Weekend Magazin Pinzgau 2025 KW04
ELON MUSK: MESSIAS ODER BÖSEWICHT?
VOLLGAS INS AUTO-JAHR 2025
NR. 1 • 23./24. JÄNNER 2025
ÜBERFLIEGER HEIMISCHE STARS VON MORGEN
ÖSTERREICHISCHE POST AG, RM 20A042141 K, 4020 LINZ
VINCENT KRIECHMAYR
ÖSTERREICH IM WM-FIEBER Land der Ski-Könige
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COVERFOTOS: AUTO: WERK/HERSTELLER; ELON MUSK: MAURITIUS IMAGES/IANDAGNALL COMPUTING/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS, ASTRONAUTENANZUG: ISTOCK.COM/GRANDEDUC, MONTAGE: WEEKEND MAGAZIN; HINTERGRUND: MAURITIUS IMAGES/STOCKTREK/MARK STEVENSON; VINCENT KRIECHMAYR: TIROLFOTO/ERICH SPIESS
FOTO DER WOCHE
VIELSEITIGE WASSERPFLANZE. Im Süden Bangladeschs werden rote Wasserlilien von schmalen Booten aus geerntet. Die Blätter der Wasserpflanzen – auf bengalisch „Shapla“ genannt – werden von den Einheimischen als Dekoration oder zum Kochen genutzt. In der bangladeschischen Kultur symbolisiert „Shapla“ zudem Reinheit, Spiritualität und Widerstandsfähigkeit.
FOTO: MAURITIUS IMAGES/MUSTASINUR RAHMAN ALVI/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS
WEEKEND MAGAZIN | 3
STORYS
Der Architekt einer neuen Weltordnung?
ELON MUSK. Stellt der exzentrische Multimilliardär tatsächlich eine veritable Gefahr für Freiheit und Demokratie dar oder handelt es sich bei ihm nur um einen verrückten Träumer, der die Konzepte zu Gesellschaft und Staat radikal neu denkt? Von Stefan Kohlmaier
Elon Musk
FOTOS: RAUMFAHRER: GRANDEDUC /ISTOCK, ELON MUSK: MAURITIUS IMAGES/IANDAGNALL COMPUTING/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS, MONTAGE: WEEKEND MAGAZIN
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STORYS
„Mein Sohn ist tot!” Elon Musk über Trans-Tochter: weekend.at/musk-trans-tochter
Elon Musk rechnet da mit, dass bereits in 20 Jahren eine sich selbst erhaltende Stadt auf dem Mars Gestalt an nehmen könnte.
E in steinreicher Hightech-Magnat, der mithilfe seines globalen Me dienimperiums sowie eines welt umspannenden Satellitensystems einen Weltkrieg entfachen möchte, um seinen Einfluss und sein Vermögen zu mehren. Diese Charakterisierung des Bond-Böse wichts Elliot Carver aus der Verfilmung „Der Morgen stirbt nie“ (1997) erinnert insbesondere so manchen Medienvertre ter aktuell an Elon Musk. Politisch hyperaktiv Spätestens seit der reichste Mann der Welt, dessen Privatvermögen momentan auf ca. 400 Milliarden US-Dollar taxiert wird, sich für Donald Trumps Comeback als US-Präsident stark gemacht hat und
in Zukunft auch einen prominenten Platz in dessen Kabinett bekleiden wird, mei nen viele politische Beobachter, in dem 53-Jährigen eine Bedrohung für Freiheit und Demokratie auszumachen. Zumal Musks politisches Engagement nicht an den Grenzen der USA haltmacht: In Großbritannien warf er dem amtieren den Premierminister Keir Starmer vor, die Verbrechen eines Pädophilen-Rings aus mehrheitlich migrantischen Mitglie dern vertuscht zu haben, um das multi kulturelle Narrativ seiner Partei nicht zu gefährden. In Deutschland rief er in ei nem Gastbeitrag in der Tageszeitung Die Welt zur Wahl der AfD auf und auch zu Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Me loni unterhält er beste Beziehungen. Der
britische Rechtspopulist Nigel Farage verlor wiederum seine Gunst, nachdem er sich nicht mit dem rechten Aktivisten Tommy Robinson solidarisieren wollte. Im Kreuzfeuer der Kritik Sowohl Journalisten als auch Politiker habe sich daher auf den gebürtigen Süd afrikaner eingeschossen und überziehen ihn mit teilweise drastischen Vorwürfen: Mehrere demokratische US-Abgeordnete erklärten ihn etwa zum Schattenpräsi denten der Vereinigten Staaten, nachdem er mit zahlreichen Tweets auf seiner Kurznachrichtenplattform X ein Zustan dekommen eines provisorischen Budgets im Kongress torpediert hatte. Die deut schen Grünen befürchten mit Blick
GALAKTISCHE STATISTIKEN
Mit dem Unter nehmen SpaceX möchte Elon Musk seine Vision von der Besiedelung des Mars verwirk lichen.
n SpaceX zeichnet bereits für den Transport von 60 % der Tonnage , die die Erde in Richtung Weltraum verlässt, verantwortlich. n 6.697 Starlink-Satelliten kreisen derzeit in Diensten des Unter nehmens im Erdorbit. Mithilfe des Systems werden etwa sämt liche Drohnen und die Artillerie der Ukraine im Kampf gegen Russland koordiniert. n Als Elon Musk sein Heimatland Südafrika 1989 in Richtung Ka nada verlässt, beläuft sich sein „Vermögen“ auf überschaubare 4.000 US-Dollar . n Mittlerweile entspricht sein Privatvermögen in etwa dem gesamten Bruttoinlandsprodukt Tschechiens.
FOTOS: MARSLANDSCHAFT: MAURITIUS IMAGES/STOCKTREK/MARK STEVENSON, RAKETE: MAURITIUS IMAGES/JULIAN LEEK/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS , MARS: MIKOLAJN /ISTOCK.COM
STORYS
Kampf der Wokeness Den Kauf des Kurznachrich tendienstes Twitter, den er mittlerweile in X umbenannt hat, versteht Musk wiederum als Manöver auf seinem Feld zug für die Meinungsfreiheit. In einem Gespräch mit dem Podcaster Joe Rogan charak terisierte er die Plattform vor seiner Übernahme als linke Informationswaffe, die gegen sätzliche Meinungen unter drückt und eine korrosive Wirkung auf die Zivilisation entfaltet habe. Im Gegensatz dazu solle X das kollektive Be wusstsein der Menschheit re präsentieren. Zum Teil dürfte die harsche Kritik an Musk daher auch mit dem Umstand zu erklären sein, dass ihn ei nige seiner Gegner als Ab trünnigen sehen, der aus dem Lager der Demokraten zu den Republikanern übergelaufen ist. Verantwortlich dafür war die Hinwendung der demo kratischen Partei zur Woke ness, eine laut Musk wissen schafts-, leistungs- und men schenfeindliche Ideologie. V
auf die bevorstehenden Bun destagswahlen eine verdeck te Einflussnahme zugunsten der AfD über manipulative X-Kampagnen, weshalb Kanzlerkandidat Robert Ha beck bereits Zensurmaß nahmen für die Plattform ins Gespräch gebracht hat. Auch seine millionenschwe ren Spenden für rechte Par teien stoßen Musks Kriti kern sauer auf. Wohl der Menschheit Musk selbst versteht sich je doch als Kämpfer für das Wohl der Menschheit sowie deren verheißungsvolle Zu kunft. Die erhebliche Kluft, die sich somit zwischen der Eigen- und der Fremdein schätzung seiner Person auf getan hat, lässt sich vielleicht am verständlichsten mit ei nem Blick auf zwei philoso phische Strömungen erklä ren, denen sich Musk ver pflichtet fühlt – dem „effekti ven Altruismus“ und dem „Longtermism“. Ersterer zielt darauf ab, ethisches Handeln
Elon Musk möchte die mittlerweile in X umbenannte Platt form Twitter in eine Super-App transformieren, die auch Fi nanztransaktionen und E-Commerce-Aktivitäten ermöglicht.
