Weekend Magazin Wien 2026 KW06
TAGEBUCH DER INITIATIVE
Gut Ding braucht offensichtlich Weile – sehen Sie anhand unseres Tagebuch-Barometers, wie lange die jeweilige Forderung der österreichischen Familienbetriebe bei den zuständigen Ministern bereits in Bearbeitung ist.
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Vorgaben produziert werden, sind sonst deutlich benachteiligt. „Produ zenten von Billigwaren aus dem Nicht EU-Ausland zahlen weder Steuern noch Zölle, während unser Arbeits markt und der Standort massiv unter Druck stehen.“ Die Einführung einer Paketgebühr könnte diesen Druck sen ken und diejenigen belohnen, die sich an alle notwendigen Vorgaben halten.
80 Millionen Pakete mit Billigwaren aus Drittstaaten überfluten jedes Jahr Österreich.**
FORDERUNG „Selbstbehalt bei Lifestyle-Teilzeit“ an Minister Hattmanndorfer. 100 % Sozialleistun gen bei Teilzeit kann nur für Menschen mit Betreuungspflichten, Studenten oder aus
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gesundheitlichen Gründen gelten. Status: OFFEN
heit und Gesundheit unserer BürgerIn nen und ist wettbewerbsverzerrend.“ Impo(r)tenz-Shirt? So fielen 68 % aller chinesischen Pro dukte, welche die deutsche Stiftung Wa rentest unter die Lupe nahm, durch. Da runter Ladegeräte, die Brände auslösen können, Spielsachen mit falschen Warn hinweisen (95 %!) oder Kleidung mit verbotenen Weichmachern, die bis zur Unfruchtbarkeit führen können. Dazu kommen Skandale wie das Anbieten von Sexpuppen, die wie Kinder aussahen und für Pädophile gedacht waren, bei Shein in Frankreich. Die Grande Nation drohte daraufhin mit einem Verbot, und „Billigprodukte zu Dumpingpreisen ge fährden aber nicht nur unsere Kinder, unsere Gesundheit und unsere Sicher heit, sondern auch unsere Jobs“, so Per dolt. Die Initiative fordert daher die Einführung einer allgemeinen Paketge bühr auf Pakete aus dem EU-Ausland, damit „das Vertrauen in faire Marktbe dingungen wieder hergestellt wird“. Qualitätswaren „made in Austria“ oder „made in Europe“, die nach strengen Die EU hat das Thema auch endlich er kannt und beendet die bisherige Zollf reiheit für Pakete aus Drittstaaten unter 150 Euro Warenwert ab 1.7.2026. Auf diese wird dann eine Gebühr von drei Euro fällig. Für Perdolt geht das nicht weit genug. „Wir fordern die österreichi sche Bundesregierung dazu auf, den strukturellen Wettbewerbsnachteil für unsere Betriebe – die sich an alle Geset ze halten und mit ihren Abgaben unser Gemeinwohl finanzieren – zu beseiti gen.“ Konkret will die INITIATIVE ÖS TERREICH 2040 eine zusätzliche öster reichische Paketgebühr: „Der Bund ist dazu verfassungsrechtlich befugt.“ Da mit soll die Flut an Paketen voller ge sundheits- und sicherheitsgefährenden der Produkte eingedämmt werden. „Diese Abgaben sollen direkt dem hei mischen Fiskus zufließen.“ Das hat einen doppelten Effekt: Zum einen wird Geld frei, mit dem die Schuldenlast des Bun des gesenkt werden kann, zum anderen wird der Standort Österreich entlastet. Weitere Infos: www.initiativeoesterreich2040.at 2040 ÖSTERREICH INITIATIVE FÜR DIE ZUKUNFT UNSERER KINDER FORDERUNG „Gebühr auf China-Pakete“ an Minister Marterbauer Zum Schutz des österreichischen Han dels braucht es eine Abgabe auf chinesi sche Billigpakete. Status: OFFEN FORDERUNG „Flat Tax auf Überstunden und für Pensionisten“ an Ministerin Schumann Bereitschaft zur Mehr-Leistung muss sich auszahlen und braucht eine steuer liche Entlastung. Status: Statt Flax Tax für Pensionisten kommt ein 15.000-Euro-Frei- betrag – ERLEDIGT Flat Tax auf Überstunden: OFFEN 81 TAGEN SEIT der China-Konzern lenkte ein. Pädophilen-Spielzeug? EU-Regelung gut – aber es geht besser.
* QUELLE: STIFTUNG WARENTEST, **QUELLE: WIRTSCHAFTSKAMMER OÖ FOTOS: MINISTER(IN): BKA/ANDY WENZEL (3), ANTONIOSOLANO/ISTOCK/GETTY IMAGES, MAURITIUS IMAGES/SKORZEWIAK/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS
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