Weekend Magazin Salzburg 2025 KW35
ANGELINA JOLIE
INES DE RAMON
BRAD PITT
DIE COBRA: SPEZIALEINHEIT MIT BISS
BEUTESCHEMA? BEZIEHUNGSMUSTER DER STARS
NR. 10 • 28./29. AUGUST 2025
SALZBURG
SCHUL-REKORDE SO KURIOS KANN BILDUNG SEIN TALK OLIVER
ÖSTERREICHISCHE POST AG, RM 20A042141 K, 4020 LINZ
GLASNER DER FUSS BALLGOTT IM INTERVIEW
KEINE LUST AUF LUST ? NACHHILFE IN SACHEN LIEBESLEBEN
Barcelona, Alicante & Dubai
FOTO DER WOCHE
SCHWEBENDES WUNDER. Der Legende nach wird der „Goldene Fels“ nahe der Stadt Kyaiktiyo in Myanmar nur von zwei Haaren Buddhas im Gleich gewicht gehalten. Daher kleben Pilger Blattgold an den heili gen Felsen, der die Form eines Menschenschädels hat. Frauen dürfen das Heiligtum übrigens nicht berühren.
FOTO: DARRENSP/ISTOCK EDITORIAL/GETTY IMAGES COVERFOTOS: INES DE RAMON & BRAD PITT: MAURITIUS IMAGES/NILS JORGENSEN/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS; ANGELINA JOLIE: MAURITIUS IMAGES/HYPERSTAR/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS; HG: OLGA GILLMEISTER/ISTOCK/GETTY IMAGES; COBRA-MANN: BMI/GERD PACHAUER; LANDSCHAFT: DIAMONDS-OF-NATURE/ISTOCK/GETTY IMAGES; HIMMEL: DETAILFOTO/ISTOCK/GETTY IMAGES; MONTAGE: WEEKEND MAGAZIN; KUSSBILD: KOVACSALEX/ISTOCK/GETTY IMAGES WEEKEND MAGAZIN | 3
STORYS
Cobra Spezialeinheit mit Biss
WAS KANN DIE COBRA? Wenn die Cobra aus rückt, geht es um Sekunden. Einsätze wie der Amoklauf in Graz, Geiselnahmen oder Terror verlangen höchste Präzision. Dahinter stehen Menschen, die ständig trainieren, oft ihr Leben riskieren – und trotzdem keine Privilegien genießen, wie Oberstleutnant Wolfgang Schwaiger aus der Praxis des Einsatz- kommandos berichtet. Von A. Hamedinger
G raz, 09:43 Uhr. Bei der Polizei geht ein Notruf ein. An einer Schule kam es zu einem Amok lauf. Wenige Minuten später sind die Einsatzkräfte vor Ort, darunter auch Ein heiten der Cobra. Oberstleutnant Wolf gang Schwaiger, einer der Beamten des Sondereinsatzkommandos, erinnert sich: „Wenn man zu einem derartigen Einsatz gerufen wird, kann man nicht vorherse hen, was einen erwartet, und man muss auf alles vorbereitet sein.“ Nachdem sei ne Kollegen den Tatort gesichert hatten, übernahmen Schwaiger und sein Team eine spezielle Aufgabe. Die Wohnung des Attentäters musste gesichert und unter
sucht werden. „In so einem Fall weiß man nie, ob sich dort noch eine gefährli che Person aufhält oder Sprengfallen an gebracht sind, deswegen gilt es auch hier, besonders vorsichtig zu sein“, sagt Oberst leutnant Schwaiger, der erklärt: „Bereits bei Anfahrt zum Einsatzort versetzen wir uns in mögliche Szenarien, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein.“ Dienst ist gefährlich Einige Zeit später, der Einsatz ist ohne weitere Zwischenfälle beendet. Doch damit ist die Sache noch nicht ganz ab geschlossen. Schwaiger: „Gerade bei solchen dramatischen Einsätzen ist es
ganz wichtig, sich mit Kollegen auszu tauschen und mit Einsatzpsychologen über das Erlebte zu reden. Dieser Rück halt im Team ist entscheidend, um lang fristig gesund zu bleiben.“ Doch wie geht eigentlich die Familie, die Partnerin mit der tagtäglichen Gefahr um, die im Ein satz wartet? Schwaiger: „Familienmit glieder können damit in der Regel gut umgehen, denn sie wissen, welch ge fährlichen Beruf wir ausüben.“ Auch im Ausland im Einsatz Amokläufe oder Geiselnahmen sind in Österreich gottlob selten. Die Polizisten des Sondereinsatzkommandos
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Mehr als 400 Polizisten in ganz Österreich gehören zum Einsatz kommando Cobra.
