Weekend Magazin Wien 2026 KW06
VW T-ROC R-LINE ETSI DSG V Leistung: 150 PS V Verbrauch (WLTP): 5,8 Liter V Verbrauch Test: 6,5–7 Liter V Kofferraum: 475 Liter V Länge: 4,37 Meter
Verglichen mit dem Vorgänger hat sich extrem viel verändert. Der neue T-Roc hat vor allem eine für viele in teressante und praktische Größe.
MOTORTEST
T-Roc: von wegen „Mini-Roc“
GEWACHSEN. Die Deutschen haben dem neuen T-Roc Wachstumshormone verpasst. Stolze zwölf Zentimeter länger als der Vorgänger und um einiges erwachsener fährt das SUV vor. Kratzt er gar an der Verkaufs-Stoßstange des Tiguan? Von Werner Christl
B ei manchen angeblich neuen Modellen fragt man sich, ob da über haupt etwas erneuert wurde. Der T-Roc hat sich aber enorm verändert. Vor allem ist er gleich um zwölf Zenti meter in der Länge auf 4,37 Meter gewachsen, der Kof ferraum hat nun stolze 475 Liter Volumen zu bieten. Das sind fast 100 Liter mehr als beim VW Golf! Dazu hat er einen längeren Radstand und optisch wurde sowieso kräf tig Hand angelegt. Wir schät zen, dass das Design viele Freunde finden wird. Alles wirkt sportlich, ohne in die Polarisierung abzugleiten. Durch die gesteigerte Länge gibt es auch mehr Platz. Das fällt insbesondere auf den hinteren Rängen auf. Und das Cockpit? Nachdem sei nem Vorgänger teilweise nachgesagt wurde, dass er ei nen hohen Hartplastikanteil
Wie fährt sich der T-Roc? Ausgestattet mit einem 1.5-eTSI-Turbobenziner und Mildhybrid bringt der Deut sche 150 PS auf die Straße (Spitze 212 km/h). Speziell im Sportmodus reicht das ab solut. Bis auf einige Mini- Gedenkzehntelsekunden – beim beherzten Anfahren – ein flottes Aggregat. Die Vor derräder des Fronttrieblers
sind da oft überfordert. Wirklich überrascht hat uns aber das Fahrwerk. Das ist definitiv eine Klasse höher zu bewerten! Der Startpreis liegt bei 29.900 Euro für den 115-PS-Mildhybrid. Die ge testete R-Line kostet 42.990 Euro. Diesel oder Plug-in gibt es nicht. Ein Zwei-Liter-Ben ziner mit Allradantrieb 4Mo tion ist im Anmarsch. V
habe, hat man die Kritik er hört und sich sichtlich be müht. Der Materialmix wirkt hochwertig, und alles findet sich dort, wo man es erwar tet. Kein Suchen und die wichtigsten Knöpfe sind nicht auf den Screen gewan dert, wodurch man abgelenkt würde. Im Bereich der Mit telkonsole gibt es wieder ei nen „Dreh- und Drückschal ter“, der Fahrmodi und Laut stärke regelt. Die Automatik wird, wie schon in den ID-Modellen, über einen kleinen Wahlhebel seitlich des Lenkrades bedient. Und – herzlichen Dank – die akustische Geschwindig keitswarnung kann man via Screen ganz easy abschalten. Eingebaut ist auch ein KI-Sprachassistent, der tat sächlich gut funktioniert. Dass ChatGPT als Grundlage manchmal Blödsinn von sich gibt – da kann VW nix dafür.
FOTOS: WERNER CHRISTL
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