in die Therapie mit ein.Verlorengegan gene Fähigkeiten werden wieder
erlernt, vorhandene Fähigkeiten gefördert und erhalten sowie Kompensationsmöglichkeiten erarbeitet. Gründe für eine ergo therapeutische Verordnung sind z.B. nachlassende Handkraft, Feinmotorik oder Koordination etwa nach Operationen. Auch Einschränkungen bei alltägli chen Handlungen (Anziehen, Essen, Haushalt, etc.), Folgen neurologischer Erkrankungen oder Sturzprophylaxe sowie Gleichgewichtstraining gehören zu den Gründen. Kinder-Ergotherapie. Auch Kindern wird bei FRIMSports geholfen.Themen in der Kinder- Ergotherapie sind u.a. Konzen trations- und Aufmerksamkeits schwierigkeiten, Probleme beim Zeichnen und Schreiben, Ent wicklungsverzögerungen sowie Schwierigkeiten in der Wahr nehmungsverarbeitung. Plätze frei. Teilweise Kostener stattung von der jeweiligen Krankenkasse ist möglich. Ak tuell sind Therapieplätze frei! u
PHYSIOTHERAPIE
l nach Unfällen oder Sportverletzungen l nach Operationen l bei Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen l Gangunsicherheit l Schwindel l bei Haltungsschwächen und Fehlstellungen l bei orthopädischen Beschwerdebildern l bei neurologischen Beschwerdebildern l zur Verbesserung der Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination l Prävention Im Fachbereich Neurologie: nach Schlaganfällen, Schädel-Hirn-Traumata, Morbus Parkinson, Multipler Sklerose, Querschnittlähmung, Demenz, uvm. Im Fachbereich Orthopädie: Verletzungen der oberen Extremität z.B. Frakturen, Sehnenverletzungen, Am putationen, Nervenkompressionssyndrome, uvm. Bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises: Hilfsmittelberatung, Einführung in Gelenkschutzmaß nahmen, Schmerzlinderung Bei Schmerzen: Phantomschmerzen nach Amputatio nen, chronisches Schmerzsyndrom (CRPS) nach Verletzungen an der oberen bzw. unteren Extremität, Überlastungsbeschwerden Handgelenk und Daumen ERGOTHERAPIE
Therapiezentrum FRIMSports Dornacher Straße 11a 4040 Linz
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P flege kann weit mehr sein als Hilfe im aku ten Moment – sie wird zum Wegbeglei ter für Vorsorge und Lebensqua lität. Durch die ganzheitliche Betreuung aus einer Hand kann der Behandlungsverlauf kontrol liert, Erfolge gesteuert und so die Behandlungsdauer und die Kos ten gesenkt werden. In der Praxis. Für das Unter nehmen Wundmanagement Salzkammergut steht ein indivi duelles Behandlungskonzept, vertraute Bezugspersonen und moderne Versorgungsstrategie im Mittelpunkt. Zu persönlicher
Wundbeschwerden vorzubeugen und Menschen mit Humor zu stärken – das schafft das Team durch ausreichend Zeit für die Behandlung, Erfahrung und ei nem offenen Blick für das, was wirklich guttut. u
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
Hörgerät, Rollator und Co. Es gibt viele Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern, wenn der Körper nicht mehr ganz mitmacht. Sie ermöglichen die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Sozialkontakte mit Hilfsmitteln
Text: Philipp Eitzinger
B eim Telefonieren je den Satz zweimal sagen müssen, und das in zunehmender Lautstärke? Dieses Phänomen kennt wohl jeder, der hin und wieder die betagten Großeltern am Hörer hat. Nicht selten ist der Grund für die holprige Konversation, dass deren Hörgerät nicht im Ohr ist oder, weil sie einfach zu
werdens oder der Pflegebedürf tigkeit gibt, haben letztlich alle ein gemeinsames Ziel. Und das ist, die Teilhabe am gesellschaft lichen Leben zu erleichtern! Der
Mensch ist ein soziales Wesen und Einsamkeit ein großes Pro blem.Vor allem, wenn der Kör per nicht mehr alles wie ge wünscht mitmacht. Sichtbar oder nicht. Mitun ter ist es schwierig, die Betroffe nen davon zu überzeugen, die se großen und kleinen Helferlein auch wirklich zu benützen, neben dem technischen Verständnis steht dem manchmal auch ein wenig der Stolz im Weg: Das Eingeständ nis, dass es von alleine nicht mehr geht, tut ver ständlicherweise weh. Vor allem, wenn es sich nicht um ein im Alltag praktisch unsicht bares Hörgerät handelt, son dern um einen Rollator oder gar einen Rollstuhl. Die sind nicht zu übersehen.
lange mit der Anschaf fung gewartet haben und nun mit dem plötzlichen Überfluss an Geräuschen überfordert sind.