FOTOS: HIMMEL: DETAILFOTO/ISTOCK/GETTY IMAGES, FLUSS: DIAMONDS-OF-NATURE/ISTOCK/GETTY IMAGES, BMI/GERD PACHAUER
Cobra können sich dennoch nicht über zu wenig Arbeit beschweren. Schließlich unterstützen sie ihre Polizeikollegen bei Festnahmen oder Hausdurchsuchungen und sorgen als Air-Marshals auf Flügen für Sicherheit. Und auch im Ausland, etwa bei der Sicherung oder Evakuie rung von Botschaften, werden sie tätig. Schwaiger: „So waren wir etwa in Kiew oder im Irak im Einsatz.“ Aber auch bei Einsätzen im Ausland wird beispielswei se gerne auf Unterstützung aus Öster reich zurückgegriffen: „2016 unterstütz te das Einsatzkommando die deutsche Polizei beim Terroranschlag in Mün chen, 2017 in Hamburg beim G20-Gip feltreffen, im Jahr 2019 die ungarische Polizei mit Einsatztauchern bei einem schweren Schiffsunglück auf der Donau, im Jahr 2020 mit Spezialeinsatzkräften inklusive hochmoderner technischer Ausrüstung und gepanzertem Fahrzeug in Griechenland bei der Grenzsicherung und im Jahr 2021 die Grenzpolizei in Li tauen“, erzählt Schwaiger. Keine Privilegien Stellt sich die Frage, wie man über haupt zum Einsatzkommando (EKO) Cobra kommt? Bewerber müssen zu nächst bei der Polizei tätig sein, min destens zwei Jahre Berufserfahrung so wie eine hohe körperliche und psychi sche Belastbarkeit mitbringen. Danach folgt ein strenges dreitägiges Auswahl
verfahren mit Sporttests, Schießübun gen, medizinischen Checks und psy chologischen Eignungsprüfungen. Nur ein Bruchteil der Kandidaten, etwa 10 Prozent, besteht dieses Verfahren. Anschließend absolvieren die Anwär ter eine sechs Monate dauernde Spe zialausbildung, in der sie Nahkampf, Sprengen, Fallschirmspringen, Perso nenschutz und Antiterrortaktiken er lernen. „Die Anforderungen, die not wendig sind, um beim EKO Cobra tä tig zu sein, werden selbstverständlich jährlich überprüft. Damit wird sicher gestellt, dass wir den Anforderungen jederzeit gewachsen sind.“ Scheidet man aus der Cobra aus, wird man wie der seiner ursprünglichen Dienststelle zugeteilt. Besondere Privilegien genie ßen Cobra-Beamte übrigens keine, wie Schwaiger erklärt: „Wir erhalten die gleiche Entlohnung wie jeder andere Polizist.“ Der Reiz der Tätigkeit liegt also nicht im finanziellen Vorteil, son dern in der Aufgabe selbst: Teil einer hoch spezialisierten Einheit zu sein, die im Ernstfall binnen Minuten Leben ret ten muss. Immer auf der Höhe der Zeit Die Tätigkeit bei der Cobra bedeutet auch ständige Weiterentwicklung. Ein besonderer Einschnitt war der Beginn der Terrorwelle in Europa im Jahr 2015. „Wir mussten uns taktisch auf die neue Bedrohungssituation einstel len. Zudem wurde auch viel in unsere Ausrüstung – etwa in Spezialfahrzeu ge, modernste Schutzkleidung oder ballistische Helme – investiert. In die sem Zusammenhang wurde auch die Zusammenarbeit zwischen Spezial einheiten anderer Länder ausgebaut und intensiviert“, erklärt der Oberst leutnant. V
DAS IST DIE COBRA
n Namensgebung: Der Name „Cob ra“ ist auf die US-amerikanische Fernsehserie „Kobra, überneh men Sie!“ (Originaltitel: „Mission: Impossible“) zurückzuführen. Ein Journalist verglich die österreichi sche Spezialeinheit mit dieser fikti ven „Kobra“ und verlieh ihr so den Namen. Seit 2002 trägt die Einheit offiziell den Beinamen Cobra. n Leistungsvergleich: Beim Ver gleichswettkampf CTC (Combat Team Conference), den soge nannten olympischen Spielen der Spezialeinheiten, holte das Wettkampfteam der Cobra in den Jahren 2003 und 2015 den Sieg. Aber auch in den letzten Jahren gelangen EKO-Cobra-Beamten bei diversen nationalen und internatio nalen Bewerben mehrere Spitzen platzierungen. n Schnell vor Ort: Die Beamten der Cobra sind an mehreren Stand orten im gesamten Land statio niert. Der Hauptsitz befindet sich in Wiener Neustadt, Niederöster reich, wo auch die Ausbildungs- und Einsatzzentrale untergebracht ist. Weitere operative Standorte befinden sich in Wien, Graz, Linz und Innsbruck. Zusätzlich gibt es Außenstellen in Klagenfurt, Salzburg und Feldkirch. Somit ist sichergestellt, dass das ge- samte Bundesgebiet innerhalb von 70 Minuten erreicht werden kann.
„Die Anforderungen, die notwendig sind, um beim EKO Cobra tätig zu sein, werden selbstverständlich jährlich überprüft.“ Wolfgang Schwaiger Oberstleutnant EKO Cobra
FOTOS: FOTOS: DSE/EKKO COBRA, BMI/GERD PACHAUER
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Dieser Maturastreich ging ordentlich in die Hose: weekend.at/maturastreich-strafe
EXTREM. Während heimische Schüler bald wieder ihre Schultaschen packen, legen Kinder anderswo täglich 40 Kilometer zu Fuß zurück, lernen auf 5.100 Metern Höhe oder müssen vor dem Unterricht selbst das Klassenzimmer putzen. Von Andreas Hamedinger Schule am Limit
Lernen im XXL-Format 55.000 besuchen die größte Schule der Welt im indischen Lucknow. Auf der City Montessori School unterrichten rund 1.200 Lehrkräfte. Zum Vergleich: Eine durchschnittliche Schule in Öster reich hat rund 200 Schüler 23 Lehrer.
5.100 Meter So hoch liegt die höchstgelegene
Schule der Welt in der peruanischen Berg werkstadt La Rinconada. Die höchstgele gene Schule Österreichs ist die Hauptschule Prägraten am Großvenediger in Osttirol (1.400 Meter).
Putz-Pädagogik 10 bis 20 Minuten müssen Schüler in Japan täglich Klassenzimmer, Flure und Toiletten putzen. Die
Reinigungszeit, o soji genannt, soll Verantwortungsgefühl, Res pekt und Achtsamkeit der Kinder und Jugendlichen fördern.
Schulweg Marathon In der Region Sambesi in Namibia müssen manche Kinder bis zu 20 Kilometer zur Schule hin- und zurückgehen. Um den Unterricht nicht zu versäumen, beginnen manche daher ihren Marsch bereits um 4.30 Uhr.
