Weekend Magazin Oberösterreich Großraum Linz 2026 KW19

LEBENSART

AUSZEITEN Laut der „Mavie Mental Health & Stress Studie 2025“ fühlen sich rund 70 Prozent der Öster reicher:innen im Alltag häufig und dauerhaft gestresst. Gleichzeitig steigt das Bedürfnis nach Erholung und bewussten Pausen – ein zentraler Treiber für den anhaltenden Boom im Gesundheits- und Wellnesstourismus.

nicht erst, wenn Beschwer den auftreten, sondern ganz bewusst früher. Stress, Er schöpfung und der Wunsch nach Balance im Alltag sind zentrale Treiber. V

das Gesundheitsbewusstsein deutlich: Prävention, Regene ration und mentale Balance entwickeln sich zunehmend zu zentralen Reisemotiven. Auch die Zielgruppen ver

kurzfristige Angebote. „Wenn man wohin fährt, dann soll es etwas Besonderes sein“, sagt Johann Sommerer, Ge schäftsführer des Spa Resort Geinberg. Gleichzeitig steigt

schieben sich spürbar. Neben der klassischen Kurgenerati on rücken jüngere, gesund heitsbewusste Gäste nach – häufig im Alter zwischen 40 und 60 Jahren. Sie kommen

FOTOS: OBEN: DA ANTIPINA/SHUTTERSTOCK, UNTEN: SCHLEIFER FOTOGRAF

Viele Menschen spüren, dass Gesundheit wichtiger wird SHORT TALK MIT HARALD SCHOPF

Wie gut geht es dem Well ness- und Gesundheitstou rismus aktuell in Oberös terreich?

schaft, sich diese Zeit zu nehmen, ist deutlich ge stiegen. Was macht Ihr Haus im Vergleich zu anderen Well nessbetrieben besonders? Wir sind kein Wellnessho tel. Bei uns geht es nicht um Entspannung, son dern um Gesundheit mit System. Wir arbeiten me dizinisch und helfen un seren Gästen, ihren Stoff wechsel zu verbessern, den Körper zu reinigen und neue Energie aufzu bauen. Das Ziel ist im mer: spürbare und nach haltige Wirkung – nicht nur ein gutes Gefühl für ein paar Tage.

Die Nachfrage ist da, weil viele Menschen spüren, dass Gesundheit wichtiger wird. Aber sie suchen heu te etwas anderes als frü her: weniger Show, mehr echte Erholung. Häuser, die sich klar positionieren und echte Wirkung bieten, entwickeln sich sehr gut. Haben die Menschen heute überhaupt noch Zeit und Geld für einen Kur- oder Wellnessaufenthalt? Zeit ist oft das größere Thema als Geld. Viele mer

ken aber, dass sie sich Auszeiten nehmen müs sen, bevor es gesundheit lich Probleme gibt. Wer zu uns kommt, sieht den Auf enthalt meist nicht als Lu xus, sondern als Investition in die eigene Gesundheit. Bleiben Ihre Gäste länger, um richtig abzuschalten, oder werden die Aufenthal te eher kürzer? Unsere Gäste bleiben so lange, wie es für eine echte Wirkung notwendig ist. Ein Aufenthalt dauert meist zwischen 7 und 14 Tagen. Kürzer macht oft wenig Sinn, wenn man den Körper wirklich rege nerieren will. Die Bereit

Harald Schopf Leiter Kurhaus Schärding

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