Teilhabe am Leben. Ob es nun ums Hören geht oder um Mobilität oder andere Aspekte des täglichen Lebens: Die vielen verschiedenen Hilfsmittel, die es für die diversen körperlichen Begleiterscheinungen des Älter
Hörgeräte sind klein und praktisch. Sie bieten große Hilfe, und das bei minimaler optischer Sichtbarkeit.
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So diskret wie es geht. Wo immer es möglich ist, achten die Hersteller aber darauf, dass die Hilfsmittel so diskret wie möglich sind – eben weil sie ein aktives Sozialleben ermögli chen sollen. Das gilt beispiels weise für Produkte, die einen möglichst normalen Alltag – trotz Inkontinenz – zulassen ein Zustand, der ansonsten be sonders zuverlässig für den Rückzug aus dem öffentlichen Leben sorgt. Es gibt noch so viele weitere Hilfsmittel – wie etwa Mieder und Stützkorsetts – die den Alltag erleichtern können. Sofern man bereit ist, sie zu verwenden.
Zu niedrig? Zu hoch? Blutdruckmessgeräte sollten eigentlich in jedem Haushalt vorhanden sein.
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den eigenen vier Wänden doch maßgebliche Veränderung stel len große Einrichtungsgegen stände dar – ein Pflegebett etwa, das sowohl am Kopf- als auch am Fußende höhenverstellbar ist. Dieses ist mobil und kann angemietet werden. u
Praktisch und hilfreich: Ein Alarm-Druckknopf, der wie ein Armband getragen wird.
men werden. Auch ein Blut druckmessgerät ist kein modi sches Accessoire, aber eigentlich empfiehlt sich ein solches in jedem Haushalt. Überhaupt sind viele Gadgets nicht nur im Pflege-Kontext be nützbar. Ein Alarm-Druckknopf etwa ist auch für das grippekran ke Kind denkbar, das einen da mit aus dem Home Office holt, wenn es etwas braucht.
Allgemein anwendbar. Bei Hilfsmitteln im Haus steht dann aber doch der praktische Nutzen im Vordergrund. Ein Blutzuckermessgerät ist im Pfle gealltag unverzichtbar – auf Dia betes Typ 2 („Altersdiabetes“) muss einfach Rücksicht genom
Fingeroximeter messen die Sauerstoffsät tigung im Blut und den Puls.
Im Wohnbereich. Eine nicht nach außen sichtbare, aber in
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Gesünder Leben. Das Fachgeschäft für Natur- und Reformwaren mit angeschlossener Praxis für Energiearbeit in Linz. Hilfe zur Selbsthilfe
Z uhören und den Men schen mit Respekt und Achtung begegnen – das ist das Credo von Andreas Keck, Inhaber von „Gesünder Leben“ in Linz. Dort gibt es Natur- und Reformwaren sowie Beratung und Information in Gesundheits- und Produktfra gen. Keck: „Es geht darum, Menschen für das Leben zu be geistern und zu ermutigen, selbst aktiv etwas für Gesund heit und Wohlbefinden zu tun.“
Kompetent. Was versteht Herr
Keck unter „ge sünder leben“? Neben dem achtsa men Umgang mit der
Umwelt zählt dazu auch das Beachten von Zeichen des Kör pers, das Entschlacken mit Ba senprodukten, die Entgiftung mit Präparaten: „Genaue Kenntnisse dank ständiger Weiterbildung gewährleisten die Beratungskompetenz!“ u
Gesünder Leben Volksfeststraße 14 4020 Linz Tel: 0732/77 11 46 www.gesuender-leben.at
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LIFTKAR PERSONEN- TRANSPORT
LiftKar ist die Perso nenbeförderungsreihe von SANO für den sicheren Transport über Treppen. Entwi ckelt für Pflegeeinrich tungen, Kliniken, Hotel lerie und den privaten Einsatz – überall dort, wo Treppen eine tägliche Herausforde rung darstellen.