Unbezahlbar 160.000 Euro pro Jahr beträgt die Jahresgebühr für die teuerste Schu le der Welt. Im Sommer werden die Schüler am Institut Le Rosey in Rolle am Genfersee unterrichtet. Im Winter findet der Unterricht an der „School of Kings“ im noblen Schweizer Skiort Gstaad statt. Gesamtkosten für zehn Jahre Schule: 1,6 Millionen Euro. 1,6 Millionen
Outback-Schulen In den abgelegenen Gebieten Australiens ler nen Kinder seit über 60 Jahren in der „School of the Air“ ganz ohne Klassenkameraden. Früher erfolgte der Unterricht per Funk, heute per Internet. Eisbären-Warnsystem In den arktischen Regionen Kanadas gibt es an den Schulen spezielle Alarmsysteme gegen Eisbären. Lehrer haben zur Abschreckung der Bären auch häufig Signalpistolen mit. Happy-Hour-Unterricht Bhutan hat ein offizielles Bildungskonzept ein geführt, das die Prinzipien des Bruttonational glücks (GNH) im Schulunterricht verankert. Ziel ist eine ganzheitliche Bildung – akademisch, emotional, sozial und ökologisch.
597 nach Christus
wurde die The King’s School im engli schen Canterbury gegründet. Sie gilt als älteste durchgehend betriebene Bildungs stätte der Welt. Die älteste noch beste hende Schule Österreichs ist das 1140 gegründete Stiftsgymnasium Melk.
227 Millionen Kinder
im schulpflichtigen Alter gehen laut UNICEF nicht zur Schule.
FOTOS: FAHNEN: BROSKO/ISTOCK/GETTY IMAGES, HINTERGRUND TAFEL: CHINNAPONG/ISTOCK/GETTY IMAGES, BERGE: VECT0R0VICH/ISTOCK/GETTY IMAGES, FORMELN: HOWLETTERY/ISTOCK/GETTY IMAGES, LAPTOP: RETANN/ISTOCK/GETTY IMAGES, BESEN/KÜBEL: KOLOMIIETS IRYNA/ISTOCK/GETTY IMAGES, PINSEL/BLEISTIFTE: VERANOVERDE/ISTOCK/GETTY IMAGES, FLIPCHART: IAM-CITRUS/ISTOCK/GETTY IMAGES
WEEKEND MAGAZIN | 9
Der Turniersieg beim BILLA-Cup in Hallein ging an den SV Wals-Grünau.
BILLA-Cup in Hallein SPORTLICHES MITEINANDER. 14 U12-Teams aus Salzburg und Tirol trafen beim BILLA-Cup in der UFC Arena Hallein aufeinander. Der Turniersieg ging an den SV Wals-Grünau. A m 24. Mai 2025 wur de die UFC Arena Hallein zum Schau
Spende Neben den sportlichen High lights sorgten eine Hüpfburg, Zielschießen, das BILLA Maskottchen „Ferdl“ sowie eine Tombola in Hallein für Unterhaltung bei Groß und Klein. Insgesamt konnten dank der Tombolaerlöse 2.000 Euro gesammelt wer den, die dem sozialen Zweck in Hallein zugutekommen. „Der BILLA Fußball-Cup in Hallein hat eindrucksvoll ge zeigt, wie viel Potenzial, Be geisterung und Fairness in unseren jüngsten Sportlerin nen und Sportlern steckt. Es freut uns besonders, dass wir mit dieser Veranstaltung nicht nur den Nachwuchs fördern, sondern gleichzeitig auch einen Beitrag für die Region leisten können“, so Hannes Gruber, BILLA Ver triebsdirektor für Salzburg und Tirol. V
Gruppenphase mit anschlie ßenden K.-o.-Spielen gegen einander an. Am Ende setz te sich der SV Wals-Grünau durch und holte den Tur niersieg vor dem UFC Sie zenheim und dem SV Grö dig 1948. Die beiden erst
platzierten Mannschaften qualifizierten sich für das große Bundesfinale am 28. Juni in der DATENPOL ARENA in Maria Enzersdorf (Niederösterreich), wo sich Admira Wacker zum Ge samtsieger krönte.
platz des regionalen BILLA Fußball-Cups: 14 U12 Teams aus Salzburg und Tirol traten in spannenden Matches im Rahmen einer
ANZEIGE FOTOS: BILLA AG/FMAISLINGER PHOTOGRAPHY
2.000 Euro aus Tombolaerlösen wurden für den sozialen Zweck in Hallein gespendet.
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Schulsachenbörse im FORUM 1 SCHULSTART. Am 9. September findet bereits zum vierten Mal der beliebte Salzburger Schulsachentausch statt. NEU ab 2025: Die Ausgabe wird zentral von 15.00 – 17.00 Uhr im Shopping-Center FORUM 1 am Salzburger Hauptbahnhof erfolgen. D er Schulbeginn im September kann ganz schön ins Geld Christian Reisinger und Doris Wlczek-Spanring von den Bewohnerservicestellen der Stadt Salzburg bei der Schul sachentauschbörse 2024.
gehen – deshalb gibt’s auch heuer wieder die große Schul sachenbörse der Stadt Salz burg. Gut erhaltene Schulta schen, Rucksäcke und andere Schulmaterialien wurden den ganzen Sommer über in vie len Salzburger Einrichtungen, Bewohnerservicestellen der Stadt Salzburg sowie im FORUM 1 gesammelt und werden am 9. September im Shopping- Center am Salz burger Hauptbahnhof ab 15.00 Uhr im EG neben Mül ler Drogerie ausgegeben. Gratis Schulmaterial Das Sortiment für die Ausga be reicht von sauberen und gut erhaltenen Schultaschen und Rucksäcken, Werkkoffer, Taschenrechner, Zirkel, Fe derpennale, Lineale, Jausen boxen, Zeichenutensilien bis hin zu Materialien für Techni sches Zeichnen. Schnell sein lohnt sich also allemal – auch weil FORUM 1 in Kooperati ANZEIGE FOTOS: CHRIS PERKLES, STADT SALZBURG/ROCIOESCABOSA
MUCK Töpfer und Illunis kreativ auszuleben. Dabei können die neu erworbenen Schulsachen unter Anleitung der Profis individuell gestal tet, personalisiert und nach Wunsch verschönert wer den. Zusätzlich können sich die Kids an der FORUM 1 Selfiebox austoben und ein Erinnerungsfoto mit nach Hause nehmen. V
on mit Müller Drogerie in diesem Jahr noch zusätzlich 300 Schulstart-Pakete zusam mengestellt hat, in denen sich schon ein Basis-Grundsorti ment mit allerlei Nützlichem für den Schulbeginn befindet. Die Ausgabe aller Schulmate rialien ist kostenfrei und so lange der Vorrat reicht. Und wer bei der Schulsachenbörse nicht für alles Benötigte fün dig wird, kann direkt bei Müller Drogerie seine Schul sachen noch ergänzen. DIY-Workshop Passend zum FORUM 1 Work shopprogramm „FORUM der
Kunst“ gibt es auch am 9. September für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, sich gemeinsam mit den Salz burger Künstlern Michael
FAKTEN
n Was: Stadt Salzburg Schulsachenbörse n Wann: Di., 9. September – 15.00 bis 17.00 Uhr n Wo: S hopping-Center FORUM 1 im EG bei Müller Drogerie
FORUM 1 Südtiroler Platz 13, 5020 Salzburg +43 662 45 80 45 www.forum1.at
WEEKEND MAGAZIN | 11
Ein Ort, der Staunen schenkt HANS PETER PORSCHE TRAUMWERK. Manchmal entdeckt man auf Reisen Orte, die man nicht mehr vergisst. Das Hans-Peter Porsche Traumwerk ist so ein Ort.