auf Basis wissenschaftlicher Daten so effektiv als möglich zu gestalten. Innovative Un ternehmen spielen dabei eine entscheidende Rolle und sol len weitestgehend frei von politischen Eingriffen sowie staatlichen Regulatorien agie ren können. Der Staat und dessen Bürokratien sowie ge sellschaftliche Debatten wer den nämlich als ineffiziente Hindernisse angesehen. Eine utopische Zukunft Für den „Longtermism“ wiegt das größtmögliche Glück zukünftiger Genera tionen wiederum deutlich schwerer als das Leid der heute lebenden Menschen. Dabei beweist er einen lan
gen Atem und denkt in Kate gorien von Millionen oder gar Milliarden von Jahren. Der Klimawandel wird daher beispielsweise von „Longter mism“-Vertretern als für die Menschheit nicht existenz bedrohend eingestuft, da sie deren Zukunft als „multipla netarisch“ verstehen. Dieser Logik gehorchend, arbeitet Musk mit seinem Unterneh men SpaceX bereits fieber haft an der ersten unbe mannten Marsmission, die 2026 abheben soll. Bereits in 20 Jahren könnte seiner Ein schätzung nach eine sich selbst erhaltende Stadt auf dem Mars Gestalt annehmen und dessen Besiedelung ein läuten.
BIG SPENDER
Donald Trump. Der frisch inaugurierte US-Präsident Donald Trump erhielt rund 260 Millionen US-Dol lar aus Musks Privat schatulle und wurde von diesem auch per sönlich im Wahlkampf unterstützt.
Nigel Farage. Reform-UK, der Partei des Brexit-Be fürworters Nigel Farage, verabreichte Musk eine Finanzspritze in Höhe von 100 Millionen US-Dollar.
Giorgia Meloni. Gerüchten zufolge soll Musks Unter stützung der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni seinem Unterneh men SpaceX einen 1,5 Milliarden Euro schweren Auftrag eingebracht ha ben, was Meloni jedoch vehement dementierte.
Nach einer Meinungs verschiedenheit fiel ihr Parteichef je doch in Ungnade.
FOTOS: PLATTFORM X: MAURITIUS IMAGES/KLYONA/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS, GIORGIA MELONI: MAURITIUS IMAGES/ZUMA PRESS, INC./ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS, NIGEL FARAGE: MAURITIUS IMAGES/LUKE MACGREGOR/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS, MUSK & TRUMP: MAURITIUS IMAGES/SOPA IMAGES LIMITED/ALAMY/ALAMY STOCK PHOTOS
Herkunft mit Zukunft -
BRAUKUNST AUF HÖCHSTER STUFE.
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Schussfahrt zu Gold & Geld
ÖSTERREICH-SPEZIALITÄT SKI-WM. Schon 58 Mal konnte Österreich bei einer Ski-WM stolz auf seine vergoldeten Stars sein – damit ist Rot-Weiß-Rot historisch die klare Nummer eins. Unabhängig vom sportlichen Abschneiden
unserer Ski-Asse ist die WM von 4. bis 16. Februar in Saalbach Hinterglemm für die Region, den Tourismus und den Werbewert Österreichs Gold wert. Von Philipp Eitzinger
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FOTOS: ERICH SPIESS, ANDREAS PUTZ, GEPA PICTURES / ANDREAS PRANTER, GEPA PICTURES / MAIO BÜHNER-WEINRAUCH, WOLKENHINTERGRUND: ARTHIT_LONGWILAI /ISTOCK/GETTY IMAGES
STORYS
So kommt man an Ski-WM-Tickets: weekend.at/ ski-wm-saalbach
Bei der WM 2021 in Cortina raste Vincent Kriechmayr zu zwei Goldmedaillen. Auch in Saalbach ist er eines der hei ßesten Eisen für Österreich.
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Alle elf Bewerbe werden auf dem Zwölferkogel ge fahren – rechts die Herren-, links die Damen-Abfahrt.
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B ei der zehnten Ski WM in Österreich finden elf Rennen am Zwölferkogel von Hinter glemm statt. Kein Land war bei Titelkämpfen des Welt verbandes FIS häufiger Gast geber – aus gutem Grund.
Über Generationen Ob in Saalbach oder Schlad ming, ob St. Anton oder Gas tein: Eine alpine Ski-WM in Österreich ist wie Tennis in Wimbledon oder Judo in Ja pan. Hier wird die Sportart nicht nur abgehalten, son
Maier, Raich, früher Hir scher), Head (Kriechmayr, Hütter), Blizzard (Matt, Col turi) und Fischer (Hemets berger, früher Klammer). Schöne Bilder Für Hersteller und Touris mus sind WM-Triumphe auf der Wintersport-Weltbühne, transportiert von stim mungsvollen TV-Bildern, kaum in Geld aufzuwiegen. Darum legen sich die Orga nisatoren im Pinzgau richtig ins Zeug: Das Zielstadion fasst 15.000 Zuseher, insge samt werden bei der WM rund 250.000 Besucher er wartet. Wenn das Wetter so mitspielen sollte wie bei der WM in Saalbach 1991 – als die Sonne zwei Wochen lang majestätisch in einem traum haft blauen Himmel thronte und Winterwunderland-Bil der ermöglichte –, wäre nicht den Athleten genauso wie al len anderen Beteiligten ein großer Gefallen getan.
dern gelebt. Generationen erfolgreicher Ski-Stars prä gen die heimische Sportland schaft. Warum? Mit der ös terreichischen Infrastruktur und Dichte an Skigebieten kann nur die Schweiz mithal ten. Dazu inspirieren Idole von heute den Nachwuchs, also die Idole von morgen. Ein ewiger Kreislauf. Am Weltmarkt Und natürlich wird auch viel Geld inves tiert. Der in „Ski Austria“ umbenannte ÖSV hat für alle Sparten – nicht nur die Alpinen – etwa 70 Millionen Euro pro Jahr zur Verfü gung. Zum Vergleich: Der US-Verband muss mit rund der Hälfte aus kommen. Hinzu kommt, dass die österreichischen Skihersteller die Hälfte des Weltmarktes auf sich verei nen – Atomic (Hermann
Hoffnungsträger: Für Manuel Feller läuft es in dieser Saison nicht nach Wunsch, für Con ny Hütter schon.
