Weekend Family Business Wien 2026 KW16

THEMA

Wir fordern höhe re Schwellenwerte für die Voranmel dung der Umsatz steuer – die wur den seit 2011 nicht angepasst. Bürokratieabbau ist ein Marathon – und wir haben die Rolle des Tempo machers.

Sozialpartnerinnen-Verhandlungen auf höchster Ebene: Martha Schultz geht auf AK-Präsidentin Renate Anderl zu, Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Gattin Doris Schmidauer lächeln milde. Animierte Augen zeuginnen: IV-Vizepräsidentin Sabine Herlitschka (l.) und Korinna Schumann (ÖGB-Frauen-Vorsitzende).

MARTHA SCHULTZ über ihre Pläne zur Kostensenkung

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MESSBARE VERBESSERUNGEN Was muss sich für einen Familienbetrieb in fünf

Aber auch hier gilt: Es wird alles hinter fragt und analysiert. Wenn es Verbes serungspotenzial gibt, werden wir uns bemühen, es auszuschöpfen. HÄRTERE en sich, dass die Kammer stärker als politische Interessenvertretung auftritt – etwa bei Bürokratie, Energiepreisen oder beim Arbeits recht. Wo und wie wollen Sie künf tig offensiver kämpfen? Gerade beim Thema „Entbürokratisie rung“ kämpfen wir seit Jahren für Ver besserungen – mit Erfolg. Ein erstes Entbürokratisierungspaket hat die Regie rung im Dezember geschnürt und dabei viele unserer Vorschläge berücksich tigt. Weitere Schritte sind nötig. Thema „Energie“, weil das ein sehr drängendes Beispiel ist: Wir haben den Finanz minister mit Nachdruck zu einer steuer lichen Entlastung bei den Energiepreisen aufgefordert. Das sind nur zwei Bei spiele, die zeigen: Als verantwortungs volle Interessenvertretung kämpfen wir bei allen Themen offensiv, wenn es um die Anliegen unserer Mitglieder geht. 9 INTERESSEN VERTRETUNG Viele Betriebe wünsch-

wir als Interessenvertretung ein starkes Sprachrohr gegenüber der Politik. Selbst verständlich auch für die Interessen der KMU. Unser Serviceangebot bauen wir in Bereichen aus, die sich etwa durch neue Technologien oder Marktbedingungen dynamisch verändern. Zudem entwickeln wir unser hybrides Leistungsmodell wei ter: Mitglieder können zwischen per sönlicher Beratung und kostenlosen Online-Services wählen, etwa SV- und Steuer-Rechner, Rechtsform-Ratgeber oder Preisrechner. TRANSPARENZ OFFENSIVE sibel auf Privilegien von Funktio nären. In welcher Form wollen Sie Transparenz über Aufwands entschädigungen, Funktionen und Strukturen schaffen? Ich denke, wir sind schon jetzt sehr transparent. Informationen zu den genannten Punkten sind auf WKO.at frei zugänglich und für jede und jeden einsehbar – siehe hier: www.wko.at/oe/wko/wissenswertes-wkoe www.wko.at/oe/wko/wirtschaftskammer organisation-im-ueberblick 8 Gerade Familienbetrie be reagieren sehr sen

Jahren verbessert haben, dass er sagt: Die WKO hat sich unter Martha Schultz verändert? Jeder Betrieb soll spüren: Der Stand ort Österreich arbeitet für Unterneh merinnen und Unternehmer und nicht gegen sie. Damit das gelingt, haben wir klare interessenpolitische Schwerpunkte gesetzt, die nun Schritt für Schritt umge setzt werden. Es geht um weniger Kosten und mehr Planbarkeit – durch spürbar gesenkte Lohnnebenkosten, schnellere Verfahren und konsequenten Bürokra tieabbau, damit den Betrieben wieder mehr Zeit fürs Kerngeschäft bleibt. Auch die Rahmenbedingungen am Arbeits markt müssen stimmen – von Quali fizierung bis zu schnelleren digitalen Verfahren beim Fachkräftezuzug. Paral lel ist es mir wichtig, dass unsere WKÖ Services noch stärker auf die Bedürfnis se unserer Mitglieder ausgerichtet sind. Ich kann versprechen: Wir arbeiten in der Wirtschaftskammer jeden Tag mit vollem Einsatz, damit Familienunter nehmen in fünf Jahren trotz der vielen Krisen positiv zurückblicken können. n

FOTO: APA-IMAGES / APA / ROBERT JAEGER

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