Weekend Magazin Oberösterrech 2025 KW35
LEBENSART
SPANNENDE FAKTEN
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1.
Nikotinbeutel enthalten oft doppelt so viel Nikotin wie eine Zigarette. Das Rauchfrei-Telefon berichtet von Nikotinvergiftungen bei Jugend lichen nach nur einem Beutel.
Erstmals hat die E-Zigarette bei Jugendlichen die klassische Zigarette überholt. Rund 29 Prozent der 14- bis 17-Jährigen haben im letzten Monat E-Zigaretten konsumiert. 42 Prozent der nikotinkonsumie renden Jugendlichen geben an, mit einem Vape eingestiegen zu sein. Zwei Drittel der Jugendlichen, die Nikotin konsumieren, nutzen meh rere Produkte gleichzeitig.
2.
6.
Beim Dampfen entstehen laut Studien bis zu 15-mal mehr Aldehyde als im Zigarettenrauch. Die Zahl der jugendlichen Zigaret tenraucher hat sich in den
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4.
letzten 20 Jahren mehr als halbiert.
de. Die verschiedenen Er zeugnisse ersetzen einan der nicht, sondern verstär ken den Konsum. Gefährliches Nervengift Ärzte schlagen Alarm, da Ju gendliche die Wirkung un terschätzen würden. Durch den Dual-Use bleibt der
kotin und Aromen erhitzen. Statt Rauch wird Dampf in haliert. Weniger Schadstof fe, kein Rauch, keine Asche. Klingt harmlos, ist es aber nicht. Zwar entstehen weni ger Verbrennungsstoffe, aber auch im süßlichen Dampf stecken potenziell krebserregende Substanzen
lebenslang – abhängig zu bleiben. Weniger Teer, weniger Gefahr? „Aber die Produkte haben weniger Teer“, hört man von Anhängern. Das stimmt. Es gibt E-Zigaretten, die eine Flüssigkeit (Liquid) mit Ni
Körper konstant auf Niko tin. Bei Teenagern, deren Gehirn noch in der Entwick lungsphase ist, kann das Fol gen für Konzentration, Lern verhalten und Psyche haben. Der Puls steigt, der Blut druck ebenso. Dazu kommt: Wer früh beginnt, läuft Gefahr, lange – wenn nicht
Zuckerwatte bis natural: Vapes gibt es in verschiedensten Geschmacksrichtungen.
FOTOS: E-LIQUIDS UK / UNSPLASH, OKSANA LYSKOVA/ISTOCK/GETTY IMAGES
26 | WEEKEND MAGAZIN
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