FOTOS: ISTCOK.COM/EMSON, GEPA PICTURES/HARALD STEINER, GEPA PICTURES/WOLFGANG GREBIEN
STORYS
IDOLE FÜR GENERATIONEN
Toni Sailer Fesch, charmant, schnell: Toni Sailer war schon vor der Heim-WM 1958 in Bad Gastein das Idol der Massen. Dort gewann er zweimal Gold und einmal Silber, beendete danach erst 22-jährig die Karriere.
Harti Weirather „Das ist ungeheuerlich, man hört den Lärm der Leute bei der Fahrt durch den Helm durch!“ Als Harti Weirather 1982 in Schlad ming Abfahrt-Gold holte, kannte die Begeisterung um ihn keine Grenzen.
Los geht’s! Winterwun derland-Bilder erhöhen Österreichs Werbewert.
Petra Kronberger Als achtfache Saison
siegerin kam Kronberger zur WM 1991 in Saalbach, dort krönte sie sich mit Abfahrts-Gold. Öster reich strahlte mit der Sonne um die Wette – insgesamt elf Medaillen!
Investitionstreiber Damit die Region nicht nur zwei Wochen, sondern lang fristig von der WM profitiert, wurden von Bund, Land und Gemeinde an die 50 Millio nen Euro investiert. Der Bahnhof in Maishofen am Eingang zum Glemmtal wur de modernisiert, Bustermi nals geschaffen, ebenso wie ein barrierefreier Ortskern von Hinterglemm und eine neue Seilbahn am WM-Berg. Die Beschneiungsanlagen wurden ausgebaut, aus dem Presse- wird nach der WM ein Freizeitzentrum, aus dem neuen Notweg für Einsatz kräfte ein breiter Rad- und Fußweg. „Die Investitionen
„Wir haben dem Ski sport viel zu verdanken, die WM ist für uns eine Herzensangelegenheit.“ Alois Hasenauer Bürgermeister von Saalbach Hinterglemm Nur Siege nicht planbar Es ist also alles angerichtet für ein Ski-Fest. Das Einzige, was die Organisatoren nicht planen können, sind österrei chische Erfolge. Aber eine Heim-WM ohne einen öster reichischen Sieg – das gab es noch nie. V wurden natürlich in Hinblick auf die WM getätigt, aber sie bringen uns langfristig in der touristischen Nutzung Vor teile“, sagt Alois Hasenauer, Bürgermeister der 3.000-See len-Gemeinde, die 1,5 Milli onen Nächtigungen pro Win ter zählt: „Wir sind es aus der Hauptsaison gewöhnt, gefor dert zu sein!“
Hermann Maier Wo der Herminator ge wann, war der Terminator nicht weit: Nach 2x Gold 1999 in Beaver Creek war der Hype um Hermann Maier 2001 in St. Anton (1x Silber, 1x Bronze) auf dem absoluten Höhepunkt.
Marcel Hirscher Der Druck der Ski-Nation lastete auf seinen Schul- tern: Im letzten Rennen der WM 2013 in Schlad ming kam die Erlösung dank Hirscher – Slalom- Gold, einziger Einzel- WM-Titel für Österreich.
FOTOS: EXPA/JOHANN GRODER, GEPA PICTURES/MARIO BÜHNER-WEINRAUCH, IMAGO / UNITED ARCHIVES INTERNATIONAL, VOTAVA/BRANDSTAETTER IMAGES/ PICTUREDESK, GEPA PICTURES/ WITTERS/ VALERIA WITTERS, VIENNAREPORT.AT, VIENNAREPORT/CROPIX/SIPA/1302181250
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STORYS
MICHAEL DOCKAL „Ich hoffe auf sechs bis acht Medaillen für Österreich“ SKISPORT BEGEISTERT. Seit 19 Jahren ist Michael Dockal Geschäftsführer der Fachmarktkette ZGONC. Im Weekend-Interview erklärt er, warum er für den Skisport schwärmt und warum das Unternehmen die kommende Ski-Weltmeisterschaft (4. bis 16. Februar) in Saalbach sponsert. Von Andreas Hamedinger
S ind Sie selbst aktiver Skifahrer? Dockal: Ich bin begeis terter Skifahrer und fahre seit meiner frühesten Kindheit. Da ich in Saalfelden aufge wachsen bin, liegt mir das Skifahren im Blut, und es ist noch heute für mich eine der schönsten Beschäftigungen überhaupt. Seit wann tritt ZGONC als Sponsor im Skisport auf? Dockal: Wir sind seit 2019 Sponsor im alpinen Ski-Welt cup. Die Ski-WM haben wir das erste Mal vor zwei Jahren gesponsert, als sie in Frank reich, in Courchevel und Me ribel, stattgefunden hat. Warum und seit wann wer ben Sie mit Hans Knauß? Dockal: Ich bin seit vielen Jahren persönlich mit Hans befreundet. Wir haben vor 13 Jahren ein Testi monial gesucht, welches unsere Werte vertritt und auch selbst Hand anlegen kann. Hans ist selbst begeisterter Heimwerker und da her sind die gemein samen Fotoshootings und TV-Werbespots auch sehr authentisch und stimmig.
Warum hat man sich als Sponsor für den Skisport entschieden? Dockal: Vor 13 Jahren haben wir mit unserer Zusammen arbeit mit Hans Knauß be gonnen und waren somit als Brustsponsor bei jedem Ren nen präsent. Ein paar Jahre später haben wir das Spon soring dann direkt auf die Weltcuprennen ausgeweitet. Wir haben uns für den Ski sport entschieden, weil hier Qualitäten gelebt werden, die auch uns besonders wichtig sind. Weiters wollten wir Österreichs National sport unterstützen.
„Für mich ist beim Skisport besonders die Kombination aus Performance, Qualität und dem eisernen Willen, Top-Leistun gen zu erbringen, interessant.“ Michael Dockal, Geschäftsführer ZGONC
Welche Zielgruppe hoffen Sie damit zu erreichen? Dockal: Wir erhoffen uns auch weiterhin jeden zu erreichen, der wie wir Ski-verrückt ist. Natürlich wollen wir durch unser Engagement auch neue Zielgruppen ansprechen, die uns bisher noch nicht auf dem Schirm gehabt haben, sowie unsere bestehende Bekannt heit untermauern. Bei der Ski-Weltmeisterschaft rech nen wir in etwa mit 18 Mil lionen Zuschauern am Bild schirm und 150.000 Skibegeis terten vor Ort. Was begeistert Sie am alpinen Skisport bzw. am Wettkampf?
