Weekend Magazin Burgenland Eisenstadt 2025 KW37
LEBENSART
T ikTok und Instagram sind schon lange nicht mehr nur Orte für Tanztrends und lustige Clips, sondern haben sich zu wahren Schatzkammern kuli narischer Inspiration entwi ckelt. Von Sterneköchen bis zu kreativen Hobbyköchen findet man hier innerhalb von Sekunden neue Ideen, Tipps und Rezepte. Ob der Blick hinter die Kulissen der großen Küchen, das Nachkochen ein facher Alltagsgerichte oder das Herantasten an kompli ziertere Sternegerichte: Noch nie war der Zugang zur Welt des Kochens so niederschwel
TV-Shows die Hauptquelle für Inspiration waren, sind es heute kurze, prägnante Vi deos. Haubenkoch Paul Ivic zeigt beispielsweise, wie man Gemüse zum Star eines Gour metmenüs macht, der hoch dekorierte Max Stiegl über rascht mit Innereien und alten Traditionen und Drei sternekoch Andreas Cami nada bringt die Perfektion der Sterneküche ins digitale Wohnzimmer. Parallel dazu begeistern Accounts wie @motioncookingofficial oder @jinche mit schnellen Rezep tideen für den Alltag, während @marchello_chello den Spagat zwischen Einfachheit und Raf finesse meistert. Diese Vielfalt macht die Plattformen zu ei nem kulinarischen Markt platz, auf dem sich Profis und Hobbyköche gleichermaßen begegnen und der die Lust aufs Nachkochen weckt.
Paul Ivic
Spitzenkoch Paul Ivic gilt als ei ner der wichtigsten Vertreter der gehobenen vegetarischen Küche. Er wurde mit vier Hauben von Gault&- Millau ausgezeichnet und setzt auf Regionalität und Saisonalität. Dabei gelingt es ihm, Gerichte auf zugäng liche Weise zu erklären und Lust da rauf zu machen, die pflanzenbasierte Küche zu entdecken. Seine Videos sind eine Mischung aus Kochkunst, Nachhaltigkeitsgedanken und purer Leidenschaft für Lebensmittel.
lig und inspirierend. Kochkunst trifft Kreativität
Social Media hat die Art, wie wir neue Gerichte entdecken, grundlegend verändert. Wäh rend früher Kochbücher oder
FOTOS: INGO PERTRAMER, SCREENSHOTS TIKTOK, HANDY-SCREEN: COLOURBOX.DE/ 262837, KOCHHAUBEN: SPICYTRUFFEL/ISTOCK/GETTY IMAGES
Boden gut, alles gut BIO-BODEN. Ein gesunder Boden ist die Basis für unsere Ernährung, Artenvielfalt und Klimaschutz. R und 90 Prozent un serer Lebensmittel stammen aus dem
Wanken. Mit jedem Griff zu Bio-Pro dukten fördern wir gesunde Böden und sichern unsere Er nährung. Ja! Natürlich kontrolliert streng und informiert Konsument:innen über die Zusammenhänge – denn mit jeder bewussten Kaufentscheidung gestalten wir aktiv eine nachhaltige Zukunft. V
Boden – doch nicht jeder Bo den ist gleich. Bio-Böden sind lebendig, nährstoffreich und voller Vielfalt. Sie spei chern CO₂, fördern die Ar tenvielfalt und sind ein Schlüssel im Kampf gegen den Klimawandel. Ja! Natür lich setzt auf biologische Landwirtschaft, die durch Kreislaufwirtschaft, Frucht folge und natürliche Dün gung die Bodengesundheit erhält. Chemisch-syntheti sche Spritz- und Düngemittel sind tabu – zum Schutz von
Regenwürmern, Insekten und Pflanzen. Studien zeigen: Bio-Landwirtschaft verur sacht bis zu 25 Prozent weni ger Treibhausgase. Biodiver sität ist dabei kein Nebenef
fekt, sondern Voraussetzung für ein stabiles Ökosystem. Denn ohne Insekten fehlen Bestäuber, ohne Vielfalt fehlt Nahrung für Vögel – und das Gleichgewicht gerät ins
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