Weekend Magazin Oberösterreich Wels/Grieskirchen 2026 KW06

INTERVIEW

PETER FRANZMAYR „Die Messe muss sich ständig neu erfinden“ INTERVIEW. Der Messepräsident der Messe Wels sieht in der neu errichteten Messehalle eine gro ße Chance für die Zukunft. Wels sei zudem die ideale Stadt für Messen aller Art – dank zentraler Lage und guter Infrastruktur. Von Andreas Hamedinger

A m Welser Messegelände wird zurzeit eine neue Halle errich tet. Läuft alles nach Plan? Franzmayr: Ja, wir liegen voll im Zeitplan. Die Eröffnung der neuen Messehalle 22 kann daher im Rahmen der Energiespar messe am 27. Februar stattfinden. Zu dem werden wir im vorgesehenen Bud get bleiben – möglicherweise unter schreiten wir dieses sogar. Welche neuen Möglichkeiten bietet die neue Halle mit ihren 9.200 Quad ratmetern Ausstellungsfläche? Franzmayr: Gemeinsam mit den beste henden Hallen ermöglicht sie einen zeit gemäßen Messebetrieb. Das heißt, wir können flexibler auf die Wünsche der Aussteller eingehen. Die neue Halle ist

segelände statt. Gibt es dieses Jahr besondere Höhepunkte, die am Pro gramm stehen? Franzmayr: Ein Höhepunkt des begin nenden Messejahres ist neben der Mo to-Austria die schon erwähnte Energie sparmesse, die von 27. Februar bis 1. März stattfindet. Neu im Messepro gramm wird die „Buchrausch“ sein. Die se Buchmesse wird von 20. bis 21 Juni stattfinden und hoffentlich sehr erfolg reich sein. Wenn man einen Blick in die Zukunft wagt. Wohin wird sich die Messe Wels weiterentwickeln? Franzmayr: In diesem Zusammenhang ist mir eines wichtig: Die Messe muss sich ständig neu erfinden. Damit meine ich nicht, dass man erfolgreiche Dinge ändern sollte. Aber man weiß nie, wel che Themen für Aussteller und Besu cher in den nächsten Jahren interessant sein werden. Diesbezüglich muss man offen für Neues sein. Aber ich bin mir sicher, dass wir und die über 30 Mitar beiter der Messe Wels darauf vorberei ten sind. Warum eignet sich Wels eigentlich so gut als Messestandort? Franzmayr: Zunächst ist es die Lage der Stadt im oberösterreichichen Zentral raum, die für uns spricht. Und zweitens ist unsere Infrastruktur bestens ausge baut. Es gibt genügend Parkplätze und zu Messezeiten einen eigenen Bahnhof nahe des Messegeländes. V

„Wir hoffen natürlich, dass noch mehr Mes sen in Wels stattfin den und dadurch die regionale Wirtschaft

belebt wird.“ Peter Franzmayr

außerdem leicht teilbar, sodass mehrere Veranstaltungen gleichzeitig stattfinden können. Erhofft sich die Stadt Wels dadurch neue Impulse für den Messestandort? Franzmayr: Wir hoffen natürlich, dass noch mehr Messen und andere Veran staltungen in Wels stattfinden und da durch die regionale Wirtschaft belebt wird. Schließlich müssen die Aussteller in Wels nächtigen und die Besu cher gehen in der Stadt einkau fen oder essen.

Letztes Jahr fanden nicht ganz 100 Veranstaltungen am Mes

Zur Person. Peter Franzmayr aus Schwanen stadt ist neben seiner Funktion als Messepräsident auch als Magistratsdirektor der Stadt Wels tätig.

FOTO: STADT WELS

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