Dockal: Für mich ist beim Ski sport besonders die Kombi nation aus Performance, Qua lität und dem eisernen Willen, Top-Leistungen zu erbringen, interessant. Hier kann man auch viel Parallelen zu ZGONC ziehen, denn diese Stärken sind besonders wich tig, um erfolgreich wirtschaf ten zu können. Geben Sie einen Tipp ab: Wie viele Medaillen wird Ös terreich bei der Ski-Welt meisterschaft in Saalbach gewinnen? Dockal: Ich hoffe auf sechs bis acht Medaillen für Österreich. Als Minimum gehe ich von drei bis vier aus. V
Karriere. Vor 35 Jahren startete Michael Dockal bei ZGONC als Einkäufer. Seit 19 Jahren ist er Geschäftsführer der Fachmarktkette für Werkzeuge, Maschinen, Bau- und Gartengeräte.
FOTO: ZGONC HANDEL GMBH
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Ochsenknecht will österreichische Staatsbürger schaft. Mehr auf weekend.at/ ochsenknecht-steiermark
Zu Besuch bei den Ochsenknechts
Das ist los, am Chianinahof!
EIN UNSCHLAGBARES TEAM. Cheyenne Ochsenknecht und Nino Sifkovits bauten sich im steirischen Dobl ein Landwirtschaftsimperium mit rund 500 Tieren auf. Wir waren vor Ort. Von Cornelia Scheucher & Nina Dam
D en Medienprofi sieht man Nino Sifkovits sofort an. Sobald die Kamera erscheint, schnappt sich der 29-Jährige die Heugabel und be ginnt, seine Rinder zu füttern. „Mittler weile posiere ich öfter für solche Fotos als wirklich zu arbeiten“, scherzt der Land wirt. Seit rund zwei Jahren sind der „Chi aninahof“ und seine Besitzer – das ehe malige Model Cheyenne Ochsenknecht und der gebürtige Steirer Nino Sifkovits – in aller Munde. Medienauftritte, Cha
rity-Veranstaltungen und die Serien „Diese Ochsenknechts“ sowie „Unser Hof“ haben den mitten in Dobl – etwa 20 Autominuten von Graz entfernt – gelege nen Hof ins Rampenlicht befördert. „Am Anfang war es natürlich schon komisch, sich selbst im Fernsehen zu sehen. Aber man gewöhnt sich schnell dran“, so Nino. Von klein an gewöhnt Seine Frau Cheyenne ist hingegen in der Öffentlichkeit aufgewachsen. Als Tochter
Es ist eine große Ehre für mich, hier in Österreich etwas komplett anderes zu machen als davor und damit auch noch Erfolg zu haben. Cheyenne über den landwirtschaftlichen Betrieb
Cheyenne Ochsenknecht
Der Chianinahof liegt direkt in Dobl – eingebettet zwischen der Dorfkirche und der Volksschule.
LEBENSART
Tierische Medienprofis Nahezu unaufgeregt werden wir durch Stallungen und über den gesamten Hof geführt. Ins Auge stechen natürlich sofort die weißen Chianinarinder – namensge bend für den Hof. Die größte Rinderras se der Welt stammt aus der italienischen Toskana, scheint sich aber auch in der Südsteiermark äußerst wohlzufühlen. Um die 40 Tiere tummeln sich am Hof. Besonders imposant ist Bulle Luciano mit einem Stockmaß von rund 1,89 Metern. Tabuthemen gibt es keine. So erzählen
die beiden frei von der Leber weg von den schönen, aber auch den schwierigen Seiten der Landwirtschaft. Seltene Rassen Dass das junge Pärchen ein Faible für besondere Tierrassen hat, ist kaum zu übersehen. Neben den weltgrößten Rin dern werden mittlerweile auch Ibérico- Strohschweine und Île-de-France-Scha fe am Hof gezüchtet. Hinter dem Stall hören wir es plötzlich schnattern: Zwei Toulouse-Gänse spazieren gemüt-
des Schauspielers Uwe und der Socie ty-Lady Natascha Ochsenknecht war sie den roten Teppich von klein an gewöhnt. Genauso wie ihre Brüder Jimi Blue und Wilson Gonzalez. Das Landleben samt Bauernhof war für die 24-Jährige kom plettes Neuland. Trotzdem könne sich Cheyenne keinen schöneren Ort zum Le ben vorstellen. Für sich und Nino, aber auch für ihre beiden Kinder Mavie und Matteo Nael. Dass Nino und Cheyenne die Kleinen aus der Öffentlichkeit heraus halten, ist ihnen ein wichtiges Anliegen.
Mehr über unseren Besuch am Chianinahof gibt es hier zu sehen:
FOTOS: CHRIS ZENZ, CHIANINAHOF
Nino Sifkovits
LEBENSART
ÜBER DEN HOF
Zwischen zwei Welten Auch wenn das Leben in der Öffentlichkeit nicht nur Vorteile mit sich bringt, ist dem jungen Pärchen vor allem eines wichtig: Die offene und transparente (Hof-) Atmosphäre zu bewahren. Der Spagat zwischen Landwirtschaft, Medienauftritten und dem alltägli chen Familienleben wird dadurch aber immer größer. Wie das funk tionieren kann? „Wir sind einfach ein gutes Team”, so die beiden.
Besondere Projekte Was die jungen Landwirte
Tierwohl an erster Stelle Das Wohl der Tiere steht an erster Stelle. „Natürlich ist es nicht leicht, aber uns ist es wichtig, das Tier von der Geburt bis zur Schlach tung zu begleiten. Deswegen sind entweder ich, mein Papa oder Cheyenne bei der Schlach tung dabei“, so Nino. Die Kritik am Fleischkonsum können die Landwirte nachvollziehen, gerade deswegen wollen sie mit ihrem Hof einen Unterschied machen.
besonders antreibt, sind neue Projekte. Erst letztes Jahr wurde der neue Stall – ein richtiges Luxusresort wie wir finden – gebaut, danach kam schon die nächste Idee: die erstmalige Kreuzung der Chianina- und der Wagyu-Rinderrassen. Mit dem „Club 100“ kann man sich bereits vorab für das angeblich beste Fleisch der Welt anmelden.
