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Hinter sogenannten Pocketdoors lassen sich Arbeitsbereiche gut verstecken. Gesehen bei schwab- kuechen.at VERBORGENE TALENTE

O ffene Wohnräume gehören heute zum Standard moder ner Grundrisse. Doch mit der Offenheit wächst auch der Wunsch nach Ordnung und Äs thetik. Der Anspruch: Außen aufge räumt. Die Lösung: Innere Ordnung durch versteckte Küchenbereiche und durchdachte Stauraumlösungen. Vorausdenken Wenn Ästhetik und Funktionalität Hand in Hand gehen sollen, ist schlaue Planung die Grundvoraussetzung. Vor allem individuelle Arbeitsabläufe gilt es hierbei zu bedenken. Welche Geräte und Utensilien sind tagtäg lich im Einsatz – und welche davon möchte ich nicht frei sichtbar in der Küche stehen haben? Fragen, die bei der Küchenauswahl berücksichtigt werden sollten. Kochzubehör, Ge schirr, aber auch Vorräte brauchen fixe Plätze – möglichst dort, wo sie auch genutzt werden. Zusätzlich gibt

es eine wichtige Grundregel: Was oft in Verwendung ist, gehört in Griffhö he. Das spricht beispielsweise für den erhöhten Einbau von Geschirrspüler und Abfallschublade. Gut versteckt Aber wohin nun mit dem ganzen Zubehör? Große Küchenhelfer wie Airfryer oder Thermomix können in sogenannten Gerätegaragen oder in erhöhten Schränken mit Ausziehfunk tion verstaut werden. Brotschneide maschinen lassen sich in speziellen Schubladen verstecken. Selbst das Induktionskochfeld kann man mittler weile in bzw. unter der Arbeitsfläche integrieren und unsichtbar werden lassen. Und dann wären da noch die vielen kleinen Küchenutensilien, die oftmals offen herumstehen, weil man nicht weiß, wohin damit. Klassisches Beispiel: Schneidebretter und Back bleche. Für diese gibt es vertikale Ein schübe in den Schränken oder in der

Arbeitsfläche. Spülmittel und Lappen finden in schmalen Auszügen oder in einer Innen-Schublade Platz. Wer es besonders aufgeräumt mag, setzt auf durchdachte Organisationssysteme für Geschirr, Besteck und Gewürze. Die Küche hinter der Küche Ein immer größerer Design-Trend sind geschlossene Küchenlösungen, etwa in Form von Pocketdoors: Ein schiebbare Türen lassen bei Bedarf ganze Arbeitsbereiche verschwin den. Besonders praktisch sind auch versteckte Nischen und angrenzende Speisekammern, zugänglich über eine in die Küchenfront integrierte Geheimtür. Das schafft wertvollen Stauraum für Vorräte, Getränkekis ten und selten genutzte Geräte. Noch einen Schritt weiter geht die Zweitkü che: ein separater Bereich zum Spülen, Schnippeln oder Zubereiten – so bleibt die Hauptküche selbst während dem Kochen sauber und präsentabel.

FOTO: HERSTELLER/INSIDE EINRICHTUNGEN GRAZ

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