Wenn Treppen zur Herausforderung werden
Damit Mobilität wieder Freiheit bedeutet. LiftKar ist eine Lösung für Barrierefreiheit ohne aufwendige bauliche Maßnahmen.
T reppen sind für viele Menschen selbstver ständlich – bis zu dem Moment, in dem sie zur täglichen Hürde werden. Für Personen mit eingeschränk ter Mobilität bedeuten Stufen oft nicht nur ein bauliches Hinder nis, sondern eine spürbare Gren ze im Alltag. Barrierefreiheit ist ein entscheidender Faktor für Lebensqualität, Sicherheit und gesellschaftliche Teilhabe. Ge nau hier setzt die LiftKar Per sonenbeförderungsreihe von SANO an: Eine moderne Lösung
nomische Handhabung ausge legt ist. Denn echte Innovation zeigt sich nicht nur in Technik – sondern darin, was sie ermög licht: ein Leben, das wieder ak tiver, planbarer und lebenswerter wird. Vorteile. Neben der intuitiven Bedienung punktet LiftKar mit ergonomischer Unterstützung für Betreuungspersonal, sicherer und kontrollierter Treppenüber windung und mehr Selbststän digkeit und Bewegungsfreiheit für Betroffene. u
für den sicheren und ergonomi schen Transport von Personen über Treppen – überall dort, wo Aufzüge fehlen oder bauliche Maßnahmen nicht möglich sind. Mobilität neu gedacht. Lift Kar steht für ein durchdachtes Mobilitätskonzept, das sowohl Betroffenen als auch Fachkräften den Alltag deutlich erleichtert. Die elektrischen Personentrans porter verbinden Sicherheit, Be wegungsfreiheit und intuitive Bedienung in einem System, das auf Praxis, Stabilität und ergo
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LIFTKAR PT & LIFTKAR PTR
LiftKar PT Ideal für enge Treppenpodeste und begrenzte Platzverhältnisse. Kompakte Bauweise und ergono mische Handhabung. LiftKar PTR Optimiert für gerade Treppen. Tragbar & teilbar. Der PTR lässt sich rasch in Hauptbestandteile zerlegen, wodurch er besonders transportfreundlich ist. Maximale Tragfähigkeit: bis zu 160 kg
Entlastung dank Sicherheit & Ergonomie
Weniger Belastung. Mehr Fokus auf Menschen. Für jede Treppe gibt es das dafür geeignete LiftKar-Modell.
I n Rehabilitationszentren, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen zählt jede Minute – und jede Bewegung muss sicher sein. Der Transport von Personen über Treppen bedeutet in der Praxis oft körperliche Belastung, Unsi cherheit und ein erhöhtes Verlet zungsrisiko – sowohl für Patien ten als auch für Pflegekräfte und Betreuungspersonal.
fähigkeit bis zu 160 kg zur Verfügung. Der LiftKar PT wur de für enge Treppenpodeste ent wickelt und überzeugt durch kompakte Bauweise sowie ergo nomische Handhabung. Eine praktische Alternative ist der LiftKar PTR, optimiert für ge rade Treppen. Er lässt sich rasch in Hauptbestandteile zerlegen und benötigt dadurch wenig Platz beim Transport. LiftKar schafft Sicherheit – und gleich zeitig neue Möglichkeiten in der täglichen Patientenlogistik. u
Durch die elektrisch unterstützte Treppenbewegung und die kont rollierbare Steuerung entsteht ein stabiler, sicherer Ablauf. Das Personal wird entlastet, weil schweres Heben oder riskante Unterstützung auf Stufen nicht mehr zum täglichen Kraftakt wird. So bleibt mehr Energie für dasWesentliche: Betreuung,The rapie und Genesung. Optimiert. Für unterschiedli che Anforderungen stehen pas sende Lösungen mit einer Trag
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Stabil und sicher. LiftKar re duziert diese Belastung deutlich.
