Weekend Karriere/Schule Oberösterreich 2026 KW39

SCHULE & BILDUNG

Möglichkeiten und entscheiden sich ge zielt für einen Beruf, der echte Perspekti ven bietet. Häufig entsteht diese Begeiste rung auch nach einem Freiwilligen Sozia len Jahr oder dem Zivildienst – viele blei ben danach in der Pflege, weil sie erleben, wie erfüllend die Arbeit mit Menschen sein kann. Kann man auch später einsteigen? Ja. Viele entdecken die Pflege erst mit 18 oder 19 Jahren oder wechseln sogar spä ter aus einem ganz anderen Beruf. Es gibt zahlreiche Ausbildungswege und verschiedene Berufsbilder – egal ob man lieber im Pflegeheim, mobil bei Men schen zu Hause oder in anderen Ge sundheitsbereichen arbeiten möchte. Pflegestrategie 2040. Die Fachkräftegewinnung – auch mit der 2024 eingeführten Pflege lehre – ist eine der drei Säulen des Plans des Landes Oberösterreich, um die Deckung des Bedarfs langfristig zu sichern Die anderen Säulen betreffen die Unterstüt zung der Sozialhilfeverbände und die „Betreuungsarchitektur 2040“, bei der ergänzende Modelle zu Mobilen Diensten und stationärer Pflege entwickelt werden.

Wie läuft die Pflegelehre ab? Die Pflegelehre dauert je nach Ausbil dungsziel drei oder vier Jahre. Nach drei Jahren schließt man als Pflegeassistent ab, nach vier Jahren als Pflegefachassis tent. Während der gesamten Lehrzeit wird man von speziell ausgebildeten Im ersten Lehrjahr liegt die Lehrlings entschädigung bei rund 1.047 Euro, im vierten Lehrjahr bei rund 2.068 Euro. Und wie sieht es mit Karrierechan cen aus? Viele denken bei der Pflege nur an einen einzigen Beruf – tatsächlich gibt es aber Praxisanleitern begleitet. Und was verdient man?

zahlreiche Ausbildungs- und Karriere möglichkeiten. Der Einstieg ist über die Pflegelehre oder andere Ausbildungswe ge möglich, später kann man sich laufend weiterbilden und spezialisieren. Ob mo bile Pflege, Alten- und Pflegeheim, Be hindertenarbeit oder Gesundheitsbereich – je nach Interessen und Stärken gibt es unterschiedliche Einsatzgebiete. Auch der Karriereweg ist klar vorgezeichnet: Von der Pflegelehre über verschiedene Qualifikationsstufen bis hin zu Leitungs funktionen in einem Alten- und Pflege heim stehen viele Möglichkeiten offen. Warum werden Pflegekräfte in Zu kunft noch wichtiger? Die Menschen werden älter und der Be darf an Pflege steigt daher. Gleichzeitig wird vieles getan, damit ältere Men schen möglichst lange zu Hause leben können. Dafür braucht es motivierte Fachkräfte – in Pflegeheimen genauso wie in der mobilen Betreuung. Wer heu te in die Pflege einsteigt, entscheidet sich für einen Beruf mit langfristigen Perspektiven. V

FOTOS: FOTO DOSTAL, MARGOT HAAG

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