Weekend Family Business Wien 2026 KW16

THEMA

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KAMMER SCHLANKER MACHEN Grundtenor der Beitrags-

siv ein und sind auch Anlaufstelle, bei der sich Unternehmen melden können, wenn der Schuh drückt. Ich kann ver sprechen: Wir bleiben am Ball.

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zahler: Die Kammer sei zu sehr von Funktionärsstrukturen geprägt und zu weit vom Alltag kleiner Unter nehmer entfernt. Braucht es weni ger Gremien und mehr Praxisnähe? Wie soll das konkret aussehen? Der Reformprozess für die WKÖ und die gesamte Organisation läuft – und zwar unter Einbindung aller Fraktionen und Landesorganisationen. Schon bei meinem Antritt habe ich gesagt: Es wird alles hin terfragt und analysiert, mit dem klaren Ziel vor Augen, die Wirtschaftskammer noch moderner, effizienter und mitglie derorientierter zu gestalten. Erste Maß nahmen werden wir im Juni präsentieren. Ich bitte um Verständnis, dass ich dem Reformprozess nicht vorgreifen kann. MEHR NUTZEN FÜR DEN KAMMERBEITRAG Viele kleine Unterneh mer fragen sich, wofür sie über haupt ihren Pflichtbeitrag zahlen. Welche konkreten Leistungen wol len Sie für KMU ausbauen, damit der unmittelbare Nutzen klar sicht bar wird? Wir haben in der WKO ausgewiesene Expertinnen und Experten für unter schiedlichste unternehmensrelevante Rechtsbereiche – etwa Wirtschafts-, Arbeits-, Steuer- oder Betriebsanlagen recht. Auch zu Förderungen, Außen wirtschaft sowie Aus- und Weiterbil dung beraten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter österreichweit persön lich. Zusätzlich bieten wir Netzwerk möglichkeiten und branchenspezifische Veranstaltungen. Gleichzeitig sind Die Netzwerkerin: Schultz zeichnet erfolgreiche Unternehmerinnen aus. Als Chefin eines familiengeführten Tiroler Tourismuskonzerns, den sie gemeinsam mit ihrem Bruder leitet, ist sie selbst eine. Nun will sie die Kammer wieder näher an ihre Klientel heranführen. Ô 7

FÖRDERUNGEN VEREINFACHEN

Gerade KMU klagen da rüber, dass sie Förde

Sooo hoch! Harald Mahrer, der Vorgän ger von Schultz, stolperte über astrono mische Pläne zur Gehälter-Erhöhung.

rungen kaum nutzen können, weil die Anträge zu kompliziert sind. Wie wollen Sie das Fördersystem radikal vereinfachen? Die Bundesregierung hat im Bürokratie Abbaupaket von Dezember 2025 einen bundesweiten digitalen „One-Stop-Shop für Förderungen“ über alle Förder-Ressorts angekündigt. Das bedeutet, dass alle not wendigen Behördenwege an einer zen tralen Stelle erledigt werden können, statt mehrere Behörden einzeln aufsuchen zu müssen. Das geht klarerweise nicht von heute auf morgen – aber wir nehmen die Regierung beim Wort und stehen bei der Umsetzung gerne zur Seite. KMU-STIMME STÄRKEN de Unternehmen – viele davon Ein Personen-Unternehmen oder Fami lienbetriebe. Wie stellen Sie sicher, dass ihre Interessen stärker gehört werden als jene großer Konzerne? 5 Die Wirtschaftskammer vertritt Hunderttausen

Mit über 360.000 Unternehmen stellen EPU einen wichtigen Teil unserer Mit glieder dar. Ob klein oder groß – das macht in der Wirtschaftskammer keinen Unterschied. Die gesetzliche Mitglied schaft stellt sicher, dass alle Unterneh men – unabhängig von Größe, Branche oder wirtschaftlicher Stärke – und damit gerade auch EPU und Familienbetriebe eine starke Interessenvertretung haben und nicht nur jene, die es sich leisten kön nen. Unser Maßstab ist nicht die Finanz kraft, sondern die Gleichwertigkeit aller Betriebe. Das schafft Solidarität, Aus gewogenheit und einen verpflichtenden Interessenausgleich zwischen Branchen und Unternehmensgrößen. Darüber hin aus unterstützt die Wirtschaftskammer ihre Mitglieder im Geschäftsalltag mit einem breiten und zugleich für die ein zelnen Bedürfnisse maßgeschneiderten Serviceangebot.

FOTOS: OBEN: APA-IMAGES / KURIER / JUERG CHRISTANDL, UNTEN: APA-IMAGES / OTS / NADINE STUDENY

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