A m Rand des beschauli chen Anger im Berch tesgadener Land ent faltet sich eine Erlebniswelt für Jung und Alt, die glei chermaßen nostalgisch wie visionär ist. Ein stilles Ver sprechen an alle, die Spaß da ran haben, Neues zu erleben. Große kleine Welt Schon beim Eintreten wird klar: Hier geht es nicht um schnelle Sensationen, son dern ums genaue Hinschau en. In der 400 m² großen Mo delllandschaft rollen rund 90 Züge durch Alpenpanora men, Lichter dimmen sich, es wird Nacht, dann wieder Tag. Kleine Szenen sind mit sol
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liebevoll gestalteten Nikolausfeier. Tech nikbegeisterte kom men beim Porsche Collectors Day oder dem Cars & Friends Fest auf ihre Kosten – Veranstaltungen, die Sammler und Liebhaber aus ganz Europa anziehen. Aktu ell laden Sonderausstellungen wie „Fix und Foxi“ oder „Jubi läum der Legenden“ zum Ent decken ein. Fazit Ein Besuch im Traumwerk ist wie ein kleiner Zeit sprung – verbunden mit der Frage: Wovon habe ich frü her geträumt? Und was be geistert mich heute? Wer sich darauf einlässt, wird vielleicht mehr entdecken als erwartet. V
cher Liebe zum Detail gestaltet, dass man sich dabei ertappt, die Zeit zu vergessen. Nur ein paar Schritte weiter: Vitrinen mit historischem Blechspiel
zeug – sorgsam erhalten, teilweise über hundert Jahre alt. Darunter fein gearbeitete Schiffe, in denen noch heute kleine Dampfmaschinen ar beiten. Ganz neu: die „Mee reswand“, eine verspielte Ein ladung, in die Tiefen der Fan tasie einzutauchen. Auch draußen ein Erlebnis Draußen im Park locken Ei senbahnfahrten, ein Natur spielplatz und an Sonntagen sogar eine echte Dampflok. Familien verteilen sich über die Wiesen, Kinder winken
den Zügen zu. Wer möchte, kehrt im Restaurant oder dem neuen Gartensalon ein –entspanntes Ambiente mit Blick ins Grüne. Highlights Und dann sind da diese be sonderen Abende: Wenn das historische Spiegelzelt aus dem Jahr 1908 im Traumwerk Park zum Leben erwacht – bei Tanzveranstaltungen, Brauchtumsabenden oder der
Hans-Peter Porsche Traumwerk Zum Traumwerk 1 83454 Anger-Aufham, Deutschland (nahe Salzburg) Di-So 9.00 – 17.30 Uhr info@traumwerk.de www.traumwerk.de
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Gefahr für das Fundament unserer Wirtschaft FAMILIENBETRIEBE. Das Rückgrat der österreichischen Wirtschaft – die Familienbetriebe – geben Alarm. Die Rahmenbedingungen in unserem Land werden immer schlechter. Die „Initiative Österreich 2040“ will diesen Negativtrend stoppen und unser aller Wirtschaft wieder stärken.
S tellen Sie sich vor, die Republik Öster reich wäre ein Mensch. Wie würde er aussehen? Er wäre so massiv übergewichtig, dass er kaum noch stehen könnte. Die letz ten Jahre hat er sich von Schul den nach dem Motto „Koste es, was es wolle“ fett gefressen. Dabei hat er seine wichtigsten Organe, sein Herz und sein Rückgrat, massiv beschädigt. Organe, die diese Last haupt sächlich tragen müssen. Diese Organe sind die familien- und eigentümergeführten Unter nehmen in diesem Lande. Sie sichern rund zwei Drittel aller Jobs in der marktorientierten Wirtschaft. Dazu sind sie die größten Unterstützer von Sportklubs, Vereinen, Feuer 1 Ende der Life- style-Teilzeit: Österreich ist eine Teilzeit republik. Nur in den Nieder landen wird noch weniger Vollzeit gearbeitet. Das scha det dem Standort und treibt den Fachkräftemangel an. Die Initiative Österreich 2040 fordert daher: Wer we der Kinder noch Pflegefälle betreut bzw. nicht studiert und freiwillig in Teilzeit ar beitet – und damit auch we niger in das Sozialversiche rungssystem einzahlt –, muss durch Selbstbehalte mehr beitragen.
wehren und die Num mer-eins-Spender für soziale Zwecke. Sie kennen ihre Mit arbeiter beim Namen und ge ben ihnen Identität sowie Si cherheit. Es geht ihnen nicht um die rasche Gewinnmaxi mierung, sondern sie denken in Generationen. Stille Großmacht Familienbetriebe sind eine stil le „Großmacht“ ohne Lobby. Dafür sind die meisten zu klein (99,7 Prozent aller markt orientierten Unternehmen sind KMU unter 250 Mitarbei ter) und werden nicht gehört. Große Konzerne sind lauter und können drohen, etwa mit Abwanderung. Familienbe triebe können das nicht. Sie sind fest verankert und fühlen 2 Recht auf Mehrarbeit: Viele leistungsbereite Arbeit nehmer oder Pensionisten werden für ihre Bereitschaft, mehr oder länger zu arbeiten, heute bestraft. Durch eine steuerliche Flattax von nur 10 Prozent soll Mehrarbeit (mehr Stunden oder mehr Jahre) attraktiver werden. Das verbessert die Wettbe werbsfähigkeit des Landes und die finanziellen Möglich keiten des Einzelnen. Damit wird Leistung wieder belohnt und automatisch bleibt mehr Geld im Börserl.
