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70 PROZENT
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des Energieeinsatzes in Österreichs Haushalten wird laut Statistik Austria für das Heizen aufgewen det, 14 Prozent für Warm wasser. Diese Zahlen haben sich in den letzten Jahren kaum verändert.
ZAHLEN FÜRS HEIZEN Wer mit fossilen Brennstoffen heizt, musste in den letzten Jahren ziem lich viel für das Heizen „brennen.“ Alternativen zu Öl und Gas wurden günstiger – so lässt sich die Hei zung beruhigter hochdrehen. Die Außenhülle Aber Achtung: Wenn die (neuen) Fenster besser dämmen als eine (alte) Fassade, begünstigt dies Schimmel bildung! Umso wichtiger ist es in diesem Fall, regelmäßig zu lüften, um für den nötigen Luftaustausch im Innenraum zu sorgen. Bei Neu bauten darf ohnehin keine Außen wand einen U-Wert von 0,35 über schreiten – das sind die Vorgaben des Österreichischen Instituts für Bautechnik, wobei im Detail wiede rum jedes Bundesland sein eigenes Baurecht hat. Bei alten Häusern mit schlechter oder womöglich gar ganz fehlender Fassadendämmung aber
kommt: Eine gute Dichtung ist nicht nur im Winter von Vorteil, damit die Wärme drin bleibt, sondern auch im Sommer, damit die Hitze möglichst draußen bleibt. Die Wahl des Heizsystems Und womit heizt man nun idealer weise? Das ist neben den persönli chen Präferenzen vor allem von den baulichen Gegebenheiten abhängig. Was die Effizienz angeht, ist eine mo derne Wärmepumpe jedenfalls un schlagbar: Für den Betrieb braucht man zwar sehr wohl Strom. Aber jede Kilowattstunde Strom, die in die Wärmepumpe fließt, generiert
ist Vorsicht geboten. „Die Fassade ist natürlich der größte Teil einer Gebäu de-Außenfläche“, sagt Gerhard Dell vom OÖ Energiesparverband, „und daher lohnt es sich nachzuprüfen, wie viel Energieersparnis in diesem Bereich noch möglich ist.“ Hinzu
FOTOS: ISTOCK.COM/CHRISTIAN HORZ
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