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D as älteste Fertighaus in Öster reich, damals von einem Ver bandsmitglied des österreichi schen Fertighausverbandes in deutlich einfacherer Bauweise errichtet, steht nach wie vor – und ist über 115 Jahre alt. Die Frage „Was kann man mit einem 50 Jahre oder älteren Fertighaus noch anfangen?“, stellt sich also eher nicht. Vielmehr ist Österreich sogar das einzige Land in Europa, in dem es eine eigene Norm gibt. Diese ÖNORM B2320 besagt, dass ein Fertighaus bei ordnungsgemäßer Wartung und In standhaltung eine Mindestlebensdauer von 100 Jahren aufweisen muss. Das ist eine faktische Gleichstellung mit dem Hausbau in Nassbauweise. Fenster, Türen, Fassade Was aber versteht man unter ord nungsgemäßer Wartung und In standhaltung, etwa nach 25 Jahren? „Nach etwa einem Vierteljahrhundert
Dieses hochmoderne, zeitgemäße Musterhaus könnte auch als Planungsanregung für den Um- oder Zubau dienen.
stehen bei einem Fertighaus vor al lem Instandhaltungsmaßnahmen an den Verschleißbauteilen sowie erste thermische Optimierungen im Mittelpunkt“, weiß Michael Platzer, Bereichsleiter Fertighaus und Keller bau bei Wolf Systembau. „An erster Stelle betrifft dies die Fenster und Außentüren, bei denen Dichtungen, Beschläge und Silikon-Anschlussfu gen gewartet werden sollten; häufig
bietet sich hierbei bereits der Tausch gegen hochwärmegedämmte Energie sparfenster an. Ebenso erfordern die Fassade und sichtbare Holzelemente Aufmerksamkeit.“ Weniger Heizwärmebedarf Für Daniel Huber von VARIO Haus hat die damals eingesetzte Heiztechnik große Relevanz: „Wenn durch ener getische Maßnahmen an Fassade/
NACHHER
AUFSTOCKUNG Ohne die verbaute Fläche zu verän dern, wurde durch die Teil- aufstockung eine wesentliche Ver größerung der Wohnfläche und die mögliche Nutzung als Mehr-Genera tionen-Haus geschaffen.
VORHER
Dieser Bungalow ist durch die Aufstockung ein völlig ande res Wohnhaus geworden.
FOTOS: WOLF SYSTEMBAU
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