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LiftKar reduziert Belastungen im Alltag und unterstützt Einrichtungen dabei, Prozesse effizienter und sicherer zu gestalten. WARUM SICH LIFT KAR WIRTSCHAFT LICH AUSZAHLT
Eine Investition, die sich lohnt
Ergonomie als Teil moderner Sicherheitskultur. Gut für die Gesundheit und für die Finanzen: Das bietet Ihnen LiftKar.
L iftKar ist nicht nur eine technische Lö sung, sondern ein wirtschaftlich sinn voller Schritt für Betriebe und Einrichtungen. Durch den Ein satz werden Abläufe effizienter, Ausfälle durch Überlastung kön nen reduziert werden und die Sicherheit steigt – spürbar für Mitarbeitende und Patienten. Schützen. Als Hersteller elekt rischer Treppensteiglösungen verfolgt SANO eine klare Vision:
Kontakt & Beratung Benjamin Hammer
Arbeitstools zu entwickeln, die Menschen schützen – körperlich, gesundheitlich und langfristig auch wirtschaftlich. LiftKar er gänzt sich ideal mit elektrischen Lastentransportlösungen und trägt aktiv zur Prävention bei, insbesondere dort, wo unergono mische Transportwege und schweres Heben zum Alltag ge hören. Wer in ergonomische Transportlösungen investiert, investiert nicht nur in Technik – sondern in Menschen, Präven tion und Zukunftsfähigkeit. u
Vertrieb – SANO Transport- geräte GmbH (Austria) b.hammer@sano.at +43 (0) 660 510 10 02 www.sano-stairclimbers.com
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Pflege u Betreuung u Vorsorge
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Demenz verstehen Alzheimer. Kaum ein Leiden ist für Betroffene ebenso wie für Angehörige so belastend wie Demenz bzw. Alzheimer. Es gibt leider keine Heilung – aber sehr wohl Tipps, wie sich der Alltag mit Erkrankten gut bewältigen lässt.
Text: Philipp Eitzinger
N ehmen Sie es nicht persönlich! Ja, das klingt leicht. Es ist aber sehr schwer umzusetzen, wenn man tatsäch lich mit einem alternden Angehö rigen konfrontiert ist, der immer leichter unangemessenes oder gar aggressives Verhalten an den Tag legt, Hemmungen verliert und starken Stimmungsschwankun gen unterliegt. Ob wirklich eine Alzheimer-Erkrankung vorliegt, muss natürlich das geschulte Auge eines Arztes beurteilen. Aber man braucht nichts schönreden: Das Zusammenleben mit einem de menten oder an Alzheimer er krankten Menschen ist hart.
Der Unterschied. Doch zu nächst einmal:Was ist eigentlich der Unterschied zwischen De menz und Alzheimer? Das ist recht leicht erklärt: „Demenz“ ist der Oberbegriff für verschie dene Erkrankungen, bei denen die geistigen Fähigkeiten nach lassen – Gedächtnisverlust, Sprachstörungen, Persönlich keitsveränderungen. Die häu figste Form von Demenz (etwa bei zwei Drittel aller Fälle) ist eben das im Jahr 1906 vom Nervenarzt Alois Alzheimer erstmals beschriebene Leiden. Eiweißablagerungen im Gehirn schädigen dieses, Nervenzellen sterben ab. Heilbar ist Alz-
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Was aber sehr wohl allgemein gültig ist: Lassen Sie sich als Angehörige unterstützen! Früh zeitig Hilfe anzunehmen – sei es durch mobile Dienste,Tageszen tren, Kurzzeitpflege oder Selbst hilfegruppen – ist keinVersagen, sondern Vorsorge. u
heimer nicht – mehr als Linde rung und einem Verlangsamen des Verlaufs ist nicht möglich. Verhalten anpassen. Daher ist es auch nicht zielführend, demente Menschen „in die Rea lität zurückholen“ zu wollen. Logische Diskussionen führen nur zur Frust. Auf die Gefühls welt der Betroffenen einzugehen und klare Routinen zu schaffen, ist einem friktionsarmen Zusam menleben viel zuträglicher. In kurzen Sätzen kommunizieren, gewisse Selbstständigkeit im Rahmen der Möglichkeiten zu lassen und konkrete („Tee oder Kaffee?“) statt offener Fragen
(„Was willst du trinken?“) stel len: So geht der Alltag leichter von der Hand. Hilfe annehmen. Nicht jeder Betroffene weist den gleichen Verlauf ab, manche werden ag gressiv, andere eher apathisch.