2040 wieder an die Spitze zu rückbringen. Die Initiative wird von Familienbetrieben selbst getragen und von der Weekend Verlagsgruppe me dial unterstützt. Ziel ist es, mehr als 1.000 solcher Unter nehmen zu vereinen, um bei der Politik rasch für bessere wirtschaftliche Rahmenbe dingungen zu sorgen. Nur wenn jetzt Arbeitnehmer, Ar beitgeber und die Politik ge meinsam an einem Strang ziehen, kann der wirtschaftli che Standort Österreich wie der erfolgreich werden und eine massive Arbeitslosigkeit verhindert werden. Drei zentrale Forderungen wurden bereits an die Politik übermittelt:
sich Österreich verpflichtet. Wenn sie schwächer werden, so schwächt das den gesamten Organismus Österreich. Wenn sie aussterben, droht der Re publik ein Multiorganversa gen. Die Alarmsignale sind be reits unübersehbar: Viele Be triebe kämpfen um ihr Überle ben und die Gefahr einer mas siven Pleitewelle ist groß. Druck auf die Politik Doch es ist Rettung in Sicht. Die überparteiliche „Initiative Österreich 2040“ ist die In teressenvertretung all jener Familienbetriebe, die Öster reich am Leben und am Lau fen halten. Sie will den Orga nismus wieder fit machen, Herz und Rückgrat wieder stärken und Österreich bis 3 China lacht uns aus: So manches Schnäppchen bei Temu, Shein und Co. kommt uns teuer zu stehen. Der mas sive Leerstand in den Städten ist für diese Entwicklung ein stiller Zeuge. Die täglich 30.000 Pakete aus Fernost schaden unserer Wirtschaft und manchmal auch Leib und Leben. Während unsere Pro dukte hohe Qualitätsmaßstä be erfüllen müssen, wird das bei manchen Dumpingwaren unterwandert. Höhere Steu ern sollen dem Billigimport einen Riegel vorschieben.
Das sind die ersten drei For derungen, um Österreichs Wirtschaft wieder fit zu ma chen. Über die Entwicklung werden wir Sie laufend infor mieren. In diesem Sinne möchten wir an folgenden Song aus den 80ern erinnern: „Und jetzt wird wieder in die Hände gespuckt“ von Geier Sturzflug. Packen wir es also an! So wie es Familienbetrie be seit jeher gewohnt sind. Weitere Infos: www.initiativeoesterreich2040.at
2040 ÖSTERREICH INITIATIVE FÜR DIE ZUKUNFT UNSERER KINDER
GROSSBILD: TIERO/ISTOCK/GETTY IMAGES, WELLE: -STRIZH-/ISTOCK/GETTY IMAGES
WEEKEND MAGAZIN | 15
SALZBURG INSIDE
SALZBURG INSIDE
NEWS Frauensache
Das Land Salzburg bietet kostenlose Rechtsberatung für Frauen in Famili en-, Ehe- und Scheidungsfragen. Das Angebot kann per Mail (frauen-rechts beratung@salzburg.gv.at) oder Telefon (0662 8042 3233) genutzt werden.
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Neu im Chefsessel Suzuki Austria besetzt zwei Schlüs selpositionen neu: Automotive-Stra tege Markus Schröck übernimmt die Position des General Manager Sales & Marketing. Event-Profi Martin Wirthen stätter wird Marketing- & PR-Manager.
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Preis-Check Die AK hat die Preise von 53 Schularti keln bei fünf Online-Handelsketten und drei Filialen untersucht. Ein Vergleich lohnt sich: Die Preisunterschiede bei ein und denselben Produkten können bis zu 100 Prozent betragen.
Starker Impuls. Der Salzburger Bauernherbst feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Dass dieses Konzept erfolgreich ist, beweisen die Zahlen: Seit dem ersten Bauernherbstjahr 1996 hat sich die Be sucherzahl im ganzen Bundesland mehr als verdoppelt – von 150.000 auf rund 500.000. Die Nächtigungen zwischen September und Ok tober sind von rund 2 auf über 3,2 Millionen gestiegen.
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So viele Menschen betreuen 1.344 Mitarbeiter und 541 Freiwillige des Hilfswerks Salzburg pro Monat. Darunter 6.477 Senioren, 1.069 Kinder und 1.617 Jugendliche. ZAHL DER WOCHE 9.163
Pool wieder dicht Seit Mitte August sind die Sauna landschaft und der Infinity Pool des Paracelsusbads in der Stadt Salzburg wieder geöffnet. Nach monatelangen Arbeiten konnte das Leck am Dach-Außenpool repariert werden. Eine schadhafte Abdichtung der Fliesen hat zu einem Wasseraustritt geführt.
Digitale Baukultur Die Salzburg Wohnbau realisiert mit „REDUCE25“ den Einstieg in die digitale Baukultur. In Hallein entsteht erstmals ein mehrgeschossiges Wohn gebäude mit einer vorgefertigten Decke aus dem 3D-Drucker. Dadurch können 25 Prozent Material eingespart werden.
Nach der undichten Stelle wurde mit gefärbtem Wasser gesucht.
