Weekend Karriere Oberösterreich Beileimer Salzkammergut 2025 KW39
W KARRIERE MIT BISS. Zahntechniker Martin Loitlesberger erklärt im Interview, warum eine Lehre in der Zahntechnik alles andere als ein Plan B ist und warum er selbst voll hinter dem dualen Ausbildungssystem steht. HIGHTECH TRIFFT HANDWERK ZAHNTECHNIK dualen Ausbildungssystem einen echten Schatz. Als Lehrling sammelst du von Anfang an Erfahrung in der Praxis und in der Berufsschule. Wer sich reinhängt, dem stehen alle Türen offen. Von der fachlichen Weiterbildung nach der LAP (Anm.: Lehrabschlussprüfung) über die Meisterprüfung bis hin zum Studium oder zur Selbstständigkeit ist alles mög lich. Die Lehre ist nur der erste Kar- riereschritt. Ich selbst bin ein gutes Bei spiel dafür. Was ist das Besondere an der Lehre zum/zur Zahntechniker:in? Der Beruf hat sich stark verändert. Früher war Zahntechnik fast nur Handarbeit,
Wer Zahnersatz herstellt, braucht ein gu tes Auge, viel Feingefühl und heute auch digitale Skills. Genau das macht den Be ruf so spannend: Er verbindet präzises Handwerk mit modernster Technik. Mar tin Loitlesberger führt ein Dentallabor in Gmunden am Traunsee (OÖ). In seinem Unternehmen hat er bereits viele Lehrlin ge ausgebildet und aktuell zwei Lehrlinge im Betrieb. Martin, du bist leidenschaftlicher Zahntechniker. Würdest du deine Karriere heute wieder mit einer Lehre starten? Natürlich, ich würde es nicht anders ma chen. In Österreich haben wir mit dem
Du bildest seit Jahren Lehrlinge aus. Wie begeisterst du junge Menschen für die Lehre? Die Lehre ermöglicht umfassende be rufliche und persönliche Entwicklung. Du lernst in Theorie und Praxis, bist Teil eines Teams, übernimmst Verant wortung. Und wenn man mit 15 oder 16 schon weiß, wo die eigenen Talente und Interessen schlummern, dann ist eine Lehre der bessere Weg in ein selbstbe stimmtes und auch finanziell unabhän giges Leben – und das schon in jun gen Jahren.
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