Weekend Magazin Wien 2025 KW37
EXPERTEN TIPP
Dr. Eva Maria Zito Ganzheitliche ästhetische Medizin, Akupunktur, Akupressur
Genetische Voraussetzungen sowie individuelle und gesellschaft liche Lebensbedingungen sind entscheidend. Kristina Hütter-Klepp (Fachärztin für Allgemeinmedizin und Familienmedizin) Corina Madreiter-Sokolowski (Professorin für Molekulares Altern an der Medizinischen Universität Graz) &
Was ist die ZiTO-Methode, welche Effekte sind zu erwarten und für wel che Anwendungsfälle ist die Behand lung besonders gut geeignet? Die ZiTO-Methode dient der natürli chen Gewebsreparation und Repo sitionierung der Gesichtszüge und verhilft vielen Patientinnen und Pa tienten nachhaltig zu einem jugend licheren Aussehen. Das Gesicht wird dabei mit natürlichen Regenerations mechanismen geformt – es handelt sich also um ästhetische Medizin ohne Nebenwirkungen oder irrepa rable Schäden. Der ganzheitliche Ansatz und die spezielle Nadeltech nik bringen eine Gesichtsverjüngung im Sinne gesunder Schönheit um bis zu zehn Jahre. Nachhaltige Ef fekte können so ganz ohne Narben oder den Einsatz von Chemie erzielt werden. Besonders geeignet ist die von mir über Jahre entwickelte Me thode zur Behandlung von Nasola bial-, Marionetten- oder Lippenfal ten, schlaffem Halsgewebe, schlaf fen Gesichtskonturen und Wangen senkungen. Nähere Informationen zur ZiTO-Methode und zu weiteren Behandlungsmöglichkeiten im Be reich der ästhetischen Medizin so wie Kontaktdaten zur Vereinbarung eines persönlichen, unverbindlichen Beratungsgesprächs finden Sie on line unter: www.zitomethode.at Schönheit ohne Chemie & Narben
FOTO: CHRISTIAN JUNGWIRTH
der gesunden Lebensspanne. Hilf reich sind auch ein ausgeglichener Lebensstil und ausreichende Rege neration – bevor Krankheiten ent stehen. Doch nicht für jeden oder jede ist hier der Handlungsspiel raum gleich groß: Zünglein an der Waage könnten bestimmte Genva rianten sein. „Diese können etwa das Risiko für Krebs oder Atherosk lerose deutlich erhöhen, sodass bei entsprechender familiärer Vorge schichte eine frühzeitige Diagnostik und gezielte Gegenmaßnahmen be sonders wichtig sind“, so die Auto rinnen des Buches „Der Code zum Jungbleiben“, das im Dezember er scheint. Langlebigkeits-Gen Umgekehrt gibt es auch genetische Abwandlungen mit lebensverlän gernder Wirkung: etwa bestimmte Ausprägungen des FOXO-Gens, die bei vielen Langlebigen vorkommen. „Interessanterweise lässt sich auch die Aktivität des FOXO-Gens durch einen gesunden Lebensstil wie eine moderat kalorienreduzierte Ernäh rung noch steigern“, erklärt Madrei
ter-Sokolowski. „Wir können also genetische Risiken durch günstige Lebensgewohnheiten abmildern und genetische Potenziale positiv beeinflussen.“ Auch neue Ansätze zur Bestimmung des biologischen Alters lieferten ihrer Meinung nach „interessante Perspektiven“, wobei dafür meist Blutzellen analysiert werden. Für eine genaue Aussage seien diese Bluttests aber nur einge schränkt geeignet, sagt die Forsche rin. „Selbst bei einem ‚beschleunig ten biologischen Alter‘ bleibt unklar, welches Organ betroffen ist.“ Offene Beweislage Bei Nahrungsergänzung bleibt das Duo ebenso vorsichtig: Viele bewor bene „Longevity-Booster“ wie Sper midin, Resveratrol, Fisetin, NAD+ oder Coenzym Q10 hätten zwar in vorklinischen Testungen vielver sprechende Resultate geliefert, „al lerdings fehlen bislang verlässliche klinische Testungen am Menschen, die eine sichere Dosierung und eine nachweisliche Wirkung auf den Alterungsprozess belegen“, sagt Hütter-Klepp. V
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