Weekend Magazin Salzburg 2025 KW35
Georg Grundbichler (Salzburg Wohnbau), Vincenzo Königsdorfer (RHZ Bau), Eduard Artner (Baumit), Thomas Maierhofer (Salzburg Wohnbau), Heimo Berger (Leube)
Ressourcenschonendes Bauen in Hallein SALZBURG WOHNBAU UND REDUCE25. Mit dem Innovationsvorhaben REDUCE25 entsteht in der Salzstadlstraße in Hallein ein neues Wohnbauprojekt. Ziel ist, den Materialverbrauch im Wohnbau um ein Viertel zu senken – bei gleichbleibender Qualität. Salzburg Wohnbau arbeitet dafür mit der Baumit GmbH, Leube und weiteren Partnern zusammen. V on Beginn an wurde auf eine ressourcen schonende Gesamt mit guter Dämmung und ho her Wohnqualität.
wir die Möglichkeiten auf, mit intelligenter Planung und – als zentrales Element – der 3D-gedruckten Decke im auf gehenden Rohbau eine Mate rialeinsparung von 25 Prozent zu realisieren. Das ist ein star kes Zeichen dafür, wie Bau herr, Planer, Baufirma und In dustriepartner gemeinsam Verantwortung übernehmen und Innovation mit Nachhal tigkeit verbinden können – denn das Material, das wir nicht brauchen, ist das Beste“, betont Thomas Maierhofer, Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau. V
arbeit mit mehreren Partner betrieben in Österreich. Bau mit übernimmt dabei die Ge samtkoordination, Qualitätssi cherung sowie die logistische Koordination der rund 800 m² Deckenfläche. Das Ergebnis: 34 Prozent weniger Beton (das entspricht rund 14 LKW-La dungen) und 26 Prozent weni ger Stahl (zwölf Tonnen). So werden 21 Tonnen CO₂ einge spart – das entspricht der jähr lichen Bindung einer sechs Hektar großen Waldfläche. Bauweise von morgen Bei dem Projekt wird Leube GreenTech KOMBI ZEMENT eingesetzt. Als erster österrei chischer Zementhersteller brachte Leube einen CO₂-re duzierten Zement vom Typ CEM II/C auf den Markt, der pro Tonne bis zu 25 % weniger Emissionen verursacht. „Durch dieses Projekt zeigen
Ein Viertel weniger Ma terial – volle Qualität Erstmals in Österreich wird in einem mehrgeschoßigen Wohnbau eine 3D-gedruckte Decke eingesetzt. Digital ge plante Aussparungskörper werden im 3D-Druck gefertigt und in die Ortbetondecke in tegriert. Die Hohlräume ver ringern das Volumen und spa ren Beton und Stahl – ein Viertel weniger Materialein satz, ohne Kompromisse bei Stabilität, Komfort und Ge staltungsmöglichkeiten. Die Planung und Produktion der Aussparungskörper, die in die Ortbetondecke eingesetzt werden, erfolgt in Zusammen
bauweise geachtet. Neben ei ner neuartigen Deckenlö sung kommen der Wandauf bau futureBloc und umwelt freundliche Baustoffe zum Einsatz – darunter Recy cling-Beton und ein CO₂-re duzierter Zement von Leube. Sie verbinden Nachhaltigkeit
ANZEIGE BILDER: DAVID WEDENIG
Mehr Informationen: www.salzburg- wohnbau.at
Die Beton-Aussparungs körper werden mittels 3D-Druckverfahren gefertigt.
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