Tiefe Verbundenheit Dass in Österreich überhaupt etwas auf die beiden wartete, war Ninos Eltern zu verdan ken, die den Hof vor vielen Jahren in einem baufälligen Zustand erwarben. Nino
selbst ist das einzige Fami lienmitglied, das tatsächlich am Hof geboren wurde. „Ich habe eine sehr tiefe Verbun denheit zu diesem Ort und bin mit Tieren aufgewach sen“, beschreibt der 29-Jäh
rige. Ninos Vater betrieb nur eine kleine Landwirtschaft mit wenigen Rindern für den Eigenbedarf. „Als ich weg gegangen bin, war der Hof schon komplett eingeschla fen“, so der Steirer. Großer Erfolg Mit der Entscheidung, den Hof wiederzubeleben, ging es erst richtig los. Anfangs nur als Hobby, entwickelte sich die Landwirtschaft zu einem florierenden Betrieb und durch die Social-Media- Präsenz gewann der Hof im mer mehr an Bekanntheit. Cheyenne dazu: „Es ist eine große Ehre für mich, hier in Österreich etwas komplett anderes zu machen als davor und damit auch noch Erfolg zu haben.“ Vor Kurzem wur de die junge Landwirtin von der österreichischen Ausgabe des Forbes-Magazin sogar auf die Liste „30 under 30“ gesetzt. V
lich durch die Gegend. Am Hof leben etwa 500 Tiere. „Wir haben sicher einen Tier wert von 150.000 Euro am
Hof“, erzählt Nino. Wie alles begann
Die Liebesgeschichte von Nino und Cheyenne begann in Berlin. Über seinen besten Freund, einen Profifußballer, lernte er Cheyenne kennen: „Ihr Familienname war mir schon ein Begriff, aber wirk lich gekannt habe ich sie nicht. Nach ein paar Treffen habe ich aber gemerkt, dass sie ein super einfaches Mädel ist. Gar nicht so, wie sie im mer von den Medien darge stellt wurde. Und irgend wann hat sie mich einfach ge küsst.“ Eine Fernbeziehung kam für den Steirer nicht in frage, deswegen zog Nino zu Cheyenne. Als sie mit Toch ter Mavie schwanger wurde, kam die Idee auf, wieder nach Österreich zu gehen.
Nach ein paar Treffen habe ich ge merkt, dass die Cheyenne ein super liebes Mädel ist. Gar nicht so, wie sie von den Medien dargestellt wurde. Nino über sein Kennenlernen mit Cheyenne
Die italienische Rinderrasse „Chianina“ – namensgebend für den Hof
FOTOS: CHRIS ZENZ, CHIANINAHOF
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STOLZ AUF PINZGAU
Stolz auf Pinzgau
LANGLAUF PARADIES WINTERSPORT-TRAUM. Einsam über Loipen gleiten, die Stille der verschneiten Bergwelt genießen und dabei Körper und Geist fordern – Langlaufen im Pinzgau verbindet Natur erlebnis mit sportlicher Herausforderung. Seite 10
FOTOS: CATCHERBILD: MICHAEL GEISSLER, WAPPEN: SEAMARTINI /ISTOCK/GETTY IMAGES
STOLZ AUF PINZGAU
HIGH LIGHTS
1. Februar Klangvolle
29. Jänner Klimafakten entlarven Manuel Oberhuber beleuchtet im Kunst haus Nexus Saalfelden die Ursachen des Klimawandels und entlarvt Mythen. Der Vortrag liefert Fakten & räumt mit Falsch- meldungen auf. Eintritt frei, Beginn: 20 Uhr. www.kunsthausnexus.com Winterstimmungen Das Trio Orelon entführt im Pfarsaal Zell am See in die emotionale Welt des russischen Winters. Mit Werken von Tschaikowsky, Arensky und Dvorak. Beginn: 19.30 Uhr. www.zellamsee.eu V 1. Februar Eisiger Adrenalinkick Das FAT Ice Race begeistert auf dem Flughafen Zell am See mit Racing-Spirit und brummenden Motoren. Von Skijöring bis Buggy-Action – ein Winter-Highlight für Fans von Speed und Präzision. Beginn: 8 Uhr. www.zellamsee-kaprun.com V
Volksmusikfusion. Die Tiroler Band „Tschentig“ bringt am 7. Februar das Cinetheatro in Neukirchen zum Beben. Mit ihrer Mischung aus Dialekt-Pop und Volksmusik setzen die vier Musiker auf frische, innovative Klänge. Hanna, bekannt aus Harfonie, sorgt mit ihrer markanten Stimme für unvergessliche Momente. Ein Abend, der „tschentig“ – also richtig leiwand – wird. Beginn: 20 Uhr. www.cinetheatro.com
TIPP DER REDAKTION
Bergfrühstück Früh aufstehen lohnt sich: Beim Ski‘n‘Brunch auf der Schmitten starten die Teilnehmer vor der Sonne auf die Piste. Noch bevor der Trubel beginnt, genießen sie unberührte Pisten und einen atemberaubenden Sonnen aufgang. Nach dem ersten Schwung folgt ein kulinari
scher Höhepunkt beim Brunch in den besten Hütten. Am 30. Jänner im Sonnkogel Restaurant (7.00 Uhr), am 6. Februar in der Schmiedhofalm (6.45 Uhr) und am 13. Februar wieder im Sonnkogel Restaurant (6.45 Uhr). Plätze begrenzt! www.schmitten.at
FOTOS: TRIO ORELON, TSCHENTIG, ZELL AM SEE-KAPRUN TOURISMUS
Impressum: Medieninhaber & Herausgeber: Weekend Magazin GmbH, Zamenhofstraße 9, 4020 Linz. Redaktion Pinzgau: Pfaffing 36, 5760 Saalfelden, Tel.: +43 50 6964-5777, E-Mail: a.schernthaner@weekend.at, Redaktion Salzburg: Rottweg 66, 5020 Salzburg, Tel.: +43 50 6964-5555, E-Mail: redaktion.salzburg@weekend.at. Redaktion Oberösterreich: Zamenhofstraße 9, 4020 Linz, Tel.: +43 50 6964-4444, E-Mail: redaktionooe@weekend.at. Redaktion Tirol: Brunecker Straße 3, 6020 Innsbruck, Tel.: +43 512 353 888-0, E-Mail: redaktiontirol@weekend.at. Redaktion Vorarl- berg: Quellenstraße 16, 6900 Bregenz, Tel.: +43 5574 200 10, vorarlberg@weekend.at. Redaktion Wien: Gumpendorfer Straße 19, 1060 Wien, Tel.: +43 50 6964-2100, E-Mail: redaktionwien@weekend.at. Redaktion Steiermark: Elisabethstraße 5/2, 8010 Graz, Tel.: +43 50 6964-8001, E-Mail: redaktion.stmk@weekend.at. Redaktion Kärnten: Völkermarkter Ring 1, 9020 Klagenfurt, Tel. +43 50 6964-9777, E-Mail: redaktionktn@weekend.at. Redaktion Burgenland: Hauptstraße 33, 7210 Mattersburg, Tel.: +43 2626 636 16, E-Mail: burgenland@weekend.at. Geschäftsführung: Christian Lengauer (MBA) Verlagsanzeigenleitung: Günter Payrhuber (MBA). Chefredakteur Österreich/Oberösterreich: Werner Christl. Redaktion: Andrea Schröder, Rudolf Grüner, Stefanie Hermann, Tamara Schögl, Volker Angerer, Philipp Eitzinger, Conny Engl, Mag. Gert Damberger, Mag. Simone Reitmeier, Melanie Burger, Stefan Milicevic, MMag. Lisa Thurner-Amrain, Patrick Deutsch, Melanie Ogris, Mag. Dr. Stefan Kohlmaier, Pia Kulmesch, Yunus E. Kurt BA. Layout & Produktion: Zielgruppen-Zeitungsverlags GmbH. Vertrieb Salzburg: Österr. Post AG. Erscheinungsweise: 14-täg lich. Druck: Radin print d.o.o., 10431 Sveta Nedelja, Kroatien. Im redaktionellen Teil stehende entgeltliche Veröffentlichungen sind mit ANZEIGE gekennzeichnet. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos sowie Satz- und Druckfehler übernehmen wir keine Haf tung. Alle Rechte, auch die Übernahme von Beiträgen nach § 44 Abs. 1 und 2 Urheberrechtsgesetz, sind vorbehalten. Derzeit gilt Preisliste 2025. Informationen zur Offenlegung gemäß § 25 MedienG können unter www.weekend.at abgerufen werden. n
Weekend Magazin erscheint im
VERLAG
STOLZ AUF PINZGAU
Wir bauen, renovieren, richten ein und gestalten - was immer Ihr Herz begehrt! Denn wir haben 15 Handwerksbetriebe unter einem Dach vereint.