FOTOS: SLTG/FRANZ NEUMAYR, DAVID WEDENIG, STADT:SALZBURG/ALEXANDER KILLER
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SALZBURG INSIDE
SHORT TALK
Mit Mut zum Erfolg
Welche Modelle oder Inno vationen haben Sie persön lich am meisten begeistert? Am meisten fasziniert mich bis heute der Mazda MX-5 – vielleicht auch deshalb, weil ich in den 90er-Jah ren von meinem Vater ei nen geschenkt bekommen habe. Dieses Auto hüte ich seither wie meinen Augap fel. Aus technischer Sicht war für mich der Wankel motor die bedeutendste Innovation. Schon früh hat Mazda damit bewiesen, dass man den Mut hat, ei gene Wege zu gehen – auch abseits der üblichen Pfade anderer Hersteller.
Das Autohaus wurde einst von Ihrem Vater gegründet. Warum fiel die Wahl schon damals auf Mazda? Der japanische Autoher steller begann 1967 mit dem Export nach Europa, Ende der 1960er-Jahre ka men die ersten Fahrzeuge nach Österreich. Mein Va ter erkannte darin großes Potenzial: eine junge Mar ke mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis. 1970 gründeten wir unser Unternehmen und fünf Jahre später holten wir die ersten Mazda-Modelle in unser Haus, wo die Marke seither fest verankert ist.
Herr Kriechbaum, Ihr Unter nehmen feiert heuer sein 50-jähriges Jubiläum. Gibt es dazu besondere Pläne? Ja, wir freuen uns sehr über dieses Jubiläum und möchten die fünf Jahr zehnte Unternehmensge schichte gebührend feiern. Im September laden wir unsere Kunden, Partner und Wegbegleiter zu ei nem großen Fest ein. Zu sätzlich präsentieren wir zum Schulstart ein exklusi ves Sondermodell, den CX30 „50er Edition“. Au ßerdem wird es attraktive Aktionen rund um unsere Neuwagen geben.
Christian Kriechbaum Geschäftsführer Mazda Kriechbaum
FOTO: KRIECHBAUM
Herzliche Einladung!
Raus aus der Wanne, rein ins Duschvergnügen! Informieren Sie sich bei den Hausmessetagen von Viterma über Ihr neues Wohlfühlbad. Wir freuen uns auf Sie! Alle Infos finden Sie unter: www.viterma.com/hausmesse Ihre Fachbetriebe mit Schauraum: 5301 Eugendorf: Salzburger Straße 3 5600 St. Johann im Pongau: Hauptstraße 63 Oder jetzt gleich kostenlosen Beratungstermin vereinbaren: Tel. 0800 20 22 19
19. & 20. Sept. | 9 – 17 Uhr
SALZBURG INSIDE
HIGH LIGHTS
Radfieber. Am 4. und 5. September verwandelt sich die Salzbur ger Altstadt erneut in ein Radstadion: Bei den Cyclodome-Kriterien liefern sich internationale Profi-Fahrer packende Duelle. Am Donners tag treten zudem prominente Persönlichkeiten aus Sport, Show und Kultur beim Charity-Promirennen an, um mit sportlichem Einsatz Spenden für Herzensprojekte zu sammeln. www.cyclodome.at
L. Eidinger gastiert im Rockhouse.
5. September, 19.30 Uhr Klangvolle Zeitreise Von Walzer bis Rock’n‘Roll: Bei Pirnis Plattenkiste wird getanzt, gewünscht und gegrüßt – ein Abend voller Musikvielfalt, live im Museumsradio übertragen. www.diebachschmiede.at zurück: ein eklektischer Mix von Rap bis Techno, immer gegen den Mainstream. www.rockhouse.at V 6. September, 18 Uhr Flavourama Vol. XVII Salzburg wird zur Bühne der Street dance-Elite: Bei den Flavourama Finals battlen Hip Hop & House Tänzer aus aller Welt voller Energie und purer Leidenschaft. www.szene-salzburg.net 29. August, 22.30 Uhr Anti Disco Schauspielstar Lars Eidinger kehrt mit seiner „Anti Disco“ ins Rockhouse V
ZITAT DER WOCHE
Ich freue mich auf spannende Rennen und hoffe auf zahlreiche Zuschauer entlang der Strecke. Martin Zauner Sportlandesrat
Pride Festival Vom 29.8.–7.9. wird Salzburg bunt: Zehn Tage lang feiert die Stadt Vielfalt, Liebe und Gleichbe rechtigung. Das Pride Festival setzt ein klares Zeichen gegen Diskrimi nierung und für Respekt. Auf dem Programm stehen Partys, Work shops, Poetry Slam, Stadtführun gen, Talks und als Höhepunkt die große Pride Parade. www.hosi.at
Das Pride Festival verwandelt Salz burg in ein farbenfrohes Zeichen.
FOTOS: PETER KAADEN; CYCLODOMESALZBURG/WILDBILDFOTO; CARINA KAROLUS
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VERLAG
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Wohnen im Süden Salzburgs
Planungsenergieausweis je nach Haus von HWBSK 25, fGEE 0,69 bis HWBSK 38, fGEE 0,62
Bezug voraussichtlich August 2026
Fast alle Wohnungen bieten einen Ausblick auf den Gaisberg, die Festung, den Untersberg oder auf den Staufen Großzügige Parkanlage zwischen den Häusern Alle Wohneinheiten sind barrierefrei, mit Keller und haben entweder Gärten, Balkone oder Terrassen Energieeffizienz durch innovative Technologien mit einem intelligenten Temperaturmanagement D im Sommer kühl, im Winter warm Wer kann sich eine Wohnung kaufen? Sie sind ein*e EU-Bürger*in Sie sind förderungswürdig nach den Voraus setzungen der Salzburger Wohnbauförderung Sie nutzen die Wohnung selbst als Hauptwohnsitz Interesse geweckt? Bitte kontaktieren Sie uns.
