Weekend Magazin Salzburg 2026 KW13

EXPERTEN TIPP

Prim. Prof. h.c. Univ. Doz. Dr. Helmut G. Weiss MSc., FEBS

Prähabilitation bedeutet die Stärkung der funkti onellen, physiologi schen und psychosozi alen Reserve eines Pa tienten vor einer ge planten Operation, um die Belastbarkeit ge genüber chirurgischem Stress zu verbessern. Dies erfolgt durch kör perliches Training, Er nährungsoptimierung zur Korrektur von Man gelzuständen und aus reichende Proteinver sorgung sowie psycho soziale Interventionen und Schulungen zu ge sunden Lebensgewohn heiten wie Rauchstopp oder reduziertem Alko holkonsum. Studien zeigen, dass bereits eine 4-wöchige Präha bilitation Körperfunktio nen und Lebensqualität verbessert. Prähabilitation vor jeder OP

Nach dem kalten Winter braucht die Haut ausreichend Feuchtigkeit.

Fußmaske Im Winter sind die Füße meist in dicke Socken und Schuhe eingebettet, wodurch sie trocken und rissig wer den. Ein Fußbad mit Meer salz oder Apfelessig für zehn bis 15 Minuten kann hier wahre Wunder wirken. Über schüssige Hornhaut lässt sich danach sanft mit Bimsstein oder Feile entfernen. Abends Urea-Creme auftragen und Baumwollsocken darüberzie hen – so werden die Füße in Nullkommanichts wieder ge schmeidig. Alternativ lösen spezielle Socken mit Frucht säuren oder Keratinase abge storbene Hautschuppen. Achtung: Letzteres bei emp findlicher Haut nur vorsich tig anwenden. Haut vorbereiten Bevor man die ersten Son nenstunden genießt, sollte die Haut auf den Jahreszei tenwechsel vorbereitet wer den. Feuchtigkeitsspender

wie Hyaluronsäure geben in Form von Masken oder Cremen Spannkraft, leichte Texturen ersetzen die schwe ren Wintercremes und anti oxidative Seren mit Vitamin C oder Niacinamid neutrali sieren freie Radikale und beugen zudem Pigmentfle cken vor. Das Um und Auf in Sachen Haut: Sonnenschutz. Ärzte empfehlen die tägliche Verwendung von Licht schutzfaktor 50. Die ersten intensiven Sonnenstrahlen erhöhen das Risiko für Son nenbrände, Hautkrebs und vorzeitige Hautalterung. Muttermalkontrolle Mit zunehmender Sonne braucht nicht nur die Haut selbst vermehrt Schutz, auch Muttermale können sich ver ändern. Daher ist ein jährli cher Check beim Dermatolo gen ratsam, um Auffälligkei ten möglichst früh und vor der sonnenintensiven Phase zu erkennen. Besonders auf

merksam sollte man sein, wenn die Male ihre Größe, Form oder Farbe verändern, plötzlich jucken, bluten oder neue Pigmentflecken entste hen. Blut-Check Der Winter zehrt oft mehr an unseren Reserven, als wir denken. Wenig Sonne, schwere Kost und weniger Bewegung können ihre Spu ren hinterlassen. Ein Blut bild schafft hier Klarheit: Es zeigt, ob etwa Vitamin D, Eisen oder Vitamin B12 im Keller sind oder ob die Schilddrüsenwerte aus dem Gleichgewicht geraten sind. Statt wahllos zu Nahrungs ergänzungsmitteln zu grei fen, lassen sich mögliche Defizite gezielt und ärztlich begleitet ausgleichen. Das spart nicht nur Geld, son dern bringt den Stoffwechsel wieder auf Kurs und sorgt für neue Energie zum Start in den Frühling. V

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