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PINZGAU INSIDE
NEWS
Top-Arbeitgeber Die Steuerberatungsgesellschaft Prodinger & Partner wurde von kununu 22 Jahre Erfolg Seit 2001 wuchs Pappas Maishofen vom kleinen Betrieb mit 18 Mitarbeitern zum Kompetenzzentrum mit 65 Beschäftig ten. Mit Service, Verkauf und moderner Lkw-Werkstatt überzeugt das Team unter bewährter Führung. V
als „Top Company 2025“ geehrt und zählt damit zu den besten Arbeitgebern der Salzburger Finanzbranche.
Michael Obermoser, Benjamin Seeber, Camilia Schwabl und Hannes Schernthaner nach der Wahl von Seeber zum Bezirksobmann der JVP Pinzgau (v. li.).
Rekordjahr 2024 leisteten die Wasserretter in Zell am See insgesamt 12.631 Freiwilligen stunden und bewältigten 222 Einsätze. Der Zuwachs an Freizeitaktivitäten und Veranstaltungen am See fordert immer mehr Engagement. V
Frischer Wind für die Politik im Pinzgau. Die junge Volkspartei Pinzgau hat einen neuen Bezirksobmann: Der 20-jährige Benjamin Seeber wurde einstimmig gewählt. Der junge Zeller Gemeinde vertreter will gemeinsam mit seinem Team die Anliegen der Jugend im Pinzgau vorantreiben und Verantwortung übernehmen.
ZAHL DER WOCHE 150.000
V
Zuschauer werden insgesamt zur Ski-WM in Saalbach Hinterglemm erwartet.
Karate-LZ Pinzgau erneut Österreichs bester Verein Bei der österreichischen Nachwuchs meisterschaft in Wien sicherte sich das Team des Karate-Leistungszen trum Pinzgau mit neun Gold-, zwölf Silber- und 14 Bronzemedaillen den ersten Platz. Ivan Jerkovic stach als erfolgreichster Pinzgauer hervor, er wurde dreifacher Meister.
Neue Arztpraxis Dank der Unterstützung des TVB Wald/Kö nigsleiten wurde eine moderne Arztpraxis für die Region eingerichtet. Mit einer In- vestition von fast einer Mio.Euro wird die ärztliche Versorgung in Zukunft gesichert.
Dreifacher Meister: Ivan Jerko vic setzte neue Maßstäbe für das Karate-LZ Pinzgau.
FOTOS: PINZGAUER VOLKSPARTEI, TVB WALD-KÖNIGSLEITEN, KARATE-LZ PINZGAU
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Kreativität & Handwerkskunst im Mittelpunkt DIE SK Y ART MANUFAKTUR BY KRISTINE STAUDENMAYER. Ein Raum, an dem Sie die Faszination der Lederverarbeitung und meinen individuellen Dekoservice hautnah erleben.
H ier entstehen hand gefertigte Lederac cessoires, die Funk tionalität mit Ästhetik ver binden. Jedes Produkt ist ein unverwechselbares Unikat, sorgfältig von Hand gefertigt. Stilvolle Lifestyle Accessoires und Interieur-Accessoires – jedes Stück ist mehr als ein Begleiter im Alltag. Spannende Workshops Die Workshops sind ein Highlight für alle, die die
Kunst der Lederverarbeitung erlernen möchten. In einer inspirierenden Umgebung können Erwachsene und Kinder ihre kreativen Projek te umsetzen und wertvolle Fähigkeiten entwickeln. Da bei geht es nicht nur um Kreativität, sondern auch um Gemeinschaft und mentale Gesundheit – ideal für Feiern. Exklusive Produkte aus kleinen Manufakturen Ein Paradies für Liebhaber
einzigartiger Handwerks kunst. Besondere Produkte von kleinen Manufakturen aus Österreich und Lettland. Jedes Stück erzählt seine eige ne Geschichte – ein Ergebnis von Tradition, Hingabe und höchster Handwerkskunst. Gemeinsam mit Ihnen ent wickle ich kreative Lösungen, die Ihre Räume perfekt zur Geltung bringen. Ob stilvolle Tischdekorationen, oder be eindruckende Schaufenster, genauso wie festliche Blumen- Arrangements für Hochzeiten oder andere Events - ich setze Ihre Visionen um. Besuchen Sie den (T)Raum der Unikate Ich freue mich darauf, Sie willkommen zu heißen und mit Ihnen kreative Momente zu erleben! V Individueller Dekoservice
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n Öffnungszeiten:
DI & DO 14-19; Mi 9-12; 14-18; Fr 9-13; Sa 9-13
n WORKshop Days:
Aktuelle Termine finden Sie hier: www.sky-art.at oder gerne nach Vereinbarung
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Bildung schenkt Zukunft: Pinzgauer Engagement für Kinder VON SAALFELDEN NACH SRI LANKA. Ein Projekt voller Hoffnung und Freude, das Bildung in entlegene Regionen bringt. Von Yunus Emre Kurt
B ildung ist der Schlüs sel zu einer besseren Zukunft – doch nicht überall auf der Welt haben Kinder Zugang dazu. Ein beeindruckendes Projekt führte jüngst eine Gruppe aus dem Pinzgau nach Sri Lanka, wo zwei Vorschulen in ländlichen Regionen ein geweiht wurden. Hoffnung für die Jüngsten Eine besondere Reise führte Gunter Freissle, Geschäfts führer Kuoni Saalfelden und zwei weiteren Reisebüros in Deutschland, einige Mitar beiter sowie Donauwörths (D) Landrat Stefan Rößle nach Sri Lanka. Die Initia- tive, unterstützt durch die Stiftung „Fly & Help“ von Reiner Meutsch, brachte Hoffnung in eine Region, die von Armut geprägt ist.