Ihre Ansprechpartnerin: Mag. (FH) Sonja Kopf
+43 676 3461600 gneis@hoe.at
Visualisierung: © R.Flenreisz / Heimat Österreich / Strobl Architekten / Harder Spreyermann Architekten / Froetscher Lichtenwagner Architekten / Carla Lo Landschaftsarchitektur
Mehr Informationen unter: www.gneisfeldstrasse.at
Mojo Sushi Wer die Kombi aus All-you-can-eat und ausgefallener asiatischer Fusionsküche mag, ist hier richtig. Das neue Restaurant in der Vogelweiderstraße bietet eine vielsei tige Dinnerkarte – von Dim-Sum über Hot Pots und Reisgerichte bis hin zu gefüllten Temaki und speziellen Onigiri.
THE PLACES TO BE Die aktuellen Hotspots in Salzburg
NALU Reformer Der Hype rund um Reformer-Trai ning hat Salzburg längst erreicht – und mit ihm zwei neue Studios. Neben dem NALU im Maikai He lix-Gebäude (Europastraße) er öffnet in Kürze eins in der Mem bergstraße. Einzelsessions werden angeboten, für Einsteiger gibt es spezielle Kurse.
Neue Bar im Schloss Das Schloss Leopoldskron zählt zu den exklusivsten Eventlocations und Hotels im Bundesland Salzburg – mit der neuen Hotelbar soll nun aber ganz bewusst ein „Place to be“ für einheimische Tagesgäste entstehen. Die Meierhof Bar wurde nach dem Vorbild einer klassischen italienischen Apperitivo-Bar gestaltet und bietet ne ben einer großen Auswahl an Drinks auch italienische Snacks, tagsüber gibt´s in der dazugehörigen González Lounge hausgemachte Mehlspeisen.
FOTOS: MAIKAI, MOJO, SCHLOSS LEOPOLDSKRON/ RICHARD SCHABETSBERGER
20 | WEEKEND MAGAZIN
Sie formen. Wir performen. RAIFFEISEN PRIVATE BANKING. Sie formen Ihr Leben nach Ihren Wünschen. Wir performen verlässlich an Ihrer Seite.
auch den Rückhalt des Bran chenführers. Wir begleiten Sie mit umfassendem Fach wissen in den Bereichen Ver mögenserhalt, Vermögens wachstum, Generationenma nagement, Familienabsiche rung, Ruhestandsplanung und Immobilienmanagement. Verantwortungsbewuss te Vermögensberatung Verantwortung, Ethik, Trans parenz und Nachhaltigkeit stehen im Mittelpunkt unse res Handelns. Wir sind uns unserer Verantwortung ge genüber Ihnen und der Ge sellschaft bewusst und setzen alles daran, Werte zu schaf fen, die über den Moment hi nausgehen. Bei Raiffeisen Salzburg Private Banking geht es nicht nur darum, Ihr Vermögen mit größter Sorg falt zu verwalten, sondern auch darum, eine nachhaltige Zukunft für die kommenden
Generationen zu gestalten – unter Berücksichtigung ethi scher Grundsätze und größt möglicher Transparenz. Ausgezeichnete Vermö gensverwaltung Unsere Philosophie basiert auf einer langfristigen, ver trauensvollen Partnerschaft. Diese Werte spiegeln sich in den stabilen Beziehungen wi der, die wir über Jahre hinweg mit unseren Kund:innen pfle gen. Dank dieser Philosophie gehört Raiffeisen Salzburg Private Banking zu den füh renden Vermögensverwaltern im deutschsprachigen Raum. Bei der jüngsten Verleihung der Elite Report-Preise haben wir bereits zum 9. Mal die Höchstnote „Summa cum laude“ erzielt. Verliehen wird der prestigeträchtige Preis vom Fachmagazin ELITE RE PORT und dem HANDELS BLATT, Deutschlands
renommiertester Wirt schafts- und Finanzzeitung. Eine Festung für Ihr Vermögen Unsere Partnerschaft basiert auf Vertrauen, Integrität und Verlässlichkeit – Werte, die entscheidend für den langfris tigen Erfolg Ihrer finanziellen Zukunft sind. Raiffeisen ist da bei der richtige Partner. Unse re Finanzexpert:innen stehen Ihnen mit ihrem gesamten Fachwissen zur Seite. Raiffei sen Salzburg Private Banking bleibt die beste Adresse für jede Lebenssituation. V
W ie das Leben formt und wie Menschen ihr Le ben formen ist individuell und vielseitig – wir als Raiffeisen Salzburg Private Banking per formen dementsprechend für Sie. Die unterschiedlichen Le benssituationen verlangen eine einzigartige Performan ce. Unsere Kund:innen genie ßen sowohl den Komfort der persönlichen Betreuung durch Finanzexpert:innen als Seit Jahren für beste Vermögensberatung ausgezeichnet: Das Private Banking von Raiffeisen Salzburg.
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WEEKEND MAGAZIN | 21
Wenn Bewegung das Gehirn zum Lachen bringt PROJEKT „BE-GEISTERUNG“. Salzburg hat ein stilles, aber wachsendes Problem: Rund 3.400 Men schen leben hier mit Demenz. Pilotprojekt „Be-Geisterung – Beweg dich und dein Gehirn lacht“.
D er ASVÖ (Allge meiner Sportver band) Salzburg hat sich zwei Jahre lang nicht nur sportlich, sondern auch menschlich auf neues Ter rain gewagt. Mit dem Pilot projekt „Be-Geisterung – Beweg dich und dein Gehirn lacht“ stellte sich der Sport verband der Frage: Wie kann Bewegung nicht nur den Körper, sondern auch das Gehirn und das soziale Mit einander stärken – beson ders bei Menschen mit De menz? Mehr als Sport Es wurde Teilhabe und Be wusstsein geschenkt sowie echte Inklusion geschaf fen – genau so, wie es die österreichische Demenz strategie empfiehlt. Ob im SWH Liefering, in
Ein Miteinander, das bleibt
der Lebenswelt Aigen oder im Betreuten Wohnen am Donnenbergpark – die An gebote kamen zu den Men schen, nicht umgekehrt – barrierefrei und direkt in ih ren Alltag. Damit jeder mit machen konnte, egal ob mit körperlichen oder kogniti ven Einschränkungen. Von Brainwalks über gene rationenübergreifende Info veranstaltungen bis hin zu einem internationalen Be
nefizkonzert im Mozarte um zugunsten Menschen mit Demenz – jede Aktivität war ein klares Statement: Bewegung verbindet. Be gegnung heilt. Und das Wichtigste: Es wurde nicht einfach „für“ die Menschen gearbeitet, sondern mit ih nen. Wünsche und Ideen der Teilnehmer:innen flos sen direkt in die neuen Be wegungs- und Gedächtnis formate ein.