DIAGNOSE DEMENZ: TIPPS FÜR DEN ALLTAG
l Klären Sie den rechtlichen Rahmen – Vorsorgevollmacht, Patientenverfü- gung, etc. – möglichst frühzeitig ab! l Reduzieren Sie Reizüberflutung (Lärm, Besuch, usw.) l Beseitigen Sie Stolperfallen und sorgen Sie für gute Beleuchtung.
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Weil Lebensqualität kein Zufall ist! Ihr Anker im Alltag: Ob soziale Kontakte in unseren Treffs, aktivierende Tagesbetreuung oder spezialisierte Hilfe durch unsere Demenzservicestelle und Pflegeberatung – wir sind für Sie da.
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Angebote für Menschen mit Demenz oder alle, die sich Sorgen um Ihr Gedächtnis machen: Psychologische Abklärung und Früherkennung Stadiengerechtes MAS Ressourcentraining Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung Angebote für Angehörige: Beratung Vorträge und Treffen für Angehörige Schriftliche Infos (Bücher, Tipps, Onlineschulung)
Standorte:
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Mehrfach zertifizierte, praxisnahe Weiterbildung (u. a. Ö-Cert, EBQ, TÜV) mit 8 Modulen, 160 Unterrichtseinheiten und 50 Stunden Praxis, berufsbegleitend in Präsenz und online. Vermittelt fundierte Demenzkompetenz nach dem Stadienkonzept von Reisberg und spezielle Kenntnisse im stadiengerechten, retrogenetischen MAS Ressourcentraining. Ziel ist die gezielte Aktivierung vorhandener Fähigkeiten, um Lebensqualität, Selbstwert und Selbständigkeit von Menschen mit Demenz möglichst lange zu erhalten.
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Text: P. Eitzinger & A. Nagiller Karriere. Ob als Teenager oder als Umsteiger: Berufe in der Pflegebranche bieten sichere und erfüllende Jobmöglichkeiten. E infach nur eintönig vor sich hin arbei ten? Nein, für die junge Generation ren aufgewachsen ist, will vor allem eines: Einen Job mit Sinn – der möglichst resistent gegen über Krisen ist. Das ist genau das Umfeld, in dem sich eine Karriere im Pflegebereich befin det. Diverse Varianten. Das Mi nisterium rechnet nach aktuel lem Stand mit 7.000 Pflege- und Betreuungspersonen pro Jahr, die es mehr brauchen wird – und zwar bis zum Jahr 2050. Die Text: Philipp Eitzinger Job mit Zukunft: Ab in die Pflege! von heute ist das keine Option mehr.Wer in den letzten 15 Jah
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Immer mehr wird auch in Pflegeberufen auf digitale Unterstützung gebaut. Das spart Zeit beim pflichtgemäßen Erledigen der Formalitäten.
nächsten zweieinhalb Jahrzehn te werden also eine Heraus forderung für das System sein – und eine große Chance für Menschen, die sich die Arbeit in dieser Branche ers tens zutrauen und zweitens vorstellen können. Als Lehre. Die Zah len an Personen, die eine der vielen verschie denen Ausbildungsmög lichkeiten in Anspruch neh men, steigt, aber (noch?) nicht ganz im nötigen Ausmaß. Und wie sehen diese Möglichkeiten nun aus? Zum einen gibt es seit 2023 in einigen Bundesländern
die vierjährige „Pflegelehre“ – zunächst als befristeter Ausbil dungsversuch, den man noch bis 2029 starten kann. Ausgebildet wird man dabei zur Pfle geassistenz (drei Jah re) bzw. zur Pflege fachassistenz (vier Jahre). Pflegeassistenz. Un verändert bleibt, dass auch bei dieser Ausbil dungsform die praktische Ausbildung am Krankenbett in jedem Fall erst ab dem vollen deten 17. Lebensjahr startet – das ist gesetztliche Vorschrift. Warum? Nun, die Arbeit im Pflegebereich kann zwar sehr
Für andere da sein und sie begleiten: Das kann keine KI erledigen, dafür braucht es echte Menschen.
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