Bildung durch Spenden Die beiden Vorschulen, die jeweils Kindern im Alter von 3 bis 5 Jahren eine erste Bil dungschance bieten, wurden durch großzügige Spenden ermöglicht: Eine Schule wur de vollständig von Mitarbei tern der Reisebüros finan ziert, die andere durch Land rat Rößle, der das Gebäude seinen beiden früh verstorbe nen Enkelinnen widmete.
Lernen für die Zukunft
Unterstützung aus Saalfelden
Lydia Plessl-Zech, die ihr Papier- und Schreibwaren geschäft in Saalfelden nach vielen Jahren schloss, spen dete die verbliebene Ware für die neuen Schulen. So konnten nicht nur die Kinder, sondern auch ihre Lehrer mit dringend be- nötigten Schulmaterialien versorgt werden.
Der Empfang vor Ort war herzlich und emotional. Die Kinder und ihre Familien zeigten voller Stolz, wie sie Reisfelder und Gemüsegär ten anlegen, um nachhaltige Landwirtschaft zu erlernen. In einem bewegenden Mo ment pflanzte die Besucher gruppe gemeinsam mit den Kindern Samen, die in den kommenden Jahren an die sen besonderen Tag erin nern sollen. Die Freude und Dankbarkeit, die die Kinder und Lehrer ausstrahlten, bleiben den Reisenden si cher noch lange in Erinne rung. Und auch hier im Pinzgau macht diese Intia- tive Mut, selbst aktiv zu wer den – sei es durch Spenden oder den Einsatz für eine ge rechtere Welt. V
FOTOS: HELMUT BISSINGER, TANJA HEUGENHAUSER
Gunter Freissle reiste nach Sri Lanka, um vor Ort die Bildung zu unterstützen und nachhaltige Veränderungen zu fördern.
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Die Erfolgsgeschichte aus dem Glemmtal HISTORIE. Saalbach Hinterglemm ist heute ein bekannter Wintersportort, doch der Weg dorthin war lang und von Herausforderungen geprägt. Von Yunus Emre Kurt B ereits Ende des 19. Jahrhunderts, als die ersten Skier in das standen erste Gästeunter künfte, die neue wirtschaft- Veränderung des
Ar beitsalltags, sondern auch neue wirtschaftliche Chancen. Das Aufeinandertreffen von lokalem Engagement und den richtigen technischen Ent wicklungen legte den Grund stein für die spätere Bedeu tung des Ortes. Besonders wichtig war die Arbeit der
geprägt. Ein Vorteil für die Region war das einmalige Wetter, das zu den besten Schneebedingungen in den Alpen zählt. Getragen von Entdeckergeist und den har ten Lebensbedingungen wur de das Glemmtal früh zum Ziel für Skifahrer. Bereits vor dem Ersten Weltkrieg ent
liche Chancen eröffneten. Pioniere und Skiliftbau In den 1950er Jahren nahm der Tourismus einen kräftigen Aufschwung. Für die Einhei mischen war klar: Die Gäste bedeuteten nicht nur eine
Glemmtal kamen, ahnte noch niemand, wie bedeu tend dieser Sport für den Ort werden würde. Die ersten Schritte in die touristische Entwicklung waren von vie len glücklichen Umständen
FOTOS: TOURISMUSVERBAND SAALBACH HINTERGLEMM, 77025249_ISTOCKPHOTO_THINK, FOTOJANK, CHRISTIAN WÖCKINGER
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Unter dem Motto „Ein Berg – alle Bewerbe“ finden alle Rennen der Ski-WM 2025 am Zwölferkogel statt.
Die „Sonnen-WM“ 1991 brachte Glanz und sportliche Höchstleistungen in den Pinzgau.
Blick auf die Zukunft Heute blickt Saalbach Hinter glemm auf eine beeindrucken de Erfolgsgeschichte zurück. Der Skicircus Saalbach Hinter glemm Leogang Fieberbrunn bietet mittlerweile über 270 Pistenkilometer und ist be kannt für seine moderne Inf rastruktur und abwechslungs reiche Angebote. Das Gebiet ist nicht nur ein Paradies für Skifahrer, sondern auch für Freerider und Winterurlauber aller Art. Im Februar 2025 wird Saalbach erneut im inter nationelen Blickpunkt stehen, wenn die Ski-WM zum zwei ten Mal ausgetragen wird. Mit 600 Athleten aus über 60 Nati onen und über 150.000 erwar teten Zuschauern ist dieses Event ein weiterer Höhe punkt in der Geschichte des Glemmtals. Die letzten Vor bereitungen laufen, und die Region wird sich in wenigen Wochen erneut von ihrer besten Seite präsentieren. V
zu kooperieren, was die Möglichkeiten für die Gäste weiter erweiterte. Der Zu sammenschluss mit Leogang schuf eine der größten Ski- arenen der Alpen und verän derte das Skierlebnis in der Region nachhaltig. Der internationale Durchbruch Ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte des Ortes war die Ausrichtung der Ski-Weltmeisterschaft 1991. Die Veranstaltung ging als „Sonnen-WM“ in die Ge schichte ein, da das Wetter mit strahlendem Sonnen schein für unvergessliche Wettkämpfe sorgte. Die po sitiven Erfahrungen dieser WM ebneten den Weg für Saalbach als internatio nalen Austragungsort für große Sportevents und festigten den Ruf der Region als eine der führenden in der Alpenregion.
Skidorf Saalbach: Idyllisches Winter sportflair in den 1950er Jahren.
Einheimischen und die enge Zusammenarbeit in den frü hen Jahren. Die Bergbahnen blieben in heimischer Hand und wurden kontinuierlich modernisiert. Dies trug nicht nur zur Steigerung der Gäste zahlen bei, sondern sorgte für eine wirtschaftliche Belebung im ganzen Tal. Wichtige Meilensteine Ein markanter Wendepunkt in der Entwicklung von Saal bach Hinterglemm war die Gründung der Skiliftgesell
schaft im Jahr 1945. 1946 wurde der erste Schlepplift am Kohlmaiskopf eröffnet, der als längster Lift Öster reichs galt und die Region endgültig mit dem internati onal Skitourismus verband. In den Jahren darauf folgten zahlreiche weiter Liftanlagen und die Eröffnung neuer Pis ten, die den Ort als Destina tion für Wintersportler im mer attraktiver machten. Ab den 1970er Jahren begannen Saalbach und Hinterglemm, mit benachbarten Regionen
FOTOS: TOURISMUSVERBAND SAALBACH HINTERGLEMM, 116968662_ISTOCK_THINK, FOTOJANK, CHRISTIAN WÖCKINGER
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Naturerlebnis, Technik
LANGLAUFEN IM PINZGAU: Eine Kombination aus Bewegung, Naturgenuss und sportlicher Herausforderung. Von Yunus Emre Kurt
L anglaufen zählt zu den vielseitigen Win tersportarten. Ob ge mütliches Dahingleiten oder schweißtreibendes Training – diese Sportart bietet für
das Anfänger, Fortgeschrit tene und Experten gleicher maßen begeistert. Doch was macht diese Region für Langläufer so besonders? Wir haben mit Sieglinde
„Gönn dir eine Technikstunde – dann macht es gleich noch mehr Spaß. Jeder kann Lang- laufen lernen.“ Sieglinde Bertha, Diplomlanglauflehrerin
Bertha, Diplomlanglaufleh rerin der Skischule Markus Hirnböck, gesprochen.