Partner wie die Demenz freundliche Stadt Salzburg, die Diakonie Salzburg, die ÖGK-Demenzservicestel le oder das ifz – Internationa les Forschungszentrum für so ziale und ethische Fragen ha ben das Projekt begleitet. Das Ergebnis: Ein Modell, das zeigt, wie Sport, Wissenschaft und Menschlichkeit Hand in Hand gehen können. V Einfache Übungen fürs Gehirn entdecken:
n 3.892 Betreuungskontakte n Über 1.000 Teilnehmende, die meisten über 70 n 7 neue Kurse, die auch nach Projektende bestehen bleiben n Ein neu geknüpftes Netzwerk aus Sozial- und Pflegeeinrichtungen in ganz Salzburg FAKTEN
ASVÖ Salzburg Itzlinger Hauptstraße 20 5020 Salzburg www.asvoe-sbg.at
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22 | WEEKEND MAGAZIN
Gesund & mobil bis ins hohe Alter FEELGOOD. Bewegung ist für uns alle die Basis, um bis ins hohe Alter gesund und mobil zu bleiben. Die gute Nachricht: Es ist nie zu spät, damit anzufangen! M it dem Feelgood Bewegungs konzept zirka 40 Minuten trainiert und aktiviert. Bewegungen wer den von den Geräten ge
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führt und der Wider stand der Geräte wird durch Ihren eigenen Krafteinsatz gesteuert. Prävention
Feelgood wirkt sowohl vorbeugend als auch therapeutisch und ist für alle gesundheitsbewussten Menschen, die fit bleiben oder werden wollen und sich in herkömmlichen Fitness zentren nicht so richtig wohl fühlen. Regelmäßiges Trai ning stärkt das Immunsys tem, kräftigt die Muskulatur und somit auch die Verlet
Wer Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkran kungen, Wirbelsäulenschäden, Osteoporose, Arthrose, etc. entgegenwirken möchte, der beginnt besser heute als mor gen damit, seinen Körper wie der regelmäßig zu bewegen. In angenehmer und ruhiger At mosphäre unterstützen 12 automatisierte Trainingsgerä te (die auf Basis medizinwis
senschaftlicher Forschungen entwickelt und produziert wurden) den Körper in seiner Bewegung. Jedes Trainingsge rät trainiert mehrere Muskel gruppen gleichzeitig und ist komplett sicher. Unsere ein zigartigen motorisierten Trai ningsgeräte bilden einen maß geschneiderten Trainingszir kel, der den ganzen Körper in
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WEEKEND MAGAZIN | 23
SALZBURG INSIDE
THOMAS RAFFL Fit mit 39 Das ist Raffls Geheimnis INTERVIEW. Thomas Raffl spricht im Interview über Teamgeist, Veränderungen im Eishockey- Sport und seine Vorfreude auf die neue Saison. Von Yunus E. Kurt
H err Raffl, Sie gehen nun in Ihre 15. Saison mit dem EC Red Bull Salzburg. Was mo tiviert Sie immer noch, jeden Tag aufs Eis zu gehen? Thomas Raffl: Das gemeinsame Arbeiten an einem Ziel. Die Challenge bleibt im mer gleich, egal wie oft man schon ge wonnen hat. Die Zeit mit den Jungs in der Kabine ist unbezahlbar – das kann man nur verstehen, wenn man Teamsport er lebt hat. Was hat sich im österreichischen Eishockey am meisten verändert? Thomas Raffl: Das ganze Spiel. Junge Spieler haben heute bessere Möglichkei ten, top Trainingsbedingungen und ein höheres Skill-Level. Um mithalten zu können, muss man sich ständig anpas sen und so hart trainieren wie sie. Sie haben das Training schon ange sprochen – wie verändert sich Trai
ning und Regeneration im Laufe der Karriere? Thomas Raffl: Ich war immer jemand, der mehr getan hat, als nötig. Jetzt geht es da rum, die vorhandene Stärke zu halten und gezielt an anderen Aspekten zu arbeiten. Erfahrung macht vieles leichter, aber kör perlich muss man auf Top-Level bleiben. Wie sieht ein typischer Tag bei Ih nen während der Preseason und während der laufenden Saison aus? Thomas Raffl: Ich bin ziemlich professio nell aufgestellt. Mein Tag beginnt meist um 6:30 Uhr. Wir machen uns gemein sam fertig – meine Frau, unsere Tochter und ich –, und ich sorge dafür, dass alles bereit ist, um meine Tochter in die Krabbelgruppe zu bringen. Ab 8 Uhr be ginnt mein Tag in der Halle, mit Trai ning bis ca. 14 Uhr. Danach Mittagessen, Heimfahrt und Zeit mit der Fa milie. Am Abend – je nach Körpergefühl
– folgt meist noch eine Einheit. Das ist nichts Anstrengendes, eher Mobilitäts-, Stretching- oder Relaxing-Einheiten wie Sauna. Im Großen und Ganzen habe ich sicher drei Mal pro Woche Doppeltage, die restlichen Tage sind nie komplett frei. Wenn ich mal einen freien Tag habe, schaue ich, dass ich dem Körper optimale Regeneration ermögliche – sei es 30 Minuten locker Radfahren oder ein Spaziergang. Die übrige Zeit nutze ich voll mit der Familie. Sie gelten mittlerweile als eine Le gende der Liga. Gibt es ein Spiel, an das Sie besonders gerne zurückden ken?
FOTOS: EC RED BULL SALZBURG
Thomas Raffl: Ich sehe mich nicht als Legende, sondern
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