jedes Fitnesslevel etwas. Im Pinzgau wartet ein weit ver zweigtes Netz an Loipen,
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Sehen & Erleben
Genuss & vereint
Die Ski-WM in Saalbach Hinterglemm steht vor der Tür. Du willst denselben, perfekten Durchblick wie unsere Skistars? Dann bist du bei uns genau richtig! Den perfekten Durchblick hast du mit Sportsonnenbrillen oder Skibrillen von evileye oder Gloryfy. Deine neue Sportsonnenbrille können wir auch mit deiner Sehstärke fertigen.
Ein Paradies für Langläufer
Spezialisten ist die Nordic- Plus-Strecke mit 50 Kilome tern Länge und 1.200 Höhen metern im Heutal-Reith im Winkl. Wahl der Technik Langlaufen ist nicht gleich Langlaufen – der Sport teilt sich in zwei Haupttechniken: klassisch und Skating. Die klassische Technik eignet sich besonders für Einsteiger, da sie auf gespurten Loipen ausgeführt wird und der Be wegungsablauf intuitiver ist. Hierbei gleitet man mit den Skiern parallel in der Loipe, während Arme und Beine im Wechsel aktiv sind. Skating hingegen ist dynamischer und ähnelt dem Bewegungs muster des Eislaufens. Es er fordert mehr Kraft und Ba lance, bietet jedoch auch ein intensiveres Ganzkör-
Der Pinzgau bietet ein viel- fältiges Loipennetz, das Lang- läufer aller Niveaus begeis tert. Vom idyllischen Ritzen see in Saalfelden bis hin zu den hochalpinen Loipen im Oberpinzgau findet jeder seine perfekte Strecke. Für Einsteiger eignet sich die Schlossloipe in Kaprun, die nicht nur Nachtbeleuchtung bietet, sondern auch idyllisch an der Burg liegt. Die Ram seider Loipe in Saalfelden bietet blau und rot markierte Abschnitte. In Maria Alm la den die Praterloipe und Mö serrunde mit den Varianten 1, 2 und 3, die blau, rot und schwarz markiert sind, zu ab wechslungsreichen Touren ein. Schwarz markiert ist die Strecke am Ritzensee in Saalfelden. Ein Highlight für
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FOTOS: MICHAEL GEISSLER, SIEGLINDE BERTHA
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pertraining. Skating wird auf breiteren, präparierten Stre cken ausgeführt und ist ideal für Sportler, die ihre Aus- dauer und Technik heraus fordern möchten. Techniktraining für mehr Effizienz Der Schlüssel zum Lang- lauf-Erfolg liegt in der richti gen Technik. Ein professio neller Kurs kann dabei hel fen, grundlegende Bewe gungsabläufe zu erlernen und häufige Fehler, wie ineffizien te Stockeinsätze oder man gelnde Balance, zu vermei den. Beim klassischen Stil sollte das Körpergewicht möglichst gleichmäßig auf einen Ski verlagert werden, um ein flüssiges Gleiten zu gewährleisten. Beim Skating kommt es darauf an, den richtigen Rhythmus zwi schen Bein- und Armbewe
niert. Doch Langlaufen kann noch mehr: Es verbessert die Kraftausdauer und schult Koordination sowie Balance. Gerade ältere Menschen profitieren von diesen As pekten, da sie nicht nur die Muskulatur, sondern auch die Stabilität und Beweglich keit fördern. Naturerlebnis der besonderen Art Neben dem sportlichen Trai ning steht beim Langlaufen im Pinzgau auch die Natur im Mittelpunkt. Die ver schneiten Wälder, die glit zernden Schneelandschaften und das beeindruckende Bergpanorama machen jede Runde zu einem Erlebnis. Das leise Gleiten durch die Winterlandschaft ermöglicht es, abzuschalten und die Schönheit der Region in vol len Zügen zu genießen. V
LOIPEN-SCHWIERIGKEITSGRADE
n Blau (leicht): Für Anfänger und Kinder, flache Strecken mit maximal 10 % Gefälle oder Anstieg. Grundlegende Bremstechniken reichen aus. n Rot (mittelschwierig): Für Fortgeschrittene, welliges Gelände mit bis zu 20 % Steigung, teils kurvige Abschnitte. Sichere Brems- und Kurventechniken sind erforderlich. n Schwarz (schwierig): Für Profis, steile Anstiege und Gefälle über 20 %. Sehr gute Bremsfähig- keiten und Kontrolle auch bei hohem Tempo sind unerlässlich.
gungen zu finden und die Skikanten optimal einzuset zen. Auch das richtige Timing ist entscheidend: Wer beim Abstoßen zu früh oder zu spät arbeitet, verliert Schwung und Kraft. Technik trainer zeigen, wie Bewe gungsabläufe optimiert wer den können, um Energie zu
sparen und mehr Freude am Sport zu haben. Gesund, effektiv und voller Dynamik Der Langlaufsport ist eine gelenkschonende Winter sportart, die Beine, Rumpf, Arme und den oft vernach lässigten Schultergürtel trai
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BALLOON ALPS
NACHT DER BALLONE
01.–09.02.2025 ab 08:00 Uhr
Mittwoch, 05.02.2025 ab 20:00 Uhr
Flugplatz Zell am See
Talstation cityXpress Zell am See
Erwachsene und Kinder, die hoch hinauswollen, haben die Möglichkeit, täglich an Passagierfahrten teilzu- nehmen, um das herrliche Panorama von Zell am See-Kaprun von oben zu genießen. Start zwischen 08:00 und 08:30 Uhr, bei passendem Ballonwetter.
Einer der Höhepunkte in der Winter saison: Die Ski- und Snowboardlehrer der Region zeichnen mit Fackeln ein farbenfrohes Lichter-Spektakel auf die Skipiste, die Nostalgie-Fahrer lassen auf die Anfänge des Skifahrens zu rückblicken. Getränke, Musik und ein Feuerwerk runden das Programm ab. Eintritt frei! Gutes Schuhwerk erforderlich, die Ver- anstaltung findet auf der Skipiste statt.
Buchungen: info@apfelwirt.at
T. +43 664 135 83 38
Information: balloonalps.com
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